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Regionalökonomik. Determinanten städtischer Arbeitsmigration

Titel: Regionalökonomik. Determinanten städtischer Arbeitsmigration

Seminararbeit , 2018 , 22 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Thilo Even (Autor:in)

VWL - Arbeitsmarktökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bereits im alten Rom kam der Begriff der Migration zum Tragen. Der Spruch "All Roads lead to Rome" (Mille viae ducunt homines per saecula Romam (Liber Parabolarum 591)) befasst sich bereits mit der Tatsache, dass die Hauptstadt sehr viele verschiedene Leute angezogen hat.

Die Migration wird als Wohnsitzwechsel von Menschen definiert. Das Wort kommt aus dem lateinischen und wird von Migratio abgeleitet, was übersetzt "Wanderung" bedeutet. Die städtische Arbeitsmigration meint also die Wanderung von Menschen zwischen Städten aufgrund von Entscheidungen bezüglich der Arbeitssuche. Die verschiedenen Determinanten städtischer Arbeitsmigration werden in diesem Aufsatz dargestellt und näher erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Determinanten städtischer Arbeitsmigration

2.1 Annehmlichkeiten

2.2 Arbeitsmarktkonditionen

3. Analyse an deutschen Städten

3.1 Analyse am Beispiel der Stadt Leipzig

3.2 Analyse zwischen deutschen Städten

4. Auswirkung der Kriminalitätsrate am Beispiel von Amerika

4.1 Die Berry-Cullen Hypothese

4.2 Effekt der Kriminalitätsrate zwischen deutschen Städten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Determinanten städtischer Arbeitsmigration, indem sie ökonomische Faktoren und sogenannte Annehmlichkeiten (Amenities) analysiert. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie sich Arbeitsmarktkonditionen und externe Effekte wie Kriminalitätsraten auf die Entscheidung von Arbeitskräften auswirken, in bestimmte Städte zu migrieren oder dort zu verbleiben.

  • Analyse der Push- und Pull-Faktoren für städtische Arbeitsmigration
  • Untersuchung des Einflusses von "first nature" und "second nature" Annehmlichkeiten auf die Attraktivität von Städten
  • Fallstudie zur Reurbanisierung am Beispiel der Stadt Leipzig
  • Ökonometrische Betrachtung der Korrelation zwischen Kriminalitätsraten und Abwanderungsbewegungen
  • Vergleich der Migrationsdynamiken zwischen deutschen Städten und US-amerikanischen Metropolen

Auszug aus dem Buch

3.1 Analyse am Beispiel der Stadt Leipzig

Angelehnt an Kabisch et al., welche die Determinanten städtischer Arbeitsmigration in einer Stadt am Beispiel der Stadt Leipzig untersuchten, gibt es fünf Hypothesen bezüglich der Reurbanisierung. Nach der Analyse kommen sie zu dem Entschluss, dass die Reurbanisierung ein langfristiger und kein kurzfristiger Effekt ist. Die erste Hypothese besagt, dass kleine Haushalte für die Reurbanisierung Leipzigs verantwortlich wären. Dies sei begründet in der Tatsache, dass immer mehr Menschen alleine wohnen möchten und somit die Haushalte immer kleiner werden. Zweitens ist die zentrale Lage in der Stadt gerade für junge Leute im Alter zwischen 20 und 30 Jahren von Vorteil wodurch der innere Distrikt der Stadt wächst und aufgebaut wird. Profitabel ist das Zentrum natürlich im Bezug auf einen kürzeren Arbeitsweg und nahe anliegende Ausgehmöglichkeiten. Die dritte Hypothese zeigt auf, dass positive und negative Korrelationen gefunden wurden. So zeigt die ökonometrische Analyse eine positive Korrelation zwischen der Reurbanisierung und der Häufigkeit an Doktoren auf. Andererseits ist eine solche Korrelation für Kindergärten und Schulen nicht gefunden worden. Viertens sind durch eine spezielle Clustereingrenzung Distrikte hervorgegangen, wo ein konsistenter und stetiger Reurbanisierungsprozess beobachtbar war. Zum Schluss der Analyse kommen Kabisch et al. zu dem Ergebnis, dass Leipzig eine geeignete Stadt ist um die Reurbanisierung zu erforschen. Gerade wenn der Fokus auf das Zentrum und die jungen Leute, welche möglicherweise einen positiven Einfluss auf die Menschen in der Umgebung haben, gelegt wird. Somit wird die fünfte Hypothese aufgestellt, die besagt, dass die Reurbanisierung kein kurzfristiges Phänomen, sondern viel mehr ein langfristiger Prozess ist, welcher sich unter Berücksichtigung der verschiedenen Distrikte entwickelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische und theoretische Definition von Migration ein und umreißt die Relevanz der Untersuchung von Migrationsdeterminanten in modernen Städten.

