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Konzeptionelle Überlegungen im Hinblick auf die Errichtung eines Kinder-/Jugendheimes

Titre: Konzeptionelle Überlegungen im Hinblick auf die Errichtung eines Kinder-/Jugendheimes

Mémoire (de fin d'études) , 2008 , 112 Pages , Note: 2,5

Autor:in: Markus Wohlleber (Auteur), Jennifer Huber (Auteur)

Pédagogie - Général
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Die vorliegende Diplomarbeit mit dem Titel „Konzeptionelle Überlegungen im Hinblick auf die Errichtung eines Kinder-/ Jugendheimes“ befasst sich mit den rechtlichen und pädagogischen Überlegungen, die für die Errichtung eines Kinder- und Jugendheimes notwendig sind. Dabei werden im ersten Kapitel der Arbeit die Einrichtungen im Detail beschrieben, welche als Vorbild für die konzeptionellen Überlegungen des in der Arbeit theoretisch gegründeten Heimes „Sternenhimmel“ dienen.

Als einer der Hauptaspekte, der zu einer Errichtung eines Kinder- und Jugendheimes zählt, gelten die rechtlichen Voraussetzungen. In diesem Zusammenhang werden sowohl die gesetzlichen Grundlagen, die verschiedenen Trägerstrukturen in der sozialen Arbeit, die unterschiedlichen Gesellschaftsformen mit den differenziert dargestellten Unterscheidungskriterien von Körperschaften und Gesellschaften als auch die Rechtsformen von freien Trägern (gGmbH und e.V.) im Detail vorgestellt.

Des Weiteren erfolgt eine kurze Beschreibung der vier bedeutensten Pädagogen , auf deren unterschiedlichen Ansätzen noch heutzutage viele Einrichtungen aufbauen, die als Alternativen oder als Ergänzung zu den staatlichen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen gelten. Eine Biografie, die Nennung der jeweiligen pädagogischen Ziele und Methoden sowie eine kritische Betrachtung jeder einzelnen Form der Pädagogik tragen zur Darstellung bei.
Dazu werden bei jedem einzelnen Begründer die verschiedenen Ansätze, die jeweiligen gesellschaftlichen Vorstellungen von Erziehung und die entsprechenden Methoden im Detail beschrieben.

Im Rahmen einer Entwicklung einer pädagogischen Konzeption für die Gründung eines Heimes ist es dem Autor wichtig, die unterschiedlichen Grundlagen der Milieu-, der Beziehungs-, der Freizeit-, der Erlebnispädagogik mit Inhalten des so genannten Anti-Aggressivitäts-Trainings, der Gender- sowie der tiergestützten Pädagogik, mit der Untergruppierung des heilpädagogischen Reitens zu erwähnen.

Die Möglichkeiten der unterschiedlichen Therapieformen werden neben den pädagogischen Grundlagen behandelt.

In dem Ihnen hier vorliegenden Buch soll für eine solche Gründung eine Basis gelegt werden, die sich mit den Planungen und Konzeptionen sowie deren Umsetzungen und Verwirklichungen beschäftigt. Dabei wird ebenfalls ein Augenmerk auf die Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden, dem Jugendamt oder den betroffenen Schulen gelegt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Fragestellung und Aufbau der Arbeit

1.1 Vorstellung der in der Arbeit angewandten Institutionen

1.1.1 „Kinderheim „St.Clara“

1.1.2 „Villa südSee“

2 Die rechtlichen Voraussetzungen für die Gründung eines Kinder-/Jugendheimes

2.1 Gesetzliche Grundlagen

2.2 Verschiedene Trägerstrukturen in der sozialen Arbeit

2.3 Gesellschaftsformen im Vergleich

2.4 Rechtsformen von freien Trägern

3. Die unterschiedlichen pädagogischen Arbeitsmethoden im Allgemeinen

3.1 Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)

3.2 Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1768)

