Medizinische Darstellungen im Roman "Misery" von Stephen King und der Verfilmung von Rob Reiner


Hausarbeit (Hauptseminar), 2019

22 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Analyse
2.1 Paul
2.2 Annie
2.3 Misery-Roman

3 Fazit

4 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Stephen Kings Roman Misery stammt aus dem Jahr 1987. Während Kings frühere Werke – wie zum Beispiel Shining, Carrie oder Friedhof der Kuscheltiere - oft übernatürliche Themen aufgriffen, handelt es sich bei Misery um rein psychologischen Horror ohne übernatürliche Elemente.

Der Roman erzählt die Geschichte des Autors Paul Sheldon, besonders bekannt für seine viktorianische Liebesromanreihe Misery, der nach einem Autounfall durch schwere Verletzungen ans Bett gefesselt im abgelegen Haus der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes aufwacht. Diese stellt sich ihm schnell als sein allergrößter Fan vor. Tatsächlich ist sie so besessen von Misery, der Hauptfigur in Pauls Romanen, dass sie ihn dazu zwingt sein neustes Werk – kein Teil der Reihe – zu vernichten und einen neuen Misery-Teil zu verfassen, nachdem sie wutentbrannt feststellen muss, dass diese im letzten Band stirbt. Im Laufe der Geschichte offenbart sich Annies schlechte psychische Verfassung immer mehr. So ist sie aufbrausend und gewalttätig gegenüber Paul, setzt ihn unter Drogen und vernachlässigt seine Pflege. Aus einem von ihr selbst angelegten Poesiealbum erfährt Paul von mehreren Morden – unter anderem an Neugeborenen – die Annie verübt hat, auch wenn sie nie dafür verurteilt wurde. Schließlich schafft es Paul aus Annies Fängen zu entfliehen, nachdem er ein falsches Manuskript des Misery-Buches verbrennt und sie, dadurch abgelenkt, überwältigen und außer Gefecht setzen kann. Der in der Gefangenschaft entstandene letzte Teil von Misery wird sein größter Erfolg, doch der Schaden, sowohl psychisch als auch körperlich, den er durch Annie erlitten hat, lässt ihn auch danach nicht los.

Die 1990 entstandene Verfilmung von Rob Reiner bleibt der Vorlage größtenteils treu. Natürlich fanden einige Kürzungen statt – so fehlen zum Beispiel fast alle im Buch dargelegten Auszüge des Misery-Manuskripts. Weiterhin wurde die Gewalt der Buchvorlage im Film stark entschärft und die düstere Stimmung, die durch die fast ausschließliche Beschränkung auf Paul und Annie entsteht, wurde durch das Hinzufügen eines Ehepaars als eine Art comic relief entschärft. (Magistrale, S. 63)

Misery wird in der Forschung oft behandelt, vor allem mit Fokus auf die Geschlechterrollen und die Antagonistin Annie Wilkes und die Leser-Autor-Beziehung, die im Text dargestellt wird.

Aber auch aus medizinischer Sicht bietet der Roman viel Stoff, da Paul als unfreiwilliger Patient der sadistischen Krankenschwester Annie auftritt. Auch Annies psychische Verfassung bietet hier viel Anlass zur Analyse.

In dieser Arbeit werde ich auf genau dies eingehen. Hierbei möchte ich jeweils die Darstellungen im Buch und im Film gegenüberstellen. Zunächst werde ich mich mit dem Krankheitsverlauf Paul Sheldons beschäftigen, den dieser in Annies Gefangenschaft und danach durchläuft. Anschließend werde ich mich Annie selbst widmen und mir hierbei sowohl ihre Darstellung als Krankenschwester als auch ihre eigenen psychischen Krankheiten ansehen. Hier möchte ich auch versuchen zu klären, ob es sich bei Annie, wie in vielen Forschungsmeinungen angenommen, um eine Psychopathin handelt. Anschließend möchte ich noch kurz auf die medizinischen Darstellungen in Pauls Roman eingehen.

2 Analyse

2.1 Paul

Medizin als eines der Unterthemen von Misery ist bereits von Anfang an im Roman präsent. Er beginnt mit einigen kurzen Kapiteln nur gefüllt mit Pauls verschwommenen Sinneseindrücken, während er in einer Art komatösem Delirium zwischen Wachsein und Bewusstlosigkeit schwankt.(King, S. 3-8) Als er sein Bewusstsein endlich wiedererlangt, erfahren wir von Annie, dass er einen Autounfall hatte.(King, S. 12) Dieser muss wohl sehr schwerwiegend gewesen sein – offenbar ist er betrunken in einen Schneesturm geraten und dabei von der Straße abgekommen (King, S. 18) – denn seine beiden Beine sind gebrochen, weshalb er auf unbestimmte Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Der Art nach zu urteilen, wie Paul seine Beine beschreibt, hat er bei dem Autounfall vermutlich mehrere Trümmerbrüche in beiden Beinen erlitten: „The legs themselves meandered strangely up to his knees, turning outward here, jagging inward there. […] He had thought his lower legs might be shattered. That was not so, as it turned out. They had been pulverized.” (King, S. 43)1 Neben den gebrochenen Beinen hat Paul weiterhin starke Prellungen an den Oberschenkeln und im Lendenbereich erlitten (King, S. 43), während sein linkes Knie wohl den größten Schaden davon getragen hat: „His left knee – a throbbing focus of pain – no longer seemed to exist at all. There was a calf, and a thigh, and then a sickening bunch in the middle that looked like a salt-dome.” (King, S. 43) Ohne medizinisches Fachwissen oder weitere Informationen wäre dennoch eine mögliche Erklärung dafür eine zertrümmerte Kniescheibe, was zumindest zu seinen anderen Verletzungen passen würde. Seine Verletzungen, die ohnehin schon schwerwiegend genug sind, werden durch Annies dürftige Versorgung nicht begünstigt. Zwar hat sie seine Beine zwar verbunden und geschient, dies aber gerade einmal provisorisch mit Klebeband und abgesägten Metallkrücken.(King, S. 43) Dabei handelt es sich keines Falls um eine adäquate Behandlung mehrfacher Knochenbrüche. Paul selbst geht davon aus, dass seine Beine vermutlich mehrfach erneut gebrochen und dann mit Stahlplatten zusammengesetzt werden müssten, um den Schaden zu beheben (S. 43), und selbst dann „he might well never walk again“ (S. 43) – eine Einschätzung, die sich, wie sich am Ende herausstellt, als falsch erweisen wird.

Tatsächlich machen Pauls Beine überraschende Heilungsfortschritte während den mehreren Monaten, die er in Annies Gewalt verbringt. Bevor es so weit kommen kann, erlebt er jedoch einen erst einmal einen herben Rückschlag: in einem Wutanfall zertrümmert Annie mit ihrer Faust sein ohnehin schon extrem beschädigtes linkes Knie noch mehr. (King, S. 85) Als er daraufhin versucht, sich in ihrer Abwesenheit selbst Schmerzmittel zu organisieren, wird ein Nebeneffekt seiner Beinverletzung deutlich: Auf Grund der Tatsache, dass er nicht laufen und sich auch mit dem Rollstuhl nur wenige Meter bewegen kann, leidet Paul an Muskelschwund. (King, S. 87) Diesem wirkt er später mit Krafttraining entgegen, für das er die von Annie bereitgestellte Schreibmaschine benutzt: „The Royal typewriter made a shitty writing machine, but as an exercise tool it was great. He had begun lifting it and setting it down whenever he was penned in the chair behind it and she was out of the room.” (King, S. 173) Durch sein Training schafft er es, seine Muskeln so weit wieder aufzubauen, dass er selbstständig vom Bett in seinen Rollstuhl gelangen kann – ein Fortschritt, über den Annie nicht gerade erfreut ist. (King, 185)

