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Chinesische Ernährungslehre und die Auswirkung des Wirtschaftsbooms auf die Kultur

Title: Chinesische Ernährungslehre und die Auswirkung des Wirtschaftsbooms auf die Kultur

Term Paper , 2007 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Bienert (Author)

Health - Nutritional Science
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Die Chinesische Ernährungslehre hat eine sehr lange Tradition, sie steht deshalb auch im Mittelpunkt dieser Arbeit. Über Jahrtausende hat sie sich entwickelt und verfeinert. In China spiegelt sich das Essen in vielen Bereichen des täglichen Lebens wieder.
Ich gehe in der Arbeit bewusst nicht weiter auf TCM ein, da sie so umfangreich ist, dass es einer extra Belegarbeit bedarf, um diese Thematik näher zu erklären.
Ich habe mich auf die Entstehung der verschiedenen Küchen konzentriert und wie sich der Wirtschaftsboom auf die Chinesische Kultur und damit auch die Chinesische Küche auswirkt. Die Chinesische Küche ist so einzigartig und vielfältig das es sich lohnt sich mit der Geschichte dieser Kochkunst zu beschäftigen.
Seit der Gründung der Volksrepublik China 1949 gab es eine Menge Versuche die Wirtschaft anzukurbeln. Als dies im Jahre 1978 zu ersten Erfolgen führte, folgte eine Reihe von Umstrukturierungen und die Lebensbedingungen in China begannen sich zu ändern.01 Das birgt viele Gefahren in sich, denn alte Traditionen, Lebensweisheiten und die Jahrtausende alte Kultur können dabei verloren gehen und damit auch das Wissen über die richtige Ernährung.


1.2. Zielsetzung

Diese Hausarbeit soll klären, wie sich die traditionelle chinesische Ernährungslehre im Laufe der Zeit entwickelt und verändert hat und wie sie zu dieser einzigartigen Kunst wurde. Außerdem wird näher beleuchtet, ob der neuerliche Wirtschaftsboom und der damit verbundene Wandel Chinas auf diese Traditionen Auswirkung hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Begründung

1.2. Zielsetzung

2. Einleitung

3. Auswertung der Recherchen und Ergebnisse

3. 1. Wie das Kochen zur Kunst wurde

3. 2. Die vier kulinarischen Perioden Chinas

3.2.1. - „Revolution in der Küche“

3.2.2. - „Die Kochkunst verfeinerte sich“

3.2.3. - „Zeit der Schlemmer“

3.2.4. - „Epoche der Tausend Rezepte“

3. 3. Begrüßungstraditionen

3. 4. Tischsitten

3. 5. Die Sinne

3. 6. Grundprinzipien Chinesischer Ernährung

3. 7. Gesunde Ernährung - YIN & Yang (Energielehre)

3. 8. Wandel vom Agrarland zur Industrienation

3. 9. Wirtschaftsboom und Migration in China

3.10. Folgen des Wirtschaftsbooms auf die Kultur

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der traditionellen chinesischen Ernährungslehre und analysiert, inwieweit der moderne Wirtschaftsboom und der damit einhergehende gesellschaftliche Wandel eine Gefahr für diese kulturellen Traditionen und Essgewohnheiten darstellen.

  • Historische Genese der chinesischen Kochkunst und Ernährungskultur
  • Einfluss philosophischer Strömungen (Konfuzianismus, Taoismus) auf die Esskultur
  • Strukturelle Analyse der vier kulinarischen Perioden Chinas
  • Vergleichende Untersuchung der Tischsitten und Begrüßungsrituale
  • Auswirkungen der industriellen Entwicklung und Migration auf die kulturelle Identität

Auszug aus dem Buch

3. 1. Wie das Kochen zur Kunst wurde

China blickt auf eine über Viertausend Jahre alte Geschichte zurück. Seit der Chou-Dynastie (ca.1025 -256 v. Chr.) gibt es sicherere Aufzeichnungen und Überlieferungen, die selbst noch weiter zurückreichende Mythen dokumentieren. Schon um das Jahr 2800 v. Chr. soll ein Mann namens Shen Nong (Shen Nung) gelebt haben. Er brachte die Jäger zur Ruhe, indem er aus einem einfachen Holzstecken, den ersten Pflug formte. Das primitive Werkzeug erlaubte es nun ein Wasserbüffel oder ein Rind für ihn arbeiten zulassen. Des Weiteren soll er die Heilkräuter entdeckt haben. ( Hahn, 1982, S.10)

Seit den frühesten Zeiten der chinesischen Geschichte haben sich Philosophen und Kaiser mit der Ernährung, mit den Speisen und Getränken beschäftigt. Mehrere tausend Jahre hindurch dachten chinesische Gelehrte immer wieder über Essen und Trinken nach, sprachen darüber und schrieben ihre gewonnenen Erkenntnisse auf. Speise und Trank gehören in China zu den traditionellen Themen der Literatur und die größten und angesehendsten Gelehrten haben stets Rezepte, Abhandlungen über Ernährung geschrieben und Enzyklopädien über die kulinarischen Künste zusammengetragen.

Gleichwertig mit der Philosophie, Theaterkunst, Tischmalerei, Gartenarchitektur, Musik und Politik gehört die Kochkunst zur chinesischen Kultur. Man kann seit der Chou Dynastie im klassischen Zeitalter Chinas vom kochen als einer Kunst sprechen. „Zu dieser Zeit wurde hauptsächlich Hirse, Weizen und Gerste angebaut“. (L. Zihua und U. Franz, 1992, S. 27)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Begründung des Themenfeldes und der Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der chinesischen Ernährungslehre und ihrer Gefährdung.

2. Einleitung: Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas seit 2003 und der Folgen für das städtische Bild und den sozialen Wandel.

3. Auswertung der Recherchen und Ergebnisse: Umfassende Darstellung der historischen Entwicklung, philosophischen Grundlagen und soziokulturellen Aspekte der chinesischen Ernährung.

4. Ausblick: Kritische Reflexion über die zukünftige Entwicklung im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Moderne und kulturellem Erhalt.

Schlüsselwörter

Chinesische Ernährungslehre, Kochkunst, Yin und Yang, Wirtschaftsboom, Kulturwandel, Tischsitten, Konfuzianismus, Taoismus, Migrationsgeschichte, Tradition, Agrargesellschaft, Industrienation, Kulinarik, Ernährungskultur, Soziokulturelle Entwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die jahrtausendealte Entwicklung der chinesischen Ernährungslehre und untersucht kritisch, ob der aktuelle wirtschaftliche Aufstieg Chinas eine Gefahr für die Bewahrung dieser kulturellen Traditionen darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Entstehung der Kochkunst, die philosophischen Grundlagen (Yin & Yang), soziale Tischsitten, der Wandel von der Agrar- zur Industrienation sowie die Auswirkungen der Moderne auf die junge Generation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der traditionellen chinesischen Küche zu historisieren und zu analysieren, wie der wirtschaftliche Boom Chinas das tägliche Leben und die kulturellen Bräuche beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Auswertung von Literatur, historischen Recherchen und Ergebnissen zur chinesischen Kultur- und Ernährungsgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die kulinarische Geschichte, die Analyse von Begrüßungs- und Tischsitten, die Erläuterung der Yin- und Yang-Energielehre sowie die Darstellung des sozioökonomischen Wandels Chinas.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie chinesische Ernährungslehre, Kochkunst, Yin und Yang, Wirtschaftsboom, Kulturwandel und soziale Integration definiert.

Welche Rolle spielen die Lehren von Konfuzius und Laotse?

Sie bilden das philosophische Fundament: Während Laotse (Taoismus) die gesundheitliche und natürliche Ernährung propagierte, setzte Konfuzius die Standards für gesellschaftliche Rituale und Tischsitten.

Wie verändert der Wirtschaftsboom das soziale Gefüge beim Essen?

Der Boom verstärkt westliche Einflüsse und schafft eine Konsumgesellschaft, wodurch traditionelle Essgewohnheiten in Konkurrenz zu modernen Fast-Food-Ketten treten und die generationelle Kluft zunimmt.

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Details

Title
Chinesische Ernährungslehre und die Auswirkung des Wirtschaftsbooms auf die Kultur
College
University of Applied Sciences Fulda
Grade
1,0
Author
Christian Bienert (Author)
Publication Year
2007
Pages
28
Catalog Number
V90479
ISBN (eBook)
9783638070119
ISBN (Book)
9783656506010
Language
German
Tags
Chinesische Ernährungslehre Auswirkung Wirtschaftsbooms Kultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Bienert (Author), 2007, Chinesische Ernährungslehre und die Auswirkung des Wirtschaftsbooms auf die Kultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90479
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