Weblogs - Chancen und Risiken von Blogs für die Unternehmenskommunikation


Studienarbeit, 2007
35 Seiten, Note: 1,9

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Internet
2.1 Die Entwicklung des Internets zu einem Massenmedium
2.1.1 Das World Wide Web
2.1.2 Social Software
2.1.3 Web 2.0

3. Weblogs – eine neue Kommunikationsform
3.1 Weblogs – Definitionen und Herkunft
3.2 Die Blogosphäre
3.3 Arten von Weblogs
3.3.1 Private Weblogs
3.3.2 Zivilgesellschaftliche Weblogs
3.3.3 Unternehmens – Weblogs
3.4 Publikationsmöglichkeiten von Weblogs
3.4.1 Blogservice
3.4.2 Selfhosting
3.5 Funktionen von Weblogs
3.5.1 Das Verfassen von Beiträgen
3.5.2 Die Kommentarfunktion
3.5.3 Trackback
3.5.4 Blogroll
3.5.5 RSS – Really Simple Syndication
3.5.6 Tagging
3.6 Weblogs als Meinungsmacher

4. Weblogs in der Unternehmenskommunikation
4.1 Kommunikationstheoretische Klassifikation von Weblogs
4.2 Weblogs in der internen Unternehmenskommunikation
4.2.1 Einsatzmöglichkeiten interner Weblogs
4.2.2 Risiken interner Weblogs
4.3 Weblogs in der externen Unternehmenskommunikation
4.3.1 Externe Einsatzmöglichkeiten von Corporate Blogs
4.3.2 Risiken externer Corporate Blogs
4.4 Blog – Monitoring
4.5 Ausblick

5. Schlussbetrachtung

Anhang

Literaturquellenverzeichnis

Internetquellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb.1: Internetnutzung in Deutschland und europaweit http://www.heise.de/newsticker/meldung/87528/from/rss09 (19.11.07)

Abb.2: Entwicklung der Blogosphäre http://www.technorati.com/weblogs/blogosphere (14.11.07)

Abb.3: RSS - Logo http://www.yeebase.com/blog/post/rss-tool (14.11.07)

Abb.4: Einsatzmöglichkeiten von Corporate – Blogs http://www.ludwigscity.de/agilesWissen/wordpress/2005/11/ (19.11.07)

Abb.5: Darstellung der Weblog – Funktionen Klein, Alexander (2006),

1. Einleitung

Kein anderes Medium hat die Entwicklung der Wirtschaft in den letzten Jahren so stark beeinflusst, wie es das Internet getan hat. Trotz des rasanten Wachstums und der schnellen Verbreitung ist das Potential des Internets vor allem in den Bereichen Wachstum und Reichweite bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Für viele Jugendliche ist es schon zur Gewohnheit geworden, täglich stundenlang „online“ zu sein, während für ältere Generationen das Internet noch immer ein sehr unbekanntes Medium darstellt. Das Internet ist als Informations- und Entertainmentmedium ein fester Bestandteil in unserem Alltag, mit dem wir immer größere Teile unseres Arbeitslebens und der Freizeit verbringen.

Die Suche nach immer mehr Multimedialität und Medienpräsenz führte zur Entwicklung vieler neuer Internettechnologien, die inzwischen unter dem Begriff „Web 2.0“ zusammengefasst werden. Nicht nur im privaten Bereich werden diese Neuheiten immer interessanter, sondern auch auf Unternehmensebene spielen diese Technologien eine immer größere Rolle. Eines dieser neuen Kommunikationswerkzeuge tritt derzeit immer mehr in den Vordergrund: Das Weblog.

Weblogs bieten neue Chancen zur Kommunikation im Internet und auch die stetig wachsende Zahl neuer Weblogs kann auf Unternehmen erheblichen Einfluss haben.

Ziel dieser Arbeit soll es nun sein, einen Einblick in die Welt der Weblogs zu bekommen. Es soll vor allem die Bedeutung von Weblogs aus unternehmerischer Sicht erläutert werden. Dabei werden verschiedene Arten von Weblogs aufgezeigt und über deren Chancen und Risiken aufgeklärt. Technische Details zur Installierung, oder Programmierung von Weblogs werden außen vor gelassen, da diese Arbeit die rein betriebswirtschaftliche Seite behandeln soll.

