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Theodizee bei Schelling

Titre: Theodizee bei Schelling

Dossier / Travail , 2019 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Aileen Sophie Ernst (Auteur)

Philosophie - Philosophie du XIXe siècle
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Theodizee-Frage in der Freiheitsschrift von Schelling. Die Frage, die es zu beantworten gilt: Wie bringt Schelling die Freiheit des Menschen mit der Existenz Gottes in Einklang?

Schelling entwickelt seine Theodizee-problematischen Überlegungen in Auseinandersetzung mit den philosophischen Positionen verschiedener Rationalisten wie z. B. Spinoza. Er revolutioniert mit seiner Freiheitsschrift das System des Freiheitsbegriffes und die damit verbundene Möglichkeit zum Bösen und dessen Wirklichkeit in der Welt. Schelling geht in seinen Überlegungen davon aus, dass Gott das eine Absolute ist, was sich an der Spitze bzw. am Anfang seines Systems befindet und er macht es sich zur Aufgabe zu erklären, wie die Freiheit und das Böse damit vereinbar sind, dass es einen Gott gibt, der absolut, gut und allmächtig zugleich ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Das Theodizee-Problem

2.2 Die Freiheit Gottes

2.3 Die Verwirklichung Gottes im Schöpfungsgeschehen

2.3.1 Die Freiheit des Menschen

2.3.2 Der Eigenwille und der Universalwille

2.4 Die Existenz des Bösen

2.4.1 Das Böse als etwas Positives

2.5 Das Böse in Gott

3. Fazit

4. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Schellings Werk „Über das Wesen der menschlichen Freiheit“ mit dem Ziel, die Vereinbarkeit der Existenz des Bösen mit einem vollkommenen, gütigen und allmächtigen Gott zu klären.

  • Das Theodizee-Problem in der Philosophie
  • Der Freiheitsbegriff bei Schelling
  • Die Unterscheidung zwischen Grund und Existenz in Gott
  • Die Rolle des Menschen als Ort der Entscheidung zwischen Eigenwille und Universalwille
  • Die Natur des Bösen als positive Verkehrung der Ordnung

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Das Böse als etwas Positives

Genau in diesen eben erwähnten Begriffen liegt auch der Grundfehler der Interpretation des Bösen laut Schelling. Die menschliche Freiheit wurde in der Vergangenheit nicht als Vermögen zum Guten und zum Bösen verstanden. Dadurch wurde das Böse nicht in seiner Positivität aufgefasst, sondern bloß als Einschränkung oder als Mangel simplifiziert. Das „Positive“ ist als Seiendes zu verstehen, also als Etwas, was ist. In diesem Kontext kritisiert Schelling vorwiegend Leibniz und auch Augustinus, die das Böse in eine bloße Privation setzen. Schelling ist überzeugt, den „allein richtigen Begriff des Bösen“ gefunden zu haben. Und zwar beruhe das Böse auf einer positiven Verkehrtheit bzw. einer Umkehrung der Prinzipien. Das Böse ist nicht „limitierter oder schlechter als das Gute“, in beiden ist etwas Positives enthalten, eine Einheit. Und im Bösen ist es die falsche Einheit, die eine Disharmonie erschafft. Um „eben jene falsche Einheit zu erklären, bedarf es etwas Positives“. Es muss also ein „Wesen“ im Bösen angenommen werden, welches dem Guten entgegengesetzt ist. Schelling beruft sich hierbei auf seine Unterscheidung zwischen dem „Wesen, sofern es existiert“ und dem „Wesen, sofern es bloß Grund und Existenz ist“.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Vorstellung des Themenkomplexes um Schellings Freiheitsschrift und die zentrale Fragestellung der Vereinbarkeit von Gottes Vollkommenheit mit der Existenz des Bösen.

2. Hauptteil: Analyse der theoretischen Grundlagen Schellings, insbesondere der Theodizee-Frage und der Konzeption des göttlichen Wesens.

