Die Herrschaft von Abd ar-Rahman I. über Al-Andalus

Wie es ihm gelang, nach seiner Flucht ein großes Gebiet zu erobern und zu kontrollieren


Bachelorarbeit, 2014

37 Seiten, Note: 2,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Fragestellung und Vorgehensweise
1.2. Forschungsstand
1.3. Quellenlage

2. Ausgangssituation im Osten und Westen
2.1. Der Aufstieg des Islam bis zur Machtübernahme der Abbasiden in Vorderasien
2.2. Al Andalus vor Ankunft Abd ar-Rahmans I

3. Abd ar-Rahman I. und die Gründung des Emirats von Cordoba
3.1. Ummayadische Quellen zu Abd ar-Rahman I
3.1.1. Abu Bakr Ibn Al-Qutia
3.1.2. Die Akhbar Majmua
3.2. Flucht aus Damaskus
3.3. Exil
3.4. Kampf um die Herrschaft in Al Andalus
3.5. Das Ummayadische Emirat

4. Schluss

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Im Jahre 711 überquerte eine kleine Armee von Berbern unter arabischer Führung von Marokko kommend die Meerenge von Gibraltar und besiegte im folgenden Jahr die spanischen Heere. In nur wenigen Jahren gelang es ihnen annähernd die gesamte iberische Halbinsel zu erobern. Nahezu tausend Jahre überlebte die islamische Präsenz in Spanien, die zeitweise florierte und zu anderen Zeiten zu kriegführenden Kleinkönigtümern verkam und dahinschwand. Doch die Kultur und Wissenschaft, die sie mit sich brachten einschließlich des im europäischen Mittelalter vergessenen Wissens der alten Griechen, sollten eine dauerhafte Wirkung haben.

An den Grenzen des Kalifenreichs bildeten Spanien und Marokko ihre charakteristische Eigenart heraus. Al-Andalus, die spanische Region und das Refugium des letzten Umayyaden-Kalifen, hatte sich schon bei der Errichtung des Emirats von Cordoba im Jahre 756 für autonom erklärt. Das weitgehend friedliche Nebeneinanderleben der unterschiedlichen Religionen und Völker, der Syrer, Berber, Juden und Christen, sowie die vielfältigen Bodenschätze und die Heranbildung der landwirtschaftlichen Verfahren machten aus dieser Provinz einen imposanten Staat mit einer kultivierten und hoch entwickelten Kultur. Ab dem Jahre 1088 begann der allmähliche Niedergang von Al Andalus. Eine Reihe von Taifas, kleinen Königtümern, traten an die Stelle des im Jahre 929 gegründeten Kalifats. Das islamische Spanien begünstigte viele Arten von Talenten und Kulturen durch Musikakademien, Philosophieschulen und Poesiekurse. Auch die medizinischen und landwirtschaftlichen Wissenschaften wurden gefördert während parallel dazu das Kunsthandwerk und die Kalligraphie einen Aufschwung nahmen. In dieser Zeit wurden die Werke von Ibn Ruschd alias Averroes, Mediziner und Philosophen wie Maimonides, von dem ersten Sozihistoriker Ibn Khaldun und von Ibn Battuta, den Reisenden und Geograph, sowie von vielen weiteren ins Lateinische übersetzt. Diese Schriften sollten die Philosophie und Wissenschaften des Abendlandes bleibend verändern.

„Man erzählt, dass der bedeutende Abbasidenkalif al Mansur – ein Zeitgenosse Abd ar Rahmans – einmal seinen Höfling gefragt habe, wer es am meisten verdiene, unter dem Kouraich als ‚Falke‘ bezeichnet zu werden. Im Glauben, der Kalif habe es selbst auf diesen Titel abgesehen, antworteten sie ohne zu zögern: „Das bist Du, Führer der Gläubigen, du, der du die mächtigsten Fürsten besiegtest, Aufstände bezwangst und der Unordnung unter den Menschen ein Ende setztest.“ “Nein, das bin nicht ich“, versetzte der Kalif. Die Höflinge nannten sodann die Namen der ersten Kalifen, Omar, Osman und noch andere aus dem Stamme der Kouraich. „Nein“, erwiderte Mansur, „keiner von ihnen. Der Falke der Kouraich, das ist Abd ar Rahman, Sohn des Muawiya. Nachdem er auf sich allein gestellt die ungeheuren Weiten Asiens und Afrikas durchmessen hatte, war er es, der den Mut besaß, sich ohne Armee in ein ihm unbekanntes Land zu wagen, gelegen am anderen Ende des Meeres. Unterstützt allein von seinen Fähigkeiten und seiner Entschlossenheit, hat er es verstanden, seine neidischen Gegner zu erniedrigen, die Rebellen zu töten, seine Grenzen gegen die Angriffe der Christen zu sichern, ein großes Reich zu gründen und unter seinem Zepter ein unter vielen Häuptlingen zerstückeltes Land zu einen. Das ist etwas, was noch keinem vor ihm gelungen ist.“1 2