Nachdem in Abschnitt zwei kurz auf die Entstehungsgeschichte von Weblogs eingegangen wird, folgen in Abschnitt drei Definitionen von Weblogs und anderen damit zusammenhängenden Begriffen, außerdem wird die Funktionsweise von Weblogs erläutert. Es werden grundlegende Elemente und verschiedene Arten von Weblogs dargestellt. Abschnitt vier zeigt dann, inwiefern Weblogs für Unternehmen nützlich sein können, aber auch welche Risiken beim Umgang mit dieser neuen Form der Kommunikation entstehen. Danach folgt ein kurzer Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Das Fazit beinhaltet eine kurze Zusammenfassung, sowie eine Bewertung.

2. Das Internet

2.1 Die Entwicklung des Internets zu einem Massenmedium

Im März 1989 kam Tim Berners-Lee die Idee, ein System zu entwickeln, das es Forschungsgruppen weltweit erlauben sollte, sich gegenseitig Informationen zur Verfügung zu stellen. Die wissenschaftlichen Texte sollten nicht nur überall abrufbar und editierbar sein, man sollte sie auch untereinander verknüpfen können. Diese Vernetzung über so genannte Hyperlinks bildet auch heute noch die Basis des WWW.[1] Er ahnte nicht, dass diese Erfindung die weltweite Kommunikation revolutionieren würde.

2.1.1 Das World Wide Web

Der Name World Wide Web leitet sich von der Bezeichnung des ersten gleichnamigen Webbrowsers ab, der 1990 fertig gestellt wurde. Durch ihn war es möglich Textseiten darzustellen und zu verknüpfen. Zusätzlich wurde ein Editor integriert, der es ermöglichte neue Seiten zu erstellen. Gleichzeitig wurde auch der erste Webserver und die erste Webseite veröffentlicht. Nachdem 1994 der erste WWW-Browser mit grafischer Benutzeroberfläche entwickelt wurde, kam es zu einer raschen Verbreitung dieser neuen Technologie. Nun entdeckten auch erste Unternehmen und Privatnutzer das Internet für sich. Es entstehen immer mehr Internetseiten, so genannte Homepages, außerdem entwickelten sich erste Webanwendungen wie die Suchmaschine Yahoo oder das Internetkaufhaus Amazon.[2]

Bis heute steigt die Anzahl der Internetnutzer stetig. Nach einer Studie des europäischen Marktforschungsinstituts European Information Technology Observatory (EITO) waren Ende des vergangenen Jahres 60 Prozent aller Deutschen online. Damit liegt man zwar deutlich über dem westeuropäischen Durchschnitt von 53 Prozent, jedoch immer noch weit hinter den USA oder Skandinavien. Bis zum Jahr 2010 soll die Zahl noch einmal um knapp zehn Prozent, auf 69 Prozent, steigen.

Nachholbedarf besteht, den EITO-Zahlen zufolge, vor allem in den osteuropäischen Ländern, in denen nur 14 Prozent der Bevölkerung online sind.

Auch bei verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen wurden Unterschiede bei der Internetnutzung ausgemacht. Ältere Menschen, sozial Schwache und Arbeitslose nutzen das Internet kaum oder gar nicht. Bei den 15- bis 17-jährigen hingegen gaben 79 Prozent an, regelmäßig einen Computer online zu benutzen.[3]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Internetnutzung in Deutschland und europaweit[4]

Anfangs wurden nur von wenigen Anbietern Informationen und Dienstleistungen im Internet bereitgestellt, da nur diese das nötige Know-how und die benötigte technische Infrastruktur besaßen, um einen Web-Server zu betreiben.[5] Im Gegensatz zu Berners-Lees Idee war das World Wide Web also noch kein Medium, das einen Dialog zwischen den einzelnen Nutzern und ein Editieren in Dokumenten erlaubte.[6]

2.1.2 Social Software

Stück für Stück wurden die Kommunikationsmöglichkeiten des WWW ausgebaut. Durch die Entwicklung neuer Formate und Programmiertechniken entstanden dann die ersten Chaträume und Foren. Jedoch war es immer noch schwierig, trotz der erweiterten Möglichkeiten eigene Inhalte zu publizieren und allgemeine Dokumente zu editieren. Erst als die Handhabung der Werkzeuge, zur Produktion von Webinhalten vereinfacht wurde und die Preise für die benötigten Geräte langsam sanken, konnte Berners-Lees Idee von einem System, in dem alle Informationskonsumenten auch gleichzeitig Produzenten sein können, langsam umgesetzt werden. Im Jahr 2000 tauchten dann die ersten Webanwendungen unter dem Begriff „Social Software“ auf.

„Vereinfacht lässt sich sagen, dass Social Software alle Informations- und Kommunikationstechnologie bezeichnet, die (…) der digitalen Vernetzung von Personen und Gruppen dient.“[7]

Die erfolgreichsten Beispiele von Social Software sind Wikis und Weblogs. So entstand auch „Wikipedia“[8], die weltweit größte Enzyklopädie auf Basis der Wiki-Technologie.[9]

Jeder Internetuser kann hier neue Artikel anlegen, aber auch schon vorhandene überarbeiten und ergänzen. Gemein ist den Social Software Systemen, dass alle nahezu durch Selbstorganisation funktionieren. Eine Gruppenbildung erfolgt nur auf freiwilliger Basis, durch den Austausch mit anderen Nutzern, die ihrerseits Informationen, Anregungen und Kontakte preisgeben.[10] Somit war die ursprüngliche Idee von Tim Berners-Lee zum ersten Mal umgesetzt.

2.1.3 Web 2.0

Wikis, Weblogs und andere neue Internet-Technologien des Social Software, die zur Kommunikation dienen, werden seit wenigen Jahren unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst. Es beschreibt die Veränderung des WWW, weg von einer einseitigen Kommunikation, über eine Sammlung von Webseiten, hin zu einer vollständigen Computerplattform, auf der sich heutzutage nahezu jeder vernetzen und Informationen bereitstellen kann. Typische, erfolgreiche Beispiele, von Web 2.0-Anwendungen, sind Videoportale wie „Youtube“, oder „MyVideo“, aber auch Tauschbörsen.

Im Gegensatz zum Web 1.0, in dem noch die Technik des WWW im Vordergrund stand, spielt im Web 2.0 das soziale Miteinander die zentrale Rolle. Das Internet wird heute vor allem dazu benutzt, um möglichst schnell und unkompliziert mit anderen Personen in Kontakt zu treten und Informationen auszutauschen.[11] Die WWW-Nutzer treten also nicht mehr nur als reine Informationskonsumenten auf, wie es vor Web 2.0 der Fall war, sondern können zusätzlich mittels Weblogs, Wikis, etc. zu Informationsproduzenten werden.[12]

Der Nutzen von Web 2.0-Elementen ist auch vielen Unternehmen nicht verborgen geblieben. So nutzen zum Beispiel große Unternehmen wie Henkel, der Pharmakonzern GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, IBM und auch die Deutsche Bank verschiedenste Web 2.0-Anwendungen, um sowohl extern als auch intern zu kommunizieren[13].

Weblogs zählen bei der Verbreitung von Social Software innerhalb des Web 2.0 zu einem der Hauptbestandteile.

[...]


[1] Vgl. Bauer H.;Große-Leege D.;Rösger J., (2007), S.5

[2] Vgl. Klein A., (2006), S. 3

[3] Vgl. http://www.heiseonline.de (2007), (Stand 19.11.07)

[4] http://www.heiseonline.de, (Stand 19.11.07)

[5] Vgl. Möller E., (2006), S.35

[6] Vgl. Bauer H.;Große-Leege D.;Rösger J., (2007), S.6

[7] Burg T., (2005), http://www.randgaenge.net, (Stand 19.11.07)

[8] http://www.wikipedia.org

[9] Vgl. Klein A., (2006), S.5

[10] Vgl. Raabe A., (2007), S.21

[11] Vgl. Eck K., (2007), S.21

[12] Vgl. Bauer H.;Große-Leege D.;Rösger J., (2007), S.7

[13] Vgl Computerwoche (42/2007), S.10

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Weblogs - Chancen und Risiken von Blogs für die Unternehmenskommunikation
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart
Note
1,9
Autor
Jahr
2007
Seiten
35
Katalognummer
V90463
ISBN (eBook)
9783638072298
ISBN (Buch)
9783638956598
Dateigröße
734 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weblogs, Chancen, Risiken, Blogs, Unternehmenskommunikation
Arbeit zitieren
Martin Adis (Autor), 2007, Weblogs - Chancen und Risiken von Blogs für die Unternehmenskommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90463

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