Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Histoire de l'Allemagne - Histoire moderne

Die "Heimatvertriebenen" aus den deutschen Staats- und Siedlungsgebieten im Osten in der Bundesrepublik Deutschland

Titre: Die "Heimatvertriebenen" aus den deutschen Staats- und Siedlungsgebieten im Osten in der Bundesrepublik Deutschland

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 29 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Charlotte Ramelsberger (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - Histoire moderne
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit thematisiert die Situation der Heimatvertriebenen/Ost-Deutschen nach Ende des Zweiten Weltkriegs in der Bundesrepublik Deutschland. Sie widmet sich neben sozialen und wirtschaftlichen Faktoren auch der politischen Rolle der Ost-Deutschen und wirft dabei ein Schlaglicht auf die Entwicklungen der BRD nicht nur während der unmittelbaren Nachkriegszeit. Vor dem Hintergrund dieser Aspekte versucht diese Arbeit auch eine Antwort auf die Frage zu geben, inwieweit von einer "gelungenen Integration" gesprochen werden darf.

Heimat. Ein Begriff, der heute jedem nur allzu leicht über die Lippen geht. Heimat, das ist dort, wo man aufwuchs, wo Familie zu Hause ist, wo Freundschaften geknüpft wurden und die Erinnerung daran nur Gutes birgt. Heimat aber war – und ist es für manche noch heute – ein Begriff, der weder Gutes verheißt, noch Freude bringt. Für die 14 Millionen Menschen, die nach Kriegsende aus den deutschen Reichs- und Siedlungsgebieten im Osten in das verbliebene Gebiet des ehemaligen Deutschen Reiches kamen, bedeutete Heimat nur eines: Verlust.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Vorgeschichte

III. Vertriebene im Nachkriegsdeutschland

III.a Ankunft und Aufnahme

III.b Sozialer und wirtschaftlicher Faktor

III.c Politische Rolle

IV. Deutschland im Wandel

V. Gelungene Integration?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Schicksal und die Rolle der Heimatvertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. Dabei wird analysiert, wie diese Menschen in einer von Ablehnung und Notsituationen geprägten Nachkriegsgesellschaft ankamen, welche politischen Strukturen sie entwickelten und wie sich ihr Integrationsprozess im Laufe der Jahrzehnte bis hin zur heutigen historischen Einordnung gestaltete.

  • Historische Hintergründe der Flucht- und Vertreibungsbewegungen
  • Soziale und ökonomische Herausforderungen in der Nachkriegszeit
  • Die Rolle von Vertriebenenverbänden und politischen Vertretungen
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und Maßnahmen zur Eingliederung
  • Wandel der Vertriebenen-Thematik im deutschen Diskurs
  • Differenzierung zwischen Integration, Assimilation und Akkulturation

Auszug aus dem Buch

III. Vertriebene im Nachkriegsdeutschland

Diejenigen, die Flucht und Vertreibung aus der Heimat im Osten überlebten, standen nach ihrer Ankunft im von alliierten Truppen besetzten Nachkriegsdeutschland vor neuen nicht minder schwerwiegenden Herausforderungen. Tiefe Ablehnung, Misstrauen und allzu oft auch purer Hass schlugen den Neuankömmlingen entgegen, die sich doch deutsch fühlten und in ihrem Selbstverständnis deutsch waren. Zahlreiche Widrigkeiten, die die ersten Jahre nicht einfach sein ließen, schlugen ihnen entgegen.

III.a Ankunft und Aufnahme

Die Verteilung derjenigen, die nach Flucht und Vertreibung in das von den Alliierten besetzte Rest-Deutschland gelangten, erfolgte nach nicht einheitlichen Verteilungsschlüsseln für die verschiedenen Regionen. Zu Beginn lag der Anteil der Umsiedler in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) wesentlich höher als in den westlichen Zonen und variierte zwischen 17,2% und 44,3%. Diese Situation änderte sich jedoch rasch und bald „waren in den Hauptaufnahmeländern der westlichen Zonen von 100 Personen 33 Flüchtlinge oder Vertriebene“, während der Anteil dieser Personen im von Frankreich kontrollierten Rheinland-Pfalz lediglich bei circa 3% bzw. in der gesamten Französischen Zone bei knapp 1% lag, was den Bemühungen Frankreichs, in diesem Gebiet möglichst keine Deutschen mehr anzusiedeln, geschuldet war. Flüchtlinge und Vertriebene stellten mit knapp 10 Millionen Personen etwa 25% der Gesamtbevölkerung der Trizone.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Verlust von Heimat für 14 Millionen Menschen und skizziert die Fragestellung zur Rolle und Integration dieser Gruppe in der Bundesrepublik.

II. Vorgeschichte: Dieses Kapitel erläutert die Ereignisse der letzten Kriegsjahre, definiert grundlegende Begriffe wie Flüchtling und Vertriebener und thematisiert die völkerrechtlichen Rahmenbedingungen der Potsdamer Konferenz.

III. Vertriebene im Nachkriegsdeutschland: Das Kapitel analysiert die schwierigen Lebensumstände, die alliierte Verteilungspolitik sowie die soziale, ökonomische und politische Situation der Vertriebenen unmittelbar nach Kriegsende.

IV. Deutschland im Wandel: Der Fokus liegt hier auf dem Wandel der Vertriebenen-Thematik in der deutschen Politik und dem öffentlichen Diskurs von den Anfängen bis zur modernen historischen Aufarbeitung.

V. Gelungene Integration?: Den Abschluss bildet eine kritische Reflexion darüber, ob von einer gelungenen Integration gesprochen werden kann oder ob Prozesse der Assimilation bzw. Akkulturation dominierten.

Schlüsselwörter

Heimatvertriebene, Flucht, Vertreibung, Nachkriegsdeutschland, Integration, Bundesvertriebenengesetz, Lastenausgleichsgesetz, BHE, soziale Integration, Akkulturation, Assimilation, deutsche Geschichte, Potsdamer Konferenz, Ostgebiete, Vertriebenenverbände.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der deutschen Heimatvertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten und deren Ankunft sowie Eingliederung in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Ursachen der Flucht, die soziale und wirtschaftliche Situation in den ersten Nachkriegsjahren, die politische Organisierung der Vertriebenen und der Wandel der gesellschaftlichen Wahrnehmung dieses Themas.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Weg der Vertriebenen in eine "zweite Heimat" zu untersuchen und kritisch zu hinterfragen, wie Integration in diesem speziellen historischen Kontext stattfand.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse von Primär- und Sekundärquellen, unter Einbeziehung von Gesetzestexten, Statistiken und wissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den Vorgeschichtsereignissen vor allem die Ankunft, die Verteilung der Menschen auf die Besatzungszonen, die wirtschaftliche Notlage und die Gründung politischer Interessenvertretungen wie des BHE analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Heimatvertriebene, Flucht, Vertreibung, Integration, Akkulturation und das Bundesvertriebenengesetz.

Welche Bedeutung hatte das Bundesvertriebenengesetz für die Betroffenen?

Es diente als rechtliche Grundlage, um die Vertriebenen zu definieren, den Betroffenenkreis festzulegen und eine rechtliche sowie soziale Gleichstellung mit der Mehrheitsbevölkerung zu fördern.

Warum war der "Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten" (BHE) politisch relevant?

Der BHE fungierte als starke politische Interessenvertretung, die die Anliegen der Vertriebenen in die Regierung einbrachte und bis in die 1950er-Jahre aktiv an der Bundespolitik beteiligt war.

Fin de l'extrait de 29 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die "Heimatvertriebenen" aus den deutschen Staats- und Siedlungsgebieten im Osten in der Bundesrepublik Deutschland
Université
University of Regensburg
Note
1,7
Auteur
Charlotte Ramelsberger (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
29
N° de catalogue
V902033
ISBN (ebook)
9783346185198
ISBN (Livre)
9783346185204
Langue
allemand
mots-clé
Heimatvertriebene Zuwanderung Integration Bundesrepublik Ostgebiete Nachkriegszeit Zweiter Weltkrieg Vertreibung Flucht Migration Deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Charlotte Ramelsberger (Auteur), 2018, Die "Heimatvertriebenen" aus den deutschen Staats- und Siedlungsgebieten im Osten in der Bundesrepublik Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902033
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  29  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint