Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Möglichkeiten und Grenzen des Social Media Recruitings (SMR) vorgestellt werden. Dazu wird zunächst der Begriff Social Media erläutert und im Weiteren auf das Nutzungsverhalten hinsichtlich dieser Kanäle in Deutschland eingegangen, um die Tragweite des Phänomens bezogen auf die Personalbeschaffung verständlich zu machen. Ferner wird der Begriff Social Media Recruiting definiert und die Möglichkeiten und Grenzen dieses Personalbeschaffungstools aufgezeigt und analysiert. Abrundend wird unter Einbeziehung der wichtigsten Aspekte dieser Arbeit ein Fazit über das Social Media Recruiting gezogen.
Inhaltsverzeichnis
III. Aktuelle Herausforderungen im Personalbeschaffungsprozess
IV. Social Media Recruiting – Die Zukunft der Personalgewinnung?
4.1 Social Media im Web – Definition & Nutzungsverhalten in Deutschland
4.2 Social Media Recruiting
4.2.1 Chancen
4.2.2 Risiken
V. Schlussgedanke
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht, inwiefern Social Media Recruiting als effektives Instrument zur Personalbeschaffung angesichts aktueller demografischer Herausforderungen und eines sich wandelnden Mediennutzungsverhaltens dienen kann, wobei sowohl die Potenziale als auch die Grenzen dieses Ansatzes analysiert werden.
- Aktuelle Herausforderungen im Personalbeschaffungsprozess (Fachkräftemangel, demografischer Wandel)
- Definition und theoretische Grundlagen von Social Media sowie Web 2.0
- Analyse des Nutzungsverhaltens von sozialen Netzwerken in Deutschland
- Untersuchung der Chancen von Social Media Recruiting, insbesondere Active Sourcing
- Kritische Reflexion der Risiken und Grenzen der digitalen Personalgewinnung
Auszug aus dem Buch
4.2.1 Chancen
Social Media Recruiting wird vermehrt im Zusammenhang mit den aktuellen Trends im Personalwesen diskutiert. Daher werden im Folgenden die Möglichkeiten des SMR vorgestellt und wie man mit Hilfe dessen den Trends der Zukunft erfolgreich begegnen kann.
Der wohl relevanteste Trend in der heutigen Zeit ist der demografische Wandel mit dem daraus resultierenden Fachkräftemangel. Um gegen einen solchen Mangel anzukämpfen, müssen schlichtweg die Personalbeschaffungsprozesse optimiert werden. Erreichen kann man dies z.B. mit dem sogenannten Active Sourcing, zu Deutsch der proaktiven Kandidatensuche (Dannhäuser 2015, S. 3). Anstatt Personalanzeigen zu schalten mit der bloßen Hoffnung auf eine Antwort, werden hier die Kandidaten aktiv und direkt von den Unternehmen angesprochen (Dannhäuser 2015, S. 2). Insgesamt wird so der potenzielle Kandidatenkreis für eine vakante Stelle deutlich vergrößert, da nur ein Bruchteil der für die Stelle geeigneten Kandidaten auch offenkundig kommuniziert, auf Jobsuche zu sein (Brickwedde 2014). Denn viele potenzielle Kandidaten geben zwar nicht an, nach einem Job zu suchen, wären aber von einem Gespräch mit den Personalberatern bzw. Recruitern über Karriereangebote und –chancen nicht abgeneigt (Mühlenkord et al. 2014, S. 3). Wie man sieht ist Active Sourcing also mit einem hohen Erfolgsgrad verbunden (Braehmer 2015, S. 461).
Zusammenfassung der Kapitel
III. Aktuelle Herausforderungen im Personalbeschaffungsprozess: Das Kapitel erläutert den Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und den Wertewandel der Generation Y als treibende Kräfte für eine notwendige Neuausrichtung des Recruitings.
IV. Social Media Recruiting – Die Zukunft der Personalgewinnung?: Dieser Hauptteil beleuchtet die Definition von Social Media, analysiert Nutzerdaten in Deutschland und diskutiert spezifisch die Möglichkeiten und Risiken des Social Media Recruitings in der heutigen Bewerbungspraxis.
V. Schlussgedanke: Das abschließende Kapitel fasst die Relevanz des Social Media Recruitings zusammen und empfiehlt Unternehmen einen ausgewogenen Recruitingmix unter Berücksichtigung klarer Richtlinien.
Schlüsselwörter
Personalbeschaffung, Social Media Recruiting, SMR, Fachkräftemangel, Active Sourcing, Generation Y, Web 2.0, Personalmanagement, Personalgewinnung, Recruitingmix, Social Media, Bewerbungsprozess, Demografischer Wandel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Social Media Recruiting eine zukunftsfähige und effektive Methode zur Gewinnung von Fachpersonal darstellt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind der demografische Wandel, die veränderten Kommunikationsbedürfnisse der Generation Y sowie der Einsatz sozialer Netzwerke im Recruiting.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Potenziale sowie die Grenzen von Social Media Recruiting kritisch zu hinterfragen und Unternehmen Strategien für eine effiziente Personalallokation aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien zum Nutzungsverhalten und Recruiting-Trends basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Social Media, eine Analyse der Nutzerzahlen in Deutschland und eine detaillierte Erörterung der Chancen und Risiken des Social Media Recruitings.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Personalbeschaffung, SMR, Active Sourcing, Fachkräftemangel und Generation Y.
Welchen Einfluss hat die "Generation Y" auf das Recruiting?
Durch ihre veränderten Werte und hohen Ansprüche an interaktive Kommunikation erfordert diese Generation moderne, webbasierte Ansätze wie das Social Media Recruiting.
Warum wird Active Sourcing als bedeutende Chance hervorgehoben?
Es ermöglicht Unternehmen, potenzielle Kandidaten direkt anzusprechen, statt nur auf eingehende Bewerbungen zu warten, was den Kreis geeigneter Talente signifikant erweitert.
Welches sind die größten Risiken beim Social Media Recruiting?
Zu den Risiken zählen der Kontrollverlust über Unternehmensbotschaften, die Unsicherheit bezüglich der Glaubwürdigkeit von Informationen sowie mögliche Produktivitätseinbußen durch verschwimmende Arbeits- und Privatgrenzen.
Warum sollte man klassische Recruitingstrategien nicht aufgeben?
Da viele Kandidaten anderen Medien weiterhin eine höhere Glaubwürdigkeit beimessen, ist ein ausgewogener "Recruitingmix" laut Autor die effizienteste Strategie.
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- Anonym (Autor), 2019, Social Media Recruiting. Die Zukunft der Personalgewinnung?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/900427