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Rituale und Regeln zur Prävention von Unterrichtsstörungen

Eine Differenzanalyse

Título: Rituale und Regeln zur Prävention von Unterrichtsstörungen

Proyecto de Trabajo , 2018 , 34 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica - Deporte, Pedagogía deportiva
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Diese Arbeit geht der Frage nach, welche etablierten Rituale von Lehrkräften erfolgreich zur Prävention von Unterrichtsstörungen eingesetzt werden.

Das Schulfach Sport ist, wie alle anderen Schulfächer, stetigen Veränderungen seiner Konzepte und der didaktischen Prinzipien unterworfen. Diese stetig steigenden normativen Ansprüche sollen von den Lehrkräften verwirklicht werden. Dabei stehen das Sollen und Sein in einem ständigen Spannungsverhältnis. Besonders das Schulfach Sport hatte in den vergangenen Jahren oftmals mit seiner Legitimation zu kämpfen. Dem Schulsport wurde unterstellt, dass oftmals der pädagogische Anteil fehlen würde und es nur um die reine Vermittlung von Sportarten gehe.

Die heutige Schulsportforschung wird seit vielen Jahren besonders von Eckart Balz und Peter Neumann vorangetrieben. Ihrer empirischen Forschung ist es zu verdanken, dass das Thema Anspruch und Wirklichkeit im Schulfach Sport immer weiter empirisch erforscht wird. Dabei steht bei ihnen nicht nur die empirische Forschung, sondern auch eine explizite Ziel- und Ergebnisdiskussion im Fokus. So werden die erfassten Ergebnisse nicht nur dokumentiert, sondern, was noch viel wichtiger ist, sie werden interpretiert. Aus den Ergebnissen der Interpretationen werden daraufhin Rückschlüsse gezogen, um die Ansprüche auf die Wirklichkeit zu beziehen. Daraufhin wird entschieden, wie die dabei herausgestellten Differenzen, sofern vorhanden, gehandhabt werden.

Das Thema dieser Arbeit, Rituale und Regeln, erscheint dabei für die Forschung besonders relevant, da es in der Theorie eine Vielzahl von Ritualen und Regeln gibt, die oftmals als Voraussetzung für einen perfekten Unterricht gesehen werden. Außerdem spielen sie für das menschliche Zusammenleben eine wichtige Rolle und bieten Schülerinnen und Schülern eine wichtige Struktur, an der sie sich orientieren können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rituale im Sportunterricht

2.1 Die pädagogische Bedeutung von Ritualen und Regeln

2.2 Einsatzmöglichkeiten von Ritualen und Regeln

3 Der differenzanalytische Forschungsansatz

3.1 Der differenzanalytische Forschungsansatz

3.2 Durchführung einer Differenzstudie

3.2.1 Anspruchsanalyse

3.2.2 Wirklichkeitsanalyse

3.2.3 Differenzanalyse

4 Empirischer Teil – Durchführung einer Differenzstudie

4.1 Analyse der Lehrkraft 1

4.1.1 Anspruchsanalyse

4.1.2 Wirklichkeitsanalyse

4.1.3 Differenzanalyse

4.2 Analyse der Lehrkraft 2

4.2.1 Anspruchsanalyse

4.2.2 Wirklichkeitsanalyse

4.2.3 Differenzanalyse

4.3 Zusammenfassende Stellungnahme

5 Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, das Spannungsfeld zwischen den didaktischen Ansprüchen von Lehrkräften an den Sportunterricht und der tatsächlich gelebten Unterrichtswirklichkeit zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Rituale und Regeln zur Strukturierung des Unterrichts beitragen und welche Differenzen zwischen den normativen Vorstellungen der Lehrkräfte und der praktischen Umsetzung bestehen.

  • Pädagogische Bedeutung und Funktionen von Ritualen und Regeln im Sportunterricht
  • Anwendung des differenzanalytischen Forschungsansatzes nach Balz und Neumann
  • Empirische Untersuchung von Ansprüchen und Wirklichkeit mittels Leitfadeninterviews
  • Vergleich der Unterrichtspraxis zweier Sportlehrkräfte
  • Diskussion von Handlungsspielräumen und Optimierungsmöglichkeiten für den Schulalltag

Auszug aus dem Buch

3.1 Der differenzanalytische Forschungsansatz

Nach Balz und Neumann (2005) gibt es für eine Differenzstudie drei Entwicklungsphasen. Die erste Phase beschreibt die differenzanalytische Eröffnung. Diese beschreibt die empirische Prüfung und Erprobung. Hierbei werden normative Aussagen, den Mittels narrativer Dokumentation und Interviews erhobenen Aussagen gegenübergestellt. Als Beispiel dafür kann das Projekt von Balz, Benning, Neumann & Trenner (1993) „Wie Lehrer/innen die Richtlinien Sport einschätzen“ angebracht werden. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine problemzentrierte Interviewstudie, in der zusätzlich, durch eine Fragebogenerhebung versucht wird nachzuvollziehen, wie Lehrkräfte ihren Sportunterricht, mit Blick auf die curricularen Vorgaben, umsetzen.

Die Ansprüche der Lehrkräfte wurden dabei ermittelt und mit der wahrgenommenen Wirklichkeit verglichen. Trotz das Begrifflichkeiten wie Anspruch, Wirklichkeit und Differenz mittlerweile etabliert sind, ist nach Balz (2015) noch kein systematisches Konzept, nach dem Differenzstudien ablaufen, zu verzeichnen.

Die zweite Phase beschreibt die differenzanalytische Vertiefung. Hierbei geht es darum, die Erfahrungen und Ergebnisse von Studien auf Andere zu übertragen. Das Grundgerüst von Differenzstudien ist dabei, dass dreigliedrige Vorgehen und anschließend fachliche Vertiefungen vorzunehmen. Dies führt dazu, dass Differenzstudien in der externen Beobachtung, eine größere Selbstverständlichkeit erlangen. Besonders prägend in der jüngeren Vergangenheit sind dabei die Diskussionsbeiträge von Balz und Neumann (2005) aus ihrem Werk „Differenzstudien zwischen Anspruch und Wirklichkeit“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik des Sportunterrichts im Spannungsfeld zwischen normativen Ansprüchen und praktischer Realität sowie Darlegung der Relevanz von Ritualen.

2 Rituale im Sportunterricht: Theoretische Auseinandersetzung mit der Bedeutung, den Funktionen und den praktischen Einsatzmöglichkeiten von Ritualen zur Strukturierung des Schulsports.

3 Der differenzanalytische Forschungsansatz: Vorstellung der methodischen Grundlagen und der Entwicklungsphasen von Differenzstudien nach Balz und Neumann.

4 Empirischer Teil – Durchführung einer Differenzstudie: Anwendung des Forschungsansatzes durch Interviews mit zwei Sportlehrkräften zur Analyse ihrer Ansprüche und der täglichen Wirklichkeit.

5 Diskussion und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse über die Bedeutung von Ritualkultur im Sportunterricht und Anregung für weiterführende Forschung.

Schlüsselwörter

Sportunterricht, Rituale, Regeln, Differenzanalyse, Anspruch, Wirklichkeit, Sportpädagogik, Schulsport, Lehrkräfte, Unterrichtsstrukturierung, Empirische Forschung, Leitfadeninterview, Handlungsfähigkeit, Gruppenbildung, Unterrichtspraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern sich die pädagogischen Ansprüche von Sportlehrkräften bezüglich der Unterrichtsgestaltung (speziell Rituale und Regeln) von der tatsächlich erlebten Unterrichtswirklichkeit unterscheiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die pädagogische Funktion von Ritualen im Schulalltag, die Systematik des differenzanalytischen Forschungsansatzes sowie die praktische Umsetzung und Reflexion durch Lehrkräfte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine Differenzanalyse aufzudecken, welche Rituale und Regeln Sportlehrkräfte anstreben und welche sie tatsächlich in ihrem Unterricht etablieren, um so Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, konkret die „differenzanalytische Forschung“. Die Datenbasis bilden hierfür problemzentrierte Leitfadeninterviews mit zwei Sportlehrkräften an einem Gymnasium.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Thema Sportpädagogik, eine detaillierte methodische Erläuterung des Differenzansatzes und eine empirische Fallstudie, die die Ansprüche und die Wirklichkeit zweier Lehrkräfte gegenüberstellt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie "Anspruch und Wirklichkeit", "Ritualkultur", "Sportpädagogische Didaktik", "Differenzstudie" und "Empirische Schulsportforschung".

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Anspruch" und "Wirklichkeit" eine Rolle für Lehrkräfte?

Sie ist zentral, da Lehrkräfte oft normativen Erwartungen ausgesetzt sind, deren Umsetzung in der Praxis aufgrund räumlicher, zeitlicher oder gruppenspezifischer Faktoren variiert und somit zur Entlastung oder Reflektion der eigenen Lehre aufgearbeitet werden muss.

Welches spezifische Beispiel dient im empirischen Teil zur Veranschaulichung der Differenzen?

Ein Beispiel ist die Etablierung von Regeln für die Sportkleidung: Während Lehrkräfte einen klaren Anspruch an die Kleidung formulieren, wird dieser aufgrund organisatorischer Versäumnisse bei der Übernahme neuer Klassen in der Wirklichkeit oft nicht konsequent durchgesetzt.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Rituale und Regeln zur Prävention von Unterrichtsstörungen
Subtítulo
Eine Differenzanalyse
Universidad
University of Wuppertal  (Institut für Bildungsforschung)
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
34
No. de catálogo
V899501
ISBN (Ebook)
9783346182920
ISBN (Libro)
9783346182937
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rituale Regel Rituale und Regeln Bildungsforschung Bildung Schule Differenzanalyse Unterricht Differenz Forschung Master Projektarbeit Projekt Rituale im Sportunterricht Rituale im Unterricht Lehrkraft Lehrkräfte Schulforschung Schülerverhalten Unterrichtsstörungen Sport Sportunterricht
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Anonym (Autor), 2018, Rituale und Regeln zur Prävention von Unterrichtsstörungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899501
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Extracto de  34  Páginas
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