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Bewegung und Tanz mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren

Title: Bewegung und Tanz mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren

Diploma Thesis , 2008 , 84 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Nadine Tetz (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren spielen und bewegen sich gerne und viel, egal wann, wo und wie.
Dies stelle ich im Umgang mit ihnen – in verschiedenen Praktika und auch privat – immer wieder fest.

Ich selbst bin mit vielerlei Bewegungsformen und -möglichkeiten aufgewachsen, in meiner Wohnumgebung, im Kindergarten, in der Schule und in verschiedenen Vereinen. Mein Interesse galt vor allem dem Tanzen, welches ich bis heute in verschiedene Freizeit-Tanzgruppen ausübe.
Durch unterschiedliche Seminare in meinem Studium an der KFH im Bereich Bewegung und Tanz sah ich die Möglichkeit, meine Interessen für die Arbeit mit Kindern und für Bewegung und Tanz in meiner Diplomarbeit sowie in meiner späteren Berufstätigkeit miteinander zu verbinden.
Auch die Gegebenheit, dass meine vierjährige Nichte die Tanzfrüherziehung besucht, veranlasste mich dazu, mich mit diesem Thema ausführlicher zu beschäftigen.
Derzeit leite ich nebenbei einmal pro Woche eine Eltern-Kind-Turngruppe des Sportvereins DJK Westwacht Weiden in Würselen an, wo ich mein erworbenes theoretisches Wissen in die Praxis umsetze und gleichzeitig wiederum die praktischen Erfahrungen in die Diplomarbeit einfließen ließ.

Heutzutage sind viele Kinder bewegungs-, wahrnehmungs- und verhaltensgestört.
Haltungsschäden, Ausdauerschwächen, Übergewicht, Konzentrationsmangel und Einschlafprobleme sind häufig zu beobachten. Bewegungsmangel kennzeichnet unsere Gesellschaft.
Dass Bewegung gesundheitsfördernd ist, ist allgemein bekannt. Bewegung und Tanz sind vor allem aber wichtig für die ganzheitliche Entwicklung des Kindes.

Mit dieser Diplomarbeit möchte ich die Bedeutung von Bewegung und Tanz für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung deutlich machen und dazu aufrufen, diesen Bereiche verstärkt und frühzeitig zu fördern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 VORWORT

2 KINDHEIT UND BEWEGUNG

2.1 Das Kindergartenkind

2.1.1 Spiel als kindliche Daseinsform

2.1.2 Die Bewegungsentwicklung des Kindes

2.2 Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung

2.2.1 Entwicklung des Selbst

2.2.2 Kognitive Entwicklung

2.2.3 Soziale Entwicklung

2.3 Bewegung im heutigen Alltag von Kindern

2.4 Folgen von Bewegungsmangel

3 TANZ – EINE URSPRÜNGLICHE BEWEGUNGSFORM

3.1 Verschiedene Arten des Tanzes

3.2 Ausrichtungen von Tanz- und Ballettunterricht

3.3 Bedeutung von Tanz für die kindliche Entwicklung

4 PÄDAGOGISCHE GRUNDLAGEN DER BEWEGUNGS- UND TANZERZIEHUNG

4.1 Verschiedene Konzepte der Elementarerziehung

4.2 Ziele der Bewegungs- und Tanzerziehung

4.3 Inhalte und Methoden der Bewegungserziehung

4.4 Inhalte und Methoden der Tanzerziehung

4.5 Modell einer Bewegungsstunde

5 RÄUME FÜR BEWEGUNG UND TANZ IM KINDERGARTEN UND IN DER FREIZEIT

5.1 Familie und häusliches Umfeld

5.2 Bewegungsräume im Kindergarten

5.3 Eltern-Kind-Gruppen

6 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Bewegung und Tanz für die ganzheitliche Entwicklung und Persönlichkeitsbildung von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren unter Berücksichtigung der heutigen Lebensumstände.

  • Entwicklung des Kindes durch Bewegung und Spiel
  • Bedeutung und Formen des Tanzes in der Elementarpädagogik
  • Pädagogische Ansätze zur Bewegungs- und Tanzerziehung
  • Auswirkungen von Bewegungsmangel auf die kindliche Entwicklung
  • Gestaltung von Bewegungsräumen im Kindergarten und Elternhaus

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Spiel als kindliche Daseinsform

Das Spiel wird als Daseinsform des Kindes bezeichnet, denn nahezu alle seine Aktivitäten verlaufen spielerisch. Spiel wird definiert „als eine lustvolle körperliche, geistige oder soziale Tätigkeit, die sich selbst genügt und keine außer ihren selbst liegenden Ziele verfolgt“ (Rüssel, 1959 in Feser, 2000 in Baur 2002, S.38).

Dem Kind dient das Spiel - theoretisch betrachtet - zur Ausbildung seiner sinnlichen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten sowie dem Erproben wichtiger Fertigkeiten, der Geschicklichkeit und des Sozialverhaltens (Baur 2002, S.39 nach Groos, 1899). Vor allem im Kleinkind- und Kindergartenalter ist das Spiel die vorherrschende Tätigkeit, die wichtige Funktionen in der kindlichen Entwicklung erfüllt. Durch das Spielen verstehen Kinder die Welt, lernen sich selbst kennen und bauen soziale Kontakte auf. Sie empfinden Freude und Lust beim Spielen und des Öfteren sind sie so darin versunken, dass sie alles um sich herum vergessen, sogar physische Bedürfnisse wie essen, trinken oder zur Toilette gehen.