2.1 Das Theodizee-Problem: Erörterung der klassischen philosophischen Schwierigkeit, Gott für das Übel in der Welt zu rechtfertigen, ohne seine Allmacht oder Güte zu gefährden.

2.2 Die Freiheit Gottes: Untersuchung von Schellings Gottesverständnis als causa sui, das sich durch Selbstoffenbarung in der Welt bzw. dem Menschen manifestiert.

2.3 Die Verwirklichung Gottes im Schöpfungsgeschehen: Erläuterung der göttlichen Ordnung und der Einheit von Grund und Existenz, die erst im Menschen trennbar werden.

2.3.1 Die Freiheit des Menschen: Betrachtung der menschlichen Handlungs- und Willensfreiheit als Voraussetzung für die moralische Verantwortung.

2.3.2 Der Eigenwille und der Universalwille: Analyse des internen Konflikts im Menschen zwischen eigennützigen Strebungen und der Ordnung des Universalen.

2.4 Die Existenz des Bösen: Untersuchung des Ursprungs des Bösen, der in der Verkehrung der göttlichen Ordnung durch den Menschen liegt.

2.4.1 Das Böse als etwas Positives: Darstellung von Schellings Kritik an der Privationstheorie des Bösen zugunsten einer positiven Konzeption.

2.5 Das Böse in Gott: Diskussion der komplexen Fragestellung, wie das Böse in Bezug auf die göttliche Existenz einzuordnen ist.

3. Fazit: Kritische Würdigung der Schellingschen Argumentation, die das Theodizee-Problem zwar nicht vollständig löst, aber durch die Trennung von Grund und Existenz reduziert.

4. Bibliographie: Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Schelling, Freiheitsschrift, Theodizee, Böses, Gott, Freiheit, Eigenwille, Universalwille, Grund, Existenz, Selbstoffenbarung, Philosophie, Religion, Moral, Vollkommenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert F.W.J. Schellings „Freiheitsschrift“ und dessen Lösungsansatz für die Vereinbarkeit der Existenz des Bösen mit der Annahme eines allmächtigen, guten Gottes.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Theodizee-Problematik, der Freiheitsbegriff des Menschen, das Verhältnis von Gottes Grund und Existenz sowie die Natur des Bösen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie Schelling die Freiheit des Menschen und die Möglichkeit des Bösen in ein System integriert, in dem Gott dennoch als absolut gut und allmächtig bestehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse und Interpretation von Schellings Originalwerk unter Einbeziehung relevanter Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert schrittweise die Theodizee-Frage, Gottes Freiheitsverständnis, den Schöpfungsprozess, die menschliche Freiheit, den Dualismus von Eigen- und Universalwille sowie die spezifische Natur des Bösen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Freiheit, Theodizee, Eigenwille, Grund, Existenz, Persönlichkeit Gottes und moralische Verantwortung.

Warum lehnt Schelling die „Privationstheorie“ des Bösen ab?

Schelling lehnt sie ab, weil er das Böse nicht nur als bloßen Mangel oder Einschränkung begreift, sondern als eine positive Verkehrung der göttlichen Ordnung betrachtet.

Welche Rolle spielt die Gnade Gottes laut der Arbeit?

Der Mensch ist zwar frei, benötigt aber nach Schelling letztendlich die Gnade Gottes, da er aus eigener Kraft nicht vollständig aus seiner Veranlagung zum Bösen herausfinden kann.

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Résumé des informations

Titre
Theodizee bei Schelling
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel
Note
1,7
Auteur
Aileen Sophie Ernst (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
15
N° de catalogue
V900978
ISBN (ebook)
9783346219459
ISBN (Livre)
9783346219466
Langue
allemand
mots-clé
Theodizee Schelling
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Aileen Sophie Ernst (Auteur), 2019, Theodizee bei Schelling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/900978
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Extrait de  15  pages
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