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Die Darstellung der Heiligkeit des Eremitentums anhand ausgewählter Legenden in der "elsässischen Legenda Aurea"

Titel: Die Darstellung der Heiligkeit des Eremitentums anhand ausgewählter Legenden in der "elsässischen Legenda Aurea"

Hausarbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Darstellung des Eremitentums in dem Werk "Die elsässische Legenda Aurea". Der zugrunde liegende Forschungstitel lautet: Die Darstellung der Heiligkeit des Eremitentums anhand ausgewählter Legenden in der "elsässischen Legenda Aurea".

Im Anschluss an die Einleitung wird die "elsässische Legenda Aurea" (eLA) datiert und in ihren historischen Kontext gesetzt. Der sich daran anschließende Theorieteil bietet eine terminologische Klärung und die Darstellung des Eremitentums, welche mit Hilfe entsprechender Sekundärliteratur, ausgewählten Einträgen aus Lexika und anderen Nachschlagewerken erarbeitet wurde. Auf dieser Grundlage wird es dann im Hauptteil zu den Analysen der ausgewählten Legenden kommen. Der Kürze dieser Arbeit ist es geschuldet, dass sich die Analyse auf lediglich zwei Legenden der eLA beschränken wird, die des Antonius und die des Paulus.

Die Auswahl lässt sich damit begründen, dass diese beiden Eremiten zu den bedeutenden Wüstenvätern gezählt werden können. Paulus wird zudem als erster Einsiedler bezeichnet, was das Interesse an der Legende zusätzlich steigert. Die Besonderheit des intertextuellen Verweises von Antonius in der Paulus-Legende ist nicht außer Acht zu lassen und ebenfalls ein Grund für die getroffene Auswahl. Die Ergebnisse der Analyse und des eingangs genannten Forschungstitels werden abschließend in einem Fazit präsentiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die elsässische Legenda Aurea

3 Das Eremitentum

4 Die Darstellung des Eremitentums von Paulus und Antonius

4.1 Nr. 16 Paulus, Eremit

4.2 Nr. 22 Antonius

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung und Konzeption der Heiligkeit des Eremitentums in ausgewählten Legenden der „elsässischen Legenda Aurea“ (eLA) und analysiert, wie diese Lebensform im Kontext mittelalterlicher Askese und Frömmigkeit verhandelt wird.

  • Analyse der Eremitenfiguren Paulus und Antonius innerhalb der eLA.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Weltabkehr und gottgefälligem Wirken.
  • Bedeutung asketischer Tugenden wie Demut, Bescheidenheit und Enthaltsamkeit.
  • Untersuchung intertextueller Bezüge und christlicher Symbolik.
  • Kontrastierung von solitärem Einsiedlertum und gemeinschaftlichen Lebensformen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Nr. 16 Paulus, Eremit

Die Legende Nr. 16 Paulus, Eremit (eLA 113, 8) erstreckt sich über die Seiten 113-115 und befindet sich im Werk die ‚elsässische Legenda Aurea‘ im Normalcorpus. Die Heiligenlegende des Paulus ist bei chronologischer Betrachtung die erste Legende in der eLA, die von einem Eremiten handelt. Schon der Titel der Legende [v]on ſancte Paulus der erſte einſidel (eLA 113, 10) setzt den Rezipienten darüber in Kenntnis, dass es sich in der folgenden Darstellung um den ersten Einsiedler handle, was das Ansehen des Paulus steigert, noch bevor die Erzählung begonnen hat. Auffällig ist, dass nach der Überschrift direkt der Titel genannt wird und die typische Namensetymologie, die fast jeder Legende voransteht, ebendort nicht vorliegt. Zum Aufbau kann man überdies sagen, dass der Überlieferer namentlich erwähnt wird und es eine zeitliche Einordnung gibt. Sant Jeronimus ſchribet vns (eLA 113, 11), dass während der Christenverfolgung unter Kaiser Decius, Sankt Paulus in die Natur floh (vgl. eLA 113, 11-13). Der Auslöser für das asketische Leben, welches Paulus fúrborgen in einre húlen (eLA 113, 13) für ungefähr ſehʒig ior (eLA 113, 13) führte, war die schwere Peinigung der Christen, die er gesehen hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit führt in das Thema ein, skizziert den Forschungsgegenstand der „elsässischen Legenda Aurea“ und erläutert die Auswahl der beiden untersuchten Eremitenlegenden.

2 Die elsässische Legenda Aurea: Dieses Kapitel stellt das Werk als anonyme deutschsprachige Übersetzung der lateinischen Legenda Aurea von Jacobus a Voragine vor und erläutert dessen Struktur und Verbreitung.

3 Das Eremitentum: Hier werden terminologische und historische Grundlagen des mittelalterlichen Eremitentums und dessen Einbettung in das Mönchtum erarbeitet.

4 Die Darstellung des Eremitentums von Paulus und Antonius: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die beiden gewählten Heiligenlegenden im Hinblick auf asketische Motive, Gottesbezug und die Konzeption von Heiligkeit.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt die Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten in der Darstellung der beiden Eremiten hervor.

Schlüsselwörter

Elsässische Legenda Aurea, Eremitentum, Askese, Heiligenlegende, Paulus der Eremit, Antonius, Mönchtum, Mittelalter, Heiligkeit, Wüstenväter, Weltabkehr, Christentum, Gottesnähe, Demut, Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das Eremitentum in zwei spezifischen Legenden der „elsässischen Legenda Aurea“ dargestellt wird und welche Ideale der Heiligkeit damit verknüpft sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Konzepte von asketischem Leben, Weltabkehr, die Rolle der Wüste sowie die Bedeutung von Demut und göttlichem Schutz bei den Wüstenvätern.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, durch die Analyse der Legenden von Paulus und Antonius aufzuzeigen, wie das mittelalterliche Ideal des Eremiten im literarischen Kontext konstruiert und vermittelt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse von Legendentexten unter Einbeziehung von Sekundärliteratur, historischen Kontexten und etymologischen Hinweisen verwendet.

Was umfasst der Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Teile, die jeweils eine der beiden Legenden – Paulus, Eremit und Antonius – detailliert interpretieren und analysieren.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem „elsässische Legenda Aurea“, Askese, Eremitentum, Heiligkeit und Wüstenvater.

Warum wurde gerade der Vergleich zwischen Paulus und Antonius gewählt?

Diese beiden Eremiten gelten als bedeutende Wüstenväter, wobei Paulus als der erste Einsiedler eine Sonderstellung einnimmt und Antonius durch einen intertextuellen Verweis direkt mit Paulus verknüpft ist.

Welche Rolle spielt die „Wüste“ in der Darstellung der Eremiten?

Die Wüste fungiert als Topos für die bewusste Abkehr von der zivilisierten Welt und als geistiger Raum, der die vollkommene Hinwendung zu Gott und ein Leben in Buße ermöglicht.

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Details

Titel
Die Darstellung der Heiligkeit des Eremitentums anhand ausgewählter Legenden in der "elsässischen Legenda Aurea"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Ältere Deutsche Literatur)
Veranstaltung
Die elsässische Legenda Aurea
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V899877
ISBN (eBook)
9783346217660
ISBN (Buch)
9783346217677
Sprache
Deutsch
Schlagworte
elsässische Legenda Aurea Eremitentum Heiligkeit Heiligtum Paulus Antonius Mönch ÄDL Mittelhochdeutsch Heiligenlegende
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Die Darstellung der Heiligkeit des Eremitentums anhand ausgewählter Legenden in der "elsässischen Legenda Aurea", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899877
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Leseprobe aus  14  Seiten
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