Bereits im alten Rom kam der Begriff der Migration zum Tragen. Der Spruch "All Roads lead to Rome" (Mille viae ducunt homines per saecula Romam (Liber Parabolarum 591)) befasst sich bereits mit der Tatsache, dass die Hauptstadt sehr viele verschiedene Leute angezogen hat.
Die Migration wird als Wohnsitzwechsel von Menschen definiert. Das Wort kommt aus dem lateinischen und wird von Migratio abgeleitet, was übersetzt "Wanderung" bedeutet. Die städtische Arbeitsmigration meint also die Wanderung von Menschen zwischen Städten aufgrund von Entscheidungen bezüglich der Arbeitssuche. Die verschiedenen Determinanten städtischer Arbeitsmigration werden in diesem Aufsatz dargestellt und näher erläutert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Determinanten städtischer Arbeitsmigration
- Annehmlichkeiten
- Arbeitsmarktkonditionen
- Analyse an deutschen Städten
- Analyse am Beispiel der Stadt Leipzig
- Analyse zwischen deutschen Städten
- Auswirkung der Kriminalitätsrate am Beispiel von Amerika
- Die Berry-Cullen Hypothese
- Effekt der Kriminalitätsrate zwischen deutschen Städten
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Aufsatz befasst sich mit dem Thema städtischer Arbeitsmigration und analysiert die Determinanten, die Menschen dazu bewegen, zwischen Städten zu migrieren. Der Fokus liegt dabei auf den Annehmlichkeiten von Städten und deren Einfluss auf die Attraktivität für Arbeitskräfte.
- Die Attraktivität von Städten als Faktor für die Arbeitsmigration
- Die Rolle von Annehmlichkeiten wie Kultur, Verkehrsanbindung und Wohnungsmarkt
- Die Bedeutung der Kriminalitätsrate als negativer Annehmlichkeit
- Die Analyse der Arbeitsmigration in deutschen Städten anhand von Beispielen
- Die Auswirkungen der Kriminalitätsrate auf die Arbeitsmigration in Amerika
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der städtischen Arbeitsmigration ein und beleuchtet die historische Bedeutung dieses Phänomens. Sie stellt die Determinanten der Arbeitsmigration vor und skizziert den Aufbau des Aufsatzes.
- Determinanten städtischer Arbeitsmigration: Dieses Kapitel untersucht die verschiedenen Faktoren, die die Arbeitsmigration beeinflussen. Es befasst sich mit den Annehmlichkeiten von Städten und deren Bedeutung für die Attraktivität für Arbeitskräfte.
- Analyse an deutschen Städten: Dieses Kapitel analysiert die Arbeitsmigration in deutschen Städten, indem es die Stadt Leipzig als Fallbeispiel verwendet und die Migration zwischen verschiedenen deutschen Städten vergleicht.
- Auswirkung der Kriminalitätsrate am Beispiel von Amerika: Dieses Kapitel untersucht den Einfluss der Kriminalitätsrate auf die Arbeitsmigration, wobei der Fokus auf der Berry-Cullen Hypothese und den Auswirkungen der Kriminalitätsrate in amerikanischen Städten liegt.
Schlüsselwörter
Städtische Arbeitsmigration, Annehmlichkeiten, Arbeitsmarktkonditionen, Kriminalitätsrate, Berry-Cullen Hypothese, Deutschland, Leipzig, USA, Stadtentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptdeterminanten städtischer Arbeitsmigration?
Wesentliche Faktoren sind die Arbeitsmarktkonditionen (Löhne, Jobangebote) sowie städtische Annehmlichkeiten wie Kultur und Infrastruktur.
Welche Rolle spielen städtische "Annehmlichkeiten" (Amenities)?
Annehmlichkeiten wie ein guter Wohnungsmarkt, Verkehrsanbindungen und Freizeitangebote erhöhen die Attraktivität einer Stadt für Zuwanderer maßgeblich.
Wie beeinflusst die Kriminalitätsrate die Migration?
Eine hohe Kriminalitätsrate wirkt als "negative Annehmlichkeit" und schreckt potenzielle Arbeitsmigranten ab, wie die Berry-Cullen Hypothese zeigt.
Was zeigt die Analyse am Beispiel der Stadt Leipzig?
Leipzig dient als Fallbeispiel für die Wanderungsbewegungen zwischen deutschen Städten und die Bedeutung lokaler Standortfaktoren.
Was bedeutet der historische Spruch "Alle Wege führen nach Rom" für die Regionalökonomik?
Er verdeutlicht, dass Zentren mit hoher Attraktivität schon immer Menschen zur Migration (Wohnsitzwechsel) zwecks Arbeitssuche angezogen haben.
- Citation du texte
- Thilo Even (Auteur), 2018, Regionalökonomik. Determinanten städtischer Arbeitsmigration, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/901862