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Das digitale Zeitalter im öffentlichen Dienst. Wertewandel in der Zusammenarbeit

Titre: Das digitale Zeitalter im öffentlichen Dienst. Wertewandel in der Zusammenarbeit

Thèse de Master , 2019 , 119 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Ronny Bätz (Auteur)

Organisation et administration - Administration publique
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Werte Beschäftigten im öffentlichen Dienst im Allgemeinen und insbesondere für eine gute Zusammenarbeit wichtig sind. Im Fokus steht dabei die Zusammenarbeit in virtuellen Strukturen durch Nutzung mobiler und flexibler Arbeitsformen.

Nach der definitorischen Klärung relevanter Begrifflichkeiten und einer Aufarbeitung des Forschungsstandes, werden die aktuellen Rahmenbedingungen erläutert. Daran schließt sich der zentrale Abschnitt der Arbeit zur empirischen Untersuchung an. Hier werden Forschungsvorgehen- und Design beschrieben sowie wesentliche Ergebnisse der Erhebung präsentiert und diskutiert. Im letzten Abschnitt sollen aus den gewonnen Erkenntnissen Schlussfolgerungen im Hinblick auf aktuelle Wertorientierungen in der Arbeitswelt des öffentlichen Dienstes gezogen werden.

Wenngleich sich Digitalisierungsprozesse in Organisationen des öffentlichen Dienstes noch im Anfangsstadium befinden, bildet die Digitalisierung eine der Rahmenbedingungen, die auch die Arbeitswelt im öffentlichen Dienst maßgeblich beeinflusst wird. Mancherorts ermöglichen aktuell bereits die E-Akte, ein Laptop und ein Diensthandy den Dienst orts- und zeitunabhängig auszuüben. Es ist davon auszugehen, dass mobile und flexible Arbeitsmodelle in Zukunft auch im öffentlichen Dienst an Bedeutung gewinnen werden.

Oberste Bundesbehörden wie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben bereits entsprechende Dienstvereinbarungen getroffen und bieten allen Beschäftigten unabhängig von jedweden Begründungszwängen die Möglichkeit das Angebot zu nutzen. Doch eine räumliche Trennung von Organisationen und die Teilung von Arbeitseinheiten bedingen auch ein Umdenken in der virtuellen Zusammenarbeit. Face-to-face-Kontakte werden seltener. Die Kommunikation erfolgt primär über E-Mail, Telefon und andere elektronische Medien

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Zielstellung

1.3 Aufbau und Methodik

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsbestimmungen

2.2 Bisheriger Forschungsstand

2.3 Aktuelle Rahmenbedingungen

2.3.1 Wertewandel in der Arbeitswelt

2.3.2 Die (Arbeits-)Kultur im öffentlichen Dienst

2.3.3 Demografischer Wandel

2.3.4 Digitalisierungsprozesse im öffentlichen Dienst

3 Empirische Untersuchung

3.1 Befragung von Beschäftigten im öffentlichen Dienst

3.1.1 Hypothesen

3.1.2 Operationalisierung

3.1.3 Forschungsdesign

3.1.4 Durchführung

3.1.5 Stichprobe

3.1.6 Ergebnisse

3.2 Diskussion der Ergebnisse

4 Handlungsempfehlungen

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Werte für Beschäftigte im öffentlichen Dienst für eine gute Zusammenarbeit in virtuellen Strukturen bei der Nutzung mobiler und flexibler Arbeitsformen wesentlich sind. Dabei steht die Frage im Fokus, ob durch diese Arbeitsweisen Isolierungs- oder Individualisierungstendenzen entstehen.

  • Bedeutung des gesellschaftlichen Wertewandels für die öffentliche Verwaltung
  • Einfluss von Digitalisierung und mobiler Arbeit auf die Arbeitskultur
  • Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und Werten
  • Auswirkungen virtueller Zusammenarbeit auf den Zusammenhalt und die Identifikation

Auszug aus dem Buch

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

Es besteht in der Werte- und Wertewandelforschung größtenteils Einigkeit darüber, dass sich in der postindustriellen Gesellschaft Deutschlands sowie anderen Ländern seit den 1960er Jahren eine Verlagerung der Prioritäten in der Wertorientierung der Bevölkerung vollzieht – der sog. Wertewandel – (Inglehart 1977; Klages 1985; Gensicke 1996). Damit ist gemeint, dass traditionelle Werte wie Disziplin, Pflicht, Unterordnung und Sicherheit an Bedeutung verlieren und moderne emanzipatorische Werte wie Selbstverwicklung und Individualität an Bedeutung gewinnen. Kennzeichnend hierbei ist z. B. der Trend zur Freizeit- statt Karriereorientierung bzw. ein stärkeres Bedürfnis nach der sog. Work-Life-Balance, welches insbesondere bei den Jahrgängen ab 1985 zu beobachten ist (BMAS 2015a: 18; Köhler 2017: 175f.; Rump/Eilers 2017: 35; Kienbaum 2018: 4).