Diese Aussage des berühmten abbasidischen Kalifen Mansur ist eine passende Zusammenfassung des bemerkenswerten Lebens des Umayydenprinzen Abd ar-Rahman I. Abd ar Rahman war einer der schillerndsten Persönlichkeiten der arabischen und spanischen Geschichte. Unglücklicherweise ist er trotz seiner abenteuerlichen Biographie ein in der europäischen Geschichte nicht geläufiger Herrscher. Sein ereignisreiches Leben war geprägt von politischen Auseinandersetzungen und zahlreichen militärischen Konflikten. Es gelang Abd ar Rahman sogar, den Frankenkönig Karl den Großen in die Flucht zu schlagen. Durch seine Herrschaft veränderte er die arabische sowie die europäische Geschichte. Nachdem die Abbasiden die Dynastie der Umayyaden gestürzt hatten, richteten sie ein Massaker an sämtlichen männlichen Verwandten der Umayyaden an. Nur Abd ar Rahman gelang es, zu entkommen. In einer aufregenden Flucht von Syrien bis Nordafrika kam er ins heutige Marokko. Von dort setzte er zur iberischen Halbinsel über, wo er durch taktisches Geschick die vor Ort stattfindenden Thronwirren ausnutzte und schließlich die Herrschaft in Al-Andalus übernahm.

1.1. Fragestellung und Vorgehensweise

Angesichts der großen Leistungen Abd ar Rahmans stellt sich die Frage, warum er so erfolgreich sein konnte und wie es ihm nach seiner jahrelangen Flucht gelang, fast die komplette iberische Halbinsel unter seine Herrschaft zu bringen. Wer war Abd ar Rahman, und wie gelang es ihm nach seiner Flucht ein so großes Gebiet zu erobern und unter seiner Kontrolle zu halten? Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, diese Fragen zu beantworten und die Präsenz des Einflusses Abd ar Rahmans auf der iberischen Halbinsel darzustellen und zu würdigen.

Diese Bachelorarbeit ist insgesamt in vier Kapitel aufgegliedert. Das erste Kapitel soll an die Thematik und Fragestellung der Arbeit heranführen. Im zweiten Kapitel folgt die Vorgeschichte des Islam von den frühen Eroberungszügen der Muslime bis zu der Machtübernahme der Abbasiden im Nahen Osten. Um die politischen Wirren, die zu Zeiten Abd ar Rahmans in der islamischen Welt herrschten, verstehen zu können, ist ein Einblick in den Werdegang der islamischen Welt unerlässlich. Zumal das Verhältnis zwischen den Abbasiden und den Umayyaden auf das islamische Spanien noch lange einen großen Einfluss haben sollte. Im Anschluss konzentriert sich die Bachelorarbeit auf die vorislamische Zeit Spaniens und gibt einen Überblick auf den historischen Verlauf bis hin zu der Situation vor der Ankunft Abd ar Rahmans. Das dritte Kapitel beinhaltet zunächst eine historische und inhaltliche Zusammenfassung der hier benutzten Quelle der Akhbar Majmua und die daran gekoppelte „Geschichte“ von Ibn al Qutia. Darauf folgt eine biographische Zusammenfassung Abd ar Rahmans. Die behandelt die Zeit seiner Flucht aus Syrien bis zu seinem Tod im Jahre 788. Dieser Abschnitt wird mit Ausschnitten aus der Quelle der Akhbar Majmua gestützt. Das vierte Kapitel stellt den inhaltlichen Abschluss der Bachelorarbeit dar und enthält eine Schlussfolgerung des Autors.

1.2. Forschungsstand

Die Frage nach der Bedeutung Al-Andalus in der Geschichte Spaniens hat intensive Debatten herbeigeführt. Es stellte sich die Frage, ob die islamische Herrschaft ein grundlegendes Desaster war.3 Waren die arabischen Herrscher Ausländer, die es zu vertreiben galt oder war das Nebeneinanderleben der drei Weltreligionen in Spanien die Grundlage der spanischen Identität? Mit diesen Fragestellungen entstand eine Debatte, die man als „Historikerstreit“ bezeichnen könnte.4 Diese Problematik trifft auf das Verständnis von der nationalen Identität Spaniens. Entstand die nationale Identität der Spanier in den Kriegen der Reconquista, im Kampf gegen die Muslime? Oder wuchs sie aus einer Jahrhunderte dauernden Entwicklung in der sich die romanische und semitische Kultur vermischten?5