Nach weiteren Verärgerungen darüber, dass er in ihrer Abwesenheit sein Zimmer verlässt, amputiert Annie ihm schließlich den linken Fuß und kauterisiert die Wunde anschließend mit einem Bunsenbrenner, das alles mit nur minimaler Betäubung. Annie spricht hierbei von hobbling, und erzählt ihm dabei ruhig, dass es eine Prozedur sei, die man früher bei Sklaven in Diamantenminen angewendet hat: „If they caught them they made sure they could go on working… but they also made sure they would never run again. The operation was calles hobbling, Paul, and that is what I’m going to do to you.” (King, S. 244) Der Definition nach bezieht sich hobbling auf eine Methode, die das Laufen einschränkt, entweder durch Fesseln oder Verkrüppeln. (Webster: „Hobbling)2 Hobbling ist eine Technik, die oft bei Pferden angewandt wird, um ihnen das Grasen zu ermöglichen, ohne Gefahr zu laufen, dass sie ausreißen:

Hobbling is the act of fastening two of the horse's legs together with a short length of rope, leather, or chain in order to impede forward motion. Hobbles are used by trail riders who want their horses to stay put close to camp and trainers who want their horses to stand still or not struggle against pressure on their legs. (Equisearch:Panic-free Hobbling Lessons)

Diese wurde, wie Annie sagt, später bei Sklaven angewandt. Oft wurden hierbei die Knöchel zertrümmert. (Pastino: Evidence of Hobbling). Vermutlich nutzt Annie hier eine besonders grausame Form des Hobbling.

Durch den Verlust seines Fußes verspürt Paul oft ein Phantomjucken (King, S: 279, 328), doch im Nachhinein spricht Paul jedoch ironisch davon, durch den Verlust sogar einen Vorteil zu haben. Tatsächlich mussten seine Beine erneut gebrochen und gerichtet werden. Für den verlorenen Fuß erhält er eine Prothese:

His legs had been rebroken. His left was still in a cast from the knee down. He would walk with a limp for the rest of his life, the doctors told him, but he would walk, and eventually he would walk without pain. His limp would have been deeper and more pronounced if he had been walking in his own foot instead of a custom-made prosthesis. In an ironic sort of way, Annie had done him a favor. (King, S. 361)

Viele der weiteren gesundheitlichen Probleme, die Paul während seiner Gefangenschaft erleidet, entstehen durch seine Abhängigkeit von Novril, einem fiktiven, vermutlich codeinhaltigen Schmerzmittel, dass Annie ihm - zunächst -3 auf Grund seiner gebrochenen Beine verabreicht (King, S. 9). Bei Codein handelt es sich um ein Opiat, das einige schwere Nebenwirkungen verursachen kann, darunter zum Beispiel auch Atemdepression (Mehner: Codein gegen Husten), welche Paul auch erleidet. (King, S. 33) Des Weiteren macht Codein in hohen Dosen abhängig (Mehner: Codein gegen Husten), was die Ursache für Pauls Novrilsucht sein wird. Durch die hohen Dosen, die Annie ihm vor allem direkt nach seinem Unfall verabreicht, ist Paul oft über längere Zeit bewusstlos. In dieser Zeit ernährt sie ihn intravenös: „She had dragged him from the wreck of his car and instead of calling the police or an ambulance she had installed him in her guestroom, put IV drips in his arm and a shitload of dope in his body. Enough so he had gone into what she called respitory depression at least once.” (King, S.33)

Pauls Sucht setzt bereits relativ früh nach seinem Erwachen ein und macht sich zum ersten Mal bemerkbar, als Annie ihn über mehrere Tage unversorgt allein lässt: „By noon of the second day – Hour Twenty-Four – he realized that, as bad as the pain in his legs and pelvis was, something else was also making him hurt. It was withdrawal.” (King, S. 42) Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Dosen, die Annie ihm bis dahin gegeben hat sehr hoch gewesen sein müssen, um ihn so schnell abhängig zu machen. Im Laufe seiner Gefangenschaft verschlimmert sich seine Sucht immer weiter, worüber Annie sich bewusst ist (King, S. 125) und dies auch zu nutzen weiß. Vielleicht hat sie ihn sogar mit Absicht süchtig gemacht.

