Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos

Fremdwährungumrechnung nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften

Título: Fremdwährungumrechnung nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften

Trabajo Escrito , 2007 , 36 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Olga Afanaseva (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die in der Theorie und Praxis dominierenden Methoden der Fremdwährungsumrechnung nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften darzustellen. Als Einführung beschreibt das erste Kapitel in knapper Darstellung die Grundlagen des Konzernabschlusses und die Stellung der Währungsumrechnung im Konsolidierungsprozess. Das zweite Kapitel widmet sich dem kurzen Überblick der möglichen Arten von Umrechnungskursen. Allerdings beschränken sich dabei die Darstellungen auf die Wechselkurse, die für die Umrechnung der Fremdwährungsabschlüsse im Wesentlichen von Bedeutung sind. Im darauf folgenden Kapitel wird auf die theoretischen Grundlagen der Stichtagskurs- und der Zeitbezugsmethode eingegangen sowie auf die Vorgehensweise bei ihrer Durchführung. Dabei werden die Ausführungen zu den Währungsumrechnungsmethoden zur Veranschaulichung mit einfachen Beispielen begleitet. Anschließend werden die bei der Anwendung der Umrechnungsmethoden entstehenden Währungsumrechnungsdifferenzen aufgezeigt und deren mögliche Behandlung diskutiert. Das sechste Kapitel behandelt die Methode der funktionalen Währung, die die beiden oben aufgeführten Methoden nebeneinander zulässt. Im vorletzten Kapitel erfolgt die Aufzählung der Ansprüche an die Währungsumrechnung nach handelsrechtlichen Vorschriften. Zusammenfassungen folgen anschließend im letzten Kapitel.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Die grundsätzliche Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2. Währungsumrechnung im Konsolidierungsprozess

3. Wechselkurse als Umrechnungsfaktoren

4. Traditionelle Währungsumrechnungsmethoden

4.1 Die Zeitbezugsmethode

4.2 Umrechnung nach der Zeitbezugsmethode

4.3 Die Stichtagskursmethode

4.3.1 Umrechnung nach der „reinen“ Stichtagskursmethode

4.3.2 Umrechnung nach der modifizierten Stichtagskursmethode

5. Währungsumrechnungsdifferenzen

5.1 Entstehung von Umrechnungsdifferenzen

5.2 Behandlung von Umrechnungsdifferenzen

5.3 Beispiele zur Verrechnung von Währungsumrechnungsdifferenzen

6. Die funktionale Währungsumrechnungsmethode

6.1 Das Konzept der funktionalen Währung

6.2 Umrechnung nach dem Konzept der funktionalen Währung

7. Zulässigkeit von Umrechnungsmethoden nach handelsrechtlichen Vorschriften

8. Zusammenfassung und Ausblick in die Praxis

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die systematische Darstellung der in Theorie und Praxis dominierenden Methoden zur Fremdwährungsumrechnung, wobei der Schwerpunkt auf der Gegenüberstellung nationaler und internationaler Rechnungslegungsvorschriften liegt, um die Notwendigkeit und Vorgehensweise bei der Konsolidierung ausländischer Tochtergesellschaften zu verdeutlichen.

  • Methodische Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung im Konzernabschluss.
  • Detaillierte Analyse der Zeitbezugsmethode und der Stichtagskursmethode.
  • Behandlung von entstehenden Währungsumrechnungsdifferenzen.
  • Das Konzept der funktionalen Währung nach internationalen Standards (IAS/IFRS, US-GAAP).
  • Zulässigkeit und praktische Anwendung der Methoden nach handelsrechtlichen Vorschriften (HGB, DRS 14).

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Zeitbezugsmethode

Die Währungsumrechnung bei der Konsolidierung der ausländischen Abschlüsse nach dem Zeitbezug wurde fast zur gleichen Zeit in den USA durch LORENSEN („Temporal Principle of Translation“, 1972) und in Deutschland durch BUSSE VON COLBE („Äquivalenzprinzip“ oder auch „Umrechnung nach dem Äquivalenzprinzip“, 1972) eingeführt. Ziel der Umrechnung nach dem Äquivalenzprinzip ist die Herbeiführung der Einheitlichkeit des Fremdwährungsabschlusses mit einem in der Berichtswährung erstellten Konzernabschlusses. Nach der globalen Theorie, zu der die Methode der Umrechnung nach dem Zeitbezug zugeordnet wird, wird unterstellt, dass die Geschäfte der ausländischen Tochtergesellschaft von vornherein in der Berichtswährung des Mutterkonzerns gebucht wurden. Das entspricht auch der Generalnorm des § 297 Abs. 2 S. 2 HGB. Die Methode der Umrechnung zum Zeitbezug verfolgt also das Ziel, die Umrechnung des Jahresabschlusses möglichst äquivalent zum Einzelabschluss zu halten; somit wird die globale Theorie konsequent umgesetzt. Nur so sind die Effekte von Wechselkursänderungen auf die wirtschaftliche Lage des Konzernabschlusses den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend darstellbar.