Die Debatte wurde hauptsächlich von zwei Historikern ausgetragen: Americo Castro (1885-1972) und Claudio Sanchez-Albornoz (1893-1984).6 Die beiden Historiker erwarben ihre Bildung in der liberal-aufklärerischen Institucion Libre de Ensenanza, nahmen für die Partei der Republikaner am spanischen Bürgerkrieg teil und mussten in Anbetracht der franquistischen Repressionen die Flucht ins Exil ergreifen. Castro ging nach Princeton und Sanchez-Albornoz entfloh nach Buenos Aires.7

Die Schriften Castros haben in Spanien massive Kritik entfacht, dies führte dazu, dass er Thesen konkretisierte und ausbaute, was die zahlreichen Ausgaben seines Hauptwerkes erklärt. Seine Antagonisten beabsichtigten mit „hispanischer Leidenschaft", ein aus dem Mittelalter tradiertes, konservatives Spanienbild beizubehalten, in dem bereits die Iberer von Numancia, Seneca und die Westgoten ‚Urspanier‘ waren.8 Nach diesem Leitgedanken, war laut Sanchez-Albornoz, Spanien ein ‚historisches Wunder‘, das nicht weiter erklärt werden müsse.

3. Quellenlage

Um einen Eindruck von der islamischen Kultur und Geschichte auf der iberischen Halbinsel zu erhalten, muss man sich zunächst mit den arabischen Quellen befassen. Die arabischen Geschichtswerke aus der früheren Zeit, unter ihnen wesentliche Werke des bedeutendsten Geschichtsschreibers von Al-Andalus des Abu Marwan Hayyan Ibn Hayyan (987/8-1076), sind in beträchtlicher Anzahl nicht mehr erhalten.9 Dennoch sind uns durch die Verfasser von historischen und literarischen Enzyklopädien Teile der verlorenen Werke in ihren Sammlungen erhalten geblieben. Einer von ihnen ist Al-Maqqari (1566-1632).10 Der mit vollem Namen Shihab ad-Din Abu´l-Abbas al-Maqari genannte Gelehrte war eigentlich ein Experte für Hadithe (Überlieferungen der Zitate des Propheten Mohammeds).

Al Maqqari verfasste das gewaltige Werk über das muslimische Spanien, welches in der modernen arabischen Ausgabe acht Bände umfasste. Es trägt den lyrischen Namen: „Wohlgeruch vom frischen Zweig Andalusiens und Lebensbeschreibung seines Wesirs, Lisan ad-Din Ibn al-Khatib.“11 Das Gesamtwerk enthält zwei Hauptteile. Im ersten Hauptteil befinden sich Dokumente über die Geographie von Al-Andalus, die Eroberung Spaniens durch die Araber, die Historie der Umayyaden sowie eine Darstellung von Cordoba und seiner Monumente.12 Der zweite Teil thematisiert das Leben des Historikers und Dichters Ibn al-Khatibs und seiner Vorfahren.

Ibn Bassam aus Santarem ist ein weiterer Anthologist, dessen Werk eine der wichtigsten Quellen über Al-Andalus darstellt.13

2. Ausgangssituation im Osten und Westen

2.1. Der Aufstieg des Islam bis zur Machtübernahme der Abbasiden in Vorderasien

Kaum ein Jahr nach dem Tod des Propheten Mohammeds im Jahre 632 gelang es seinem Nachfolger, dem Kalifen Abu Bakr, sich nahezu die ganze arabische Halbinsel einzuverleiben.14 Das Perserreich der Sassaniden wurde im Jahre 637 in der Schlacht von Qadissija geschlagen und einige Jahre später für immer vernichtet. Währenddessen kamen Syrien, der Irak und Mesopotamien unter die Herrschaftsgewalt des Kalifen.15 Im Jahre 639 wurde unter dem Kalifen Omar Ägypten eingenommen und die erste arabische Hauptstadt al Fustat errichtet.16 Im darauffolgenden Jahr zogen die byzantinischen Truppen aus Alexandrien ab und versuchten letztendlich erfolglos die Stadt vom Meer aus zurückzuerobern. Kaum zwanzig Jahren nach dem Tode des Propheten Mohammeds eroberten die Araber nahezu alle Länder des fruchtbaren Halbmonds, des iranischen Hochlands mit dem östlichen Khorasan und zudem noch große Anteile der byzantinischen Provinzen in Nordafrika.17

Die Araber, die vorher praktisch Unbekannte waren, sind nun auf der internationalen Arena erschienen, von der sie nie mehr verschwinden sollten. Die Ursache dieser rasend schnellen Feldzüge wurde lange Zeit im religiösen Fanatismus vermutet, doch die Mehrheit der „Glaubenskämpfer“ waren Menschen, die nicht viel vom Islam wussten.18 Sie suchten vor allem Reichtümer, die in den geplünderten Städten zu finden waren. Die Eroberer profitierten unterdessen von der Schwäche und dem Zwist der angrenzenden Reiche. Die byzantinischen Ostprovinzen Syrien, Palästina und Ägypten quälten sich unter der religiösen Intoleranz des byzantinischen Kaisers, der einen hartnäckigen Kampf gegen die „Irrlehren“ der Monophysiten und Nestorianer führte.19 Die weitere Großmacht im Osten, das Perserreich der Sassaniden, war noch kraftloser als Byzanz.20 Während das Sassanidenreich durch einen langen Krieg mit Byzanz sehr geschwächt war, unterschätzten die Sassaniden auch die Gefahr der arabischen Heere, die sie nur für einen weiteren lästigen Einfall aber nicht als existentielle Gefahr wahrnahmen.21

