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Weshalb ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung erforderlich?

Titel: Weshalb ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung erforderlich?

Hausarbeit , 2018 , 31 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tim Heinrich (Autor:in)

Organisation und Verwaltung - Öffentliche Verwaltung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, aufzuzeigen, weshalb das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung erforderlich ist. Anhand eines Praxisbeispiels soll aufgezeigt werden, welche Maßnahmen in diesem Zusammenhang bereits durchgeführt wurden. Aufgrund des Umfangs dieser Arbeit wird auf eine Empfehlung der Ausgestaltung eines auf die Anforderung der öffentlichen Verwaltung zugeschnittenen BGM nicht eingegangen.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich wie folgt: Im zweiten Kapitel werden zunächst die für diese Arbeit zentralen Begrifflichkeiten definiert und erläutert. Es erfolgt eine Definition des Begriffs der öffentlichen Verwaltung sowie eine Erklärung ihrer zentralen Aufgaben. Des Weiteren werden die drei Säulen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, der Arbeits- und Gesundheitsschutz, die Betriebliche Gesundheitsförderung und das Betriebliche Eingliederungsmanagement, erklärt.

Das dritte Kapitel „Gründe für ein Betriebliches Gesundheitsmanagements in der öffentlichen Verwaltung“ befasst sich mit den Ursachen und Bedarfen für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung. Das zentrale Kapitel (Kapitel 4) gibt einen Einblick in ein Praxisbeispiel. Hierfür wird ein Überblick über die Maßnahmen in der unmittelbaren Verwaltung seit 2009 gegen und aufgezeigt, welche Veränderungen sich eingestellt haben bis 2016. Aufgrund der Länge der vorliegenden Arbeit wird auf ausgewählte und wesentliche Ziele sowie Maßnahmen eingegangen.

Die Arbeit schließt im Kapitel 5 mit einer Zusammenfassung der zentralen Untersuchungsergebnisse und gibt einen Ausblick auf weitere Entwicklung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik

2. Begriffserklärung

2.1 Öffentliche Verwaltung

2.2 Die drei Säulen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

2.2.1 Der Arbeits- und Gesundheitsschutz

2.2.2 Die Betriebliche Gesundheitsförderung

2.2.3 Das Betriebliche Eingliederungsmanagement

3. Gründe für ein BGM in der öffentlichen Verwaltung

3.1 Rechtliche Vorgaben für ein BGM in der öffentlichen Verwaltung

3.2 Ansatzpunkte

3.2.1 Demografischer Wandel – Altersstruktur

3.2.2 Restrukturierungsmaßnahmen

3.2.3 Arbeitsbelastungen

3.2.4 Arbeitsunfähigkeitstage und mögliche Ursachen

3.3 Nutzen für den Dienstherrn

3.4 Gesellschaftliche Bedeutung

4. Praxisbeispiel – BGM in der unmittelbaren Bundesverwaltung

4.1 Ausgangspunkt

4.2 Aufbau

4.3 Umsetzungsmodell

4.4 Ergebnisse

4.5 Kritische Würdigung der Ergebnisse

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die Notwendigkeit eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in der öffentlichen Verwaltung zu begründen. Dabei wird untersucht, inwieweit demografische Veränderungen, Restrukturierungsmaßnahmen und steigende Arbeitsbelastungen ein solches Management erfordern, wobei die Forschungsfrage darauf fokussiert, wie ein systematisches BGM zur Gesunderhaltung der Beschäftigten beitragen kann.

  • Die drei Säulen des BGM (Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung, Eingliederungsmanagement)
  • Herausforderungen durch den demografischen Wandel in der Verwaltung
  • Auswirkungen von Restrukturierungsmaßnahmen auf die psychische und physische Gesundheit
  • Die Analyse von Arbeitsunfähigkeitstagen als Indikator für den Handlungsbedarf
  • Implementierung eines BGM am Beispiel der unmittelbaren Bundesverwaltung

Auszug aus dem Buch

4.3 Umsetzungsmodell

Wenn von Erfolg in der Privatwirtschaft die Rede ist, ist dies gleichbedeutet mit monetären Gewinnen, die erneut reinvestiert werden können. Dies betrifft auch das Thema rund um das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Die öffentlichen Verwaltungen hingegen handeln nicht in erster Linie aufgrund wirtschaftlichen Erfolges. Dieser Erfolg heißt hier gesetzlicher Auftrag. Was im Rahmenkonzept festgelegt worden ist, ist eine Weiterentwicklung der gesetzlich verankerten Vorgaben zum Schutz der Gesundheit (Arbeitsschutz). Diese Erweiterung der gesetzlich verankerten Vorgaben, fand Eingang in der Konzeption des 6-Schritte-Modells. Als Leitfaden für die Umsetzung des 6-Schritte-Modells dienen die Orientierungsfragen. Diese Fragen müssen in einem Gremium auf Umsetzung geprüft werden und können individuell je nach den Bedürfnissen sehr unterschiedlich sein.

Als Grundlage für die Umsetzung des 6-Schritte-Modells ist zu klären, welche Ziele mit der Einführung des BGM für den entsprechenden Adressatenkreis, z.B. die Abteilung, den Bereich o.ä. erreicht werden sollen.

Der nächste Schritt beschäftigt sich mit den vorhandenen Ressourcen und Strukturen. Zu hinterfragen ist, ob Handlungsbedarf hinsichtlich Steuerung, Rechten und Pflichten bestehen, die eingehalten werden müssen. Auch das Personal muss geeignet und geschult sein, um den kommenden Prozess zu leiten und durchführen zu können. Nachdem die Ziele und Strukturen festgehalten und geklärt sind, werden die Grundlagen für die Analyse aufbereitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik: Diese Einleitung verdeutlicht die Relevanz des BGM vor dem Hintergrund einer Unternehmenskultur, die Gesundheit als Bedingung für Leistung anerkennt, und umreißt den Aufbau der Untersuchung.

2. Begriffserklärung: Hier werden die öffentliche Verwaltung als exekutive Gewalt definiert und die drei wesentlichen Säulen des BGM — Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und Eingliederungsmanagement — erläutert.

3. Gründe für ein BGM in der öffentlichen Verwaltung: Dieses Kapitel analysiert die treibenden Faktoren für ein BGM, wie den demografischen Wandel, Restrukturierungen und Belastungsursachen, sowie deren rechtliche Grundlagen.

4. Praxisbeispiel – BGM in der unmittelbaren Bundesverwaltung: Anhand des Rahmenkonzepts der Bundesverwaltung wird die praktische Umsetzung eines BGM unter Anwendung eines 6-Schritte-Modells dargestellt und kritisch evaluiert.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Sektion resümiert die Notwendigkeit des BGM als ganzheitliche Managementaufgabe und gibt einen Ausblick auf die notwendige Weiterentwicklung individueller Ansätze in der öffentlichen Verwaltung.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Öffentliche Verwaltung, Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Demografischer Wandel, Arbeitsbelastung, Prävention, Bundesverwaltung, 6-Schritte-Modell, Personalentwicklung, Gesundheitsbericht, Arbeitsunfähigkeit, Psychosomatik, Verwaltungsorganisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements innerhalb der öffentlichen Verwaltung als Reaktion auf wachsende gesundheitliche Herausforderungen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit befasst sich mit den gesetzlichen Grundlagen des BGM, den demografischen Herausforderungen, den Auswirkungen von Personalabbau und Digitalisierung auf die Beschäftigten sowie den drei klassischen Säulen der betrieblichen Gesundheit.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, zu belegen, warum ein systematisches BGM für die öffentliche Verwaltung als Arbeitgeber unverzichtbar ist, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten nachhaltig zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein deskriptiv-analytischer Ansatz gewählt, der Literaturrecherchen mit einer fallbezogenen Analyse von Datenmaterial der unmittelbaren Bundesverwaltung (Gesundheitsberichte) kombiniert.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen für Arbeitsbelastungen und stellt das 6-Schritte-Modell als Praxismodell zur Implementierung eines BGM detailliert vor.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie BGM, öffentliche Verwaltung, Prävention, demografischer Wandel und Gesundheitsförderung charakterisieren.

Welche Rolle spielt der demografische Wandel für die Verwaltung?

Der demografische Wandel führt zu einem steigenden Durchschnittsalter der Beschäftigten, was die Verwaltung vor die Herausforderung stellt, die Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter länger zu erhalten.

Warum wird im 6-Schritte-Modell die Evaluation als kritisch hervorgehoben?

Ohne eine fundierte Evaluation kann nicht festgestellt werden, ob die getroffenen Maßnahmen tatsächlich zur Problembewältigung beitragen oder nur oberflächlich bleiben, weshalb sie für den langfristigen Erfolg essenziell ist.

Was ist das zentrale Ergebnis der kritischen Würdigung in Kapitel 4.5?

Die kritische Würdigung zeigt auf, dass Datenanalysen allein nicht ausreichen; es bedarf einer intensiveren Einbindung von weichen Faktoren wie Führungskultur und Mitarbeitermotivation.

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Details

Titel
Weshalb ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung erforderlich?
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin  (Verwaltung)
Note
1,3
Autor
Tim Heinrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
31
Katalognummer
V902967
ISBN (eBook)
9783346203960
ISBN (Buch)
9783346203977
Sprache
Deutsch
Schlagworte
betriebliche gesundheitsmanagement verwaltung weshalb
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Heinrich (Autor:in), 2018, Weshalb ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung erforderlich?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902967
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Leseprobe aus  31  Seiten
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