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Karl V. und Isabella von Portugal. Vergleich der Verbindung der rivalisierenden Königreiche Spanien und Portugal nach der Hochzeit

Título: Karl V. und Isabella von Portugal. Vergleich der Verbindung der rivalisierenden Königreiche Spanien und Portugal nach der Hochzeit

Trabajo , 2019 , 15 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: Lisa Krack (Autor)

Historia de Europa - Tiempos modernos, absolutismo, industrialización
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkung, welche die Heirat auf die Verbindung der rivalisierenden Königreiche hatte, zu betrachten. Um herauszufinden, ob sich diese Beziehung verbessert, verschlechtert oder gar kaum verändert hat, soll auf die Vorgeschichte beider Parteien eingegangen werden, um auch die Gründe für die Konkurrenzsituation besser verstehen zu können. Hierbei soll sich größtenteils auf das 15. Jahrhundert beschränkt werden.

Die im Jahre 1526 stattgefundene Hochzeit Karls V. und Isabellas von Portugal war eine geplante, politische Partnerschaft, die auf die taktische Heiratspolitik der Habsburger zurückging. Durch das Erheiraten von Territorien ebnete sich die Familiendynastie den Aufstieg zu einer Universalmonarchie. Die Ehe mit Isabella sollte zunächst Karls persönlichen, politisch motivierten Interessen dienen, jedoch zugleich auch die Verbindung zum einst verfeindeten Königreich Portugal stärken.

Um Karls Wahl nachvollziehen zu können, sollen in dieser Arbeit die Motive Karls für die Entscheidung für dieses Eheprojekt aufgegriffen werden. Der Fokus dieser Untersuchung liegt vor allem auf dem 16. Jahrhundert, da die beiden Persönlichkeiten in diesem Zeitraum lebten und auch heirateten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur gemeinsamen Vorgeschichte

2.1 Der Vertrag von Alcáҫovas

2.2 Der Vertrag von Tordesillas

3. Die Heiratspoltik der Habsburger

4. Karl V.

4.1 Karls Eheprojekte

4.2 Karl V. und Isabella von Portugal

5. Der Vertrag von Saragossa

6. Portugals Abhängigkeit von Spanien

7. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Hochzeit zwischen Kaiser Karl V. und Isabella von Portugal auf die politische Verbindung der rivalisierenden Königreiche Spanien und Portugal im 16. Jahrhundert zu untersuchen, um zu bewerten, inwiefern dieses Bündnis die bestehende Konkurrenzsituation beeinflusste.

  • Die taktische Heiratspolitik der Habsburger als Instrument zur Machtausdehnung.
  • Die historische Vorgeschichte der Konflikte zwischen Spanien und Portugal im 15. Jahrhundert.
  • Die Analyse der Verträge von Alcáҫovas, Tordesillas und Saragossa als Regelungsinstrumente kolonialer Ansprüche.
  • Die Beweggründe Karls V. für die Wahl seiner Ehefrau sowie deren Rolle als Regentin.
  • Die Auswirkungen der persönlichen Union auf das Machtverhältnis der beiden Reiche.

Auszug aus dem Buch

4.2 Karl V. und Isabella von Portugal

Die 1503 in Lissabon geborene Königstochter Isabella von Portugal aus dem Haus Avis heiratete Karl V. im Jahre 1526. Sie war die Tochter des König Manuel I. und seiner zweiten Ehefrau Maria von Kastilien und Aragón. Als ihre Mutter verstarb, übernahm die religiös erzogene Prinzessin im Alter von 14 Jahren die Verantwortung für die Grundstücke, die ihrer Mutter zustanden sowie die Einkommen aus Viseo und Torres Vedras. Somit lernte sie bereits in ihrer Jugend Verantwortung zu übernehmen und Territorien zu verwalten. Isabella sei fest dazu entschlossen gewesen, den großartigsten König des christlichen Europas zu heiraten, wobei Karl als führender Herrscher des Christentums ihren Vorstellungen entsprochen haben muss.

Die portugiesische Königstochter war nicht nur renommiert für ihre Schönheit und Tugendhaftigkeit, denn sie erfüllte zugleich zahlreiche Anforderungen an eine zukünftige Regentin. Sie hatte bereits das gebärfähige Alter erreicht und es gab hinsichtlich ihrer Familiengeschichte keinerlei Zweifel an ihrer Fruchtbarkeit. Doch Karls V. Interesse an der Verbindung gründete vor allem auf dem finanziellen Teil dieses dynastischen Eheprojekts. Der „finanzschwache(n) Herrscher“ war auf Geldmittel angewiesen, um seine politischen Unternehmungen in Zentraleuropa finanzieren zu können. Dies war auch der Grund, warum es eine Verzögerung bei der Verlobung der beiden gab, denn Karl forderte eine hohe Summe an Mitgift für die Heirat. Nachdem er sich mit Manuel I. auf ungefähr 900.000 Dukaten geeinigt hatte, wurden Karl und Isabella verlobt.

Ein weiterer Grund, warum die Wahl für diese politische Partnerschaft auf Isabella gefallen war, war das Vorhaben Karls, sie zu seiner Repräsentantin machen zu wollen. Die Verwaltung seines Imperiums implizierte eine häufige Abwesenheit des Herrschers aufgrund seiner ständigen Reisen. Schätzungsweise ein Viertel der Periode von 1517 bis 1555 verbrachte Karl unterwegs.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die politische Ausgangslage der habsburgischen Heiratspolitik und definiert das Forschungsziel, die Auswirkungen der Eheschließung zwischen Karl V. und Isabella von Portugal auf die rivalisierenden Reiche zu analysieren.

2. Zur gemeinsamen Vorgeschichte: Dieses Kapitel behandelt die historischen Konfliktlinien zwischen Spanien und Portugal, insbesondere die Auswirkungen der Reconquista und die frühen Versuche einer friedlichen Einigung durch Verträge.

3. Die Heiratspolitik der Habsburger: Es wird die systematische Nutzung von Eheschließungen als Instrument zur Sicherung dynastischer Stabilität und territorialer Machtausdehnung des Hauses Habsburg dargelegt.

4. Karl V.: Dieses Kapitel beschreibt das Leben und die politische Machtstellung Karls V. sowie die Hintergründe seiner verschiedenen Heiratspläne und die letztendliche Entscheidung für Isabella von Portugal.

5. Der Vertrag von Saragossa: Der Text analysiert die Auseinandersetzung um die Molukken und die Verpfändung dieser Ansprüche durch den finanziell unter Druck stehenden Karl V. zur Sicherung des Gewürzhandels.

6. Portugals Abhängigkeit von Spanien: Hier wird der Prozess der Personalunion unter Philipp II. und die darauf folgenden Spannungen beleuchtet, die schließlich in den Restaurationskrieg und die Unabhängigkeit Portugals mündeten.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Heirat zwar die dynastische Verbindung stärkte, jedoch die grundlegende Konkurrenz zwischen den Expansionsmächten nicht dauerhaft beenden konnte.

Schlüsselwörter

Karl V., Isabella von Portugal, Habsburger, Heiratspolitik, Dynastie, Spanien, Portugal, Reconquista, Vertrag von Tordesillas, Vertrag von Saragossa, Universalmonarchie, Personalunion, Kolonialgeschichte, Machtverhältnis, 16. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die politische Bedeutung der Heirat zwischen dem habsburgischen Kaiser Karl V. und Isabella von Portugal im 16. Jahrhundert und deren Einfluss auf die instabile Beziehung zwischen den beiden rivalisierenden Königreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit beleuchtet die habsburgische Heiratsstrategie, die koloniale Rivalität zwischen Spanien und Portugal sowie die diplomatische Absicherung von Einflusszonen durch völkerrechtliche Verträge.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin, zu eruieren, ob die Eheschließung als diplomatisches Mittel zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Spanien und Portugal erfolgreich war oder ob sie die machtpolitische Konkurrenz unberührt ließ.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer historischen Quellenanalyse, die den Rückgriff auf zeitgenössische Dokumente sowie eine Auswertung moderner Fachliteratur zur habsburgischen Geschichte und zur iberischen Historie umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung der Vorgeschichte, die Analyse der habsburgischen Heiratspolitik, eine spezifische Betrachtung der Motivlage Karls V. sowie eine Untersuchung relevanter Verträge und der späteren politischen Folgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben den Hauptakteuren Karl V. und Isabella von Portugal insbesondere die Begriffe Heiratspolitik, Universalmonarchie, Personalunion und die verschiedenen Verträge (Tordesillas, Saragossa, Alcáҫovas).

Warum zögerte Karl V. lange mit der Entscheidung für Isabella?

Karl V. wog verschiedene dynastische Optionen ab. Ausschlaggebend für die Verzögerung waren unter anderem die notwendige Mitgift zur Finanzierung seiner Italienfeldzüge sowie die Suche nach einer Regentin, die sein Reich während seiner Abwesenheit verwalten konnte.

Welche Rolle spielte Isabella von Portugal während der Abwesenheit des Kaisers?

Isabella agierte als fähige Regentin und Statthalterin in Spanien. Sie beriet sich mit Ministern und nahm zunehmend aktiven Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse und Verhandlungen.

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Detalles

Título
Karl V. und Isabella von Portugal. Vergleich der Verbindung der rivalisierenden Königreiche Spanien und Portugal nach der Hochzeit
Universidad
University of Trier
Curso
Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation in der Frühen Neuzeit
Calificación
1.7
Autor
Lisa Krack (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
15
No. de catálogo
V900347
ISBN (Ebook)
9783346221858
ISBN (Libro)
9783346221865
Idioma
Alemán
Etiqueta
Karl V. Habsburg Habsburger Heiratspolitik Alcáҫovas Tordesillas Saragossa Portugal Spanien Portugal und Spanien Heiliges Römisches Reich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lisa Krack (Autor), 2019, Karl V. und Isabella von Portugal. Vergleich der Verbindung der rivalisierenden Königreiche Spanien und Portugal nach der Hochzeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/900347
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