Unter den späteren arabischen Herrschern wurde von ihnen nur eine einträchtige Haltung gegenüber der Staatsgewalt bekannt und die Bezahlung der sogenannten Kopfsteuer „Djiziyya“, die jeder Nicht-Muslim zu entrichten hatte. Der englische Historiker N.J. Bell beschreibt die Lage folgendermaßen: „Die Eroberung Ägyptens war weder ein Wunder, noch ein Beispiel eines göttlichen Racheaktes gegen eine im Irrtum verhaftete Christenheit; es war nichts anderes als der unabwendbare Zerfall eines bis ins Mark verfaulten Gebäudes.“22

Da der Prophet Mohammed keinen Nachfolger und keine Regierungsform bestimmt hatte, musste nach seinem Tod entschieden werden, wie das islamische Gemeinwesen regiert werden sollte. Dies geschah hauptsächlich durch die Zustimmung der „Ältesten“.23 Diese waren die frühesten Glaubens- und Kampfgenossen des Propheten. Als erstes wurde Abu Bakr als Kalif zum Stellvertreter Mohammeds bestimmt. Abu Bakr (632-634) hatte zusammen mit Mohammed die Auswanderung nach Medina durchgeführt und war mit einer seiner Töchter verheiratet.24 Es gelang ihm die Abwendungsbewegung vieler Stämme, die sich von Medina unabhängig machen wollten, zu unterbinden. Der zweite Kalif Umar (634-644) machte den Anfang der militärischen Expansion.25 Sein Nachfolger Uthman (644-656) führte die militärische Expansion bis zu seinem Tod weiter. Als Ali (656-661), der ein Vetter und Schwiegersohn des Propheten war, die Herrschaft übernahm, konnte er nur noch einen Teil der Muslime um sich scharen und es bildete sich in Damaskus bereits ein Gegenkalifat. Diese Epoche der „recht geleiteten“ Kalifen sollte von zukünftigen Generationen als Goldenes Zeitalter glorifiziert werden und mündete in einem innerislamischen Krieg.26

Die ersten vier Kalifen stammten alle aus Mekka, waren frühe Anhänger des Propheten und hatten mit ihm die Hidschra (Auswanderung) ausgeführt. Nach dem Tod Alis wurde das Kalifat an Muawiya (661-680) weitergereicht. Mit dem Ende der Periode der „recht geleiteten Kalifen“ begann eine neue Ära des Kalifats. Sie umfasst die Dynastien der Umayyaden und die der Abbasiden und war eine Mischung aus der ursprünglichen Medinensichen Idee des Kalifats und den nahöstlichen Traditionen des Königtums.27 Es gelang Muawiya die unter dem Kalifen Ali im Bürgerkrieg weggebrochenen Gebiete wiederzuvereinigen und er festigte damit seine Dynastie, die weitere 90 Jahre bestehen sollte. Seine Nachfolger errichteten eine kaiserliche Identität, die sich in Verwaltung, Architektur und Münzwesen manifestierte.28 Muawiya verlegte in Anbetracht der geopolitischen Verlagerung des islamischen Imperiums den Sitz des Kalifats von Medina nach Damaskus. Trotz des Merkmals, die Stadt des Propheten und der „recht geleiteten Kalifen“ zu sein, war Medina zu klein und zu abgelegen, um von da aus das islamische Reich adäquat regieren zu können.29 Damaskus hingegen war im byzantinischen Syrien gelegen und in unmittelbarer Nähe zu Mesopotamien und der arabischen Halbinsel. Die Nachfolger Muawiyas verstanden, es die griechisch und aramäisch sprachigen christlichen Verwalter, die vormals ihren byzantinischen Herren dienten, in ihre neue Reichsregierung einzugliedern.30

