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Funktionale Diversität und Innovativität

Führt die funktionale Diversität in Teamzusammensetzung automatisch zu mehr Innovativität? Und wenn nicht, wie können die Vorteile der funktionalen Diversität besser genutzt werden?

Title: Funktionale Diversität und Innovativität

Term Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom/Master Evgeni Kuzmin (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs in der heutigen Zeit hängt in einem hohen Maß von der Fähigkeit eines Unternehmens ab, dem Wettbewerbsdruck standhalten zu können. Um wettbewerbsfähig bleiben zu können, müssen die Unternehmen in der Lage sein, immer wieder neue Innovationen hervorzubringen. Neue oder verbesserte Produkte müssen entwickelt, hergestellt und vermarktet werden.
In der Literatur zur Innovationsforschung wird des Öfteren die Teamzusammensetzung als möglicher Prädiktor von Innovationsfähigkeit und Kreativität eines Teams genannt. Dabei unterscheiden sich die Meinungen darüber, wie homogen, bzw. heterogen ein Team aussehen sollte.
Eine Reihe der Studien zur Innovationsforschung stellte fest, dass homogenzusammengesetzte Teams, die aus ähnlichen Mitgliedern bestehen, bessere Leistungen hervorbringen, als heterogene Gruppen. Die Forscher erklären dieses zum Beispiel damit, dass in solchen Teams mehr mit einander kommuniziert wird oder dass in diesen Teams ein höheres Kohesiongrad herrscht. Das wirkt dann positiv auf die Teamzusammenarbeit und somit auch auf die Leistung.
Es gibt jedoch auch eine Reihe von Studien, die einen positiven Zusammenhang zwischen Diversität in Team und Kreativität, bzw. Innovativität feststellen. Danach erhöht die Diversität die Wahrscheinlichkeit, dass verschiedene Ansichten und Perspektiven im Innovationsprozess vorhanden sind und bei der Informationsverarbeitung berücksichtigt werden. Dieses soll dann zu häufigeren und qualitativ besseren Innovationen führen.
Die Diversität hat aber auch negative Effekte, zum Beispiel soziale Kategorisierung, die sich negativ auf die Teamzusammenarbeit auswirken. Diese behindern Kommunikation zwischen Teammitgliedern und Koordination in Team, und führen zu einer erhöhten Fluktuation.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Beziehung zwischen der funktionalen Diversität in Team und Innovativität näher zu beleuchten. Ich werde versuchen zu zeigen, dass die funktionale Diversität in Team, alleine, nicht unbedingt zur Innovativität bzw. Kreativität führt, sondern auch negativ auf diese einwirken kann. Ein Grund dafür ist das innovationshemmende Verhalten der Teammitglieder. Daher braucht es spezifischen, situationsabhängigen „Diversity Management“, um die Innovativität der bereichsübergreifenden Teams zu steigern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1 Innovation

2.2 Diversität

2.2.1 Funktionale Diversität

3. Studien / Ergebnisse / Mediatoren

3.1 Studie 1: Ancona/Caldwell

3.2 Studie 2: Bantel/Jackson

3.3 Zwischenbilanz

3.4 Aufgabenkonflikt / Beziehungskonflikt

4. Diversity Management

4.1 Definition

4.2 Lösungsansätze

- Partizipative Führung

- Teilweise Homogenisierung

- Einsatz von Generalisten

5. Abschließende Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen funktionaler Diversität in Teams und deren Innovativität. Ziel ist es aufzuzeigen, dass Diversität nicht automatisch zu Innovationserfolgen führt, sondern durch diverse Gruppenprozesse vermittelt wird, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben können, weshalb ein situationsabhängiges Diversity Management zur gezielten Steuerung notwendig ist.

  • Analyse der Beziehung zwischen funktionaler Diversität und Team-Innovativität
  • Untersuchung von Mediatoren wie Aufgaben- und Beziehungskonflikten
  • Bewertung verschiedener wissenschaftlicher Studien zur Teamzusammensetzung
  • Darstellung von Ansätzen des Diversity Managements zur Leistungssteigerung
  • Diskussion von Lösungsansätzen wie partizipativer Führung und Generalisteneinsatz

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs in der heutigen Zeit hängt in einem hohen Maß von der Fähigkeit eines Unternehmens ab, dem Wettbewerbsdruck standhalten zu können. Um wettbewerbsfähig bleiben zu können, müssen die Unternehmen in der Lage sein, immer wieder neue Innovationen hervorzubringen. Neue oder verbesserte Produkte müssen entwickelt, hergestellt und vermarktet werden.

In der Literatur zur Innovationsforschung wird des Öfteren die Teamzusammensetzung als möglicher Prädiktor von Innovationsfähigkeit und Kreativität eines Teams genannt. Dabei unterscheiden sich die Meinungen darüber, wie homogen, bzw. heterogen ein Team aussehen sollte.

