Für die Unternehmen wird es kontinuierlich schwieriger ihre Kunden durch Werbung zu erreichen. Die Aufmerksamkeit und das Interesse der Verbraucher stumpft durch die tägliche Werbeflut ab, wodurch die Wirksamkeit von klassischer Werbung stark verringert wird.
Aber genau diese Informationsflut, welche Tag täglich auf die Konsumenten einprasst, führt nicht nur zu einer Abnahme der Werbewirksamkeit sondern auch zu einer zunehmenden Selektivität seitens der Kunden bezüglich der Werbeinhalte. Unterstützt durch ´werbefeindliche´ Technologien, die es dem Zuschauer zum Beispiel ermöglichen Werbeblöcke auszublenden, verändert sich der Werbekonsum in den Wohnzimmern und auch Printanzeigen werden immer häufiger überblättert. Durch diesen veränderten und immer zufälliger werdenden Medienkonsum waren und sind die Unternehmen zunehmend gezwungen, auf feinsinnigere und raffiniertere Methoden zurückzugreifen, um den Konsumenten zu erreichen.
Aufgrund dieser Entwicklungen kam es nach und nach zu einer Erweiterung der `klassischen` Kommunikationsformen. Diese sog. `Sonderwerbeformen`, oder auch `moderne` Kommunikationsmittel genannt, haben es zur Aufgabe den direkten Kontakt zum Konsumenten aufzubauen und eine Brücke zum Verbrauchen zu schlagen. Durch diesen zwischenmenschlichen Kontakt soll der Konsument wieder zurückerobert und sensibel gemacht werden für Marketing.
Bis heute haben sich einige dieser Sonderwerbeformen bewährt und erfreuen sich im Zeitalter der Kommunikation stärkerer Beliebtheit denn je. Aber wie beliebt und wichtig sind diese `modernen` Marketingmaßnahmen wirklich?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Marketing
- 2.1. Definition
- 2.2. Merkmale des Marketing
- 2.3. Entwicklung des Marketing
- 2.3.1. Phase der Produktionsorientierung (1950er Jahre)
- 2.3.2. Phase der Verkaufsorientierung (1960er Jahre)
- 2.3.3. Phase der Kunden- und Marktorientierung (1970er Jahre)
- 2.3.4. Phase des strategischen Marketing (1980er Jahre)
- 2.3.5. Phase der Umfeldorientierung (1990er Jahre)
- 2.3.6. Phase der Netzwerkorientierung (ab 2000)
- 2.4. Marketingplan/Marketingmanagement/Strategisches Marketing
- 2.4.1. Analysephase
- 2.4.2. Planungsphase
- 2.4.2.1. Formulierung der Marketingziele
- 2.4.2.2. Festlegung der Marketingstrategie
- 2.4.2.3. Festlegung der Marketingmaßnahmen
- 2.4.3. Umsetzungsphase
- 2.4.4. Kontrollphase
- 3. Sport als Marketingplattform
- 3.1. Die gesellschaftliche Bedeutung des Sports
- 3.2. Der Stellenwert des Sports im Marketing und seine Aufgabe
- 3.2.1. Marketing mit Sport
- 3.2.2. Marketing im Sport
- 3.3. Das Produkt 'Sport'
- 4. Sonderwerbeformen
- 4.1. Sponsoring
- 4.1.1. Die beiden Parteien des Sport-Sponsorings
- 4.1.1.1. Der Sponsor
- 4.1.1.2. Der Gesponserte
- 4.1.1.3. Überblick über die Sponsoring-Aktivitäten der 50 größten deutschen Unternehmen
- 4.1.2. Arten des Sportsponsorings
- 4.1.2.1. Werbung während einer Veranstaltung
- 4.1.2.2. Nutzung von Prädikaten in der Unternehmenskommunikation
- 4.1.2.3. Einsatz der Gesponserten in der Unternehmenskommunikation
- 4.1.3. Ziele des Sponsorings
- 4.1.4. Ausblick
- 4.1.1. Die beiden Parteien des Sport-Sponsorings
- 4.2. Event-Marketing
- 4.2.1. Was ist ein Marketing-Event?
- 4.2.2. Event-Marketing
- 4.2.3. Marketingkommunikation bei Marketing-Events
- 4.2.3.1. Werbung
- 4.2.3.2. Sponsoring
- 4.2.3.3. Side-Events
- 4.2.3.4. Unternehmenseigene Marketing-Events
- 4.2.4. Ausblick
- 4.3. Product Placement
- 4.3.1. Was ist Product Placement?