Trotz vieler anfänglicher Erfolge erlitt der Ruf der Umayyaden im Laufe der Zeit Schaden aufgrund eine Reihe von Handlungen, die den Weg zur abbasidischen Revolution im Jahre 750 bahnten. Einer dieser Vorgänge war die Ernennung Yazids als Nachfolger Muawiyas, die noch zu seinen Lebzeiten stattfand.31 In der islamischen Welt bekam man immer mehr den Eindruck, dass das Kalifat zu einer Erbmonarchie innerhalb des umayyadischen Clans verkam, während die Familie des Propheten und besonders Hussein, der Sohn Ali´s, missachtet wurden. Nachdem Yazid die Nachfolge seines Vaters im Jahre 680 antrat, beschloss Hussein der Anführer der Aliden, Yazid militärisch herauszufordern und begann eine Revolution in Kufa.32 Als die umayyadischen Truppen anrückten, reduzierte sich die Anzahl der Unterstützer Husseins, die ihn mit seiner Familie und einigen Befürwortern vor dem Ort Karbala zurückließen. In der folgenden Schlacht von Karbala starben Hussein und fast alle seiner männlichen Begleiter.33 Dieses Massaker vertiefte den Bruch zwischen Schiiten und Sunniten und die politische Partei der Schia wandelte sich in eine religiöse Sekte.34

Innerhalb des umayyadischen Kalifats gab es eine starke Ethnisierung entlang der Regierung. Spitzenpositionen waren ausschließlich Arabern vorenthalten, gleichzeitig wurde auf Nicht-Araber herabgesehen.35 Während sich das Reich der Umayyaden immer weiter ausdehnte, stieg auch die Anzahl der nicht arabischen Muslime. Parallel dazu gab es innerhalb der arabischen Fraktionen zahlreiche Konflikte und Fehden, die schon seit vorislamischer Zeit bestanden.36 In vielen Teilen des Reiches waren die nicht-arabischen Muslime (Mawalis) in der Überzahl. Die neu bekehrten Muslime stellten nach kurzer Zeit fest, dass sie nicht dieselben Rechte erhielten wie die arabischen Eroberer. Tatsächlich wurde den Konvertiten nicht einmal die Kopfsteuer erlassen.37

Im Laufe der Zeit wurde das Umayyadenreich von Aufständen der neu bekehrten Gläubigen erfasst. Die Umayyaden schafften es anfangs, Rebellionen in Arabien, Syrien und im Irak niederzuschlagen. Doch die Provinz Khorasan konnte aufgrund der weiten Distanzen nicht befriedet werden und wurde den Aufständischen überlassen.38

Es gelang einem Perser namens Abu Muslim aus der Provinz Khorasan im Jahr 747 die Aufständischen im Kampf gegen die Kalifen in Damaskus zu vereinen. Er bezeichnete sich selber als „Stellvertreter“ seines Herren Abu al Abbas.39 Dieser war ein Urahn Mohammeds und war näher mit dem Propheten verwandt als die Umayyaden. Abu al Abba predigte: „Gleiche Rechte für alle Moslems, unabhängig von Rasse und Nation, keine steuerzahlenden Gläubigen und keine Vorrechte für Araber mehr.“40 Seit über dreißig Jahren prangerten die Abbasiden die „gottlosen“ Umayyaden schon an und bei der iranischen Bevölkerung konnte Abu Muslim mit hoher Zustimmung rechnen. Im Jahre 749 überquerte Abu Muslim mit seinem Heer den Euphrat und bezwang im selben Jahr eine umayyadische Streitmacht.41 Infolgedessen rief sich Abu al Abbas selber zum Kalifen aus und es folgten weitere Siege über die Umayyaden in den Jahren 749 und 750 in Kufa, die das Schicksal der Umayyaden endgültig besiegelten.42 Der umayyadische Kalif Marwan wurde auf seiner Flucht nach Ägypten gefangengenommen und sechs Monate später hingerichtet. In der Zwischenzeit besetzten die Abbasiden Damaskus und massakrierten alle männlichen Umayyaden, die sie fassen konnten.43 Laut dem Historiker Al Tabari sollen es 72 an der Zahl gewesen sein. Der berühmteste Flüchtling war der Umayyade Abd al Rahman. In der Hoffnung, bei den Berbern, mit denen er mütterlicherseits verwandt war, Zuflucht zu finden, flüchtete er nach Westen.44

Nachdem sich die Abbasiden Marwan und seiner umayyadischen Verwandten entledigt hatten, rückten sie über Ägypten bis nach Ifriqia, dem heutigen Tunesien, vor und eroberten die wichtige Garnisonsstadt Qayrawan. Die Provinz Ifriqia sollte jedoch den politischen Grenzwert der Abbasiden im Westen markieren.45 Von nun an widmeten die Abbasiden ihre Aufmerksamkeit wieder nach Osten in die Länder Irak, Iran, Khorasan und Transoxanien, wo die Basis ihrer militärischen Ressourcen lag. Syrien, Ägypten und Tunesien waren nun die westliche mediterrane Flanke des Abassidenreiches.46 Unter Herrschaft der abbasidischen Kalifen verlor das islamische Reich zunehmend seinen arabischen Charakter.47

