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Pod- und Vodcasts. Neue Wege in der Bildungswissenschaft

Beschreibung, Umsetzung und Reflexion eines eigenen Pod-/Vodcasts

Titel: Pod- und Vodcasts. Neue Wege in der Bildungswissenschaft

Hausarbeit , 2015 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: David Knotek (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgabe und Ziel dieser Arbeit ist es, grundlegende Erkenntnisse zur Arbeit mit Podcasts, den Entstehungsprozess, den Inhalt und die Ergebnisse der Evaluation eines Podcasts mit bildungswissenschaftlichem Inhalt zu beschreiben. In einem allgemeinen Teil wird über das Lernen mit neuen, digitalen Medien – im Speziellen mit Podcasts -- reflektiert. Dafür ist es notwendig über Funktionen und Motive des Podcasteinsatzes und über grundlegende Kriterien des Aufbaus und des Designs von Podcasts zu schreiben. Die Reflexion des eigenen Podcasts bildet den zweiten Teil. Die dazugehörende Evaluation beschließt diese Arbeit.

Diese Arbeit geht der Frage nach dem Lernen mit Podcasts im engeren und dem Lernen mit den neuen digitalen Medien im weiteren Sinne, in Hinblick auf kooperative und kollaborative Tools in Tablet-Klassen, nach. Bei der Auswahl der Tools kommt das Taxonomiemodell Blooms zum Einsatz. Podcasts in den Bildungswissenschaften und Vorteile von Podcasts stellen weitere Punkte dar, die in dieser Arbeit aufgegriffen werden. Im Fokus stehen jedoch Tools oder Anwendungen, die in Tablet-Klassen das kooperative und kollaborative Arbeiten fördern oder unterstützen sollen.

Gerade Podcasts, in ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, könnten dazu beitragen, die Unausgewogenheit der Lehrformen auszugleichen. Dazu passt das Thema des produzierten Podcasts, das sich auch mit zwei Hauptkomponenten eines gemäßigten Konstruktivismus auseinandersetzt: Kooperation und Kollaboration. Auf dem Weg zu Medienkompetenz brauchen Lehrende jedoch Unterstützung und Hilfe. Aus vielen Beobachtungen wurde klar, dass die Auswahl der Tools oft auf Zufall und Hörensagen beruht. Aus einer schier unüberblickbaren Vielfalt an Anwendungen und Apps muss etwas Passendes gefunden werden. Der produzierte Podcast stellt durch die Verwendung von Blooms Taxonomie eine mögliche Auswahlhilfe zur Verfügung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Lernen mit neuen Medien – Podcasts

2.1 Neue Medien

2.2 Podcast

2.3 Podcasts in den Bildungswissenschaften

2.3.1 Funktionen und Potenzial der Medien

2.3.2 Motive und Funktionen

2.3.3 Lernförderliche Faktoren - Motivation

2.3.4 Der eigene Educast

3 Tools zur Kooperation und Kollaboration in Tablet-Klassen – der eigene Educast

3.1 Themenwahl

3.2 Lernen mit Tablets – Mobile Learning

3.3 Kooperation und Kollaboration

3.4 Auswahl der Tools – Bloomsche Taxonomie

3.5 Aufbau und Design des Educasts

3.5.1 Didaktische Überlegungen

3.5.2 Enhanced Podcast

4 Datenerhebung und Analyse

4.1 Aufbau und methodischer Hintergrund

4.2 Datenerhebung

4.3 Analyse und Interpretation

4.4 Reflexion und Diskussion

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Podcasts im bildungswissenschaftlichen Kontext, insbesondere im Hinblick auf kooperative und kollaborative Lernprozesse in Tablet-Klassen. Das primäre Ziel ist es, Lehrenden eine praxisorientierte Orientierungshilfe zur Auswahl geeigneter digitaler Werkzeuge unter Anwendung der Bloomschen Taxonomie bereitzustellen.

  • Konzeption und Produktion eines informativen Educasts für Lehrende
  • Analyse von kooperativen und kollaborativen Szenarien beim Mobile Learning
  • Anwendung des ARCS-Modells zur Motivationssteigerung in digitalen Lernumgebungen
  • Einsatz der Bloomschen Taxonomie zur zielgerichteten Tool-Auswahl
  • Evaluation des erstellten Podcasts hinsichtlich seiner inhaltlichen und formalen Qualität

Auszug aus dem Buch

3.2 Lernen mit Tablets – Mobile Learning

Das Überthema bildet eigentlich die Annäherung an das Thema Lernen mit Tablet-PCs. Lernen mit Tablets als Form des Computer-Supported Collaborative Learning (CSCL) bzw. des Mobile Learnings (Hug, 2010). Wobei Mobile Learning als Erweiterung des E-Learnings gesehen wird (de Witt, 2013, S. 13). Eine eindeutige Definition des Mobile Learning-Begriffes gibt es noch nicht. Impedovo (2011, S. 104) weist darauf hin, dass je nach Ausrichtung die mobile Geräteanwendung oder die Möglichkeit des ubiquitären Lernens im Fokus steht. Wexler (2008, S. 7) beschreibt Mobile Learning als „Any activity that allows individuals to be more productive when consuming, interacting with, or creating information, mediated through a compact digital portable device that the individual carries on a regular basis, has reliable connectivity, and fits in a pocket or purse.”

