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Der Weg Konrads III. zum Königtum

Titre: Der Weg Konrads III. zum Königtum

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 20 Pages , Note: gut (2,0)

Autor:in: Lutz Kirchner (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Aus der Einleitung: "In dieser Hausarbeit soll Konrads Weg zum Königtum von seiner ersten Erhebung zum Gegenkönig im Jahre 1127 bis zu seiner Anerkennung durch die meisten Reichsfürsten im Juni 1138 in Regensburg dargestellt werden. Ob die Königserhebung Konrads unrechtmäßig war, das heißt, ob die damaligen Historiographen die Wahl als unzulässig betrachteten, soll ebenfalls untersucht werden. Die ersten Hoftage des neuen Königs werden hier mit behandelt, weil erst auf diesen der neue König allgemein bestätigt wurde und erst im Rahmen dieser Hoftage Heinrich der Stolze seine Machtmittel verlor. Sie waren also ein auffällig wichtiger Teil der Herrschaftssicherung König Konrads III.
Das Hauptaugenmerk soll dabei vor allem auf den verschieden Meinungen in der Literatur liegen und weniger auf den Quellen, die nur zur Bestätigung oder Widerlegung einzelner Forschungsmeinungen herangezogen werden sollen."

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konrads Gegenkönigtum

3. Die Wahl Konrads III. in Koblenz

4. Regierungsanfänge

4.1. Konrad und der Reichsepiskopat

4.2. Konrad und die weltlichen Großen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Weg Konrads III. zum Königtum, beginnend mit seiner Erhebung zum Gegenkönig im Jahr 1127 bis hin zu seiner allgemeinen Anerkennung durch die Reichsfürsten im Juni 1138, wobei der Fokus auf der Analyse historiographischer Debatten über die Rechtmäßigkeit der Wahl sowie der Herrschaftssicherung durch die ersten Hoftage liegt.

  • Historische Aufarbeitung der Königserhebung von 1138
  • Analyse der Legitimität der Wahl Konrads III.
  • Die Rolle des Reichsepiskopats bei der Herrschaftssicherung
  • Konfliktdynamiken zwischen dem Königtum und den weltlichen Großen (insb. Heinrich der Stolze)
  • Vergleich der historiographischen Interpretationen zur Staufer-Welfen-Problematik

Auszug aus dem Buch

3. Die Wahl Konrads III. in Koblenz

Die Gründe für Konrads Königserhebung gegen Lothar III. 1127 wurden bereits oben angesprochen, der wichtigste Grund, der 1138 für ihn statt seines Bruders sprach, war seine ebenfalls angesprochene Kooperationsfähigkeit. Mit großer Sicherheit hatte sich Konrad III. zwischen 1135 und 1137 bei vielen Großen des Reiches bekannt und auch beliebt gemacht. Man kann wohl sogar sagen, dass Heinrich die Güter und Konrad die Freunde Kaiser Lothars erbte. Konrads Griff nach der Krone 1127 wird wohl von den meisten noch nicht vergessen gewesen sein, allerdings sprach das Verhalten, das er am Hofe Lothars III. an den Tag legte für ihn. Sein Bruder Friedrich ist nach seiner Unterwerfung und Aufnahme nicht mehr am Hof Lothars anzutreffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert den historiographischen Wandel in der Bewertung der Regierung Konrads III. und definiert das Ziel der Arbeit, den Prozess der Anerkennung seiner Herrschaft nach der Königserhebung von 1138 zu beleuchten.

2. Konrads Gegenkönigtum: Dieses Kapitel behandelt die frühe Phase der Auseinandersetzung zwischen den Staufern und Lothar III. sowie die Beweggründe für die Erhebung Konrads zum Gegenkönig im Jahr 1127.

3. Die Wahl Konrads III. in Koblenz: Hier wird der unmittelbare Wahlvorgang analysiert, wobei insbesondere die Frage der Legitimität und die Beteiligung der anwesenden Reichsfürsten und geistlichen Würdenträger kritisch diskutiert werden.

4. Regierungsanfänge: Das Kapitel untersucht Konrads Methoden zur Konsolidierung seiner Herrschaft durch den Umgang mit den mächtigen geistlichen und weltlichen Großen des Reiches nach seiner Wahl.

4.1. Konrad und der Reichsepiskopat: Der Fokus liegt hier auf dem Verhältnis des Königs zu den geistlichen Reichsfürsten und seiner Strategie, sich durch die Unterstützung der Kirche zu legitimieren und Machtansprüche abzusichern.

