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Forschungs- und Entwicklungsallianzen in der Pharmaindustrie. Funktion, Ablauf und Steuerung

Titel: Forschungs- und Entwicklungsallianzen in der Pharmaindustrie. Funktion, Ablauf und Steuerung

Bachelorarbeit , 2016 , 47 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ruth Beniermann (Autor:in)

BWL - Review of Business Studies
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Pharmaindustrie ist eine der umsatzstärksten Industrien weltweit. Getrieben von dem konstanten Druck, neue Medikamente auf den Markt zu bringen, sind gleichermaßen die Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben (F&E-Ausgaben) in keiner anderen Industrie so hoch. Jedoch stehen diesen F&E-Ausgaben eine abnehmende Produktivität der großen Pharmaunternehmen und eine leere F&E-Pipeline gegenüber.

Zusätzlich läuft der Patentschutz vieler wichtiger Medikamente aus, wodurch den Pharmaunternehmen ein beachtlicher Teil des Umsatzes wegbricht. Um dem erhöhten Risiko entgegenzuwirken und eigene Defizite auszugleichen, werden stetig mehr F&E-Allianzen mit innovativen Forschungseinrichtungen, wie z.B. den Biotechnologieunternehmen (Biotechs), initiiert. Während 1993 nur 69 Pharma-Biotech-Allianzen geformt wurden, entstanden in dem Jahr 2004 bereits 502 und in dem Jahr 2007 sogar über 600 dieser Allianzen.

Pharmaunternehmen und Biotechs verfügen über komplementäre Kompetenzen, mit deren Unterstützung die Zusammenarbeit einen effektiveren F&E-Prozess und ein erfolgreicheres Endprodukt hervorbringen kann. Dafür muss das Management jedoch die Fähigkeit besitzen, eine Allianz erfolgreich steuern zu können, um die Zusammenarbeit zu ermöglichen und ein Scheitern aufgrund von Unstimmigkeiten zu verhindern.

Durch die steigende Relevanz der Pharma-Biotech-Allianzen, rücken diese immer mehr in den Fokus der aktuellen Literatur. Viele Studien beschäftigen sich mit der Analyse des Ablaufs und der Funktion dieser Allianzen sowie mit den Herausforderungen der Steuerung und den Einflussfaktoren des Allianzerfolgs. Ziel dieser Arbeit ist es, die Ergebnisse der aktuellen Forschung im Zusammenhang mit den verschiedenen Phasen des Lebenszyklus zu erläutern und die potentiellen Herausforderungen chronologisch zu analysieren.

Innerhalb dieser Arbeit werden nur die F&E-Allianzen zwischen Pharmaunternehmen und Biotechs analysiert, da diese in der Praxis die höchste Relevanz besitzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Eingrenzung und Vorgehensweise

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 Strategische Allianzen

2.2 Allianzlebenszyklus

3 EINBLICK IN DIE PHARMAINDUSTRIE

3.1 Aufbau der Pharmaindustrie und der Pharmaunternehmen

3.2 Formen strategischer Allianzen in der Pharmaindustrie

3.3 Forschungs- und Entwicklungs-Allianzen mit Biotechs

4 PHARMA-BIOTECH-ALLIANZLEBENSZYKLUS

4.1 Formation Stage

4.1.1 Partnerselektion

4.1.2 Vertragsverhandlung und -gestaltung

4.2 Operation Stage

4.2.1 Intra-organisationales Management der Allianzpartner

4.2.1 Inter-organisationales Allianzmanagement

4.3 Outcome Stage

5 DISKUSSION

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Ergebnisse der aktuellen Forschung zu Forschungs- und Entwicklungs-Allianzen zwischen Pharmaunternehmen und Biotechnologieunternehmen (Biotechs) entlang der verschiedenen Phasen des Allianzlebenszyklus chronologisch zu analysieren, um Herausforderungen und Steuerungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Analyse der Bedeutung von Pharma-Biotech-Allianzen zur Überwindung von F&E-Defiziten.
  • Untersuchung des Allianzlebenszyklus (Formation, Operation, Outcome) und der jeweiligen Managementherausforderungen.
  • Bewertung von Governance-Mechanismen und der Rolle spezialisierter Allianzfunktionen.
  • Diskussion von Einflussfaktoren auf den Allianzerfolg, wie strukturelle Kompatibilität und Vertrauen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Formation Stage

