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Knowledge City: Wissen - Wissen schafft Stadt - Wissenschaftsstadt schafft Wissen

Titre: Knowledge City: Wissen - Wissen schafft Stadt - Wissenschaftsstadt schafft Wissen

Epreuve d'examen , 2008 , 133 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Yvonne Barta (Auteur)

Sociologie - Connaissances et Information
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die deutschen Städte haben im letzten Jahrhundert mit zahlreichen Prob-lemen zu kämpfen. Im Laufe der Zeit wandelt sich unsere Gesellschaft zu einer Informations- und Wissensgesellschaft. Das Internet sowie moderne Telekommunikation halten Einzug in den privaten und wirtschaftlichen Bereich. Neue Kommunikationstechnologien lassen räumliche Entfernungen bedeutungslos werden. Dies gilt insbesondere für den Trend zur Projektarbeit, die immer wieder die Zusammenstellung neuer Teams erfordert. Dabei ist es vor allem die Internationalität der Wissensträger, welche die Innovation und Invention innerhalb eines Projektes begünstigt. Soziale Netzwerke wach-sen und dehnen sich über nationale Grenzen hinweg aus. Die Akteure der Wissensgesellschaft werden fortwährend mit einer Flut von Informationen konfrontiert. Diese gilt es zu verarbeiten und zu syste-matisieren, um sie anschließend ökonomisch verwertbar zu machen. Wissensinstitute nutzen die Chance, die sich aus der globalen Kommunika-tion und der Verfügbarkeit von Wissenspotentialen ergeben, um Forschung und Entwicklung voranzutreiben und sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen. Sie sind Anziehungspunkt für nationale und internationale Wissensträger und Brutstätte für die Entstehung und Ansiedlung innovati-ver Unternehmen. Städte, die dieses Potential erkannt haben, schaffen Anreize, um diese Entwicklung zu stärken und die Entstehung von Wissensmilieus zu fördern. Ziel ist es, die gesellschaftliche Wohlfahrt zu maximieren und als Wissens-standort nationale sowie internationale Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Metropolen, wie z.B. Berlin und München, ist es gelungen, durch urbane sowie suburbane Agglomerationen wissensintensiver Institutionen und das Vorhandensein von Wissensmilieus zur „Knowledge City“ aufzusteigen.
Diese Arbeit bietet dem Leser theoretische Grundlagen zum Begriff des Wissens, zur heutigen Wissensgesellschaft und zur Entwicklung von Wissensinstitutionen.
Die Bedeutung dieser theoretischen Grundlagen für die Stadt beeinflusst die wissensbasierten Stadtentwicklungsstrategien. Im Zuge der Vorstellung urbaner, standortspezifischer und politische Handlungspotentiale und der resultierenden Vorteile wird der Weg zur Knowledge City charakterisiert. Durch einen abschließenden Vergleich zweier ausgewählter Städte werden Wettbewerbsvorteile der Knowledge City gegenüber anderen Städten evident.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 KNOWLEDGE CITY - HIER SCHAFFT WISSEN STADT

3 KNOWLEDGE - WISSEN IM ZEITLICHEN WANDEL

3.1 DIE ROLLE DER UNIVERSITÄTEN

3.2 DIE ROLLE DER AKADEMIEN

3.3 DIE ROLLE DER WISSENSCHAFT UND WISSENSCHAFTLER

3.4 WISSEN, LEHRE, FORSCHUNG UND STAAT

3.5 WISSENSGESELLSCHAFT

Ökonomie

Technologie zum Transfer

Organisation

Individualität

Region

Erkenntnistheorie

Wissensinhalte

Abgrenzungsmerkmale gegenüber anderen gesellschaftlichen Epochen

3.6 WISSENSMILIEUS

3.7 BEDEUTUNG DES WISSENS FÜR KNOWLEDGE CITIES

4 CITY - DIE STADT IM ZEITLICHEN WANDEL DER WISSENSGESELLSCHAFT

4.1 URBANE HANDLUNGSPOTENTIALE DER STADT

4.2 STANDORTSPEZIFISCHE HANDLUNGSPOTENTIALE

4.3 POLITISCHE HANDLUNGSPOTENTIALE

5 DER STÄDTEVERGLEICH

5.1 JENA - HISTORIE

5.2 FRANKFURT (ODER) - HISTORIE

5.3 VERGLEICHS-BILANZ

5.4 ERGEBNIS

6 RÉSUMÉ

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die transformationale Bedeutung von Wissen für die Stadtentwicklung hin zu einer "Knowledge City" und beleuchtet, wie städtische Akteure durch gezielte Innovations- und Standortstrategien Wettbewerbsvorteile in der heutigen Wissensgesellschaft generieren können.

  • Bedeutung des Wandels von der Industrie- zur Wissensgesellschaft
  • Analyse städtischer Wissensmilieus und Standortpotenziale
  • Evaluierung der "Knowledge City"-Strategien in Deutschland
  • Vergleichende Untersuchung der Städte Jena und Frankfurt (Oder)
  • Politische Instrumente zur Förderung forschungsbasierter Stadtentwicklung

Auszug aus dem Buch

3.1 DIE ROLLE DER UNIVERSITÄTEN

Wissensinstitute sind die grundlegende Ressource der Knowledge Cities. Ihre Bedeutung war jedoch nicht immer so hochrangig, wie in der heutigen Zeit. Die Herausbildung universitärer Einrichtungen ist faktisch nicht exakt nachvollziehbar. Allerdings gibt es drei grundlegende Theorieansätze:

1. Die Traditionstheorie geht davon aus, dass sich allgemein Universitäten aus [...] im arabisch orientalischen Raum, in Byzanz und im christlichen Abendland entwickelten Institutionen [...] herausgebildet haben.