Eine Reihe der Studien zur Innovationsforschung stellte fest, dass homogenzusammengesetzte Teams, die aus ähnlichen Mitgliedern bestehen, bessere Leistungen hervorbringen, als heterogene Gruppen. Die Forscher erklären dieses zum Beispiel damit, dass in solchen Teams mehr mit einander kommuniziert wird oder dass in diesen Teams ein höheres Kohesiongrad herrscht. Das wirkt dann positiv auf die Teamzusammenarbeit und somit auch auf die Leistung.

Es gibt jedoch auch eine Reihe von Studien, die einen positiven Zusammenhang zwischen Diversität in Team und Kreativität, bzw. Innovativität feststellen. Danach erhöht die Diversität die Wahrscheinlichkeit, dass verschiedene Ansichten und Perspektiven im Innovationsprozess vorhanden sind und bei der Informationsverarbeitung berücksichtigt werden. Dieses soll dann zu häufigeren und qualitativ besseren Innovationen führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Teamzusammensetzung als Prädiktor für Innovation zwar relevant ist, die Wirkung von Diversität jedoch ambivalent ausfallen kann.

2. Begriffsklärung: Hier werden die zentralen Begriffe Innovation als Prozess der Neuerung sowie Diversität als Verschiedenartigkeit in Teams definiert und die spezielle Form der funktionalen Diversität vorgestellt.

3. Studien / Ergebnisse / Mediatoren: Dieser Hauptteil analysiert empirische Studien zu den Auswirkungen funktionaler Diversität und untersucht intervenierende Faktoren wie Konflikte und Informationsaustausch.

4. Diversity Management: Dieser Abschnitt widmet sich den strategischen Ansätzen, wie durch Führung und strukturelle Anpassungen die negativen Aspekte von Diversität minimiert und die positiven genutzt werden können.

5. Abschließende Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass funktionale Diversität allein nicht ausreicht und dass ein gezieltes Management zur Förderung der Zusammenarbeit für den Innovationserfolg unerlässlich ist.

Schlüsselwörter

Funktionale Diversität, Innovativität, Teamzusammensetzung, Diversity Management, Gruppenprozesse, Aufgabenkonflikt, Beziehungskonflikt, Innovationsforschung, Teamleistung, Partizipative Führung, Informationsaustausch, Generalisten, Innovationsprozess, Arbeitsklima, Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob eine funktionale Diversität in Teams automatisch zu höherer Innovativität führt und analysiert die dabei wirkenden förderlichen und hemmenden Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Beziehung zwischen Teamzusammensetzung und Kreativität, der Rolle von Konflikten (Aufgabe vs. Beziehung) sowie Methoden des Diversity Managements.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass funktionale Diversität allein nicht unbedingt Innovationen fördert, und darzulegen, wie durch gezielte Managementmaßnahmen die Vorteile von Diversität besser genutzt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Der Autor führt eine Literaturanalyse durch, in der verschiedene empirische Studien und deren Ergebnisse (wie Korrelations- und Regressionsanalysen) verglichen und kritisch diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den Einfluss funktionaler Diversität auf Gruppenprozesse, betrachtet spezifische Studien und beleuchtet Ansätze des Diversity Managements zur Optimierung der Teamarbeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Funktionale Diversität, Innovativität, Diversity Management, Gruppenprozesse und die Unterscheidung zwischen Aufgaben- und Beziehungskonflikten.

Warum kann funktionale Diversität in Teams auch negative Auswirkungen haben?

Durch soziale Kategorisierung und unterschiedliche Hintergründe können Kommunikationsbarrieren, Beziehungskonflikte und eine verringerte soziale Integration entstehen, die die Leistung beeinträchtigen.

Welchen Einfluss haben Generalisten laut der analysierten Studien auf den Innovationserfolg?

Der Einsatz von Generalisten wirkt sich positiv auf den Informationsaustausch aus, da diese Teammitglieder durch ihre breite Erfahrung als Brückenbauer zwischen verschiedenen Funktionsbereichen fungieren und so Kommunikationsbarrieren reduzieren.

Welche Rolle spielt die Führung im Kontext von Diversity Management?

Führungskräfte tragen die Verantwortung, einen kooperativen Kontext zu schaffen, ein übergeordnetes Ziel zu etablieren und durch partizipative Führung die Sicherheit im Team zu erhöhen, damit konstruktive Innovation möglich wird.

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Details

Title
Funktionale Diversität und Innovativität
Subtitle
Führt die funktionale Diversität in Teamzusammensetzung automatisch zu mehr Innovativität? Und wenn nicht, wie können die Vorteile der funktionalen Diversität besser genutzt werden?
College
University of Constance
Course
Führung und Innovation
Grade
1,7
Author
Diplom/Master Evgeni Kuzmin (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V89896
ISBN (eBook)
9783638070065
ISBN (Book)
9783640127641
Language
German
Tags
Funktionale Diversität Innovativität Führung Innovation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom/Master Evgeni Kuzmin (Author), 2006, Funktionale Diversität und Innovativität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89896
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