2. Determinanten städtischer Arbeitsmigration: Hier werden die zentralen Einflussfaktoren wie städtische Annehmlichkeiten, klimatische Bedingungen, Infrastruktur und Arbeitsmarktkonditionen detailliert theoretisch beleuchtet.

3. Analyse an deutschen Städten: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf den deutschen Kontext, wobei der Fokus auf empirischen Daten zu Migration und der Fallstudie Leipzig liegt.

4. Auswirkung der Kriminalitätsrate am Beispiel von Amerika: Hier wird der Zusammenhang zwischen Kriminalität und Abwanderung anhand US-amerikanischer Daten und der Berry-Cullen Hypothese analysiert und auf den deutschen Kontext bezogen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, wonach sowohl ökonomische Faktoren als auch Annehmlichkeiten die Mobilität von Arbeitskräften maßgeblich bestimmen.

Schlüsselwörter

Städtische Arbeitsmigration, Annehmlichkeiten, Arbeitsmarktkonditionen, Reurbanisierung, Kriminalitätsrate, Push-Faktoren, Pull-Faktoren, Humankapital, Stadtentwicklung, ökonometrische Analyse, Abwanderung, Leipzig, Berry-Cullen Hypothese, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den wesentlichen Faktoren, die Menschen dazu bewegen, in eine bestimmte Stadt zu migrieren oder diese zu verlassen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die Schwerpunkte liegen auf der Attraktivität von Städten durch Annehmlichkeiten (wie Infrastruktur oder Klima) sowie auf den direkten ökonomischen Auswirkungen von Löhnen und Arbeitslosenraten.

Was ist die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie ökonomische und soziale Determinanten die städtische Arbeitsmigration beeinflussen und welche Rolle dabei Faktoren wie Kriminalitätsraten spielen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Literaturanalyse sowie eine Auswertung ökonometrischer Regressionsmodelle (unter anderem von Buch et al. und Cullen/Levitt) verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Determinanten, betrachtet die Stadt Leipzig als Fallbeispiel für Reurbanisierung und untersucht den Einfluss der Kriminalitätsrate in den USA und Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Arbeitsmigration, Annehmlichkeiten, ökonometrische Analyse und städtische Attraktivität.

Welche Bedeutung hat die Berry-Cullen Hypothese für die Untersuchung?

Diese Hypothese dient dazu, den statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen steigender Kriminalität und der Abwanderung aus Städten zu quantifizieren und zu verstehen.

Warum wird gerade die Stadt Leipzig als Fallbeispiel gewählt?

Leipzig dient als prominentes Beispiel für einen stetigen Reurbanisierungsprozess, der gut mit dem theoretischen Modell der Altersstruktur und der Ansiedlung von Akademikern korreliert.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Regionalökonomik. Determinanten städtischer Arbeitsmigration
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
2,3
Autor
Thilo Even (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V901862
ISBN (eBook)
9783346231574
ISBN (Buch)
9783346231581
Sprache
Deutsch
Schlagworte
regionalökonomik determinanten arbeitsmigration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thilo Even (Autor:in), 2018, Regionalökonomik. Determinanten städtischer Arbeitsmigration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/901862
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Leseprobe aus  22  Seiten
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