3.3 Rudolf Steiner (1861-1925)

3.4 Maria Montessori (1870-1952)

4 Die pädagogischen Arbeitsmethoden in den Einrichtungen

4.1 Milieupädagogik

4.2 Beziehungspädagogik

4.3 Freizeitpädagogik

4.4 Erlebnispädagogik

4.4.1 Anti-Aggressivitäts-Training (AAT)

4.5 Genderpädagogik

4.6 Tiergestützte Pädagogik

4.6.1 Heilpädagogisches Reiten

4.7 Biografiearbeit

4.8 Psychologische Psychotherapie/Spieltherapie

4.9 Systematische Familientherapie

4.10 Verhaltenstherapie

5 Die „fiktive“ Gründung eines Kinderheims

5.1. Organisationsform und Träger

5.2 Gesetzliche Grundlagen

5.3 Finanzierung

5.4 Lage und örtliche Anbindung

5.5 Räumliche Ausstattung

5.6 Gründungsidee

5.7 Selbstverständnis

5.8 Zielgruppe

5.9 Auftrag und Ziele

5.10 Personalstruktur

5.11 Teamarbeit

5.12. Fachberatung, Fortbildung und Supervision

5.13 Aufnahme

5.14 Strukturierter Tagesablauf

5.15 Haus und Hof

5.16 Schule und Hausaufgabenbetreuung

5.17 Bezugsbetreuer

5.18 Dokumentation und Zielkontrolle

5.19 Kooperation mit den jeweils betroffenen Jugendämtern

5.20 Elternarbeit und Besuchsregelungen

5.21 Verselbstständigung

5.22 Öffentlichkeitsarbeit

5.23 Qualitätssicherung und Effektivitätskontrolle

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die rechtlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen, die für die Gründung eines Kinder- und Jugendheims in Deutschland erforderlich sind, und entwickelt auf dieser Basis ein fiktives Konzeptionsmodell für eine solche Einrichtung.

  • Rechtliche Grundlagen und Trägerstrukturen für Heime
  • Historische pädagogische Ansätze (Rousseau, Pestalozzi, Steiner, Montessori)
  • Pädagogische und therapeutische Methoden in der Praxis
  • Organisatorische und konzeptionelle Planung einer fiktiven Einrichtung

Auszug aus dem Buch

3.1 Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)

Jean-Jacques Rousseau wurde in Genf im Jahr 1712 als Sohn des calvinistischen Uhrmachers Isaak Rousseau geboren. Rousseaus Mutter starb bald nach seiner Geburt und auch der Vater verschwand aus Rousseaus Leben. Mit zwölf Jahren wurde er Lehrling bei einem Gerichtsschreiber, danach bei einem Graveur (vgl. Fischer 2007, Seiten 1-5).

1727 fand er nach einem abendlichen Spaziergang die Genfer Stadttore verschlossen und ging daher kurz entschlossen auf Wanderschaft. Dabei traf er in Annecy (Savoyen) auf Madame Françoise-Louise de Warens. Diese nahm ihn auf, schickte ihn bald weiter nach Turin in ein Internat zur religiösen Umerziehung, wo er sich bekehren und katholisch taufen ließ. Zurück in Annecy, besuchte er das dortige Priesterseminar, brach dieses Studium jedoch bald ab und beschloss, Musiker zu werden. Nach zwei bis drei Jahren erneuter Wanderschaft kehrte er 1731 wieder zu Madame de Warens zurück. Bei ihr las er, musizierte und begann zu schreiben (vgl. Fischer 2007, Seiten 1-5).

Nach acht glücklichen und für seine Bildung sehr fruchtbaren Jahren erhielt er jedoch einen Rivalen; den neuen Sekretär von Madame de Warens. Rousseau verließ sie daraufhin, war einige Zeit Hauslehrer in Lyon und ging 1742 nach Paris, um ein von ihm entwickeltes Notensystem von der Académie des Sciences patentieren zu lassen. Als dieses Vorhaben misslang, begleitete er 1743 als Privatsekretär den französischen Botschafter nach Venedig, kehrte aber ein Jahr später nach Paris zurück. Hier lernte er andere junge Intellektuelle kennen, etwa Denis Diderot, der ihn 1746 mit der Abfassung von Artikeln über Musik für die Encyclopédie betraute, und Melchior Grimm, den Herausgeber der für europäische Fürstenhöfe bestimmten Correspondance littéraire (vgl. Fischer 2007, Seiten 1-5).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fragestellung und Aufbau der Arbeit: Einleitung in die Thematik der Heimgründung sowie Beschreibung der als Vorbild dienenden Institutionen.

2 Die rechtlichen Voraussetzungen für die Gründung eines Kinder-/Jugendheimes: Analyse der gesetzlichen Grundlagen und Vergleich verschiedener Trägerstrukturen und Rechtsformen.

3. Die unterschiedlichen pädagogischen Arbeitsmethoden im Allgemeinen: Historische Darstellung der pädagogischen Ansätze von Rousseau, Pestalozzi, Steiner und Montessori.

4 Die pädagogischen Arbeitsmethoden in den Einrichtungen: Detaillierte Beschreibung praktischer pädagogischer und therapeutischer Ansätze wie Milieupädagogik, AAT oder Biografiearbeit.

5 Die „fiktive“ Gründung eines Kinderheims: Theoretische Konzeptionierung eines fiktiven Kinderheims inklusive Personal-, Finanz- und Alltagsstruktur.

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Forderungen an Politik und Gesellschaft zur Verbesserung des Kinder- und Jugendhilfesystems.

Schlüsselwörter

Kinderheim, Jugendheim, Sozialpädagogik, Heimgründung, Pädagogik, Sozialgesetzbuch VIII, Trägerstruktur, Erlebnispädagogik, Biografiearbeit, Kindeswohl, Jugendamt, Verselbstständigung, Heimkonzept, Therapie, Kindeswohlgefährdung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit widmet sich den theoretischen und konzeptionellen Anforderungen bei der Errichtung eines Kinder- und Jugendheims in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt rechtliche Rahmenbedingungen, geschichtliche pädagogische Grundlagen bedeutender Pädagogen sowie moderne pädagogische Methoden und deren organisatorische Umsetzung in einer Heimeinrichtung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, zukünftigen Initiatoren von Kinderheimen einen Leitfaden an die Hand zu geben, der sowohl die rechtlichen Grundlagen als auch pädagogische sowie strukturelle Planungsaspekte abdeckt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Darstellung historischer pädagogischer Ansätze und der Erstellung eines fiktiven Konzeptionsmodells basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden rechtliche Grundlagen, verschiedene pädagogische Strömungen, spezifische Arbeitsmethoden (z. B. Milieupädagogik, AAT, tiergestützte Pädagogik) sowie die konkrete Strukturierung eines fiktiven Heims erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Sozialpädagogik, Heimkonzeption, SGB VIII, Erlebnispädagogik und Kindeswohl geprägt.

Was zeichnet die Konzeption des fiktiven Kinderheims "Sternenhimmel" aus?

Das Heim "Sternenhimmel" basiert auf einer christlich-ethischen und humanistischen Grundhaltung, nutzt ein familienähnliches Strukturmodell und integriert verschiedene therapeutische und pädagogische Angebote, um Kinder und Jugendliche individuell zu fördern.

Warum ist die Wahl der Rechtsform bei einer Heimgründung so wichtig?

Die Wahl der Rechtsform (z.B. e.V. oder gGmbH) entscheidet maßgeblich über die Organisation, Haftungsfragen, Gemeinnützigkeitsstatus und Finanzierungsmöglichkeiten gegenüber Kostenträgern wie den Jugendämtern.

Welche Bedeutung kommt der Biografiearbeit in diesem Kontext zu?

Biografiearbeit ermöglicht es den Kindern und Jugendlichen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, traumatische Erlebnisse zu integrieren und somit einen konstruktiven Weg für ihre gegenwärtige und zukünftige Lebensgestaltung zu finden.

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Résumé des informations

Titre
Konzeptionelle Überlegungen im Hinblick auf die Errichtung eines Kinder-/Jugendheimes
Université
University of Applied Sciences Fulda
Note
2,5
Auteurs
Markus Wohlleber (Auteur), Jennifer Huber (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
112
N° de catalogue
V89850
ISBN (ebook)
9783638031103
ISBN (Livre)
9783638928526
Langue
allemand
mots-clé
Konzeptionelle Hinblick Errichtung Kinder-/Jugendheimes
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Markus Wohlleber (Auteur), Jennifer Huber (Auteur), 2008, Konzeptionelle Überlegungen im Hinblick auf die Errichtung eines Kinder-/Jugendheimes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89850
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