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Erstellung einer Online-Schülerzeitung unter Einbeziehung der Rahmenrichtlinien

Ein Unterrichtsprojekt in einer Klasse der Berufsfachschule Kaufmännische Assistentin/Kaufmännischer Assistent für Fremdsprachen und Korrespondenz

Title: Erstellung einer Online-Schülerzeitung unter Einbeziehung der Rahmenrichtlinien

Examination Thesis , 2002 , 82 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jürgen Spott (Author)

Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies
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Summary Excerpt Details

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland ist von einem tiefgreifenden und umfassenden Strukturwandel geprägt, der sich unmittelbar auf die Arbeitswelt auswirkt. Durch die Globalisierung der Märkte erhöhen sich die Anforderungen an eine sach- und adressatengerechte Kommunikation auf internationaler Ebene. Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kommunikation und zur zielorientierten Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen - wobei im Bereich der internationalen Beziehungen von Unternehmen sprachliche und interkulturelle Unterschiede berücksichtigt werden müssen - beeinflussen den geschäftlichen Erfolg wesentlich. Die Vermittlung aktiver Englischkenntnisse für den Beruf erhält damit eine immer wichtigere Rolle in der Aus- und Weiterbildung.
Die Öffentlichkeitsarbeit gewinnt für die Unternehmen durch die jüngsten Entwicklungen und dem damit zusammenhängenden erhöhten Konkurrenzdruck immer mehr an Bedeutung. Für die zukünftigen Kaufmännischen Assistentinnen/Kaufmännischen Assistenten, der diesem Unterrichtsversuch zugrunde liegenden Klasse, bedeutet fremdsprachliche Handlungskompetenz beispielsweise, dass sie im späteren Berufsleben ihr Unternehmen in englischer Sprache angemessen vorstellen, dessen Aufbau beschreiben und eine gute fremdsprachliche Betreuung ausländischer Gäste gewährleisten können.
In den neuen Rahmenlehrplänen werden Ziele und Inhalte des Berufsschulunterrichts durch Lernfelder strukturiert, die sich an Handlungsbereichen, wie z. B. der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, orientieren. Die Lernfelder sollen ermöglichen, aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft aufzunehmen und in die Schule zu integrieren. Die neuen Rahmenrichtlinien für die Zweijährige Berufsfachschule Kaufmännische Assistentinnen/ Kaufmännische Assistenten für Fremdsprachen und Korrespondenz definieren die berufsrelevanten Handlungsbereiche und ordnen sie den jeweiligen Unterrichtsfächern zu. Der lernfeldorientierte Rahmenlehrplan unterstützt das Prinzip der Handlungsorientierung, weil die Entwicklung von Handlungskompetenz in den Mittelpunkt des Unterrichts gestellt wird. Unterricht soll sich an Geschäfts- und Arbeitsprozessen des zukünftigen Berufsfeldes orientieren und neben fachbezogenen Inhalten verstärkt sozial-kommunikative und selbstreflexive Aspekte in die schulische Ausbildung mit einbeziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Handlungsorientierung im berufsbildenden Schulwesen