4.2. Konrad und die weltlichen Großen: Dieses Kapitel analysiert den zentralen Konflikt mit Heinrich dem Stolzen und die Bedeutung der Hoftage für die formale Anerkennung Konrads als unbestrittener König.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die wesentlichen Erkenntnisse zur Wahl Konrads III. und betont, dass die nachträgliche Akzeptanz durch die Reichsgroßen für seine Herrschaftslegitimation entscheidender war als die umstrittene formale Wahl.

Schlüsselwörter

Konrad III., Königserhebung, Staufer, Lothar III., Heinrich der Stolze, Koblenzer Wahl, Reichsepiskopat, Herrschaftssicherung, Historiographie, Legitimität, Hoftag, Gegenkönigtum, Mittelalter, Wahlmonarchie, Investiturstreit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert den Prozess der Königserhebung Konrads III. von seiner ersten, gescheiterten Gegenkönig-Erhebung im Jahr 1127 bis zu seiner tatsächlichen Anerkennung als König durch die Reichsfürsten im Jahr 1138.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Rechtmäßigkeit der Königswahl, das Machtverhältnis zwischen dem Königtum und den konkurrierenden Welfen sowie die Bedeutung kirchlicher und weltlicher Unterstützung für eine stabile Herrschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Untersuchung?

Das Hauptziel ist es zu klären, wie Konrad III. trotz der strittigen und von Kritikern oft als „Staatsstreich“ bezeichneten Wahl im Jahr 1138 eine breite Anerkennung im Reich erreichen konnte und welche Faktoren seine Herrschaftssicherung begünstigten.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Es handelt sich um eine quellenkritische Arbeit, die vor allem bestehende Forschungsmeinungen und die Literatur interpretiert, um einzelne Thesen zu bestätigen oder zu widerlegen.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung des Weges zur Wahl, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Rolle des Reichsepiskopats und die Analyse der machtpolitischen Konflikte mit den weltlichen Großen, namentlich Heinrich dem Stolzen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Staufer, Gegenkönigtum, Legitimität, Hoftage, Regalieninvestitur und das Spannungsfeld zwischen kaiserlicher Zentralgewalt und territorialem Adel charakterisieren.

Warum wird die Wahl in Koblenz in der Literatur teilweise als unrechtmäßig bezeichnet?

Die Wahl wurde von Kritikern als „heimlich“ und durch eine zu kleine Gruppe von Fürsten erfolgt eingestuft, wobei zeitgenössische Historiographen teils von einem „Staatsstreich“ sprachen, da der Konsens einer breiteren Fürstenschaft fehlte.

Welche Bedeutung hatte Heinrich der Stolze für die Herrschaftszeit Konrads III.?

Heinrich der Stolze stellte aufgrund seiner enormen Machtbasis und seiner Position als designierter Erbe Lothars III. die größte Gefahr für Konrads Herrschaft dar, weshalb sein entmachtender Prozess und die Konfiszierung seiner Herzogtümer zentral für die Konsolidierung Konrads waren.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Papstes bei der Wahl?

Der Autor stellt fest, dass die Unterstützung des päpstlichen Legaten Dietwin zwar ein wichtiges legitimierendes Element war, aber die tatsächliche Anerkennung durch die Reichsfürsten auf den nachfolgenden Hoftagen für den Frieden im Reich und die Herrschaftssicherung wichtiger war als alleinige kirchenrechtliche Begründungen.

Was unterscheidet Konrads Verhalten bei der Königserhebung von dem der modernen Auffassung nach traditioneller Abläufe?

Der Autor stellt heraus, dass ein Beharren auf rechtlichen Formalien oft anachronistisch ist; Konrads Erfolg basierte weniger auf der strikten Einhaltung damaliger Wahlprotokolle, sondern auf seiner Fähigkeit als geschickter Politiker, Bündnisse zu schließen und den „Wahlbeitritt“ der Großen über die Zeit zu forcieren.

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Résumé des informations

Titre
Der Weg Konrads III. zum Königtum
Université
University of Leipzig  (Historisches Seminar, Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften)
Cours
Hauptseminar: Wibald von Stablo und seine Zeit
Note
gut (2,0)
Auteur
Lutz Kirchner (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
20
N° de catalogue
V89472
ISBN (ebook)
9783638033411
ISBN (Livre)
9783638931526
Langue
allemand
mots-clé
Konrads Königtum Hauptseminar Wibald Stablo Zeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lutz Kirchner (Auteur), 2006, Der Weg Konrads III. zum Königtum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89472
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