Die augenscheinlichste Veränderung war die Verlegung der Hauptstadt von Syrien in den Irak. Al Saffah, der erste Abbasidenkalif, ließ eine provisorische Hauptstadt am Euphrat erbauen.48 Der darauffolgende Kalif al-Mansur errichtete eine dauerhafte Hauptstadt am Westufer des Tigris. Die neue Hauptstadt lag im Zentrum der Handelsrouten, in der Nähe der alten Sassanidenhauptstadt Ktesiphon.49 Sie erhielt offiziell den Namen Madinat al-Salam (Stadt des Friedens), doch nannte man sie gewöhnlich nach dem Namen des vorherigen Ortes: Bagdad. Von diesem neuen Zentrum aus beherrschten die Abbasiden die nächsten fünf Jahrhunderte lang die meisten Gebiete der islamischen Welt.50 Zunächst waren sie mächtige Herrscher, doch nach Zeiten der politischen Schwächung, blieben sie nur nominell Kalifen, da Militärherrscher nach und nach die politische Macht übernahmen. Durch die Verlegung der neuen Hauptstadt war das Zentrum nun näher an der iranischen Zivilisation.51 Die Alleinherrschaft der Araber fand damit ein Ende und die islamisierten Iraner integrierten sich in die herrschende Elite. Durch den zunehmenden iranischen Einfluss im Staatsapparat vermehrten sich sassanidische Traditionen im Hofzeremoniell und die Regierungsorganisation richtete sich zunehmend an persisch-sassanidischen Leitbilder aus.52 Der islamische Staat bildete erstmalig ein stehendes nach persischen Vorbild und reduzierte damit den Einfluss der arabischen Stämme.

Während die Abbasidenkalifen in vielen Aspekten die Politik der Umayyaden fortsetzten, nun auch klare Änderungen deutlich. Der Kalif war nicht mehr auf die Zustimmung der arabischen Stammesoberhäupter angewiesen.53 Seine Macht basierte nun auf göttlicher Legitimation. Diese setzte er durch seine Armee und einer gewaltige Bürokratie durch.54 Um die schwindende Bindung der ethnisch arabischen Zugehörigkeit gegenüber dem Kalifat auszugleichen, setzten die Kalifen auf eine islamische Identität und Konformität.55 Man folgte dem Beispiel der Sassaniden, indem man die religiöse Autorität und Funktion des Kalifen durch eine Klasse willfähriger Theologen bestätigen ließ. Während der Herrschaft des Kalifen Harun ar-Rashid (786-809) verzeichneten die Abbasiden den Höhepunkt ihrer Macht.56 In diese Zeit fallen jedoch auch die ersten Anzeichen des Verfalls. Seine Nachfolger verloren vielerorts die Kontrolle über die Provinzen.57 Die Emire in Spanien und Nordafrika akzeptierten die abbasidische Oberherrschaft nur noch nominell und wurden damit im Prinzip unabhängig. Darauf folgte auch die Unabhängigkeit Ägyptens im Jahre 868.58 Die Entstehung eines unabhängigen Ägyptens, welches es oftmalig gelungen war, Syrien einzunehmen, ermöglichte den Beduinenstämmen an den Wüstenränder des Iraks ebenfalls wieder autonom zu werden.

2.2. Al-Andalus vor Ankunft Abd ar-Rahmans I.

Während die Reiche im östlichen Mittelmeerraum in der Spätantike in einer ausweglosen Notlage waren, erlebte auch Spanien schwerwiegende Probleme. Die iberische Halbinsel, die von iberischen und keltischen Völkern bewohnt wurde, lag im 2. Jahrhundert v. Chr. im Herrschaftsbereich der Karthager.59 Die Römer schafften es, die iberische Halbinsel im Laufe der kräftezehrenden Punischen Kriege zu erobern und in das Römische Reich einzugliedern. Die Provinz „Hispania“ war bis in das 5. Jahrhundert eine der größten und wohlhabendsten Gegenden des Römischen Reiches.60 Aus der Provinz „Hispania“ stammten mehrere Kaiser (Trajan, Hadrian und Theodosius I.) und herausragender Schriftsteller (Seneca, Martial, Lukan, Quintilian). Die Städte Tarragona, Valencia, Cartagena, Cordoba, Cadiz und Sevilla wurden von den Römern gegründet.61 Eine große Anzahl von eindrucksvollen römischen Bauwerken stammt aus dieser Zeit. Die Römer konstruierten weite Straßennetze und während der Pax Romana (lat.: Römischer Friede) entwickelte sich die Kultur und Zivilisation weiter.62 Auf diesem Fundament konnte das Christentum zügig aufkeimen und infolgedessen entstanden viele Kirchen und namhafte Klöster. Nach dem Tode des Kaisers Theodosius im Jahre 395 wurde das Römische Reich aufgeteilt und die Provinz Hispania fiel in den westlichen Bereich des Reiches, der die Stadt Rom als seinen Mittelpunkt behielt.63