Der Fokus der Formation Stage liegt auf der Suche nach potentiellen Partnern und den darauffolgenden Verhandlungen, die zu Verträgen und somit den ausformulierten Vereinbarungen führen. Diese Phase legt das Fundament der Beziehung zwischen den Allianzpartnern, daher müssen die formulierten Anfangsbedingungen alle wesentlichen Faktoren beinhalten, die im Verlauf der Beziehung Einfluss auf den Allianzerfolg haben. Besonders in der Pharmaindustrie mit ihrer hohen Unsicherheit (siehe Kapitel 3.1) ist eine sorgfältige und vorausschauende Durchführung wichtig. Durch die Phase der Wirkstoffentdeckung, die meist vornehmlich von den Biotechs durchgeführt wird und dem langen Entwicklungsprozess, werden Fehlentscheidungen häufig erst relativ spät sichtbar (Deeds & Rothaermel, 2003, S. 471). Die Partner sollten zwar über komplementäre Kompetenzen verfügen, doch oft zeigen sich gerade dadurch unterschiedliche Strukturen und Kulturen. Wenn der Unterschied zu extrem ist, sodass die Strukturen und Kulturen der Unternehmen gegeneinander arbeiten, kann die Zusammenarbeit erheblich erschwert werden. Deshalb müssen diese Charakteristika miteinander vereinbar sein. Beachtet werden muss dies sowohl bei der Partnersuche, um potentielle Risiken im Vorhinein auszuschließen als auch beim Abschließen eines Vertrags, damit Risiken, die im Verlauf auftauchen können, eingegrenzt werden (Forrest & Martin, 1992, S. 49).

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Einführung in die Problematik sinkender F&E-Produktivität in der Pharmaindustrie und die zunehmende Bedeutung von Kooperationen mit Biotechs.

THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der allgemeinen Konzepte strategischer Allianzen und Einführung des Modells des Allianzlebenszyklus.

EINBLICK IN DIE PHARMAINDUSTRIE: Analyse der Branchenstruktur, der F&E-Prozesse und der spezifischen Motivation für Upstream-Allianzen mit Biotechs.

PHARMA-BIOTECH-ALLIANZLEBENSZYKLUS: Detaillierte Betrachtung der drei Phasen Formation, Operation und Outcome sowie der entsprechenden Steuerungsmechanismen.

DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Dynamiken, Herausforderungen der Allianzfunktionen und notwendigen zukünftigen Forschungsansätzen.

FAZIT: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Ausblick auf die steigende Bedeutung professionellen Allianzmanagements in einem wettbewerbsintensiveren Umfeld.

Schlüsselwörter

Pharmaindustrie, Biotechnologieunternehmen, Forschungs- und Entwicklungs-Allianzen, Allianzlebenszyklus, Allianzmanagement, Strategische Allianzen, F&E-Pipeline, Wissensmanagement, Governance-Mechanismen, Opportunistisches Verhalten, Pharma-Biotech-Allianzen, Innovationsmanagement, Kompetenzkomplementarität, Allianzfunktion, Markteinführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Forschungs- und Entwicklungs-Allianzen zwischen großen Pharmaunternehmen und Biotechnologieunternehmen (Biotechs), um zu verstehen, wie diese effektiv gesteuert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören der Allianzlebenszyklus, die strukturellen Unterschiede zwischen Pharmaunternehmen und Biotechs, die Gestaltung von Verträgen sowie die Implementierung spezialisierter Allianzfunktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Ergebnisse der aktuellen Forschung zu den Phasen des Lebenszyklus einer Allianz chronologisch zu erläutern und die Herausforderungen für das Management in der Praxis zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer fundierten Analyse aktueller wissenschaftlicher Publikationen und Studien zum Thema strategische Allianzen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Basis, eine Branchenanalyse der Pharmaindustrie sowie eine detaillierte Aufarbeitung der drei Lebenszyklusphasen: Formation Stage, Operation Stage und Outcome Stage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pharmaindustrie, F&E-Allianzen, Allianzlebenszyklus, Allianzmanagement, Opportunismus, Wissensmanagement und Pharma-Biotech-Kooperationen.

Warum ist die "Formation Stage" für den Erfolg einer Allianz so kritisch?

Da sie das Fundament der Beziehung legt. Anfangsfehler sind oft verheerend, da der Entwicklungsprozess in der Pharmaindustrie sehr lang ist und Fehlentscheidungen erst spät sichtbar werden.

Welche Rolle spielen sogenannte "Allianzfunktionen" in großen Pharmaunternehmen?

Sie dienen als gesonderte Unternehmenseinheiten, die den gesamten Lebenszyklus einer Allianz begleiten, Wissensspeicherung betreiben und bei Konflikten als neutrale Vermittler zwischen den Partnern fungieren.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Forschungs- und Entwicklungsallianzen in der Pharmaindustrie. Funktion, Ablauf und Steuerung
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Wirtschaftswissenschaften)
Note
1,0
Autor
Ruth Beniermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
47
Katalognummer
V900204
ISBN (eBook)
9783346203724
ISBN (Buch)
9783346203731
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pharmaindustrie Biotech Strategie Allianzlebenszyklus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ruth Beniermann (Autor:in), 2016, Forschungs- und Entwicklungsallianzen in der Pharmaindustrie. Funktion, Ablauf und Steuerung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/900204
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Leseprobe aus  47  Seiten
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