Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Speech Science / Linguistics

Zu "The effects of changes in hearing status in cochlear implant userson the acoustic vowel space and CV coarticulation"

Besprechung der Studie

Title: Zu "The effects of changes in hearing status in cochlear implant userson the acoustic vowel space and CV coarticulation"

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christine Tschoepe (Author)

Speech Science / Linguistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Studie behandelt einen Aspekt innerhalb des Gebiets, das sich mit der Änderung von auditorischen Rückmeldungen und deren Auswirkungen beschäftigt. Viele bisherige Studien haben bereits untersucht, wie sich die Sprachproduktion ändert und kompensiert, wenn verschiedene Bedingungen bzw. Voraussetzungen dafür gestört oder verändert werden. Diese Veränderungen können sowohl im Bereich der Perzeption (z.B. Aufnahme der Grundfrequenz eines Sprechers und manipulierte Wiedergabe), als auch im Bereich der Artikulation (z.B. Veränderung der Ansatzrohrgeometrie) und in weiteren Bereichen stattfinden.
In der vorliegenden Studie "The effects of changes in hearing status in cochlear implant users on the acoustic vowel space and CV coarticulation" von Lane und Kollegen werden die Auswirkungen eines veränderten Gehörzustandes, d.h. Ertaubung, speziell bei Cochleaimplantat-Trägern auf Koartikulation und Veränderung des akustischen Vokalraumes untersucht.
Zunächst werden wichtige Begrifflichkeiten, die als Schlüsselwörter in der Studie fungieren, erläutert.
Danach werden Ziel und Fragestellungen der Studie genannt, um im Anschluss daran auf den Versuchsaufbau, die Versuchsdurchführung sowie die Ergebnisse eingehen zu können.
Am Ende werden Hauptaussagen und die Schlussfolgerung der Studie diskutiert.



Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitungsgedanken zum Themenkreis „Änderung der auditorischen Rückmeldung“

Zum Aufbau der Arbeit

1. Erläuterungen von Schlüsselbegriffen der Studie

1.1 Das Cochleaimplantat

1.2 Koartikulation

1.3 Akustischer Vokalraum

2. Ziel der Studie und Fragestellungen

3. Versuchsaufbau

4. Messungen

5. Teilergebnisse

5.1 Average of vowel spacing

5.2 Vokaldauer

5.3 Koartikulations-Index

6. Endresultate und Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bespricht die Studie von Lane et al. (2001) und untersucht, wie sich eine durch ein Cochleaimplantat veränderte auditive Rückmeldung bei postlingual ertaubten Personen auf die Sprachproduktion, insbesondere auf die Koartikulation und den akustischen Vokalraum, auswirkt.

  • Wirkung von Cochleaimplantaten auf die akustische Vokalproduktion
  • Analyse von Koartikulationsmustern bei gehörlosen Sprechern
  • Veränderungen im akustischen Vokalraum durch Prozessornutzung
  • Einfluss von Silben- und Vokaldauer auf die Artikulationspräzision

Auszug aus dem Buch

1.2 Koartikulation

Um die Fragestellungen und Ergebnisse der im Folgenden besprochenen Studie nachvollziehen zu können, soll hier der Begriff der anticipatory coarticulation geklärt werden.

Grundsätzlich ist Koartikulation ein zeitliches Phänomen. Die Modifikation eines Lautes wird durch benachbarte (vorhergehende oder nachfolgende) Laute beeinflusst. So kann man grob zwei Arten von Koartikulation unterscheiden: Beeinflusst ein nachfolgender Laut einen oder mehrere zu artikulierende(n) vorhergehende(n) Laut(e) spricht man von anticipatory coarticulation – beeinflusst ein vorhergehender Laut nachfolgende Laute spricht man von einer carryover coarticulation.

