Platons Kritik an der sophistischen Rhetorik im Dialog "Phaidros"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2020

27 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kurzer Input: Platons „Vita“
Platons Akademie
Platons politische Einstellung

Sophistik
Die Rhetorik unter dem Standpunkt der Sophistik
Platons Kritik an der sophistischen Rhetorik

Phaidros
Erster Hauptteil

Lysias Rede, referiert von Phaidros

Sokrates erste Rede ü ber den Eros
Zweiter Hauptteil

Sokrates zweite Rede ü ber den Eros

Platonischer Seelenbegriff

Platons Rhetorikbegriff
Schriftkritik

Fazit

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Einleitung

Mit Reden Geld verdienen. Politiker, Lehrer, Komödianten und moderne Berufe wie Keynote Speaker, Influencer oder Poetry-Slammer führen durch das Präsentieren von Lerninhalten oder Produkten einen redegewandten Beruf aus. Erfolgscoachs wie Felix Thönnessen geben Rhetorik-Kurse um Start-up-Unternehmen beizubringen, wie Produkte am besten präsentiert werden: Erfolg, Reichweite und Umsatz wird versprochen.1 Werbung dominiert die globale Marktwirtschaft: Das Konzern Coca-Cola gab 2017 172,6 Millionen Euro für Marketing aus um die Cola als „Erfrischungsgetränk“, welche bekannt dafür ist, Herzkrankheiten, Diabetes, Zahnschmerzen und Fettleibigkeit auszulösen2. Die beliebteste Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Sportveranstaltungen3. Die Qualität, Nachhaltigkeit und Arbeitsbedingungen durch die verkauften Produkte oder Dienstleistungen scheinen dabei irrelevanter als der Umsatz zu sein. Diese Werber oder „Redner“ könnte man heute als „Sophisten“ bezeichnen: Wortverdreher, Schwätzer, Täuscher und Rabulisten sind Synonyme dieser Bezeichnung, die durch den Philosophen Platon beeinflusst wurden. Gleichzeitig hat er behauptet, dass seine Lehren ausschließlich in einem gemeinsamen Gespräch verstanden werden können und lässt die Protagonisten in seinen Dialogen ausschweifende Reden halten. Dieses Paradoxon lässt die Frage aufwerfen, ob der Sophist bereits in der Antike negativ konnotiert worden ist. Platon behandelt diese Thematik im Besonderen in seinem Werk „Phaidros“, welcher, wie fast alle seiner Schriften, in Dialogform verfasst wurde. Die Argumentationsweise des „Phaidros“ sowie die platonische Unterscheidung von der sophistischen und philosophischen Rhetorik thematisieren diese Hausarbeit. Als Einführung werden biographische Angaben über Platon dargelegt und die Sophistik prägnanter erklärt. In der Auseinandersetzung mit dem Dialog „Phaidros“ soll das argumentative Vorgehen und auffällige Begrifflichkeiten analysiert und ausgewertet werden. Wie deutlich werden wird, werden Vor- und Zwischenspiele des Dialoges ebenfalls einbezogen, da diese für den inhaltlichen Zusammenhang relevant sind.