Im Allgemeinen nimmt der Wunsch nach mehr Arbeitszeitsouveränität der Beschäftigten zu. Im Kern geht es darum, die Dauer, Lage (Beginn und Ende) sowie Verteilung der Arbeitszeit selbstbestimmt zu wählen (DGB-Index ‚Gute Arbeit‘ 2014: 5f.; BMAS 2015b: 24f.; Brenscheidt 2018: 38f.). Während bereits viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihren Beschäftigten durch konkretisierte Arbeitszeitregelungen ermöglichen die Arbeitszeit etwas flexibler zu gestalten, ermöglicht der digitalen Wandel Beschäftigten gleichzeitig ortsflexibles Arbeiten. Hierzu gibt es verschiedene Modelle wie z. B. die alternierende Teleheimarbeit oder mobile Arbeit, was noch weitere Flexibilisierungen der Arbeit im Rahmen der geltenden Arbeitszeitgesetze zulässt. Die in verschiedenen Ausprägungen auftretenden Modelle dienen zur Verbesserung der Vereinbarkeitsthematiken je nach Lebensphase (Vogl/Nies 2013: 14). Derzeit werden diese Möglichkeiten noch nicht von der Mehrheit der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer in Anspruch genommen (Initiative D21 2019: 54), obwohl 83 % der Beschäftigten digitale Technologien am Arbeitsplatz (BMAS 2016b: 6) nutzen und für 40% der Arbeitsplätze die Voraussetzungen dazu gegeben wären. Es wird deutlich, dass ‚Arbeit 4.0‘ nicht nur den digitalen Wandel der Arbeitswelt im Zuge reiner Adaption moderner Informations- und Kommunikationstechnologie umfasst, sondern ebenso die gewandelten Werte in der Gesellschaft mitgedacht werden müssen (BMAS 2015a: 18).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt den gesellschaftlichen Wertewandel, die Bedeutung der Arbeitszeitsouveränität und die Forschungsfrage zur Zusammenarbeit im öffentlichen Dienst.

2 Theoretische Grundlagen: Definiert zentrale Begriffe wie Werte und Wertewandel und analysiert Rahmenbedingungen wie den demografischen Wandel und Digitalisierung im öffentlichen Dienst.

3 Empirische Untersuchung: Stellt das Forschungsdesign der quantitativen Online-Befragung sowie die Hypothesen und Ergebnisse zur Arbeitszufriedenheit und Zusammenarbeit vor.

4 Handlungsempfehlungen: Leitet auf Basis der empirischen Ergebnisse konkrete Maßnahmen für ein werteorientiertes Personalmanagement ab.

5 Fazit und Ausblick: Führt die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert über zukünftige Forschungsbedarfe im Kontext von Wertewandel und Arbeitskultur.

Schlüsselwörter

Wertewandel, öffentliche Verwaltung, Digitalisierung, mobile Arbeit, Arbeitszufriedenheit, Berufsorientierung, Generation Y, Zusammenarbeit, Führung, Personalmanagement, Selbstentfaltungswerte, Pflichtwerte, Online-Befragung, virtuelle Strukturen, Arbeit 4.0

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Wertewandel und den Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst, insbesondere im Kontext von Digitalisierung und flexiblen Arbeitsformen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Werteforschung, dem Einfluss der Digitalisierung auf Verwaltungsstrukturen, den Auswirkungen mobiler Arbeit auf die kollegiale Zusammenarbeit sowie dem demografischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu identifizieren, welche Werte Beschäftigten im öffentlichen Dienst für eine gute Zusammenarbeit und Berufszufriedenheit wichtig sind und ob mobile Arbeitsformen Isolierungstendenzen fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen quantitativen empirischen Online-Befragung unter Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Wertekonzepte und die empirische Analyse, in der Hypothesen zu Arbeitswerten, Berufsorientierung und den Auswirkungen mobiler Arbeit getestet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wertewandel, öffentliche Verwaltung, Digitalisierung, mobile Arbeit und Arbeitszufriedenheit charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Generation Y in der Untersuchung?

Die Generation Y wird als ein Treiber des Wertewandels betrachtet; die Untersuchung prüft, ob diese Altersgruppe signifikant andere Selbstentfaltungswerte aufweist als ältere Generationen.

Führt mobile Arbeit im öffentlichen Dienst zur Isolation?

Die Studie konnte keine signifikante Isolationstendenz belegen; negative Aspekte wie geringerer Kontakt werden zwar wahrgenommen, führen jedoch nicht zu einem Verlust des Zugehörigkeitsgefühls.

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Résumé des informations

Titre
Das digitale Zeitalter im öffentlichen Dienst. Wertewandel in der Zusammenarbeit
Université
Berlin School of Economics and Law  (Berlin Professional School)
Note
2,3
Auteur
Ronny Bätz (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
119
N° de catalogue
V902353
ISBN (ebook)
9783346210555
ISBN (Livre)
9783346210562
Langue
allemand
mots-clé
Digitalisierung öffentlicher Dienst Wertewandel Individualität mobile Arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ronny Bätz (Auteur), 2019, Das digitale Zeitalter im öffentlichen Dienst. Wertewandel in der Zusammenarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902353
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Extrait de  119  pages
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