2.2 Handlungsorientierung im Englischunterricht

2.3 Erwerb fremdsprachlicher Handlungskompetenz im Projekt Creating an Online School Magazine

2.4 Einsatz neuer Medien und Technologien im handlungsorientierten Englischunterricht

3 Projektunterricht

3.1 Begriffsabgrenzung und Merkmale von Projektunterricht

3.2 Komponenten eines Projekts

3.3 Voraussetzungen für den Projektunterricht

3.4 Voraussetzungen für das geplante Projekt Creating an Online School Magazin

4 Planung der Unterrichtseinheit

4.1 Analyse der Lehr-Lernbedingungen

4.1.1 Organisatorische Rahmenbedingungen

4.1.2 Analyse des Bedingungsfeldes

4.1.3 Der Referendar

4.2 Didaktisch-methodische Konzeption

4.2.1 Analyse der curricularen Vorgaben und Einordnung des Themas

4.2.2 Analyse der Thematik, deren Komplexität und fachliche Begründung

4.2.3 Auswahl- und Reduktionsentscheidungen

4.2.4 Angestrebte Lernziele und Kompetenzerweiterungen

4.3 Die Makrosequenz Creating an Online School Magazine

5 Mikrosequenzen: Planung, Durchführung und Evaluation des Projekts

5.1 Anmerkungen zu den Mikrosequenzen

5.2 Initiierungs- und Planungsphase des Projekts

5.2.1 Planung, Durchführung und Reflexion der Initiierungs- und Planungsphase des Projekts

5.3 Durchführungsphase des Projekts

5.3.1 Planung, Durchführung und Reflexion der 1. bis 4. Stunde

5.3.1.1 Geplanter Unterrichtsverlauf

5.3.1.2 Durchführung und Reflexion

5.3.2 Planung, Durchführung und Reflexion der 5. und 6. Stunde

5.3.2.1 Geplanter Unterrichtsverlauf

5.3.2.2 Durchführung und Reflexion

5.3.3 Planung, Durchführung und Reflexion der 7. bis 10. Stunde

5.3.3.1 Geplanter Unterrichtsverlauf

5.3.3.2 Durchführung und Reflexion

5.3.4 Planung, Durchführung und Reflexion der 11. bis 14. Stunde

5.3.4.1 Geplanter Unterrichtsverlauf

5.3.4.2 Durchführung und Reflexion

5.3.5 Planung, Durchführung und Reflexion der 15. bis 17. Stunde

5.3.5.1 Geplanter Unterrichtsverlauf

5.3.5.2 Durchführung und Reflexion

5.4 Evaluationsphase des Projekts

5.4.1 Planung, Durchführung und Reflexion der 18. bis 20. Stunde

5.4.1.1 Geplanter Unterrichtsverlauf

5.4.1.2 Durchführung und Reflexion

6 Gesamtbetrachtung und kritische Würdigung des Unterrichtsprojekts Creating an Online School Magazine

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeiten der Projektmethode im Englischunterricht am Beispiel der Erstellung eines Online-Schülermagazins aufzuzeigen und dabei die handlungsorientierte Förderung von fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu untersuchen.

  • Handlungsorientierung im Englischunterricht
  • Einsatz neuer Medien und Internet
  • Projektplanung und -durchführung
  • Förderung fremdsprachlicher Handlungskompetenz
  • Reflexion von Lernprozessen

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsabgrenzung und Merkmale von Projektunterricht

Der Begriff „Projekt“ hat in der Pädagogik eine etwa 300 jährige Geschichte. In Italien und Frankreich wurde er von Architekten für gezeichnete und berechnete Entwürfe benutzt. Der amerikanische Reformpädagoge Dewey entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts ein umfassendes Konzept, dass in etwa dem gleichkommt, was heute unter Projektunterricht verstanden wird. Dewey weist darauf hin, dass das Projektkonzept eine Reaktion auf sich schnell wandelnde Verhältnisse war. Deshalb mussten junge Menschen lernen, wie Probleme angegangen und gelöst werden konnten, wenn sie auftauchten. Diese These hat in der heutigen Zeit weiterhin Bestand, denn die gegenwärtige Bildungspolitik weist unmissverständlich darauf hin, dass die junge Generation sich auf schnell wechselnde Qualifikationsforderungen und komplexe Lebenssituationen einstellen muss. Weitere Gründe für Projektunterricht sind die zunehmende Selbstorganisation und Selbstverantwortung der Lernenden für den Verlauf eines Projekts. Hier wird die politische Wurzel des Projektunterrichts widergespiegelt, weil demokratisches Handeln in der Schule und Gesellschaft gefördert wird.

Deweys dritte These für einen handelnden Unterricht mit Hilfe der Projektmethode ist unter dem verkürzten Slogan “learning by doing“ bekannt. Das eigene Erkennen und das eigene Tun sind für ihn untrennbar. Nach Frey ist eine präzise Definition von Projektunterricht nicht möglich, weil sie als eine offene Lernform auf die lokale Situation und die Interessen der Beteiligten Rücksicht nimmt. Er verwendet den Begriff „Projektmethode“ und versteht darunter den Weg, den Lehrende und Lernende gehen, wenn sie sich bilden wollen. Das Projekt ist dabei das konkrete Lernunternehmen, dass die Lerngruppe aushandelt, plant und durchführt. Oft entsteht ein vorzeigbares Handlungsprodukt. Auch Chott weist aufgrund der inflationären Verwendung verschiedener Begriffszusammensetzungen auf die Definitionsproblematik hin. Er nimmt eine Unterteilung nach dem Anspruchsniveau vor. Danach stellen Projektarbeit, Projektlernen, Projektmethode, Projektunterricht und Unterrichtsprojekte höhere Ansprüche an die Beteiligten als das projektorientierte Lernen oder der projektorientierte Unterricht. Letztere Unterrichtsformen versuchen zunehmend Momente des Projektkonzepts zu realisieren und sich an dessen Merkmalen zu orientieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit: Vorstellung des strukturellen Wandels der Arbeitswelt und die Bedeutung von fremdsprachlicher Handlungskompetenz sowie die Einbettung des Projekts in die Rahmenrichtlinien.

2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung des Konzepts der Handlungsorientierung im berufsbildenden Schulwesen und Englischunterricht sowie die Bedeutung von Medienkompetenz.

3 Projektunterricht: Definition der Projektmethode, Darstellung der methodischen Merkmale nach Dewey und Bastian/Gudjons sowie die Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz im Unterricht.

4 Planung der Unterrichtseinheit: Detaillierte Analyse der Lernbedingungen, didaktische Begründung des Projekts und Festlegung der angestrebten Lernziele und Kompetenzen.

5 Mikrosequenzen: Planung, Durchführung und Evaluation des Projekts: Beschreibung des konkreten Verlaufs der einzelnen Unterrichtsphasen von der Initiierung über die Durchführung bis hin zur Evaluation.

6 Gesamtbetrachtung und kritische Würdigung des Unterrichtsprojekts Creating an Online School Magazine: Reflexion über die Zielerreichung und den Erfolg des Projekts im Hinblick auf die Schüleridentifikation und Motivation.

7 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Handlungsorientierung, Projektunterricht, Online-Schülermagazin, Englischunterricht, Handlungskompetenz, Berufsschule, Medienkompetenz, Gruppenarbeit, Lernfeldkonzept, Unterrichtsplanung, Internetrecherche, Didaktik, Fremdsprachenerwerb, Projektmanagement, Reflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Hausarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Umsetzung eines handlungsorientierten Unterrichtsprojekts, bei dem Schülerinnen und Schüler einer Berufsfachschule ein Online-Schülermagazin erstellen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Handlungsorientierung im Englischunterricht, der Einsatz neuer Medien und Technologien, Projektunterricht als offene Lernform und die Förderung der fremdsprachlichen Handlungskompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Förderung der fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen der Lernenden durch die Erstellung eines realen Handlungsprodukts (des Online-Magazins) unter Einbeziehung der curricularen Lernfelder.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen praxisorientierten Unterrichtsversuch, der auf didaktischen Modellen zum handlungsorientierten Lernen (u.a. von Aebli, Gudjons, Frey) basiert und durch eine begleitende Evaluation wissenschaftlich reflektiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte Unterrichtsplanung sowie die konkrete Beschreibung und Evaluation der verschiedenen Projektphasen (Mikrosequenzen) inklusive der Durchführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Handlungsorientierung, Projektunterricht, Medienkompetenz und berufliche Handlungskompetenz im Fach Englisch.

Warum wurde gerade ein Online-Magazin als Projekt gewählt?

Das Online-Magazin ermöglicht eine authentische, berufsbezogene Kommunikation und bietet die Möglichkeit, die in den Rahmenrichtlinien geforderten Inhalte wie „Presenting a Company“ praxisnah umzusetzen.

Wie werden die Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit unterstützt?

Der Referendar übernimmt Betreuungs-, Beratungs- und Moderationsfunktionen, führt verschiedene Methodenbausteine (z.B. Mindmapping, Kartenabfrage) ein und unterstützt die selbstständige Gruppenarbeit durch strukturierende Hilfsmittel wie Gruppenprotokolle.

Welche Rolle spielt der Einsatz des Internets?

Das Internet fungiert sowohl als Informationslieferant für die Recherche als auch als Publikationsmedium für das Handlungsprodukt, was die Motivation der Lernenden durch die Adressatenorientierung steigert.

Wie wurde der Erfolg des Projekts bewertet?

Der Erfolg wurde durch eine abschließende Evaluation mittels Fragebögen und Reflexionsplakaten sowie durch die kritische Würdigung der erreichten fachlichen und methodischen Lernziele ermittelt.

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Details

Title
Erstellung einer Online-Schülerzeitung unter Einbeziehung der Rahmenrichtlinien
Subtitle
Ein Unterrichtsprojekt in einer Klasse der Berufsfachschule Kaufmännische Assistentin/Kaufmännischer Assistent für Fremdsprachen und Korrespondenz
Grade
2,0
Author
Jürgen Spott (Author)
Publication Year
2002
Pages
82
Catalog Number
V90236
ISBN (eBook)
9783638044783
Language
German
Tags
Online-Schülerzeitung Rahmenrichtlinien computergestützter Englisch-Unterricht handlungsorientierter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jürgen Spott (Author), 2002, Erstellung einer Online-Schülerzeitung unter Einbeziehung der Rahmenrichtlinien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90236
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