Kurzer Input: Platons „ Vita “

Der Philosoph Platon wurde zwischen 482 oder 427 vor Christus zwischen März und Juli in Athen oder Ägina geboren. Platon stammt aus einer aristokratischen Familie der Polis4 Athens. Platons Mutter Periktione hat nach dem Tod des Vaters Ariston ein zweites Mal geheiratet, sodass Platon mit den bekanntesten Familienkreisen Athens verwandt war.5 Platon verfasste in jungen Jahren Tetralogien. Tetralogien bestehen aus zwei Komödien und drei Tragödien.6 Die Verfasser von Tetralogien, welche in Athen vorgetragen wurden, konnten Preise gewinnen. Auch Platons Werk „Symposion“ handelt davon, das nach einem Tetralogie-Wettbewerb der Redner Agathon Preise gewonnen und Sokrates zur Feier in einen kleinen Kreis von Leuten zum Gespräch eingeladen hat.7 Zentrum des gesellschaftlichen und politischen Lebens Athens, der Polis, war in der klassischen, athenischen Zeit, die Inszenierung der Tragödie. In der Zeit der Dionysien, während eine Woche lang Tragödien aufgeführt und diese verpflichtend besucht werden mussten, wurden Tetralogien vorgetragen.8 Der Voraussicht nach hat Platon schon als Jugendlicher zeitgenössischer Werke von Philosophen und Sophisten gelesen. Entscheidend für seinen Beruf als Philosoph war die Tatsache, dass er sich in seinem 20. Lebensjahr im Jahre 407 vor Christus Sokrates anschloss. Als 403 vor Christus die Demokratie in Athen wiederhergestellt wurde und die Tyrannei der „Dreißig“ gestürzt wurde, fühlte Platon einen starken Drang, sich dem politischen Geschehen in der Polis zu widersetzen und sich der Philosophie anzuschließen.9 Platon war ein Schüler des philosophischen Sokrates, bis dieser im Jahre 399 vor Christus hingerichtet wurde10. Mit der Hinrichtung Sokrates wand sich Platon demokratischen Entscheidungsprozessen ab: „ Das Schicksal Sokrates, den Platon als „ meinen lieben ä lteren Freund “ bezeichnet, […] wird für ihn zum Kriterium für die Beurteilung der politischen Verh ä ltnisse. “ 11 Dank Platons schriftlicher Überlieferung wird Sokrates zur Zentralfigur der Philosophie. Bis heute werden Philosophen vor der Zeit des Sokrates Vorsokratiker genannt. Die Parallelfigur zu Sokrates stellt Gorgias, welcher neben Protagoras der bedeutendste Vertreter der Sophistik war12. Während Platons erster Reise nach Sizilien und Apulien in den Jahren 399 -387 vor Christus knüpfte Platon Kontakt mit dem Orden der Pythagoreer, den Anhängern Pythagoras. Diese Erfahrung prägte besonders die Thematik des „Strebens nach der Wahrheit“ und der Seelenwanderung in Platons Dialogen.13 Platon befreundete sich mit Archytas von Tarent in Apulien und Dion aus Syrakus in Sizilien an. Durch Dion gelangte Platon an den Kontakt mit dem Herrscher aus Syrakus, Dionysios dem I. . Dieser bat Platon ihm bei politischen Angelegenheiten zu helfen. Die Begegnung mit Dionysios dem I. endet jedoch in einem Zerwürfnis. Platon wurde seinen Befehl auf ein Schiff gebracht und in Ägina auf dem Sklavenmarkt angeboten. Er wurde später von Annikeris aus Kyrene freigekauft. Platon kehrte nach Athen zurück und gründete dort eine Schule. Nach zwei weiteren Sizilienreisen blieb Platon in Athen und unterrichtete dort, bis er 348/7 vor Christus mit 81 Jahren starb.14

Platons Akademie

361 vor Christus gründet Platon in Athen seine eigene Schule, die „Akademie“15. Platon finanzierte die Schule zu Beginn aus seinem privaten Vermögen und verlangte, im Gegensatz zu seinem Konkurrenten Isokrates, keine Gebühren.16 Platons Schüler wurden in einem Auswahlverfahren aufgenommen. Gegenstand waren Lehrvorträge und Diskussionen, welche die Basis für seine publizierten Schriften bildeten. Platon beschrieb in dem Dialog „Politeia“, dass das Bildungsziel seiner Akademie die Idee des Guten sei. Der Weg zu diesem Ziel führe über die Dialektik. Grundlegend für das Verständnis der Dialektik seien mathematischen Disziplinen wie Arithmetik, Geometrie, Stereometrie, Astronomie und der mathematischen Harmonielehre.17 Nach Platons Vortrag „Über das Gute“ in der Akademie, berichtete Aristoteles, dass jeder der Zuhörer verwundert war, dass er, anstatt Annahmen über menschliche Güter, wie Reichtum, Gesundheit und Körperkraft zu erörtern, mathematische Formeln erklärte18.

Platons politische Einstellung

Die Demokratie definiert Platon als eine klassenlose Gesellschaft, die als wesentliches Merkmal die Freiheit hat. In der „Politeia“ beschrieb Platon, dass die Demokratie durch die Möglichkeit verschiedenster Gesellschaftsgruppenbildungen und verschiedenster Zielsetzungen scheinbar die schönste Verfassung zu sein scheint: „[…] du [brauchst] nicht in den Krieg zu ziehen […] , wenn andere dahin ziehen; da ß du keinen Frieden zu halten brauchst, wenn andre ihn halten, […] falls ein Gesetz dir verwehrt, […] im Gericht zu rechten, du dessen ungeachtet die Freiheit hast, zu regieren, […] eine solche Wirtschaft, ist sie nicht g ö ttlich bezaubernd f ü r den Augenblick?.“19 Jedoch bestand nach Platon die Gefahr, dass die Demokratie sich zur Demagogie entwickeln würde. Er nennt hier das Beispiel eines Sohnes in einer oligarchischen Familie, welcher während in Reichtum und Luxus lebe. Die luxuriöse Begierde würde so zur Eigenschaft der Seele des Sohnes werden. Er verfalle dem Übermut und rede gedankenlos über politische Angelegenheiten. Platon folgert, dass es trotz der Freiheit dennoch zu einem Ständestaat käme, an dessen Spitze die „Nichtstuer und Verschwender“ stehen würden.20 Platon war hingegen ein Anhänger der antiken Aristokratie. „ Was also erstlich das dem besten Staate entsprechende Individuum betrifft, […] [der Aristokratie] von dem wir mit Recht sagen, da ß er der Gute und Gerechte ist.“21

Sophistik

Im 6. Jahrhundert vor Christus förderten die Handelsbeziehungen der Polis den kulturellen Austausch und diese wurde so zur Metropole der Philosophie, Wissenschaft und Kunst. Die sophistische Bewegung, dessen Zentrum Athen war, war in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts vor Christus gegenwärtig. Sophisten wie Gorgias, Isokrates und Protagoras machten die Athener mit Vorstellungen vertraut, welche weit von dem durch den historischen Mythos und der antiken Tradition bestimmenden Denken abwichen. Die Sophisten boten gegen ein Honorar Unterricht mit neuen Methoden an.22 Sie richteten ihre Lehren nach dem Fächerkanon des Septem Artes Liberales (deutsch: Die sieben freien Künste), welche von den Bürgergemeinschaft studiert werden konnte. Das Septem Artes Liberales teilt sich in Quadrivium (Geometrie, Arithmetik, Musik und die Astronomie) und Trivium (Grammatik, Rhetorik und Dialektik).23 Die Sophisten spezialisierten sich auf die Antilogik24, das Seiende25, die Antithesen der Nomos26 und der Physis27, Gesellschafts- und Kulturentstehungstheorien und die Rhetorik. Aufgrund der späteren Auseinandersetzung mit Platons Werk „Phaidros“ möchte ich den thematischen Schwerpunkt auf die Rhetorik legen.

Die Rhetorik unter dem Standpunkt der Sophistik

Der Begriff „Rhetorik“ wird wörtlich mit „Kunst der Rede“ oder nach Aristoteles mit der „Theorie der Beredsamkeit“ übersetzt28. In der Antike wurde die Rhetorik als ein politisches Instrument angesehen, das Macht verleiht. „ Gorgias: Das, was, lieber Sokrates, in Wahrheit das gr öß te Gut ist und zugleich die pers ö nliche Freiheit f ü r die Menschen erwirkt und die Herrschaft ü ber andere jedem in seinem Staate. - Sokrates: Was meinst du denn da ? - Gorgias: Die F ä higkeit, durch Worte zu ü berreden, […].“29 Die Sophisten erforschten die Rhetorik auf einer Metaebene. Diese stand somit in den Anfängen der Wissenschaft und bildete die Vermittlungsmöglichkeit von Wissenschaftlern und Philosophen für die gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Die Fähigkeit, sachhaltige Informationen mit einer kommunikativen Kompetenz zu verbinden, resultierte laut den Sophisten darin, über jede Angelegenheit reden zu können.30 Ein vergleichbares und aktuelles Kommunikationsmodell ist das Sender-Empfänger-Modell nach Stuart Hall. Die Position des Senders wird heute in rhetorik-theoretischen Ansätzen in das Zentrum und den Beginn der Vermittlung gestellt.31

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Sender-Empf ä nger-Modell nach Stuart Hall

Der Sender agiert aktiv als Textproduzent, Performant und Manipulator. Der Sophist als der aktive Sender sucht sich den Adressaten, die passiven Empfänger. Man könnte die Reden der Sophisten also auch als eine antike Form von Werbung für die eigenen Wertvorstellungen bezeichnen.32 Kenntnisse in der Rhetorik legten in der Polis den Grundstein für Berufe, wie Rechtsanwalt, Lehrer oder Politiker. Nach Platon galten Sophisten als oratorische Lehrmeister mit theoretisch-wissenschaftlichen Kenntnissen. Sophisten perfektionierten ihre Vorträge, sodass diese ihr Publikum, unabhängig von dem Standpunkt ihrer Kenntnisse, überzeugen konnten. „ Sokrates: Ich wei ß genau, dass wenn ihm eine Rede des [Sophisten] Lysias zu Geh ö r gebracht wird, er sie nicht nur einmal angeh ö rt hat, sondern, immer wieder auf sie zur ü ckkommend, [ … ] ihn aufgefordert hat, (noch einmal) zu reden, und Lysias bereitwillig gefolgt ist. “ 33

Platons Kritik an der sophistischen Rhetorik

„ Ein Sophist befasst sich blo ß mit Streitkunst (Eristik) und Redekunst (Rhetorik), ein wahrer Philosoph wie Sokrates hingegen mit der Erforschung der Wahrheit. “ 34 Platon sah in der Sophistik die Gefahr von Manipulation und Betrug. Dies soll in der folgenden Auseinandersetzung mit dem Dialog „Phaidros“ dargelegt werden. Dem entgegengesetzt wurde in der Antike ein Sophist als eine selbsternannte Koryphäe der Weisheit angesehen.35 Die Übersetzung des Begriffes lässt darauf schließen: Sophistai lässt sich mit „Wissender“ übersetzen36. Folglich zählt aus einem epochengeschichtlichen Standpunkt heraus auch Sokrates zu den Sophisten, denn er hat Lehren in Athen vorgetragen. Platon unterscheidet zwischen dem Philosoph Sokrates und den Sophisten, wie beispielsweise Gorgias, Protagoras, Hippias und Isokrates in dem Punkt, dass Sokrates für seine Lehren kein Geld angenommen hat. Platon warf dem Sophisten Gorgias vor, statt wahrem Wissen Scheinwissen vermitteln und die Rhetorik als Instrument zur Vermittlung des Scheinwissens auszunutzen.37 Er ließ im Dialog „Gorgias“ den platonischen Sokrates sprechen: „ Sokrates: H ö re denn, Gorgias, wor ü ber ich mich in den von dir ausgesprochenen Behauptungen wundere: […] Du behauptest also jemanden zum Redner bilden zu k ö nnen, wenn er die Kunst von dir lernen will? - Gorgias: Ja. - Sokrates: So doch, da ß er ü ber alle Dinge vor dem gro ß en Haufen ü berzeugend spricht, nicht belehrend, sondern nur ü berredend? -Gorgias: Jawohl. “ 38 Außerdem setzte Platon, im Gegensatz zu den Sophisten, kontrastierende Maßstäbe an die Rhetorik, da er die Relevanz von theoretischen Fertigkeiten und das Wahrheitsstreben an die erste Stelle stellte.39 Dies wird später erläutert.

[...]


1 Vgl. Thönnessen, Felix (Hg.) (2020): Jetzt Erfolgreich werden - mit der Erfolgsakademie. Online verfügbar unter https://www.erfolgsakademie.online/, zuletzt aktualisiert am 26.05.2020, zuletzt geprüft am 30.05.2020.

2 Vgl. Rücker, Martin (Hg.) (2018): Der Coca-Cola-Report. Über die Verantwortung des Getränke-Giganten für die Epidemie chronischer Erkrankungen. In: Foodwatch. Online verfügbar unter https://www.foodwatch.org/fileadmin/Themen/Zucker__Fett_und_Co/Coca-Cola-Report/2018-04_Coca-Cola-Report_foodwatch.pdf, zuletzt geprüft am 30.05.2020. Siehe Inhaltsverzeichnis und S.49.

3 Vgl. Ebd. S.59.

4 Der Begriff Polis wird traditionell mit „Stadtstaat“ gleichgesetzt. Richtig bezeichnet die Polis aber nicht eine geographische Gebietsumschreibung oder eine Gebäudeansammlung, sondern deren konstitutive Bürgerschaft und deren gebildete Gemeinschaft von Menschen. Vgl. Schäfer, Christian (Hg.) (2013): Platon-Lexikon. Begriffswörterbuch zu Platon und der platonischen Tradition. 2. Aufl. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. S.228.

5 Vgl. Pleger, Wolfgang H. (op. 2009): Platon. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. S. 15.

6 Vgl. Horn, Christoph; Müller, Jörn; Söder, Joachim (2017): Platon-Handbuch: Leben -- Werk -- Wirkung. S.21.

7 Vgl. Ebd. S.56.

8 Dionysien: Feiern für den Gott Dionysos. Große Autoren der athenischen Tragödie waren Aischylos, Sophokles und Euripides. Vgl. Hilt, Kerstin (2019): Das klassische Athen: griechische Tragödie. Gottesdienst als Ausschweifung. Hg. v. planet-wissen.de. Online verfügbar unter https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_klassische_athen/pwiediegriechischetragoedie100.html#Gottesdienst_als_Auss chweifung, zuletzt aktualisiert am 29.04.2020., zuletzt geprüft am 30.05.2020.

9 Vgl. Horn, Christoph; Müller, Jörn; Söder, Joachim (2017): Platon-Handbuch: Leben -- Werk -- Wirkung. S. 2f.

10 Vgl. Pleger, Wolfgang H. (2009): Platon. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. S.15.

11 Pleger, Wolfgang H. (2009): Platon. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. S.16.

12 Vgl. Rehn, Rudolf; Paulsen, Thomas (Hg.) (2019): Platon. Phaidros. 1. Aufl. Hamburg: Felix Meiner (Philosophische Bibliothek, 720). S. 107.

13 Vgl. Horn, Christoph; Müller, Jörn; Söder, Joachim (2017): Platon-Handbuch: Leben -- Werk -- Wirkung S.71.

14 Vgl. Ebd. S.4f.

15 Das Grundstück der Akademie war ein Hain, welcher nach dem attischen Helden benannt wurde. Der Name „Akademie“ entstammt also der Grundstücksbezeichnung. Vgl. Müsse, Hans G. (2018): Platons Leben. Forschung und Lehre an der Akademie. Online verfügbar unter http://platon-heute.de/platons-leben.html, zuletzt aktualisiert am 18.05.2018, zuletzt geprüft am 30.05.2020.

16 Vgl. Horn, Christoph; Müller, Jörn; Söder, Joachim (2017): Platon-Handbuch: Leben -- Werk -- Wirkung. S. 5.

17 Altgriechisch: διαλεκτική (τέχνη), dialektiké (téchne). Vgl. Schäfer, Christian (Hg.) (2013): Platon-Lexikon. Begriffswörterbuch zu Platon und der platonischen Tradition. S.81ff.

18 Vgl. Horn, Christoph; Müller, Jörn; Söder, Joachim (2017): Platon-Handbuch: Leben -- Werk -- Wirkung S.7.

19 Platon, Politeia VIII 311. In: Holzinger, Michael (Hg.) (2016): Der Staat (deutsch). 4. Aufl. Berlin: Edition Holzinger Taschenbuch (8). Online verfügbar unter http://www.zeno.org/Philosophie/M/Platon/Der+Staat/Achtes+Buch, zuletzt geprüft am 30.05.2020.

20 Vgl. Bormann, Karl (1973): Platon. Freiburg, München: K. Alber (Kolleg Philosophie). S.172.

21 Platon, Politeia VIII 291.

22 Vgl. Scholten, Helga (2003): Die Sophistik. Eine Bedrohung für die Religion und Politik der Polis? Akademie Verlag. S. 11.

23 Vgl. Gerwing, Manfred (2011): Septem artes liberales. Antike-Lexikon für Schule und Studium. Institut für Klassische Philologie. Humboldt-Universität Berlin. Ahaus. Online verfügbar unter https://www.telemachos.hu-berlin.de/latlex/s17.html, zuletzt aktualisiert am 13.02.2011, zuletzt geprüft am 30.05.2020.

