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Wie Musiktherapie Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung den Schuleintritt erleichtern kann. Empfehlungen für den Einsatz an der Grundschule

Título: Wie Musiktherapie Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung den Schuleintritt erleichtern kann. Empfehlungen für den Einsatz an der Grundschule

Libro Especializado , 2020 , 54 Páginas

Autor:in: Laura Reichhart (Autor)

Pedagogía - Inclusión
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Autistische Störungen und deren Symptome erschweren Kindern den Schuleintritt in die Grundschule. Vor allem die sprachlich-kommunikativen und die sozialen Kompetenzen sind beim Schulübergang nur zum Teil oder gar nicht entwickelt und bedürfen unterstützender Maßnahmen.

Welche Symptome kennzeichnen autistische Störungen? Welche Kriterien sind ausschlaggebend für die Schulfähigkeit eines Kindes? Wie funktioniert die Musiktherapie bei Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung?

Laura Reichhart untersucht, inwiefern eine musiktherapeutische Behandlung sich auf die sozial-emotionale und die sprachlich-kommunikative Entwicklung autistischer Kinder auswirkt. Sie geht darauf ein, wie sich die Musiktherapie an Grundschulen konkret einsetzen lässt und gibt Empfehlungen für eine Zusammenarbeit zwischen Musiktherapeuten und Lehrkräften.

Aus dem Inhalt:
- Inklusion;
- Schulfähigkeit;
- Sonderpädagogik;
- Empathie;
- Entwicklungsstörung

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Methodische Vorgehensweise

1.4 Aufbau der Bachelorarbeit

2 Hintergrund: Was sind autistische Störungen?

2.1 Einordnung des Störungsbildes

2.2 Symptome

2.3 Ätiologie

2.4 Epidemiologie

2.5 Therapie

3 Das Konzept der Schulfähigkeit

3.1 Der Begriff Schulfähigkeit

3.2 Allgemeine Kriterien der Schulfähigkeit

3.3 Schulfähigkeit von Kindern mit ASS

4 Das Konzept der Inklusion

4.1 Der Begriff Inklusion

4.2 Der aktuelle Stand der Inklusion an deutschen Schulen

5 Musiktherapie als eine Behandlungsmöglichkeit von Autismus

5.1 Grundlagen der Musiktherapie

5.2 Die Wirkung der Musiktherapie auf autistische Verhaltensweisen

5.3 Der Orff – Musiktherapieansatz für Kinder mit ASS

6 Diskussion der Ergebnisse aus der Literatur

6.1 Interpretation der Ergebnisse

6.2 Limitationen der Arbeit

6.3 Empfehlungen und Zukunftsausblick

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Musiktherapie, insbesondere den Orff-Ansatz, als unterstützende Maßnahme für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) bei der Bewältigung des Schuleintritts in die Grundschule. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und wie musiktherapeutische Interventionen soziale und sprachlich-kommunikative Kompetenzen verbessern können, um die Inklusion in den Schulalltag zu erleichtern.

  • Grundlagen autistischer Störungen und deren Symptomatik
  • Anforderungen und Kriterien der schulischen Schulfähigkeit
  • Analyse aktueller inklusiver Bildungskonzepte an deutschen Grundschulen
  • Evidenzbasierte Untersuchung der Musiktherapie zur Symptomlinderung
  • Verbindung von musiktherapeutischen Ansätzen mit dem schulischen Inklusionsauftrag

Auszug aus dem Buch

5.1 Grundlagen der Musiktherapie

Unter dem Begriff Musiktherapie (MT) versteht man „die gezielte Verwendung des Mediums Musik oder seiner Elemente zu therapeutischen Zwecken. Sie ist immer in eine bewusst gestaltete therapeutische Beziehung eingebunden und verwendet nicht sprachliche und sprachliche Kommunikation sowie psychologische Mittel und Techniken“ (Decker-Voigt, Oberegelsbacher & Timmermann, 2012, S. 18). Aufgrund letzterem lässt sich die Musiktherapie in den Bereich der Psychotherapie einordnen (vgl. Metzner, 2004, S. 373). Vor allem der therapeutischen Beziehung und Haltung kommt, wie in der Psychotherapie, auch in musiktherapeutischen Interventionen eine tragende Rolle zu.

Die therapeutische Haltung ist von Respekt, Wertschätzung, Empathie und Echtheit geprägt und soll somit die Entstehung eines sicheren Raumes für den Klienten ermöglichen, indem er sich geborgen fühlen kann (vgl. Lutz- Hochreutener, 2018, S. 17). Das Medium Musik wird hierbei als ein akustisches und zeitstrukturierendes Geschehen angesehen, welches vom Menschen selbst gestaltet ist. Neben Klängen, Rhythmen, Harmonien und Melodien zählen auch unbewusste Geräusche dazu, insofern diese nachträglich als bedeutsam wahrgenommen werden (vgl. Metzner, 2004, S. 373).