Nach der globalen Theorie sind alle ausländischen Tochterunternehmen integrierte, unselbstständige Betriebsstätten des Mutterkonzerns und haben somit einen direkten Einfluss auf die Ertragslage des Mutterkonzerns. Somit kann die Zeitbezugsmethode als Bewertungsvorgang verstanden werden. Dabei wird auch der Grundsatz der Einheitlichkeit des § 297 Abs. 3 S. 1 HGB entsprochen, nach dem der Konzernabschluss so aufzustellen ist, als ob die einzubeziehenden Tochtergesellschaften und das Konzernunternehmen eine rechtliche Einheit wären. So werden für die Umrechnung nach der Zeitbezugsmethode alle in dem Fremdwährungsabschluss enthaltenen Posten mit dem Wechselkurs umgerechnet, der zum Zeitpunkt buchmäßiger Erfassung bzw. der Bewertung des betreffenden Postens galt. Entsprechend sind in der Bilanz Anschaffungs- und Herstellungswerte von Vermögensgegenständen sowie Entstehungswerte von Eigenkapital und Schulden mit den historischen Kursen umzurechnen, aktuelle Zeitwerte mit dem Kurs am Bilanzstichtag und die Zukunftswerten mit dem Kurs, der zum Realisationszeitpunkt erwartet wird. Für die Umrechnung mit den historischen Kursen ist auch die Verwendung von gewichteten Durchschnittskursen zulässig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der Fremdwährungsumrechnung im Kontext internationaler Konzerne und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Währungsumrechnung im Konsolidierungsprozess: Es wird die Rolle der Währungsumrechnung als vorbereitende Maßnahme der Konsolidierung zur Erzielung eines einheitlichen Konzernabschlusses beschrieben.

3. Wechselkurse als Umrechnungsfaktoren: Dieses Kapitel definiert verschiedene Arten von Umrechnungskursen (historisch, Stichtag, Durchschnitt) und deren theoretische Grundlagen.

4. Traditionelle Währungsumrechnungsmethoden: Hier werden die Zeitbezugs- und die Stichtagskursmethode inklusive ihrer Unterarten in Theorie und Praxis detailliert analysiert.

5. Währungsumrechnungsdifferenzen: Der Fokus liegt auf der Entstehung, Behandlung und Verrechnung von Differenzen, die bei der Anwendung unterschiedlicher Umrechnungsmethoden auftreten.

6. Die funktionale Währungsumrechnungsmethode: Dieses Kapitel stellt das international dominierende Konzept der funktionalen Währung vor und erklärt dessen Umsetzung in der Praxis.

7. Zulässigkeit von Umrechnungsmethoden nach handelsrechtlichen Vorschriften: Hier wird die Anwendbarkeit der Umrechnungsmethoden im Rahmen des HGB und des DRS 14 kritisch betrachtet.

8. Zusammenfassung und Ausblick in die Praxis: Abschließend werden die wesentlichen Ergebnisse resümiert und die zunehmende Bedeutung der funktionalen Währung für deutsche Unternehmen hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Fremdwährungsumrechnung, Konzernabschluss, Zeitbezugsmethode, Stichtagskursmethode, funktionale Währung, Konsolidierung, Umrechnungsdifferenzen, Äquivalenzprinzip, IFRS, US-GAAP, HGB, DRS 14, Wechselkurs, Bilanzierung, Bewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Verfahren der Fremdwährungsumrechnung für den Konzernabschluss und vergleicht dabei nationale sowie internationale Rechnungslegungsnormen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Umrechnungsmethoden, die Behandlung von Währungsdifferenzen und die Anwendung des Konzepts der funktionalen Währung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die in Theorie und Praxis dominierenden Methoden der Währungsumrechnung darzustellen und die Anforderungen an eine konsistente Konzernrechnungslegung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Herangehensweise unter Auswertung der relevanten Fachliteratur, Standards und Rechnungslegungsrichtlinien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die traditionellen Methoden (Zeitbezugs- und Stichtagskursmethode), die Problematik der Umrechnungsdifferenzen sowie das Konzept der funktionalen Währung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Fremdwährungsumrechnung, Konzernabschluss, funktionale Währung, Zeitbezugsmethode und internationale Rechnungslegungsnormen.

Wie unterscheidet sich die Zeitbezugsmethode von der Stichtagskursmethode?

Während bei der Stichtagskursmethode eine lineare Transformation mit einem Stichtagskurs erfolgt, nutzt die Zeitbezugsmethode differenzierte Kurse (historische Kurse für nicht-monetäre Posten, Stichtagskurse für monetäre Posten).

Warum entstehen bei der Währungsumrechnung Differenzen?

Umrechnungsdifferenzen entstehen zwangsläufig, wenn verschiedene Wechselkurse für unterschiedliche Bilanzposten angewandt werden oder sich Kurse im Zeitablauf verändern.

Was besagt das Konzept der funktionalen Währung?

Das Konzept bestimmt diejenige Währung als Umrechnungsbasis, in der das Unternehmen seine Geschäftstransaktionen überwiegend ausführt, um das wirtschaftliche Umfeld korrekt abzubilden.

Wie werden Umrechnungsdifferenzen in der modifizierten Stichtagskursmethode behandelt?

Im Gegensatz zur erfolgswirksamen Verrechnung bei der Zeitbezugsmethode werden diese Differenzen hier in der Regel erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Final del extracto de 36 páginas  - subir

Detalles

Título
Fremdwährungumrechnung nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften
Universidad
University of Hamburg
Calificación
1,3
Autor
Olga Afanaseva (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
36
No. de catálogo
V90413
ISBN (Ebook)
9783638045124
Idioma
Alemán
Etiqueta
Fremdwährungumrechnung Rechnungslegungsvorschriften
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Olga Afanaseva (Autor), 2007, Fremdwährungumrechnung nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90413
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  36  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint