Kurzfassung:
Mit einem Online-Shop ist ein Geschäftsmodell gemeint, indem digitale Produkte, physische Produkte sowie Dienstleistungen angeboten werden können.(1) Dabei handelt es sich grundsätzlich um Software mit einer Warenkorbfunktionalität.(2) Reine Internethändler haben den Vorteil, dass sie keinen physischen Verkaufsraum mehr brauchen. Zudem wird kein oder nur wenig Lagerraum benötigt, da die Internethändler eine Lieferung oft direkt vom Hersteller veranlassen bzw. die Waren je nach Bedarf bestellen können. Die daraus eingesparten Festkosten lassen sich dann an den Verbraucher weitergeben werden. Diese Strategie ist grundlegend für den Erfolg von Online-Shops.(3) Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Funktionen, Dienstleistungen und Vergütungsmodelle heutiger Onlineshop-Anbieter. Des weiteren werden funktionale Defizite kritisch hinterfragt.
siehe Literaturverzeichnis:
(1) Vgl. Bartel (2000), S. 2.
(2) Vgl. O.V. (2008g).
(3) Vgl. O.V. (2008g).
Inhaltsverzeichnis
1. DER ONLINE-SHOP
1.1. DEFINITION
1.2. ERFOLGSKRITERIEN
1.3. ZIELE
1.4. ENTWICKLUNG UND VERBREITUNG
2. ANALYSE HEUTIGER SHOPANBIETER
2.1. KATEGORISIERUNG DER ANBIETER
2.2. FUNKTIONEN
2.2.1. BASIS-DIENSTE
2.2.2. MEHRWERT-DIENSTE
2.2.3. MARKETING-DIENSTE
2.3. DIENSTLEISTUNGEN
2.4. PREISE UND VERGÜTUNGSMODELLE
3. KRITISCHE DISKUSSION
3.1. ONLINE-SHOPS ALS STANDARD-SOFTWARE-GESCHÄFT
3.2. MARKTSEGMENTE DER SHOP-ANBIETER
3.3. FUNKTIONALE DEFIZITE
4. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Geschäftsmodell von Online-Shops mit einem besonderen Fokus auf konfigurierbare Shop-Systeme. Ziel ist es, eine Marktübersicht zu geben, die Leistungsmerkmale zu analysieren und kritisch zu prüfen, inwieweit aktuelle Lösungen den Anforderungen moderner Unternehmen an Prozessintegration und Funktionalität gerecht werden.
- Kategorisierung von Online-Shop-Anbietern
- Analyse von Basis-, Mehrwert- und Marketing-Diensten
- Vergleich von Standard-Software gegenüber Individualprogrammierung
- Identifikation funktionaler Defizite in aktuellen Shop-Systemen
- Betrachtung von Vergütungsmodellen und Marktzugängen
Auszug aus dem Buch
2.1. Kategorisierung der Anbieter
Die Fülle der heutigen Online-Shop-Anbieter ist groß. Das macht eine Kategorisierung der Anbieter erforderlich, um so die Funktionen und Preismodelle gegeneinander besser vergleichen zu können. So wird an dieser Stelle folgende Einteilung getroffen:
Mietshop: Hier werden bestehende Online-Shops und deren Funktionalität vermietet. Das ermöglicht einen schnellen Einstieg im E-Commerce mit vergleichbar wenig Aufwand.
Open-Source: Unter Open-Source sind freie Software-Systeme gemeint, mit denen sich Online-Shops frei konfigurieren kann. Nachteilig ist hier das fehlende Dienstleistungsangebot.
Konfigurierbarer Shop: Bei einem konfigurierbarer Shop wird die gekaufte Software dazu benutzt den eigenen Online-Shop für die eigenen Bedürfnisse zusammenzustellen und zu konfigurieren. Meistens sind hier die grafischen Anpassungen sehr gering, sodass die Kaufsoftware nach wie vor zu erkennen ist.
Induividueller Shop: Bei diesem Modell wird nach Vorgaben des Kunden ein individueller Online-Shop zusammen mit Dienstleistern entwickelt. Die Lösung ist optimal auf die Bedürfnisse angepasst. Dafür ist in der Regel auch ein hoher Preis zu zahlen.
In dieser Arbeit sollen die Anbieter der konfigurierbaren Shops näher betrachtet werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. DER ONLINE-SHOP: Dieses Kapitel definiert den Online-Shop als Geschäftsmodell, erläutert grundlegende Erfolgskriterien und Unternehmensziele sowie die Entwicklung im E-Commerce.
2. ANALYSE HEUTIGER SHOPANBIETER: Hier erfolgt eine Kategorisierung der Anbieter sowie eine detaillierte Aufschlüsselung der Funktionen in Basis-, Mehrwert- und Marketing-Dienste, ergänzt durch Dienstleistungsaspekte und Preismodelle.
3. KRITISCHE DISKUSSION: Dieses Kapitel analysiert das Spannungsfeld zwischen Standard-Software und Individualprogrammierung, segmentiert den Markt und beleuchtet funktionale Defizite, insbesondere bei der Prozessintegration.
4. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Abschließend werden die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Online-Vertrieb zusammengefasst und die Gründe für das Scheitern von Shop-Systemen kritisch gewürdigt.
Schlüsselwörter
Online-Shop, E-Commerce, Software-Markt, Konfigurierbarer Shop, Basis-Dienste, Mehrwert-Dienste, Prozessintegration, Standard-Software, Individualprogrammierung, Marktsegmentierung, Warenwirtschaftssystem, Shop-Betreiber, Dienstleistungen, Vergütungsmodelle, Internet-Vertrieb
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse des Marktes für Online-Shops und den spezifischen Leistungskomponenten, die für den Betrieb eines erfolgreichen Online-Shops erforderlich sind.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Kategorisierung von Shop-Systemen, die verschiedenen Funktionsbereiche (Basis, Mehrwert, Marketing) sowie die kritische Diskussion hinsichtlich technischer Defizite und Prozessintegration.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, dem Leser eine Marktübersicht zu vermitteln und die Leistungsfähigkeit konfigurierbarer Online-Shop-Systeme kritisch zu bewerten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Untersuchung von Shop-Anbietern, um deren Leistungsumfang und Markteignung darzustellen.
Was steht im Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Kategorien und Funktionen von Shop-Systemen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Abgrenzung zu Individualprogrammierungen.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?
Online-Shop-Modelle, E-Commerce, Prozessintegration und die Gegenüberstellung von Standard- und individuellen Softwarelösungen.
Warum wird die Prozessintegration als kritisch erachtet?
Weil viele fertige Shop-Systeme keine Echtzeit-Schnittstellen zu externen Warenwirtschaftssystemen bieten, was den manuellen Aufwand für Shop-Betreiber unnötig erhöht.
Was unterscheidet den "Konfigurierbaren Shop" von einem Mietshop?
Während der Mietshop eher eine schlüsselfertige Funktionalität zur Verfügung stellt, bietet der konfigurierbare Shop dem Betreiber mehr Möglichkeiten, die Software an eigene Bedürfnisse anzupassen, auch wenn grafische Anpassungen oft begrenzt bleiben.
- Citation du texte
- Heiko Ennen (Auteur), 2008, Marktübersicht und Leistungskomponenten von Online-Shops, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90551