Bei de Witt (2013, S. 15) ist Mobile Learning das Lernen und Informieren unterwegs mit portablen, mobilen Endgeräten, die einen sofortigen und direkten Zugriff auf Informationen und Wissen ermöglichen und zumeist vernetzt sind. Fest steht, dass durch die Zeit- und Ortsunabhängigkeit, die Person mehr in das Zentrum des Lernens rückt. Die Vernetzung und der permanente Netzzugang ermöglicht auch ein individuelles Abrufen von Informationen. Die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten (Audio, Text, Bild und Videoübertragung) mit mobilen Endgeräten bieten dem Lernenden ein breites Spektrum an Kollaborations- und Kooperationschancen. Alles in allem unterstützen mobile Geräte und das damit einhergehende mobile Lernen ein konstruktivistisches Grundverständnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, digitale Medien pragmatisch in die Lehre zu integrieren, und stellt die Forschungsfrage nach dem Einsatz von Podcasts zur Förderung kollaborativer Prozesse in Tablet-Klassen.

2 Lernen mit neuen Medien – Podcasts: Dieses Kapitel definiert neue Medien und Podcasts, erläutert deren Funktionen in den Bildungswissenschaften und behandelt lernförderliche Faktoren wie Motivation anhand des ARCS-Modells.

3 Tools zur Kooperation und Kollaboration in Tablet-Klassen – der eigene Educast: Hier wird die Entwicklung des Educasts beschrieben, wobei Themen wie Mobile Learning, Zusammenarbeit und die Auswahl von Tools anhand der Bloomschen Taxonomie zentral stehen.

4 Datenerhebung und Analyse: Der methodische Teil beschreibt das Vorgehen bei der Evaluation des erstellten Podcasts, einschließlich der Erhebung und Interpretation der Umfragedaten zur Akzeptanz und Qualität.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, reflektiert den Erfolg des Educasts als Unterstützungsangebot für Lehrende und diskutiert das wachsende Potenzial von Pod- und Vodcasts im Bildungsbereich.

Schlüsselwörter

Podcast, Vodcast, Educast, Mobile Learning, Kooperation, Kollaboration, Bloomsche Taxonomie, ARCS-Modell, Tablet-Klassen, Didaktik, Medienkompetenz, Instructional Design, E-Learning, Evaluation, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption, Umsetzung und Reflexion eines sogenannten „Educasts“ – eines Podcasts mit bildungswissenschaftlichem Inhalt – zur Unterstützung von Lehrkräften bei der Arbeit mit Tablets.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen den Einsatz von Podcasts im Bildungskontext, Mobile Learning, Methoden der Zusammenarbeit (Kooperation/Kollaboration) sowie die didaktische Einbettung von digitalen Werkzeugen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Lehrenden eine fundierte und praxisorientierte Orientierungshilfe zur Auswahl geeigneter digitaler Tools an die Hand zu geben, um kooperatives Lernen in Tablet-Klassen gezielt zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erstellung und Evaluation verwendet?

Der Podcast wurde nach dem ADDIE-Phasenmodell geplant. Zur Motivationsgestaltung diente das ARCS-Modell, während zur Tool-Auswahl die Bloomsche Taxonomie genutzt wurde. Die Evaluation erfolgte durch eine summative Datenerhebung mittels Online-Fragebogen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen zu digitalen Medien und Podcasts, das didaktische Design des Educasts sowie die methodische Herangehensweise bei der datengestützten Analyse des Projekts detailliert dargelegt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch die Begriffe Educast, Mobile Learning, Kollaboration, pädagogischer Pragmatismus und didaktische Medienintegration.

Warum wurde YouTube als Plattform für den Educast gewählt?

Der Autor wählte YouTube aufgrund der niederschwelligen Zugangsmöglichkeiten ohne Anmeldehürden für die Nutzer, der kostenlosen Hosting-Dauerhaftigkeit und der Möglichkeit, Anmerkungen sowie weiterführende Links einzubinden.

Welche Rolle spielt die Bloomsche Taxonomie in diesem Projekt?

Die Taxonomie dient als Rahmenmodell, um Lehrern bei der Strukturierung und Auswahl passender Software-Anwendungen zu helfen, indem Tools entsprechenden Lernzielstufen (z.B. Erinnern, Verstehen, Erschaffen) zugeordnet werden.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pod- und Vodcasts. Neue Wege in der Bildungswissenschaft
Untertitel
Beschreibung, Umsetzung und Reflexion eines eigenen Pod-/Vodcasts
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,0
Autor
David Knotek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
27
Katalognummer
V901907
ISBN (eBook)
9783346241870
ISBN (Buch)
9783346241887
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pod- vodcasts neue wege bildungswissenschaft beschreibung umsetzung reflexion pod-/vodcasts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Knotek (Autor:in), 2015, Pod- und Vodcasts. Neue Wege in der Bildungswissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/901907
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Leseprobe aus  27  Seiten
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