Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VII
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VIII
FORMELVERZEICHNIS IX
1 TARGET COSTING
1.1 Definition
1.2 Grundlegendes
2 KERNELEMENTE DES TARGET COSTING
2.1 Zielkostenbestimmung
2.1.1 Konzepte der Zielkostenbestimmung
2.1.2 Bestimmung der Bruttogewinnspanne (Target Profit)
2.2 Zielkostenspaltung
2.2.1 Methoden der Kostenspaltung
2.2.2 Bestimmung der Funktionsstruktur unter Zuhilfenahme der Conjoint-Analyse
2.2.3 Gewichtung der Produktfunktionen
2.2.4 Entwicklung des Produktgrobentwurfs
2.2.5 Kostenplanung der Produktkomponenten
2.2.6 Gewichtung der Produktkomponenten
2.2.7 Bestimmung der Zielkostenindizes
2.2.8 Erstellen eines Zielkostenkontrolldiagramms
3 ZIELKOSTENERREICHUNG UND KOSTENREDUKTION
3.1 Wertgestaltung (Value Engineering)
3.2 Benchmarking
3.3 Integration von Zulieferern
LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS
ANLAGEN
1 Target Costing
1.1 Definition
Es existieren verschiedene Definitionen des Target Costing, die zudem allgemein gehalten sind. Häufig wird das Zielkostenmanagement als „retrograde Kalkulation“ definiert. Diese einfache Charakterisierung kann dem weitaus komplexeren Thema allerdings nicht gerecht werden. Eine umfassendere Definition wird von Sakurai gegeben. Er legt den Schwerpunkt auf das Kostenmanagement und versteht Target Costing „as a cost management tool for reducing the overall cost of a product over its entire life cycle with the help of the production, engineering, R&D, marketing, and accounting departments.”
1.2 Grundlegendes
Target Costing (Zielkostenmanagement, jap. Genka Kikaku) ist ein aus Japan stammendes Kostenmanagementkonzept, welches in den 70er Jahren entwickelt wurde und mittlerweile weltweit eine hohe Bedeutung erlangt hat. Es bietet strategische Entscheidungshilfen für Unternehmen, die auf wett-bewerbsintensiven Märkten vertreten sind. Es stellt kein Kostenrechnungssystem in traditionellem Sinne dar. Vielmehr handelt es sich „um einen umfassenden Kostenplanungs-, -steuerungs- und -kontrollprozess, eingebettet in den Gesamtprozess der Produktenstehung.“ Grundlegende Merkmale des Target Costing sind die konsequente Markt- und Kundenorientierung. Darüber hinaus wird die ganzheitliche Betrachtung eines Produkttyps während des gesamten Lebenszyklusses vorausgesetzt. Dieser Umstand charakterisiert das Target Costing als Life-Cycle-Costing-Ansatz.
Die zentrale Fragestellung des Target Costing lautet " Was ...
Inhaltsverzeichnis
1 TARGET COSTING
1.1 Definition
1.2 Grundlegendes
2 KERNELEMENTE DES TARGET COSTING
2.1 Zielkostenbestimmung
2.1.1 Konzepte der Zielkostenbestimmung
2.1.2 Bestimmung der Bruttogewinnspanne (Target Profit)
2.2 Zielkostenspaltung
2.2.1 Methoden der Kostenspaltung
2.2.2 Bestimmung der Funktionsstruktur unter Zuhilfenahme der Conjoint-Analyse
2.2.3 Gewichtung der Produktfunktionen
2.2.4 Entwicklung des Produktgrobentwurfs
2.2.5 Kostenplanung der Produktkomponenten
2.2.6 Gewichtung der Produktkomponenten
2.2.7 Bestimmung der Zielkostenindizes
2.2.8 Erstellen eines Zielkostenkontrolldiagramms
3 ZIELKOSTENERREICHUNG UND KOSTENREDUKTION
3.1 Wertgestaltung (Value Engineering)
3.2 Benchmarking
3.3 Integration von Zulieferern
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Einsatz des Target Costing als Instrument des Entwicklungscontrollings, um frühzeitig marktorientierte Kostenziele in der Produktentwicklung zu etablieren und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu sichern. Das primäre Ziel ist es, Methoden der Zielkostenfindung, -spaltung und -erreichung aufzuzeigen, die einen Abgleich zwischen Kundenanforderungen und Kostenvorgaben ermöglichen.
- Grundlegende Konzepte und Philosophie des Target Costing
- Methoden der Zielkostenbestimmung und Zielkostenspaltung
- Anwendung der Conjoint-Analyse zur Bestimmung von Funktionsstrukturen
- Einsatz des Zielkostenkontrolldiagramms zur Überwachung
- Strategien zur Kostenerreichung durch Wertgestaltung, Benchmarking und Lieferantenintegration
Auszug aus dem Buch
1.2 Grundlegendes
Target Costing (Zielkostenmanagement, jap. Genka Kikaku) ist ein aus Japan stammendes Kostenmanagementkonzept, welches in den 70er Jahren entwickelt wurde und mittlerweile weltweit eine hohe Bedeutung erlangt hat. Es bietet strategische Entscheidungshilfen für Unternehmen, die auf wettbewerbsintensiven Märkten vertreten sind. Es stellt kein Kostenrechnungs-system in traditionellem Sinne dar. Vielmehr handelt es sich „um einen umfassenden Kostenplanungs-, -steuerungs- und -kontrollprozess, eingebettet in den Gesamtprozess der Produktenstehung.“
Grundlegende Merkmale des Target Costing sind die konsequente Markt- und Kundenorientierung. Darüber hinaus wird die ganzheitliche Betrachtung eines Produkttyps während des gesamten Lebenszyklusses vorausgesetzt. Dieser Umstand charakterisiert das Target Costing als Life-Cycle-Costing Ansatz.
Die zentrale Fragestellung des Target Costing lautet „Was darf ein Produkt Kosten?“ und steht damit im Gegensatz zu der klassischen Cost-plus-Kalkulation, bei der es um die Frage geht „Was wird uns ein Produkt kosten?“. Das bedeutet, dass eine Festlegung der Kostenziele bereits in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase stattfindet. Der Versuch eine frühzeitige Determinierung der Kosten zu erreichen, lässt sich durch die Ergebnisse einer Studie der British-Aerospace aus den 70er Jahren begründen. Die Studie hat nachgewiesen, dass ungefähr 80 % bis 90 % der Herstellkosten vor dem eigentlichen Produktionsstart festgelegt werden. Aus Abbildung 1 wird ersichtlich, dass im Laufe des Produktlebenszyklusses die Beeinflussbarkeit der Kosten zu Beginn den höchsten Wert annimmt und dann stark abfällt. Umgekehrt entsteht der Großteil der Kosten in der Produktionsphase, in welcher die Kosten bereits in einem hohen Maß festgelegt sind und somit Kostenreduzierungen nur begrenzt durchführbar sind. In der praktischen Anwendung muss es also das Ziel sein, die Methoden und Techniken des Kostenmanagements so zu gestalten, dass bereits in der Produktentwicklung die Weichen zur Zielkostenerreichung gestellt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 TARGET COSTING: Einführung in die Definition und die grundlegenden Merkmale des Konzepts, insbesondere der Fokus auf Markt- und Kundenorientierung im Gegensatz zur traditionellen Kostenrechnung.
2 KERNELEMENTE DES TARGET COSTING: Detaillierte Darstellung der operativen Prozesse, beginnend bei der Festlegung der Zielkosten über die Spaltung der Kosten auf Funktionen und Komponenten bis hin zur Nutzung von Controlling-Instrumenten wie dem Zielkostenkontrolldiagramm.
3 ZIELKOSTENERREICHUNG UND KOSTENREDUKTION: Erläuterung weiterführender Konzepte wie Wertgestaltung, Benchmarking und die Einbindung von Zulieferern, um Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Kosten zu minimieren.
Schlüsselwörter
Target Costing, Zielkostenmanagement, Entwicklungscontrolling, Produktentwicklung, Marktorientierung, Kostenreduktion, Wertanalyse, Conjoint-Analyse, Kostenspaltung, Wettbewerbsfähigkeit, Allowable Costs, Drifting Costs, Zielkostenindex, Life-Cycle-Costing, Make-or-Buy-Entscheidung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Target Costing als strategisches und operatives Instrument im Entwicklungscontrolling, um Kosten bereits vor Produktionsstart zielorientiert zu planen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten gehören die Konzepte der Zielkostenfindung, die Methoden der Zielkostenspaltung, die Überwachung mittels Zielkostenkontrolldiagrammen sowie Maßnahmen zur Kostenreduktion und Lieferantenintegration.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist es, einen strukturierten Prozess aufzuzeigen, wie Unternehmen den Konflikt zwischen Kundenanforderungen (Nutzen) und notwendigen Kosten in der Produktentwicklung lösen können.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender betriebswirtschaftlicher Forschung zu Kostenmanagement-Konzepten und integriert diese in den Gesamtprozess der Produktentstehung.
Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung der Zielkosten, die methodische Spaltung dieser Kosten auf Produktkomponenten und die anschließende Umsetzung der Zielkostenerreichung durch wertgestaltende Maßnahmen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Target Costing, Marktorientierung, Conjoint-Analyse, Zielkostenindex, Wertanalyse und Lebenszykluskosten.
Welche Rolle spielt die Conjoint-Analyse in diesem Kontext?
Die Conjoint-Analyse dient dazu, Kundenpräferenzen empirisch zu ermitteln, um die Funktionsstruktur eines Produkts exakt nach dem Kundennutzen auszurichten und die Kosten entsprechend zu gewichten.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Allowable und Drifting Costs wichtig?
Der Vergleich zwischen den vom Markt erlaubten Kosten (Allowable Costs) und den durch den aktuellen Technologiestand zu erwartenden Plankosten (Drifting Costs) deckt den notwendigen Kostensenkungsbedarf auf.
Was besagt die Zielkostenzone im Kontrolldiagramm?
Die Zielkostenzone definiert den Toleranzbereich um den Zielkostenindex von 1, innerhalb dessen Abweichungen akzeptabel sind, bevor korrigierende Kostensenkungsmaßnahmen oder Funktionsoptimierungen eingeleitet werden müssen.
- Quote paper
- Matthias Kuhn (Author), 2007, Produktentwicklung - Der Einsatz des Target Costing in der Produktentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90313