- 4.3.2. Vorteile von Product Placement
- 4.3.3. Erscheinungformen von Product-Placement
- 4.3.3.1. Art der Informationsübermittlung
- 4.3.3.2. Art des Placement-Objektes
- 4.3.4. Problematische Gesichtspunkte beim Product Placement
- 4.3.5. Ausblick
- 4.4. Online-Werbung
- 4.4.1. Wie funktioniert Online-Werbung?
- 4.4.2. Formen von Online-Werbung
- 4.4.3. Ausblick
- 4.1. Sponsoring
- 5. Praxisbeispiel: Event-Marketing am Beispiel T-Mobile Extreme Playgrounds
- 5.1. Die Eventreihe 'T-Mobile Extreme Playgrounds'
- 5.2. On the Ground - Auftritt von T-Mobile bei der Event-Location
- 5.3. Response der Veranstaltungsreihe für T-Mobile
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Diplomarbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung von Sonderwerbeformen im Sportmarketing. Sie analysiert, wie sich diese neuen „klassischen“ Werbeformen im Vergleich zu traditionellen Methoden positionieren und welche Chancen und Herausforderungen sie für Unternehmen bieten.
- Entwicklung und Bedeutung von Sonderwerbeformen im Sportmarketing
- Vergleich von Sonderwerbeformen mit traditionellen Werbemethoden
- Chancen und Herausforderungen von Sonderwerbeformen für Unternehmen
- Praxisbeispiel: Event-Marketing am Beispiel T-Mobile Extreme Playgrounds
- Bedeutung des Sports als Marketingplattform
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung - Dieses Kapitel stellt die Thematik der Diplomarbeit vor, definiert die Zielsetzung und erläutert den Aufbau der Arbeit.
- Kapitel 2: Marketing - Dieses Kapitel behandelt die Definition und Merkmale des Marketing, beleuchtet die Entwicklung des Marketing über die verschiedenen Phasen und erklärt den Prozess des strategischen Marketingmanagements.
- Kapitel 3: Sport als Marketingplattform - Dieses Kapitel befasst sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung des Sports und analysiert den Stellenwert des Sports im Marketing. Es beschreibt die beiden Bereiche "Marketing mit Sport" und "Marketing im Sport" und stellt das "Produkt Sport" dar.
- Kapitel 4: Sonderwerbeformen - Dieses Kapitel stellt verschiedene Sonderwerbeformen im Sportmarketing vor, darunter Sponsoring, Event-Marketing, Product Placement und Online-Werbung. Es beschreibt die einzelnen Formen, ihre Ziele und ihre Entwicklung.
- Kapitel 5: Praxisbeispiel: Event-Marketing am Beispiel T-Mobile Extreme Playgrounds - Dieses Kapitel präsentiert ein Praxisbeispiel aus dem Bereich Event-Marketing und zeigt die Anwendung der theoretischen Erkenntnisse am Beispiel der T-Mobile Extreme Playgrounds Eventreihe.
Schlüsselwörter
Sportmarketing, Sonderwerbeformen, Sponsoring, Event-Marketing, Product Placement, Online-Werbung, Marketingstrategie, Unternehmenskommunikation, Markenbildung, Zielgruppenkommunikation, Erfolgsmessung, Praxisbeispiel, T-Mobile Extreme Playgrounds.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Sonderwerbeformen?
Sonderwerbeformen sind moderne Kommunikationsmittel wie Sponsoring, Event-Marketing oder Product Placement, die über die klassische Anzeige oder den TV-Spot hinausgehen, um Kunden direkter zu erreichen.
Warum verliert klassische Werbung an Wirksamkeit?
Durch die tägliche Informationsflut stumpfen Konsumenten ab. Zudem ermöglichen Technologien das Ausblenden von Werbung, was Unternehmen zu raffinierteren Methoden zwingt.
Welche Bedeutung hat Sponsoring im Sportmarketing?
Sport bietet eine hohe gesellschaftliche Relevanz und Emotionalität. Sponsoring nutzt diese Plattform, um Markenwerte auf den Sport zu übertragen und positive Assoziationen beim Konsumenten zu wecken.
Was ist Event-Marketing am Beispiel von T-Mobile?
Am Beispiel der "Extreme Playgrounds" zeigt sich, wie Unternehmen durch eigene Veranstaltungen Erlebnisse schaffen, die die Zielgruppe emotional binden und einen direkten Dialog ermöglichen.
Welche Vorteile bietet Product Placement?
Product Placement integriert Produkte organisch in Medieninhalte (Filme, Serien). Der Vorteil ist, dass die Werbung nicht als störend empfunden wird und kaum ausgeblendet werden kann.
- Arbeit zitieren
- Rene Domke (Autor:in), 2008, Sonderwerbeformen - Die neuen klassischen Werbeformen der Zukunft?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90512