Nach seinem Entkommen macht Paul einen Entzug durch, bei dem er jedoch nicht sehr erfolgreich ist; sein Verlangen nach Novril versucht er stattdessen in Alkohol zu ertränken: „His legs ached sickeningly and he yearned for a Novril. Sometimes he thought it would be worth being back with Annie just to have the dope4. The doctors had weaned him from it. The booze was his substitute, and when he got inside he was going to have a double bourbon.” (King, S. 363)

Neben seinen gebrochenen Beinen und der Medikamentensucht erleidet Paul noch zahlreiche weitere Verletzungen und Krankheiten in seiner Gefangenschaft – darunter unter anderem ein Harnwegsinfekt (King, S. 312) und ein abgetrennter Daumen (King, S. 252, 272) – allerdings ist, von den beiden erstgenannten abgesehen, seine psychische Gesundheit am stärksten betroffen. Senf schreibt in ihrer Analyse zu Paul und Annie: „Despite his occasional resemblance to Annie and his reference to his own questionable sanity, Sheldon is not a madmen, and the question whether or not he is crazy would probably not occur to most readers.“ (Senf, S. 215) Hierbei muss ich ihr allerdings widersprechen. Obwohl ich Paul nicht im gleichen Sinne als „crazy“ bezeichnen würde wie Annie5, so entwickelt er doch während seiner Gefangenschaft einige eigene psychische Krankheiten, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Paul erlebt durch Annie einige für ihn extrem traumatische Erlebnisse, die seine Psyche in Mitleidenschaft ziehen. So zwingt sie ihn zum Beispiel, sein neues Manuskript, Fast Cars, zu verbrennen (King, S. 52) und Putzwasser zu trinken (King, S. 28), amputiert seinen Daumen oder tötet vor seinen Augen einen jungen Polizisten auf brutalste Weise (King, S. 289), wofür sie ihm später die Schuld gibt. Durch diese traumatischen Ereignisse zeigt Paul Anzeichen einiger unterschiedlicher psychischen Krankheiten. So erlebt er vor allem während und nach seiner Flucht Halluzinationen, in denen er Annie sieht, die ihm auflauert oder ihn angreift:

„The door swung slowly open on darkness, and yes, there was Annie, there was the goddess, standing there in the shadows, a white shape in a nurse’s uniform – He blinked his eyes and then opened them. Shadows, yes. Annie, no. […] There was the overstuffed sofa, and Annie was behind it. There was the kitchen door, standing open, and Annie was behind that. The floorboards creaked in back of him …. Of course! Annie was behind him! He turned, heart hammering, brains squeezing at his temples, and Annie was there, all right, the axe upraised, but only for a second. She blew apart into shadows. (King, S. 354, 355)

Annie rose up from behind the sofa like a white ghost, dressed in a nurse’s uniform and cap. The axe was in her hand and she was screaming: Time to rinse, Paul! Time to rinse! […] The first sweep of the axe did no more then knock the wind from him – this was really what he thought until he landed on the carpet smelling his own blood. He looked down and saw he was cut nearly in half. ‘Rinse!’ she shrieked, and there went his right hand. ‘Rinse!’ she shrieked, and his left was gone; […] Goddess, he thought, and died. […] There was no Annie because Annie had not been a goddess at all, only a crazy lady who had hurt Paul for reasons of her own. (King, S. 363, 364)

Diese Halluzination, die ihn an seine traumatischen Ereignisse erinnern bzw. seine Angst vor Annie verkörpern, könnten auf eine posttraumatische Belastungsstörung hinweisen. Diese zeichnet sich oft durch intrusive Erinnerungen oder Albträume in Zusammenhang mit dem erlebten Träume aus, aber auch durch „vorübergehende wache dissoziative Zustände, in denen die Ereignisse erneut als real erlebt werden (Flashbacks)“ (Barnhill: PTBS), wie Paul sie in der oben dargestellten Szene erlebt.

