Aufgrund der momentanen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und der Aktualität des Themas beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Instrument der Prozesskostenrechnung. Ziel dieser Arbeit wird es sein, mithilfe der Entstehungsgeschichte die Entwicklung des Begriffs Prozesskostenrechnung aufzuzeigen und den Ablauf bei der Anwendung darzustellen. Des Weiteren soll diese Arbeit weitestgehend klären, inwiefern die Prozesskostenrechnung Möglichkeiten aufzeigt, die Kostenpotenziale und Ineffizienzen zu identifizieren.
Um das Ziel dieser Arbeit zu erreichen und eine übersichtliche Struktur zu schaffen, gliedert sich die vorliegende Arbeit in sechs Kapitel. Nach der Einleitung erfolgen im folgenden Kapitel die Begriffseingrenzung sowie die Entstehungsgeschichte der Prozesskostenrechnung. Darauf aufbauend folgt ein kurzer Überblick über die Vorgehensweise bei der Anwendung der Prozesskostenrechnung.
Das folgende Kapitel nennt die unterschiedlichen Ziele und Aufgabenfelder der Prozesskostenrechnung innerhalb eines Unternehmens. Anschließend werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, die Kostenpotenziale und Ineffizienzen mithilfe der Prozesskostenhilfe zu identifizieren. Die Arbeit schließt mit einer kurzen Zusammenfassung und Schlussbetrachtung.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriff und Entstehung der Prozesskostenrechnung
3 Merkmale und Vorgehensweise der Prozesskostenrechnung
4 Ziele und Aufgabenfelder der Prozesskostenrechnung
5 Möglichkeiten zur Identifikation der Kostenpotenziale und Ineffizienzen durch die Prozesskostenrechnung
6 Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit untersucht das Instrument der Prozesskostenrechnung, um die Entwicklung des Begriffs sowie dessen praktische Anwendung darzustellen. Ein zentrales Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit die Methode dazu beitragen kann, Kostenpotenziale zu identifizieren und Ineffizienzen innerhalb betrieblicher Abläufe aufzudecken.
- Historische Entwicklung und Einordnung der Prozesskostenrechnung
- Methodische Vorgehensweise bei der Einführung und Anwendung
- Analyse der Ziele und Aufgabenfelder in Unternehmen
- Identifikation von Kostenpotenzialen und Unwirtschaftlichkeiten
- Steigerung der Kostentransparenz und Prozessoptimierung
Auszug aus dem Buch
3 Merkmale und Vorgehensweise der Prozesskostenrechnung
Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Merkmalen der Prozesskostenrechnung. Ferner wird die Vorgehensweise bei der Prozesskostenrechnung schrittweise beschrieben, um eine bessere Vorstellung von den Abläufen innerhalb dieses Kostenrechnungssystems zu erhalten.
Die Prozesskostenrechnung ähnelt als eigenständiges System dem traditionellen Kostenrechnungssystem. Insbesondere fällt der Fokus auf die Komponenten Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgerrechnung. Insgesamt handelt es sich bei der Prozesskostenrechnung um eine Vollkostenrechnung. Nichtdestotrotz bezieht sich der Hauptgedanke auch auf die Teilkostenrechnung. Die Prozesskostenrechnung beinhaltet zudem sowohl die Plankostenrechnung als auch die Ist-Auswertungen. Für den Einsatz der Prozesskostenrechnung ist empfehlenswert, die Rechnung zunächst parallel zu dem bereits genutzten Kostenrechnungssystem einzuführen, um die bisher verwendeten Systeme zu ergänzen und diese zu unterstützten.
Nach dem Beschluss, die Prozesskostenrechnung einzuführen, werden die passenden Bereiche ausgewählt. Geeignet sind dafür insbesondere Bereiche, in denen wiederholende Tätigkeiten durchgeführt werden. Die Analyse kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, wie beispielsweise durch Interviews oder Selbstnotiz der Anwender diesen Systems. Natürlich ist es auch möglich, diese Erhebungstechniken zu kombinieren. Basierend auf den herausgefundenen Ergebnissen wird das Vorgehen in einem Teilprozess, was der Tätigkeitsbereich innerhalb einer Kostenstelle ist, zusammengefasst.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit der Prozesskostenrechnung aufgrund steigender Anforderungen und individueller Kundenwünsche sowie die Zielsetzung dieser Arbeit.
2 Begriff und Entstehung der Prozesskostenrechnung: Dieses Kapitel definiert den Begriff und beleuchtet die historische Entwicklung des Instruments sowie seine Anpassung an deutsche Verhältnisse.
3 Merkmale und Vorgehensweise der Prozesskostenrechnung: Hier werden die methodischen Grundlagen, die Abgrenzung zu traditionellen Systemen und die schrittweise Implementierung in die Unternehmenspraxis beschrieben.
4 Ziele und Aufgabenfelder der Prozesskostenrechnung: Das Kapitel analysiert die strategischen Ziele des Instruments, wie Kostentransparenz und Verursachungsgerechtigkeit, sowie dessen vielfältige Anwendungsgebiete.
5 Möglichkeiten zur Identifikation der Kostenpotenziale und Ineffizienzen durch die Prozesskostenrechnung: Hier wird der konkrete Nutzen des Instruments bei der Aufdeckung von unwirtschaftlichen Abläufen und der Realisierung von Einsparpotenzialen erörtert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung der Prozesskostenrechnung für die moderne Kostenrechnung und gibt Ausblicke für zukünftige Forschungsansätze.
Schlüsselwörter
Prozesskostenrechnung, Kostenmanagement, Kostentransparenz, Ineffizienzen, Kostenpotenziale, Gemeinkosten, Prozessoptimierung, Activity-Based Costing, Unternehmensstrategie, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Kostenstellen, Prozessorientierung, Wirtschaftlichkeit, Kalkulation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Prozesskostenrechnung als modernes Instrument der Betriebswirtschaftslehre zur Analyse und Steuerung betrieblicher Kosten.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit deckt die historische Entstehung, die methodische Vorgehensweise, die Zielsetzung sowie die praktische Eignung zur Identifikation von Ineffizienzen ab.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung der Prozesskostenrechnung aufzuzeigen und zu klären, wie sie zur Identifikation von Kostenpotenzialen beitragen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um den aktuellen Stand der Prozesskostenrechnung und deren theoretische Grundlagen darzustellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition, der schrittweisen Anwendung, den Zielsetzungen und der spezifischen Rolle der Prozesskostenrechnung bei der Prozessoptimierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Prozesskostenrechnung, Kostentransparenz, Ineffizienz, Gemeinkostenmanagement und strategische Unternehmensführung.
Warum wird die Prozesskostenrechnung oft parallel zu bestehenden Systemen eingeführt?
Es wird empfohlen, sie parallel einzuführen, um die bisherigen Systeme zu ergänzen und einen reibungslosen Übergang zur verbesserten Kostenkontrolle zu gewährleisten.
Was ist der Unterschied zwischen leistungsmengeninduzierten und leistungsmengenneutralen Teilprozessen?
Leistungsmengeninduzierte Prozesse verändern sich mit dem Leistungsvolumen, während leistungsmengenneutrale Prozesse unabhängig vom Volumen anfallen.
Welchen Einfluss hat die "Hidden Factory" auf die Entstehung der Prozesskostenrechnung?
Der Artikel "The hidden factory" thematisierte steigende Kosten durch ineffiziente Abläufe, was die Entwicklung eines neuen, präziseren Kostenrechnungsansatzes notwendig machte.
Warum ist die Prozesskostenrechnung insbesondere für indirekte Leistungsbereiche relevant?
Da herkömmliche Systeme meist nur Fertigungsbereiche abdeckten, hilft die Prozesskostenrechnung dabei, auch komplexe indirekte Gemeinkosten verursachungsgerecht zuzuordnen.
- Citar trabajo
- I. Magel (Autor), 2020, Prozesskostenrechnung und die Möglichkeit zur Identifikation der Kostenpotenziale oder Ineffizienzen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902997