2. Die Intellekttheorie sieht das intensivierte Interesse an Wissenschaft als Auslöser für die Entwicklung universitärer Brutstätten für Wissen und Forschung.

3. Die Sozialtheorie beschreibt neue Formen des Zusammenlebens und gemeinsamen Arbeitens als Grundsatz der Entstehung von Universitäten.

HÖFLECHNER geht davon aus, dass eine Mischung aller Theorien zur Ausbildung universitärer Institutionen geführt hat. Er nimmt ebenso an, dass ein gewisses Angebot und eine entsprechende Nachfrage von Wissen vorhanden sind und ein soziales Gefüge mit entsprechenden Zwängen die Herausbildung einer Universität sozusagen erfordert. Als Produkt erzeugt die Universität nicht nur Wissen, sondern insbesondere eine akademische Gesellschaftsschicht, was die komplette Gesellschaftsform umwirft. Der akademische Grad unterscheidet die Universitäten von hoch angesehenen Schulen, welche häufig bessere und für junge Leute lohnenswertere "Artesfakultäten" anbieten. Die Universitäten sind hin und her gerissen zwischen dem Wissenschaftsbereich und der Einbindung künstlerischer Fachbereiche. Ein Kombinationsangebot ist jedoch in damaliger Zeit kaum denkbar, da Artesfakultäten nicht als Wissenschaftsbereiche betrachtet werden. So kommt es, dass in Universitäten das wissenschaftliche Streben Zweckbestimmung wird. Ab dem 15. Jahrhundert entwickelt sich im italienischen Raum außerhalb der Universitäten die humanistische Wissenschaft. In Folge drängen Wissenschaftler stärker darauf, Erkenntnisse reproduzierbar zu dokumentieren und empirisch zu belegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der "Knowledge City" und Erläuterung des methodischen Vorgehens der Arbeit.

2 KNOWLEDGE CITY - HIER SCHAFFT WISSEN STADT: Analyse der Bildung wissensbasierter Gebiete und deren Einfluss auf regionales Wirtschaftswachstum.

3 KNOWLEDGE - WISSEN IM ZEITLICHEN WANDEL: Untersuchung der historischen Entwicklung des Wissensbegriffs sowie der Wissensgesellschaft und ihrer Milieus.

4 CITY - DIE STADT IM ZEITLICHEN WANDEL DER WISSENSGESELLSCHAFT: Erörterung urbaner und standortspezifischer Potenziale für städtische Innovationsstrategien.

5 DER STÄDTEVERGLEICH: Anwendung der erarbeiteten Kriterien auf die Fallbeispiele Jena und Frankfurt (Oder) zur Identifikation von Erfolgsfaktoren.

6 RÉSUMÉ: Synthese der Forschungsergebnisse und abschließende Bewertung der Zukunftsfähigkeit von Wissensstädten.

Schlüsselwörter

Knowledge City, Wissensgesellschaft, Stadtentwicklung, Wissensmilieus, Standortfaktoren, Innovation, Humankapital, Wissenstransfer, Kreative Klasse, Wissensmanagement, regionale Wettbewerbsfähigkeit, Forschungsförderung, Jena, Frankfurt (Oder), Wissensstandort.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der "Knowledge City" und untersucht, wie städtische Räume Wissen als entscheidenden Standortvorteil nutzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Evolution der Wissensgesellschaft, die Bedeutung von Wissensmilieus sowie die strategische Stadtentwicklung unter Nutzung von Humankapital und Innovation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Fundierung aufzuzeigen, wie Städte ihre Wissenspotenziale ökonomisch verwerten können, um im globalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie einen qualitativen und quantitativen Vergleich zweier spezifischer Städte anhand standardisierter Bewertungssysteme.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Wissensbegriffs, die Analyse städtischer Handlungsfelder und den empirischen Städtevergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Knowledge City, Innovationspotenzial, Wissensmanagement, Kreative Klasse und regionale Wettbewerbsfähigkeit.

Warum wurde Jena als erfolgreiches Fallbeispiel gewählt?

Jena wird als "Stadt der Wissenschaft 2008" angeführt, da die Stadt erfolgreich eine hohe Dichte an Forschungseinrichtungen mit einer stadtpolitischen Strategie zur wirtschaftlichen Verwertung verknüpft hat.

Warum schneidet Frankfurt (Oder) im Vergleich schlechter ab?

Die Analyse zeigt, dass Frankfurt (Oder) mit strukturellen Defiziten, einer fragmentierten Siedlungsstruktur und einer mangelhaften Einbindung der universitären Forschung in die lokale Wirtschaft zu kämpfen hat.

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Résumé des informations

Titre
Knowledge City: Wissen - Wissen schafft Stadt - Wissenschaftsstadt schafft Wissen
Université
University of Weimar
Note
1,3
Auteur
Yvonne Barta (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
133
N° de catalogue
V90298
ISBN (ebook)
9783638039116
ISBN (Livre)
9783638935937
Langue
allemand
mots-clé
Knowledge City Wissen Stadt Wissenschaftsstadt Wissen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Yvonne Barta (Auteur), 2008, Knowledge City: Wissen - Wissen schafft Stadt - Wissenschaftsstadt schafft Wissen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90298
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Extrait de  133  pages
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