Das Wort Regio(lat.) ist der maßgebende prägende Begriff der die einzelnen Teilgebiete vereint und Grundlage für das Handeln und die Entwicklung der Region ist. Eine Region ist wirtschaftswissenschaftlich betrachtet, ein zusammenhängendes geographisches Gebiet, von mittlerer Größenordnung zwischen aggregierten Volkswirtschaften und disaggregierten Raumpunkten. Betrachtet man den die Regio Bodensee, als eine von vielen Europaregionen innerhalb des europäischen Kontinents, so wird man dieses Definitionsmuster auch hier feststellen können. Zur näheren Betrachtung ist jedoch die Unterdefinition der „Euregio“ notwendig. Unter Euregio versteht man die „Bezeichnung für grenzüberschreitende Initiativen zur Zusammenarbeit kommunaler Körperschaften in Grenzregionen. Schwerpunkte liegen im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich. “ Es ist essentiell, dass die beteiligten Regionen alle der EU angehören. Vielmehr ist es Bedingung, dass mindestens eine der Regionen mit Stimmrecht in Brüssel vertreten ist. Am Beispiel Regio Bodensee wird mit der Schweiz schnell deutlich, dass auch EU Außengrenzen in der EU bestehen. Weitere Beispiele sind in Osteuropa zu finden. Die Erste Region, welche sich „EUREGIO“ nannte ist die niederländische EUREGIO mit Sitz in Gronau (NL). Ich möchte näher auf das Gebiet der Euregio Bodensee eingehen, dass schon 1972 durch die IBK zusammengeschlossen wurde. Die Internationale Bodenseekonferenz wurde auf Initiative des damaligen baden- württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger gegründet und mit Ihr eine Grundlage geschaffen, die Bodenseeanrainerländer und –kantone zu vereinen. Besonders der See als Mittelpunkt des Geschehens der Länder, sollte unter Umweltschutz- und Raumordnungskritischen Gesichtspunkten hervorgehoben und gestärkt werden. Die erste offizielle Konferenz der Vertreter(aus Behörden und Regierung) der Gründungsmitglieder fand im Januar 1972 statt.
Die Gründungsmitglieder, waren zu diesem Zeitpunkt 5 Staaten, welche direkt an den See angebunden sind. Heute sind es insgesamt 10 Mitglieder welche den See als Vereinigungsgrundlage nutzen.
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Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
1.1. HISTORIE
2. ENTWICKLUNG
2.1. BEVÖLKERUNG
1.2. WIRTSCHAFT
1.3. INSTITUTIONELLE ENTWICKLUNG
3. STRUKTUR
3.1. WIRTSCHAFTSSTRUKTUR
3.2. VERKEHRSINFRASTRUKTUR
3.3. SEKTORALE STRUKTUR
3.4. UNTERNEHMENSSTRUKTUR
3.5. INSTITUTIONELLE STRUKTUR
4. DIE REGIO UND IHRE STRATEGIEN
4.1 ALLGEMEINE STRATEGIEN
4.2. UMWELTSTRATEGIEN
4.3. STRATEGIEN UND FLÄCHENMANAGEMENT
4.4. ZIELE UND STRATEGIEN
5. ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die sozioökonomische Struktur und die Entwicklung der Euregio Bodensee vor dem Hintergrund ihrer geographischen Lage und grenzüberschreitenden institutionellen Kooperationen. Dabei wird analysiert, wie trotz nationalstaatlicher Barrieren eine gemeinsame regionale Identität und wirtschaftliche Clusterbildung durch die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) und andere Akteure gefördert werden.
- Historische Entwicklung und Genese der Euregio
- Demographische Merkmale und Bevölkerungsstrukturen
- Wirtschaftsstruktur und Sektorenanalyse (Industrie, Tourismus, Banken)
- Infrastruktur und Verkehrsanbindung
- Umweltpolitische Strategien und Flächenmanagement
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Das Wort Regio(lat.) ist der maßgebende prägende Begriff der die einzelnen Teilgebiete vereint und Grundlage für das Handeln und die Entwicklung der Region ist. Eine Region ist wirtschaftswissenschaftlich betrachtet, ein zusammenhängendes geographisches Gebiet, von mittlerer Größenordnung zwischen aggregierten Volkswirtschaften und disaggregierten Raumpunkten. Betrachtet man die Regio Bodensee, als eine von vielen Europaregionen innerhalb des europäischen Kontinents, so wird man dieses Definitionsmuster auch hier feststellen können. Zur näheren Betrachtung ist jedoch die Unterdefinition der „Euregio“ notwendig. Unter Euregio versteht man die „Bezeichnung für grenzüberschreitende Initiativen zur Zusammenarbeit kommunaler Körperschaften in Grenzregionen. Schwerpunkte liegen im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich.“ Es ist essentiell, dass mindestens eine der beteiligten Regionen der EU angehört und es ist Bedingung, dass mindestens eine der Regionen mit Stimmrecht in Brüssel vertreten ist. Am Beispiel Regio Bodensee wird mit der Schweiz schnell deutlich, dass auch EU Außengrenzen innerhalb der EU bestehen. Weitere Beispiele sind in Osteuropa zu finden. Die erste Region, welche sich „EUREGIO“ nannte ist die niederländische „EUREGIO“ mit Sitz in Gronau (NL).
Ich möchte näher auf das Gebiet der Euregio Bodensee eingehen, dass schon 1972 durch die IBK zusammengeschlossen wurde. Die Internationale Bodenseekonferenz wurde auf Initiative des damaligen baden- württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger gegründet und mit Ihr eine Grundlage geschaffen, die Bodenseeanrainerländer und –kantone zu vereinen. Besonders der See als Mittelpunkt des Geschehens der Länder, sollte unter Umweltschutz- und Raumordnungskritischen Gesichtspunkten hervorgehoben und gestärkt werden. Die erste offizielle Konferenz der Vertreter(aus Behörden und Regierung) der Gründungsmitglieder fand im Januar 1972 statt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Definiert den Begriff "Regio" und "Euregio" und beschreibt die historische Gründung der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) im Jahr 1972.
2. ENTWICKLUNG: Analysiert die demographische Entwicklung, das Wanderungssaldo sowie die historischen Wurzeln der Region von der Steinzeit bis zur Industrialisierung.
3. STRUKTUR: Untersucht die Wirtschaftsstruktur, Verkehrswege, die sektorale Verteilung von Arbeitsplätzen und die institutionelle Organisation der Region.
4. DIE REGIO UND IHRE STRATEGIEN: Erläutert die strategischen Ansätze in den Bereichen Umwelt, Klimaschutz, Flächenmanagement sowie die übergeordneten Ziele der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
5. ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Vor- und Nachteile der Region zusammen, beleuchtet die Rolle des Sees als verbindendes Element und thematisiert infrastrukturelle sowie politische Herausforderungen.
Schlüsselwörter
Bodensee, Euregio, Internationale Bodenseekonferenz, IBK, Wirtschaftsstruktur, Grenzgänger, Standortmarketing, Clusterbildung, Tourismus, Flächenmanagement, Umweltpolitik, Regionalentwicklung, Demographie, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der wirtschaftlichen und sozialen Struktur der Region um den Bodensee, die sich als "Euregio Bodensee" organisiert hat.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung, Bevölkerungsbewegungen, die Wirtschaftsstruktur, die Verkehrsinfrastruktur und die strategischen Ansätze zur regionalen Zusammenarbeit.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Entwicklung der Region, ihre Stärken als "ländlich industrialisierter Raum" sowie die Herausforderungen durch Staatsgrenzen und die Bedeutung der grenzüberschreitenden Kooperation darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung statistischer Daten der Euregio Bodensee und relevanter Institutionen zur regionalen Wirtschaftsgeographie.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Entwicklung, Struktur und Strategien, wobei detailliert auf Demographie, Sektorenverteilung, Verkehr und ökologische Planungskonzepte eingegangen wird.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Euregio Bodensee, Clusterbildung, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und nachhaltige Regionalplanung charakterisiert.
Welche Rolle spielt die IBK für die Region?
Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) dient als institutioneller Zusammenschluss zur Steuerung von Raumordnungs-, Umwelt- und Wirtschaftsfragen und bildet das Rückgrat der Zusammenarbeit.
Wie beeinflusst die Grenzlage die wirtschaftliche Entwicklung?
Die Grenzlage wirkt einerseits als Barriere für eine einheitliche Infrastrukturplanung, bietet aber andererseits durch unterschiedliche Steuer- und Lohnniveaus Anreize für Pendlerbewegungen und Unternehmenscluster.
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- Anonym (Autor), 2007, Struktur und Entwicklung der Region Bodensee, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90346