Im Sinne der Musiktherapie kann die Musik als kommunikativer, nonverbaler Ausdruck z. B. die emotionale Erlebnis- und Beziehungsfähigkeit fördern und das Sozialverhalten verbessern (vgl. Wormit, Badenheuer & Bolay, 2007, S. 12). Im Zentrum des methodischen Vorgehens in der MT stehen rezeptive und aktive Interventionen mit dem Medium Musik. Bei der rezeptiven Musiktherapie steht vor allem das Hören von Musik im Mittelpunkt. Während dem gemeinsamen Hören und Erleben der gespielten Musik werden Assoziationen und Emotionen beim Klienten geweckt. Hierbei wird vor allem mit komponierter Musik oder Live-Improvisationen des Therapeuten gearbeitet. Im Gegensatz zu dieser Methodik wird bei der aktiven Musiktherapie Wert auf die selbsttätig handelnde Beteiligung des Klienten am musiktherapeutischen Prozess gelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfragen bezüglich der Musiktherapie für autistische Kinder am Übergang zur Grundschule vor und erläutert die literaturwissenschaftliche Methodik.

2 Hintergrund: Was sind autistische Störungen?: Das Kapitel bietet einen historischen und diagnostischen Überblick über das Störungsbild, einschließlich der relevanten Klassifikationssysteme ICD-10 und DSM-5.

3 Das Konzept der Schulfähigkeit: Es werden basale Anforderungen an Schulanfänger definiert und spezifische Herausforderungen für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung bei der Einschulung herausgearbeitet.

4 Das Konzept der Inklusion: Dieses Kapitel erläutert die begriffliche Entwicklung der Inklusion und deren aktuelle, teils heterogene Umsetzung an deutschen Schulen.

5 Musiktherapie als eine Behandlungsmöglichkeit von Autismus: Nach einer allgemeinen Einführung in musiktherapeutische Grundlagen werden die Auswirkungen auf autistische Symptome mittels Metaanalyse sowie der spezifische Orff-Ansatz beleuchtet.

6 Diskussion der Ergebnisse aus der Literatur: Die Ergebnisse werden im Hinblick auf ihre Relevanz für die schulische Inklusion interpretiert und kritisch diskutiert, wobei auch Limitationen benannt werden.

7 Fazit: Das Fazit fasst das Potenzial der Musiktherapie zusammen und plädiert für eine stärkere Verzahnung von Therapie und Schule.

Schlüsselwörter

Musiktherapie, Autismus, Autismus-Spektrum-Störung, ASS, Inklusion, Schulfähigkeit, Grundschule, Orff-Ansatz, soziale Interaktion, Kommunikation, Sonderpädagogik, therapeutische Interventionen, schulische Integration, Förderung, Nachreifung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Musiktherapie Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung dabei helfen kann, den Übergang in die Grundschule erfolgreich zu bewältigen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Felder sind die medizinisch-psychologische Einordnung von Autismus, die theoretischen Anforderungen an die Schulfähigkeit, die Inklusionspädagogik sowie die Wirkung musiktherapeutischer Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und wie musiktherapeutische Ansätze, insbesondere der Orff-Ansatz, die sozialen und kommunikativen Kompetenzen von autistischen Kindern fördern können, um so deren Schulfähigkeit zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturarbeit als Forschungsmethode, um vorhandene wissenschaftliche Erkenntnisse und eine relevante Metaanalyse zusammenzuführen und zu interpretieren.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit der Symptomatik des Autismus, dem Konzept der Schulfähigkeit und Inklusion sowie eine Analyse der Musiktherapie als Behandlungsmöglichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Musiktherapie, Autismus-Spektrum-Störung, Inklusion, Schulfähigkeit und der spezifische musikpädagogische Orff-Ansatz.

Warum wird der Orff-Ansatz gesondert hervorgehoben?

Der Orff-Ansatz wird hervorgehoben, da er sich durch einen multisensorischen Ansatz (Verbindung von Sprache, Musik und Bewegung) auszeichnet, der besonders gut zur Behandlung autistischer Kinder und deren Nachreifung geeignet erscheint.

Was sind die zentralen Limitationen der Untersuchung?

Die Autorin nennt insbesondere die geringe Anzahl an aktuellen Studien mit großen Stichproben sowie die Überwiegenheit von Kurzzeitstudien in der Literatur als limitierende Faktoren für die Aussagekraft der Ergebnisse.

Welche Empfehlung gibt die Autorin für die Praxis?

Sie empfiehlt eine stärkere gesetzliche und organisatorische Verankerung der Musiktherapie an Grundschulen, um eine inklusive Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Musiktherapeuten zu ermöglichen.

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Detalles

Título
Wie Musiktherapie Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung den Schuleintritt erleichtern kann. Empfehlungen für den Einsatz an der Grundschule
Autor
Laura Reichhart (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
54
No. de catálogo
V902337
ISBN (Ebook)
9783964872517
ISBN (Libro)
9783964872524
Idioma
Alemán
Etiqueta
Musiktherapie Autismus Inklusion Schulfähigkeit Sonderpädagogik Empathie Entwicklungsstörung Pädagogik Schule Grundschule Autistisch Behinderung Therapie Musik Musiktherapeuten Therapeut Musikalisch Autismus Spektrum Störung Asperger Syndrom Asperger
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Reichhart (Autor), 2020, Wie Musiktherapie Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung den Schuleintritt erleichtern kann. Empfehlungen für den Einsatz an der Grundschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902337
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