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Endvermögensmaximierung und Steuerbelastung in der Ein-Personen-GmbH nach der Steuereform 2004/2005

Ein Vorteilhaftigkeitsvergleich zum Einzelunternehmen unter Unsicherheit

Titel: Endvermögensmaximierung und Steuerbelastung in der Ein-Personen-GmbH nach der Steuereform 2004/2005

Diplomarbeit , 2006 , 150 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mag. René Kollmann (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der deutschsprachigen Literatur wurden bisher überwiegend rein steuerrechtlich geprägte, einperiodische Rechtsformvergleiche publiziert, die nur einen groben Überblick über die Vorteilhaftigkeit von GmbH oder Einzelunternehmen nach der Steuerreform bieten. Je nach Betrachtungsweise und Prämissen wurden hier bereits die unterschiedlichsten Lösungen veranschaulicht. Mehrperiodische Vergleichsrechnungen wurden nur ausnahmsweise angestellt (anhand des European Tax Analyzers – ein Computersimulationsprogramm). Häufig findet man Publikationen über den Einfluss der Körperschaftsteuersenkung auf die Höhe von GmbH-Geschäftsführerbezügen mit durchwegs brauchbaren Entscheidungshilfen. Auch in diesen Berechnungen wurde meist von (verhältnismäßig) hohen und sicheren Gewinnerwartungen ausgegangen. Untersuchungen zur Vorteilhaftigkeit von Rechtsformen über mehrere Perioden mit unsicheren Gewinnerwartungen liegen bislang noch nicht vor.
Für die Wahl der optimalen Rechtsform sind eine Reihe verschiedener Entscheidungskriterien maßgeblich. Diese können quantifizierbar (z.B. die Steuerbelastung) oder nicht quantifizierbar (z.B. risikopolitische Überlegungen) sein. Mitunter vorentscheidend sind die Unternehmensgröße und die Art der Unternehmenstätigkeit. Vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben spielt – neben dem risikopolitischen Aspekt – die Steuerbelastung trotz zahlreicher außersteuerlicher Bestimmungsfaktoren oft eine dominante Rolle.
Im vorliegenden Beitrag werden nun folgende quantitative Vergleiche zwischen einer GmbH und einem Einzelunternehmen angestellt:

• Thesaurierende GmbH vs. Einzelunternehmen mit Inanspruchnahme der begünstigten Besteuerung nicht entnommener Gewinne gem. § 11a EStG
• Ausschüttende GmbH vs. Einzelunternehmen bei Entnahme der Gewinne

Das Hauptaugenmerk wird hierbei auf die Endvermögen bzw. Konsummöglichkeiten gelegt. Als Nebenbedingungen werden auch die Steuer- und Gesamtabgabenbelastungen der Varianten dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Steuerliche Änderungen

1.2 Literatur

1.3 Problemstellung

2 Modellstruktur

2.1 Modellannahmen

2.1.1 Allgemeine Annahmen

2.1.1.1 Endvermögensmaximierung

2.1.1.2 Konsummaximierung

2.1.2 Steuerliche Grundlagen und Annahmen

2.1.2.1 Rechtsformspezifika der Ein-Personen-GmbH

2.1.2.2 Rechtsformspezifika des Einzelunternehmers

2.2 Beurteilung der Vorteilhaftigkeit

2.2.1 Endvermögensmaximierung als Kriterium

2.2.2 Konsummaximierung als Alternative

3 Modellierung der Renditen

3.1 Erwartungswert der Rendite

3.2 Markov-Prozess, Wiener Prozess und Prozess für Aktienkurse

3.3 Monte-Carlo-Simulation

4 Umsetzung der Simulation

5 Ergebnisse

5.1 Simulationsergebnisse Endvermögensmaximierung

5.1.1 Entscheidung ohne Einfluss von Steuern

5.1.2 Entscheidung mit Steuereinfluss

5.1.2.1 Zusätzliche Ergebnisse bei Veränderung der Parameter

5.2 Simulationsergebnisse Konsummaximierung

5.2.1 Entscheidung ohne Einfluss von Steuern

5.2.2 Entscheidung mit Steuereinfluss

5.2.2.1 Zusätzliche Ergebnisse bei Veränderung der Parameter

5.3 Abgeleitete Ergebnisse

5.3.1 Gesamtbarwert der Investition und Performance der Investition

5.3.2 Gegenüberstellung aller Varianten

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der steuerlichen Vorteilhaftigkeit einer Ein-Personen-GmbH im Vergleich zu einem Einzelunternehmen nach der Steuerreform 2004/2005. Dabei wird analysiert, inwieweit unterschiedliche steuerliche Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung von Unsicherheiten bei Gewinnerwartungen die Wahl der optimalen Rechtsform beeinflussen.

  • Vergleich von GmbH und Einzelunternehmen unter Berücksichtigung der Steuerreform 2004/2005.
  • Analyse der Zielgrößen "Endvermögensmaximierung" und "Konsummaximierung".
  • Einsatz von Monte-Carlo-Simulationen zur Modellierung von Renditen unter Unsicherheit.
  • Berücksichtigung von steuerlichen Besonderheiten wie Thesaurierungsbegünstigungen und Verlustverrechnungen.
  • Gegenüberstellung der Steuer- und Abgabenbelastung in verschiedenen Szenarien.

Auszug aus dem Buch

2.1 Modellannahmen

Der Investor ist eine unbeschränkt steuerpflichtige, natürliche Person, die sämtliche Einkünfte in Österreich erzielt. Der Entscheidungszeitpunkt wird mit t = 0 festgelegt. Hier muss über die Verwendung von Eigenkapital in Höhe von A0 entschieden werden. Mit diesem Betrag kann entweder eine GmbH oder ein Einzelunternehmen erworben werden. Die GmbH wird als personenbezogene Ein-Personen-GmbH geführt, die eine echte Alternative zum Einzelunternehmen darstellt. Der Kaufpreis besteht ausschließlich aus Sachanlagevermögen BWSAV (Buchwert des Sachanlagevermögens).

(1) BWSAV = A0

Der Planungshorizont des Investors beträgt T Perioden. Die Rechtsformwahl in t = 0 ist irreversibel, d.h. die rechtliche Struktur ist während des Planungshorizontes nicht veränderbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die steuerlichen Neuerungen durch die Steuerreform 2004/2005 und definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Untersuchung.

2 Modellstruktur: Hier werden die theoretischen Grundlagen und Annahmen für den Rechtsformvergleich, einschließlich der Zielkriterien und steuerlichen Parameter, festgelegt.

3 Modellierung der Renditen: Dieses Kapitel beschreibt die stochastische Modellierung der Renditen unter Verwendung von Markov-Prozessen und Monte-Carlo-Simulationen.

4 Umsetzung der Simulation: Hier wird der technische Prozess der Simulation mittels VBA-Programmierung in Excel dargestellt.

5 Ergebnisse: In diesem Hauptteil werden die Simulationsergebnisse für die verschiedenen Szenarien hinsichtlich Endvermögens- und Konsummaximierung detailliert analysiert.

6 Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Eignung der verschiedenen Rechtsformen.

Schlüsselwörter

Rechtsformwahl, Ein-Personen-GmbH, Einzelunternehmen, Steuerreform 2004/2005, Endvermögensmaximierung, Konsummaximierung, Monte-Carlo-Simulation, Steuerbelastung, Thesaurierung, Verlustverrechnung, Rendite, Unsicherheit, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Barwert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die steuerliche Vorteilhaftigkeit einer Ein-Personen-GmbH gegenüber einem Einzelunternehmen vor dem Hintergrund der Steuerreform 2004/2005.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen der Rechtsformvergleich, die Auswirkungen der steuerlichen Gesetzgebung, die Modellierung von Renditen unter Unsicherheit sowie die quantitative Analyse von Vermögensentwicklungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, unter Anwendung quantitativer Methoden zu bestimmen, welche Rechtsform für einen Investor hinsichtlich Endvermögens- oder Konsummaximierung unter unsicheren Bedingungen vorteilhafter ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt mathematische Modellierungen der Renditen sowie Monte-Carlo-Simulationen, um verschiedene Szenarien über einen Planungshorizont hinweg zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Modellstruktur, die Simulation der Renditen, die technische Umsetzung in Excel/VBA sowie die ausführliche Darstellung und Interpretation der Simulationsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Rechtsformwahl, Endvermögensmaximierung, Konsummaximierung, Monte-Carlo-Simulation, steuerliche Belastung und Thesaurierung.

Welche Rolle spielen die Verlustvorträge im Modell?

Verlustvorträge werden in der GmbH bei der steuerlichen Bewertung berücksichtigt, während sie beim Einzelunternehmer aufgrund gesetzlicher Beschränkungen beim Betriebsübergang anders behandelt werden, was die Vorteilhaftigkeit maßgeblich beeinflusst.

Welchen Einfluss hat das Risiko auf die Ergebnisse?

Die Erhöhung des Risikos führt zu stärkeren Schwankungen und potenziell höheren Verlusten, was wiederum Auswirkungen auf die steuerliche Bemessungsgrundlage und die langfristige Überlebensfähigkeit der untersuchten Rechtsformen hat.

Ende der Leseprobe aus 150 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Endvermögensmaximierung und Steuerbelastung in der Ein-Personen-GmbH nach der Steuereform 2004/2005
Untertitel
Ein Vorteilhaftigkeitsvergleich zum Einzelunternehmen unter Unsicherheit
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung)
Note
1,0
Autor
Mag. René Kollmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
150
Katalognummer
V90423
ISBN (eBook)
9783638045216
ISBN (Buch)
9783640739165
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Endvermögensmaximierung Steuerbelastung Ein-Personen-GmbH Steuereform
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. René Kollmann (Autor:in), 2006, Endvermögensmaximierung und Steuerbelastung in der Ein-Personen-GmbH nach der Steuereform 2004/2005, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90423
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