Zu Beginn des 5. Jahrhunderts brach die Wanderung der ostgermanischen Völker nach Westen herein. Es folgte zunächst das Eindringen der Vandalen und darauf der Sueben und der Goten.64 Die Goten gliederten sich in West- und Ostgoten auf. Die Westgoten waren besonders dem Komfort und Pomp der Römer zugeneigt. Unter Alarich plünderten die Westgoten im Jahre 410 Rom und brachen ins südliche Gallien und bis zur iberischen Halbinsel ein.65 Als die Vandalen und Sueben ihrerseits versuchten, die Pyrenäen zu durchqueren, wurden sie vom Gotenkönig Wallis abgewehrt und zogen daraufhin nach Nordafrika. Als Alarich im Jahre 507 in der Schlacht von Vouillé besiegt wurde, hatten die Westgoten keine andere Wahl, als sich auf der iberischen Halbinsel zurückzuziehen.66 Von nun an bauten sie hier ihre Herrschaft aus, errichteten einen Verwaltungsapparat, erbauten neue Städte und verkündeten Gesetze. Doch es folgten religiöse Unruhen zwischen den Arianern und Katholiken.67 Darüber hinaus führte das Wahlkönigtum zu Auseinandersetzungen zwischen Königssöhnen und den Heerführern. Dies führte zu andauernden Kämpfen um die Nachfolge der Herrschaft. Nachdem das Westgotenreich die katholische Glaubensrichtung übernahm, kam es zunehmend zur Verfolgung der Juden.68 Im Laufe der Zeit schwächte sich das westgotische Reich durch interne Streitigkeiten, schwache Könige und die Tatsache, dass die Westgoten der einheimischen Bevölkerung zahlenmäßig unterlegen waren.

Die vielfältige Bevölkerung auf der iberischen Halbinsel, die mit Kelten, Iberern, Juden, Westgoten und Levantinern ein buntes Bild bot, sollte den späteren Invasoren nützlich sein, um das westgotische Reich zu erobern.69 Die verschiedenen Volksstämme existierten nebeneinander und bildeten keine Einheit. Während der Invasion der Araber sollte es nur schwache Gegenwehr der einheimischen Bevölkerung gegen die Eindringlinge geben. Sie konnten stattdessen bei den jüdischen Bewohnern sogar mit Unterstützung rechnen.70

Im Jahre 710 befanden sich die muslimischen Armeen vor der Meerenge von Gibraltar an den „Säulen des Herkules“. Der arabische General Musa ibn Nusayr hatte die Befehlsgewalt über die hauptsächlich berberischen Truppen.71 Nach ihm wurde das Gebirge „Djabal Musa“ zwischen Ceuta und Tanger benannt. Tariq ibn Ziyad, der Stellvertreter Musas, sendete ein Regiment von vierhundert Mann unter der Leitung des Berberführers Tarif Abu Zur´a über die Straße von Gibraltar.72 Die muslimischen Truppen wurden von einem Westgoten gerufen, der mit Anrainern in Zwietracht lebte.73 Nachdem das kleine Expeditionsheer erfolgreich und mit kostbarer Beute zurückgekehrte war, beschloss Tariq die Eroberung in die Wege zu leiten. Tariq passierte mit einer Armee von zwölftausend Mann die Meerenge und landete an der Stelle von Gibraltar, die man von nun an den Berg von Tariq benannte (Djabal al Tariq).74 Kurz nach der Ankunft nahmen Tariqs Truppen ohne größere Schwierigkeiten eine Verteidigungsanlage im Südwesten Gibraltars und zudem die Region um Algeciras ein. Tariq war sich nun sicher, dass er die gesamt iberische Halbinsel erobern könnte.75 Die Westgoten unter Roderich waren zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt, einen Aufstand der Basken im Norden der iberischen Halbinsel zu beenden.76 Die im Süden stationierten westgotischen Truppen unter Theodemir waren nicht in der Lage, den Durchbruch Tariqs zu unterbinden. Nach einem Hilferuf von Theodemir an Roderich eilte dieser in den Süden Spaniens und sammelte alle vorhandenen Truppen, um einen Gegenschlag vorzubereiten.77 Im Jahre 711 trafen die Heere am Fluss Guadalete aufeinander und die westgotischen Truppen wurden aufgerieben. Der westgotische König Roderich starb bei der Schlacht.78 Tariq setzte nun die Eroberung fort, um die Macht der Westgoten endgültig zunichte zu machen. Er eroberte Medina Sidonia und Écija.79 Auf dem Weg nach Toledo besetzten Tariqs Truppen Elvira, Murcia, Malaga und weitere Städte. Der General Mugharit al Rumi nahm die Stadt Cordoba ein, welche aufgrund der sich in schlechtem Zustand befindenden Mauern kaum Schutz vor den Angreifern bot.80

[...]


1 Andre CLOT, Das maurische Spanien. 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus. Düsseldorf 2004. S. 47.

2 David, JAMES, A History of Early Al-Andalus, The Akhbar Majmua. Originalausgabe. New York 2014 S. 111.

3 Georg BOSSONG, Das maurische Spanien. Geschichte und Kultur. Originalausgabe. München 2007. S. 9.

4 Ebd.

5 Ebd.

6 Ebd.

7 Ebd.

8 Arnold, HOTTINGER, Die Mauren. Arabische Kultur in Spanien. Originalausgabe. Zürich 1995. S. 12.

9 Ebd. S. 13.

10 Ebd.

11 Ebd.

12 Ebd.

13 Ebd. S. 15.

14 Andre CLOT, Das maurische Spanien. 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus. Düsseldorf 2004. S. 10.

15 Ebd.

16 Ebd.

17 Ebd.

18 Ebd.

19 Ebd.

20 Andre CLOT, Das maurische Spanien. 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus. Düsseldorf 2004. S. 10.

21 Monika, GRONKE. Geschichte Irans. Von der Islamisierung bis zur Gegenwart. Originalausgabe. München 2003. S. 13.

22 Ebd.

23 HAHN, Heinz, Der Islam. Geschichte und Gegenwart. 8. Auflage. München 2011. S. 22.

24 Ebd.

25 Ebd.

26 Ebd.

27 Amira K. ,BENNISON The Great Caliphs. The Golden Age of the 'Abbasid Empire. Originalausgabe. USA 2009 . S. 17.

28 Ebd.

29 Ebd.

30 Ebd.

31 Ebd. S.18.

32 Ebd.

33 Ebd.

34 Bernard, LEWIS, Stern, Kreuz und Halbmond. 2000 Jahre Geschichte des Nahen Ostens. Originalausgabe 1995. S. 91.

35 Ebd.

36 Ebd.

37 Gerhard, SCHWEIZER, Iran. Drehscheibe zwischen Ost und West. 5. Auflage. Stuttgart 1991. S.106.

38 Ebd. S. 106.

39 Ebd.

40 Ebd.

41 Ebd.

42 Ebd.

43 Amira K. ,BENNISON The Great Caliphs. The Golden Age of the 'Abbasid Empire. Originalausgabe. USA 2009 . S. 25.

44 Ebd.

45 Ebd. S.26.

46 Ebd.

47 Heinz, HAHN, Der Islam. Geschichte und Gegenwart. 8. Auflage. München 2011. S. 33.

48 Bernard, LEWIS, Die Araber. Aufstieg und Niedergang eines Weltreichs. Originalausgabe. Wien 1995. S. 102.

49 Ebd.

50 Ebd.

51 Ebd. S. 103

52 Ebd. S. 104

53 Ebd.

54 Ebd.

55 Ebd.

56 Ebd. S.105.

57 Ebd.

58 Ebd.

59 Andre CLOT, Das maurische Spanien. 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus. Düsseldorf 2004. S. 255.

60 Ebd.

61 Ebd.

62 Ebd.

63 Ebd. S. 18.

64 Ebd.

65 Ebd.

66 Ebd.

67 Ebd.

68 Ebd.

69 Ebd.

70 Ebd.

71 Georg BOSSONG, Das maurische Spanien. Geschichte und Kultur. Originalausgabe. München 2007.S. 14.

72 Ebd.

73 Pierre, GUICHARD, Kleine Geschichte Spaniens. Originalausgabe. Stuttgart 2007. S. 79.

74 Andre CLOT, Das maurische Spanien. 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus. Düsseldorf 2004. S. 21.

75 Ebd.

76 Georg BOSSONG, Das maurische Spanien. Geschichte und Kultur. Originalausgabe. München 2007. S. 15.

77 Andre CLOT, Das maurische Spanien. 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus. Düsseldorf 2004. S. 21.

78 Georg BOSSONG, Das maurische Spanien. Geschichte und Kultur. Originalausgabe. München 2007. S. 15.

79 Andre CLOT, Das maurische Spanien. 800 Jahre islamische Hochkultur in Al Andalus. Düsseldorf 2004. S. 22.

80 Ebd. S. 23.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Die Herrschaft von Abd ar-Rahman I. über Al-Andalus
Untertitel
Wie es ihm gelang, nach seiner Flucht ein großes Gebiet zu erobern und zu kontrollieren
Hochschule
Universität Kassel
Note
2,7
Jahr
2014
Seiten
37
Katalognummer
V899958
ISBN (eBook)
9783346229717
ISBN (Buch)
9783346229724
Sprache
Deutsch
Schlagworte
seine, herrschaft, al-andalus, flucht, gebiet, kontrolle
Arbeit zitieren
Anonym, 2014, Die Herrschaft von Abd ar-Rahman I. über Al-Andalus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899958

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