24 Die Antilogik war nach sophistischem Verständnis einerseits eine Gegenrede im Sinne des Widersprechens, andererseits des Widersprechens zugrundeliegender Logik. Vgl. Schirren, Thomas; Zinsmaier, Thomas (2003): Die Sophisten. Ausgewählte Texte. Stuttgart: Reclam (Universal-Bibliothek, 18264). S.20.

25 Gorgias beschreibt Das Seiende als nur denkbar auf der Grundlage der Einheit. Jedes Festhalten an der phänomenalen Welt musste nach ihm zu einer paradoxen Konsequenz der Existenz des Nichtseienden führen. Vgl. Ebd. S. 22.

26 In der Antike: Nomos beschreibt den Brauch oder die gesetzliche Norm: Eine Beschreibungskategorie für andere, fremde und nichtgriechische Kulturen. Vgl. Ebd. S. 17.

27 In der Antike: Die Physis beschreibt das konkret Vorliegende in seiner natürlichen Art. Vgl. Ebd. S.17.

28 Rhetorik, altgriechisch: ῥητορική τέχνη ; rhētorikḗ téchnē. Vgl. Kiemele, Lukas (2018): Sophisten und die Kunst der Rhetorik. Hg. v. narabo.de. Online verfügbar unter https://narabo.de/sophisten-und-die-kunst-der-rhetorik, zuletzt aktualisiert am 14.06.2019, zuletzt geprüft am 30.05.2020.

29 Platon, Gorgias 310. In: Holzinger, Michael (Hg.) (2016): Platon. Gorgias. 4. Aufl. Berlin: Edition Holzinger Taschenbuch. Online verfügbar unter http://www.zeno.org/Philosophie/M/Platon/Gorgias, zuletzt geprüft am 30.05.2020.

30 Vgl. Schirren, Thomas; Zinsmaier, Thomas (2003): Die Sophisten. S.26f.

31 Vgl. siehe Abb. 1.

32 Vgl. Schirren, Thomas; Zinsmaier, Thomas (2003): Die Sophisten. S. 28.

33 Platon, Phaidros 228a. In: Rehn, Rudolf; Paulsen, Thomas (Hg.) (2019): Platon. Phaidros. 1. Aufl. Hamburg: Felix

34 Raeder, Hans (1938/1939): Platon und die Sophisten. In: Historik-filologike. Online verfügbar unter http://www.royalacademy.dk/Publications/High/574_R%C3%A6der,%20Hans.pdf, zuletzt geprüft am 30.05.2020. S. 31.

35 Vgl. Scholten, Helga (2003): Die Sophistik. Eine Bedrohung für die Religion und Politik der Polis? S.18. 36 Altgriechisch: σοφισταί; sophistaí. Vgl. Kiemele, Lukas (2018): Sophisten und die Kunst der Rhetorik.

37 Vgl. Schriefl, Anna (2014): Pro und Contra: Irrte Platon mit seiner Kritik an den Sophisten? Unter Mitarbeit von Barbara Zehnpfennig. Hg. v. Philosophie InDebate. Online verfügbar unter https://philosophie-indebate.de/1596/pro-und-contra-irrte-platon-mit-seiner-kritik-an-der-sophisten/, zuletzt aktualisiert am 07.05.2020, zuletzt geprüft am 30.05.2020.

38 Platon, Gorgias 319.

39 Vgl. Schirren, Thomas; Zinsmaier, Thomas (2003): Die Sophisten. S. 28.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Platons Kritik an der sophistischen Rhetorik im Dialog "Phaidros"
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Human und Gesellschaftswissenschaft)
Veranstaltung
Platon: Phaidros
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
27
Katalognummer
V899549
ISBN (eBook)
9783346212597
ISBN (Buch)
9783346212603
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Platon, Phaidros, Rhetorik, Sophistik, Eros, Seelenführung
Arbeit zitieren
Lara Bösking (Autor), 2020, Platons Kritik an der sophistischen Rhetorik im Dialog "Phaidros", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899549

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