In der vorliegenden Studie wird die anticipatory coarticulation betrachtet: Die Erläuterung lässt sich anhand des Wortes ‚Glück’ deutlich machen: Bereits bei den (vorhergehenden) Lauten /g/ und /l/ werden die Lippen wegen des nachfolgenden Lautes /y/ gerundet und somit koartikuliert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitungsgedanken zum Themenkreis „Änderung der auditorischen Rückmeldung“: Einführung in das Forschungsfeld der Sprachproduktion unter gestörten auditiven Bedingungen und Hinführung zur Studie von Lane et al.

Zum Aufbau der Arbeit: Kurze Übersicht über die methodische Vorgehensweise und den strukturellen Aufbau der Seminararbeit.

1. Erläuterungen von Schlüsselbegriffen der Studie: Definition der für das Verständnis essenziellen Begriffe Cochleaimplantat, Koartikulation und akustischer Vokalraum.

2. Ziel der Studie und Fragestellungen: Darstellung der wissenschaftlichen Fragestellungen bezüglich der Auswirkungen einer CI-Versorgung auf den akustischen Vokalraum und die Koartikulation.

3. Versuchsaufbau: Beschreibung des Probandenkollektivs, bestehend aus sieben postlingual ertaubten Personen, sowie der Versuchsbedingungen und -kontrollen.

4. Messungen: Erläuterung der angewandten Messmethoden zur Ermittlung des Vokalabstands, der Vokaldauer und des Koartikulations-Indexes.

5. Teilergebnisse: Detaillierte Auswertung der erhobenen Daten zu Vokalraumveränderungen, Vokaldaueranpassungen und Koartikulationsmustern.

6. Endresultate und Diskussion: Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerung, dass Koartikulation primär als Begleiterscheinung eines bemühten Sprechprozesses anzusehen ist.

Schlüsselwörter

Cochleaimplantat, Sprachproduktion, Koartikulation, akustischer Vokalraum, auditive Rückmeldung, Postlinguale Ertaubung, Formantfrequenzen, Vokaldauer, Sprechverständlichkeit, anticipatory coarticulation, Sprachrehabilitation, Signalprozessor, Phonemerkennung, Artikulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Studie von Lane et al. (2001) zur Sprachproduktion von CI-Trägern bei veränderter auditiver Rückmeldung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen der akustische Vokalraum, die Koartikulation und die Auswirkungen von Cochleaimplantaten auf diese Parameter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob und wie sich ein durch ein Cochleaimplantat veränderter Gehörzustand auf die Koartikulation und den Vokalraum auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und Besprechung der empirischen Studie von Lane et al., welche phonetische Messungen wie Formantanalysen verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Darstellung des Versuchsdesigns, die Messmethodik sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Cochleaimplantat, Koartikulation, akustischer Vokalraum, auditive Rückmeldung und Formantfrequenzen.

Welche Rolle spielt die Silbendauer bei der Koartikulation laut der Studie?

Die Studie ergab keinen Beweis dafür, dass die Sprechgeschwindigkeit bzw. Vokaldauer einen wesentlichen, systematischen Einfluss auf die Koartikulation hat.

Warum wird zwischen bilabialen und alveolaren Silben unterschieden?

Die Untersuchung ergab, dass die Koartikulationswerte in bilabialen Silben höher sind als in alveolaren Silben, was vermutlich auf unterschiedliche Zungenlagen zurückzuführen ist.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Zu "The effects of changes in hearing status in cochlear implant userson the acoustic vowel space and CV coarticulation"
Subtitle
Besprechung der Studie
College
LMU Munich  (Institut für Phonetik und Sprachliche Kommunikation)
Course
Perturbation und Kompensation in der Sprachproduktion
Grade
2,0
Author
Christine Tschoepe (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V90619
ISBN (eBook)
9783638048187
ISBN (Book)
9783638943758
Language
German
Tags
Besprechung Studie Lane Matthies Perkell Zandipour Perturbation Kompensation Sprachproduktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Tschoepe (Author), 2006, Zu "The effects of changes in hearing status in cochlear implant userson the acoustic vowel space and CV coarticulation", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90619
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint