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Verkehrslogistik: Einblick in die Eigenschaften des Güterverkehrs zu Straße, Schiene, Wasser, Luft und des kombinierten Verkehrs

Title: Verkehrslogistik: Einblick in die Eigenschaften des Güterverkehrs zu Straße, Schiene, Wasser, Luft und des kombinierten Verkehrs

Seminar Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nina Straub (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Als mitten im erweiterten Europa gelegenes Transitland kommt Deutschland in der Güterverkehrslogistik eine tragende Rolle zu. Bereits heute sind wir mit einem Umsatz von etwa 170 Milliarden Euro in 2005 in diesem Bereich führend in Europa. Diese Stellung zu behaupten ist heute in einem wachsenden internationalen Logistikmarkt mehr denn je wichtig. Dafür muss nicht nur die Kompetenz der deutschen Logistikwirtschaft gefördert, sondern auch eine leistungsfähige Organisation der Verkehrsträger und deren Vernetzung geschaffen werden. Die Verkehrsinfrastruktur muss ausgebaut und optimiert, sowie logistische Knoten in Form von Güterverkehrszentren, Flughäfen und Binnen-/ Seehäfen geschaffen werden, um den Aufbau intermodaler Transportnetze und –ketten zu ermöglichen.
In meiner Arbeit möchte ich die Verkehrsträger Straße, Schiene, Wasser, Luft sowie den kombinierten Verkehr als Grundelemente der Güterverkehrswirtschaft vorstellen und dabei einen allgemeinen Einblick über die jeweiligen grundlegende Eigenschaften und über die unterschiedlichen Haftungsregelungen geben.

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Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Der Straßengüterverkehr

2.1 Fakten und Zahlen

2.2 Der Lastkraftwagen

2.3 Rechtliche Grundlagen

2.3.1 Allgemeine Gesetze

2.3.1 Die Haftung des Güterkraftverkehrunternehmers

3 Der Schienengüterverkehr

3.1 Der Schienengüterverkehr in Deutschland

3.2 Die Eisenbahn

4 Der Binnenschiffsgüterverkehr

4.1 Das System der Binnenschifffahrt

4.2 Die Transportgüter

4.3 Die Haftung des Frachtführers

5 Der Luftgüterverkehr

5.1 Die Transportgüter

5.2 Die Haftung im Luftgüterverkehr

5.2.1 Die Haftung nach dem Montrealer Übereinkommen (MÜ)

5.2.2 Die Haftung nach dem Warschauer Abkommen (WA)

6. Der kombinierte Verkehr

6.1 Überseeische Transportketten

6.2 Kontinentale Transportketten

7. Die Allgemeinen Deutschen Speditionsbedingungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Einblick in die grundlegenden Eigenschaften und Haftungsregelungen der verschiedenen Verkehrsträger im Güterverkehr, um die Bedeutung effizienter intermodaler Transportnetze innerhalb der europäischen Logistikwirtschaft zu verdeutlichen.

  • Analyse der wichtigsten Verkehrsträger: Straße, Schiene, Wasser und Luft.
  • Darstellung der jeweiligen Infrastruktur und Transportmittel.
  • Vergleich der spezifischen Haftungsregelungen und Rechtsgrundlagen.
  • Untersuchung von Funktionsweise und Segmenten des kombinierten Verkehrs.
  • Erläuterung der Rolle der Allgemeinen Deutschen Speditionsbedingungen (ADSp).

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Lastkraftwagen

Im Straßengüterverkehr stellen LKWs das wichtigste Transportmittel dar. Sie lassen sich untergliedern in Solofahrzeuge und Lastzüge. Letztere können entweder Zugmaschinen mit Sattelauflieger oder Fahrzeuge mit Anhänger sein. Rechtlich erfolgt die Einteilung nach Anzahl der Achsen und nach der zulässigen Gesamtmasse. LKWs bis zu 3,5 Tonnen bezeichnet man als Kleinlaster, leichte LKWs haben eine zulässige Gesamtmasse von bis zu 7,5 Tonnen, mittelschwere LKWs bis zu 12 Tonnen und von schweren LKWs spricht man bei einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 60 Tonnen.

Der größte Vorteil des LKWs liegt in seiner Fähigkeit, aufgrund des gut ausgebauten Straßennetzes in Deutschland, auch kleine, entlegene Gegenden erreichen zu können, welche von Schiff, Bahn oder Flugzeug aufgrund der Infrastruktur nicht direkt bedient werden können. So kann mit Hilfe des LKWs ein direkter Haus-Haus-Verkehr ohne Umschlag vom Versender zum Empfänger stattfinden. Die starke Abhängigkeit von der Witterung, der höhere Energieverbrauch pro beförderte Tonne im Vergleich zur Bahn und die Überlastung der Straßen stellen die größten Nachteile des LKWs dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführende Erläuterung zur bedeutenden Rolle Deutschlands als Transitland in der europäischen Güterverkehrslogistik und Zielsetzung der Arbeit.

2. Der Straßengüterverkehr: Betrachtung der Bedeutung von Bundesfernstraßen, der Kategorisierung von LKW und der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen inklusive Haftungsfragen.

3 Der Schienengüterverkehr: Analyse der Wachstumspotenziale der Schiene, der Investitionen in die Infrastruktur sowie der verschiedenen Wagentypen und Zugsysteme.

4 Der Binnenschiffsgüterverkehr: Diskussion der Vorteile der Binnenschifffahrt in Bezug auf Umweltfreundlichkeit und Termintreue sowie der haftungsrechtlichen Grundlagen nach dem CMNI.

5 Der Luftgüterverkehr: Untersuchung der Faktoren für das Wachstum im Luftfrachtsektor, der spezifischen Güterklassen und der Haftungsunterschiede zwischen Montrealer Übereinkommen und Warschauer Abkommen.

6. Der kombinierte Verkehr: Erläuterung der Bedeutung und Organisation intermodaler Transportketten mit Fokus auf überseeische und kontinentale Anwendungsbereiche.

7. Die Allgemeinen Deutschen Speditionsbedingungen: Überblick über die Rolle und Reichweite der ADSp als Standardwerk für Speditions- und Logistikverträge in Deutschland.

Schlüsselwörter

Güterverkehr, Logistik, Straßengüterverkehr, Schienengüterverkehr, Binnenschifffahrt, Luftgüterverkehr, Kombinierter Verkehr, Transportketten, Haftung, ADSp, Güterkraftverkehr, Infrastruktur, Transportmittel, Spedition, Logistikwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Eigenschaften und Rahmenbedingungen der wichtigsten Verkehrsträger im deutschen Güterverkehr.

Welche Verkehrsträger stehen im Fokus?

Die zentralen Themen sind der Straßen-, Schienen-, Binnenschiff- und Luftgüterverkehr sowie der kombinierte Verkehr.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen allgemeinen Einblick in die Funktionsweise und die unterschiedlichen Haftungsregelungen dieser Verkehrsträger zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse aktueller gesetzlicher Grundlagen und logistischer Kennzahlen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Verkehrsträger, deren Transportgüter, Infrastrukturvorteile sowie die jeweils relevanten Haftungsgesetze und Vertragsbedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Logistikwirtschaft, intermodale Transportnetze, Haftungsrecht, Transportketten und Güterkraftverkehr bestimmt.

Warum spielt das Montrealer Übereinkommen für den Luftfrachtverkehr eine wichtige Rolle?

Es führt eine verschärfte, verschuldensunabhängige Haftung zu Lasten des Frachtführers ein und löst damit sukzessive das Warschauer Abkommen ab.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen begleiteter und unbegleiteter kombinierter Verkehr?

Beim begleiteten Verkehr (rollende Landstraße) reist der Fahrer mit seinem LKW auf dem Zug mit, während beim unbegleiteten Verkehr nur die Ladeeinheit (Container/Wechselbrücke) auf den Zug verladen wird.

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Details

Title
Verkehrslogistik: Einblick in die Eigenschaften des Güterverkehrs zu Straße, Schiene, Wasser, Luft und des kombinierten Verkehrs
College
University of Applied Sciences Ludwigshafen
Grade
1,3
Author
Nina Straub (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V90047
ISBN (eBook)
9783638071956
Language
German
Tags
Verkehrslogistik Einblick Eigenschaften Güterverkehrs Straße Schiene Wasser Luft Verkehrs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Straub (Author), 2007, Verkehrslogistik: Einblick in die Eigenschaften des Güterverkehrs zu Straße, Schiene, Wasser, Luft und des kombinierten Verkehrs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90047
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