Weiterhin entwickelt er eine Art „innere Annie“, die dazu nützt, mit seinem Trauma und der Gefahr, die von Annie ausgeht, umzugehen: „In an act of self-preservation, part of his imagination hadm over the last few weeks, actually become Annie, and it was now this Annie-part that spoke up in ist dry and uncontradictable voice.“ (King, S: 206)

Paul ist sich seiner immer schlechter werdenden psychischen Verfassung durchaus bewusst. Zwar trauert er seinem alten Ich nach, jedoch ist er sich bewusst, dass er sich vor Annie fürchtet, und diese Furcht ist für seine Selbsterhaltung notwendig:

Of course he would ask Annie for nothing, much less demand. Once there had been a man who would at least have asked. A man who had in a great deal more pain, a man who had had nothing to hold onto, not even that shitty book. That man would have asked. Hurt or not, that man had had the guts to at least try to stand up to Annie Wilkes. He had been that man, and he supposed he ought to be ashamed, but that man had had two big advantages over this one: that man had had two feet …. And two thumbs. (King, S. 251, 252)

Diese Szene zeigt Pauls Resignation. Annie hat ihn so schwer traumatisiert, dass sein Wille zum Großteil gebrochen ist. Sein Ziel ist es zeitweise nur, sie nicht dazu zu verleiten, ihm weitere Schmerzen zuzufügen. Diese Resignation ist auch an den zunehmenden Suizidgedanken im Laufe seiner Gefangenschaft zu sehen.

He was as scared of her as ever, but her hold over him had nonetheless diminished. His life no longer seemed like such a big deal, gotta or no gotta. He was only afraid she would hurt him.” (King, S, 270) Working on [the book] was torture, and finishing it was going to mean the end of his life. That the latter had begun to look slightly more attractive than the former said all that probably needed to be said about the worsening state of his body, mind, and spirit. (King, S. 281) Not to kill her but to defend himself from her revenge by cutting his wrists open. He didn’t know if that had been his intention or not. But it surely did seem like a hell of a good idea, because if there had ever been a time to exeunt stage left, this was it. He was tired of loosing pieces of himself to her fury. (King, S: 287)

Paul hat sich bereits damit abgefunden, dass Annie ihn, wenn sie von ihm hat, was sie will – nämlich er Buch – so oder so töten wird, und ist bereit dafür. In der Zwischenzeit will er aber keine weiteren Schmerzen erleiden. Vielleicht ist es gerade diese pragmatische Sicht auf seinen eigenen bevorstehenden Tod, die ihm schlussendlich die Kraft gibt, sich gegen sie aufzulehnen und zu entkommen.

[...]


1 In Anbetracht Annies psychischer Fassung und ihrem Verlangen, Paul bei sich zu behalten – dazu später mehr - ist es meiner Meinung nach hier angebracht, zu hinterfragen, ob diese Verletzungen tatsächlich nur von seinem Autounfall stammen. Es ist zwar nicht unmöglich, aber doch ungewöhnlich, dass ein Unfall, der solche extremen Verletzungen an Pauls unterer Körperhälfte hinterlässt, für keine weiteren uns bekannten Schäden, wie zum Beispiel Kopfverletzungen o.ä gesorgt hat. Zwar gibt es im Text keine Hinweise darauf, aber ich würde dennoch nicht ausschließen, dass Annie eventuell etwas nachgeholfen haben könnte.

2 Merriam Webster: to hobble transitive verb 1 : to cause to limp : make lame : CRIPPLE 2[probably alteration of hopple to hobble] a : to fasten together the legs of (an animal, such as a horse) to prevent straying : FETTER b : to place under handicap : HAMPER, IMPEDE

3 Des Weiteren benutzt sie es auch, um ihn ruhig zu stellen und gefügig zu machen, aber dazu später mehr.

4 Allein der Gedanke, zu einer Frau, die ihn eingesperrt und gefoltert hat, zurückzukehren, zeigt, wie stark seine Sucht ist.

5 „crazy“ in dem Sinne, wie es oft im Alltag verwendet wird, also verrückt oder übergeschnappt

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Medizinische Darstellungen im Roman "Misery" von Stephen King und der Verfilmung von Rob Reiner
Hochschule
Universität des Saarlandes
Note
1,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V901526
ISBN (eBook)
9783346188632
ISBN (Buch)
9783346188649
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stephen King, Misery, Rob Reiner, Verfilmung, Film, Vergleich, Komperatistik, Horror, Medizin
Arbeit zitieren
Darinka Schmidt (Autor:in), 2019, Medizinische Darstellungen im Roman "Misery" von Stephen King und der Verfilmung von Rob Reiner, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/901526

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