Im Spiel werden Fantasie und Kreativität des Kindes sowie die Einsicht in sachliche und soziale Zusammenhänge und die Fähigkeit, Probleme zu lösen entwickelt bzw. gefördert. Das Kind lernt beim Spielen, indem es seine Umwelt erforscht, sie begreift. Es kann sich aber auch von jener zurückziehen. Im spielerischen Umgang mit einem Gegenstand erhält es wichtige Informationen über ihn, deutet ihn aber auch um, z. B. einen Holzbaustein zu einem Auto oder einen Stuhl zu einem Haus. Ein Kind spielt aber niemals, um zu lernen, sondern weil es ihm Spaß bereitet (Zimmer 2004, S.88f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORWORT: Die Autorin erläutert ihre persönliche Motivation und die Relevanz der Thematik angesichts zunehmenden Bewegungsmangels bei Kindern.

2 KINDHEIT UND BEWEGUNG: Dieses Kapitel behandelt die Grundlagen der kindlichen Bewegungsentwicklung sowie die Bedeutung von Bewegung für die Selbst-, kognitive und soziale Entwicklung.

3 TANZ – EINE URSPRÜNGLICHE BEWEGUNGSFORM: Hier wird der Tanz als menschliche Ausdrucksform definiert und die verschiedenen Tanzstile sowie deren Eignung für Kinder beleuchtet.

4 PÄDAGOGISCHE GRUNDLAGEN DER BEWEGUNGS- UND TANZERZIEHUNG: Das Kapitel erläutert pädagogische Konzepte, Ziele und methodische Ansätze zur Vermittlung von Bewegung und Tanz im Elementarbereich.

5 RÄUME FÜR BEWEGUNG UND TANZ IM KINDERGARTEN UND IN DER FREIZEIT: Die Autorin untersucht notwendige Rahmenbedingungen und Gestaltungsoptionen für Bewegungsräume in Familie, Kindergarten und Eltern-Kind-Gruppen.

6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und die Notwendigkeit unterstrichen, Bewegung und Tanz stärker in die Erziehungspraxis und die Soziale Arbeit zu integrieren.

Schlüsselwörter

Bewegungserziehung, Tanzerziehung, Kindesentwicklung, Kindergarten, psychomotorische Förderung, Spielformen, Bewegungsmangel, Selbstkonzept, soziale Kompetenz, Pädagogische Konzepte, Tanzpädagogik, Bewegungsraum, Eltern-Kind-Arbeit, Körpererfahrung, Elementarerziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Bewegung und Tanz als essenzielle Bestandteile einer ganzheitlichen Förderung von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die kindliche Bewegungsentwicklung, die pädagogische Einbettung von Tanz, die Gestaltung entwicklungsförderlicher Umgebungen sowie die negativen Auswirkungen von Bewegungsmangel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den hohen Stellenwert von Bewegung und Tanz für die Persönlichkeitsentwicklung deutlich zu machen und Pädagogen sowie Eltern zur verstärkten Förderung in diesen Bereichen anzuregen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die sich auf eine umfassende Literaturanalyse bestehender fachwissenschaftlicher Erkenntnisse zur Bewegungs- und Tanzpädagogik stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Bedeutung von Bewegung, eine Darstellung der verschiedenen Tanzformen, pädagogische Grundlagen für die Praxis sowie eine Analyse geeigneter Bewegungsräume.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bewegungs- und Tanzerziehung, psychomotorische Förderung, ganzheitliche Entwicklung und der Situationsansatz in der Kindergartenarbeit.

Warum ist das Rollenspiel für Kinder in diesem Alter so wichtig?

Das Rollenspiel ermöglicht Kindern die Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt, die Verarbeitung von Spannungen und die Erprobung sozialer Verhaltensweisen in einer geschützten, spielerischen Form.

Wie unterscheidet sich der situationsorientierte Ansatz von anderen Konzepten?

Im Gegensatz zu isolierten Lernprogrammen orientiert sich dieser Ansatz an den aktuellen Lebenssituationen, Interessen und Bedürfnissen der Kinder, um Lernen unmittelbar und bedeutungsvoll zu gestalten.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin für die Gestaltung von Bewegungsräumen?

Bewegungsräume sollten flexibel nutzbar sein, Anregungen durch Materialien bieten und dem Kind genügend Handlungsspielraum sowie Entscheidungsfreiheit lassen, um eigenverantwortlich tätig zu werden.

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Details

Title
Bewegung und Tanz mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren
College
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Aachen
Grade
2,7
Author
Nadine Tetz (Author)
Publication Year
2008
Pages
84
Catalog Number
V89756
ISBN (eBook)
9783638068895
ISBN (Book)
9783638954259
Language
German
Tags
Bewegung Tanz Kindern Alter Jahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Tetz (Author), 2008, Bewegung und Tanz mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89756
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