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Strategische Personalentwicklung im Krankenhaus

Implementierung des Konzepts der Jobrotation in der Akutpsychiatrie

Titel: Strategische Personalentwicklung im Krankenhaus

Bachelorarbeit , 2020 , 77 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Henning Knuhr (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema strategische Personalentwicklung im Krankenhaus. Dafür wurde ein eigenes Rotationskonzept entwickelt und implementiert. Im theoretischen Teil erfolgt die Auseinandersetzung mit den Grundlagen von Personalentwicklung und Jobrotation. Im praktischen Teil wird die Implementierung des Konzepts beschrieben und ein vom Autor entwickelter Evaluationsfragebogen ausgewertet.

Der fortschreitende demografische Wandel verbunden mit dem einhergehenden Fachkräftemangel stellt Unternehmen vor riesige Veränderungsprozesse. Deshalb wird eine strategische Personalentwicklung beziehungsweise -bindung der eigenen Mitarbeiter immer wichtiger, um zukünftig am Markt existieren zu können.

Durch eine gezielte Personalentwicklung kann die größte Ressource, der Mitarbeiter, gefördert und ans Unternehmen gebunden werden. Perspektivisch Haben Unternehmen durch betriebliche Weiterbildung einen Wettbewerbsvorteil und erhöhen damit ihre Attraktivität bei der Rekrutierung von neuen, qualifizierten Fachkräften. Um solche Veränderungsprozesse erfolgreich zu starten, benötigt es spezielle Personalentwicklungskonzepte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit

1.2 Aufbau und Methodik

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsdefinitionen

2.2 Aufgaben und Ziele der Personalentwicklung

2.2.1 Aus der Sicht des Unternehmens

2.2.2 Aus Sicht der Gesellschaft

2.2.3 Aus Sicht der Mitarbeiter

2.3 Funktionszyklus der Personalentwicklung

2.4 Methoden der Personalentwicklung

3. Fallbeispiel Jobrotation in der Akutpsychiatrie

3.1 Ausgangssituation

3.2 Projektstart und Projektplanung

3.3 Projektfortschritt und Projektabschluss

3.4 Mitarbeiterbefragung und Datenauswertung

3.4.1 Demografische Angaben

3.4.2 Fragebogen Beginn Rotationseinsatz

3.4.3 Fragebogen Ende Rotationseinsatz

4. Diskussion der Ergebnisse

5. Fazit und Ausblick

Anhang A: Konzept Jobrotation Akutpsychiatrie

Anhang B: Fragebögen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Implementierung eines Jobrotationskonzepts in der Akutpsychiatrie, um der zunehmenden Komplexität im Krankenhausalltag zu begegnen, die Mitarbeiterqualifikation zu steigern und eine strategische Personalentwicklung zu fördern.

  • Strategische Personalentwicklung im Krankenhaus
  • Konzeption und Implementierung von Jobrotation
  • Evaluierung durch Mitarbeiterbefragungen
  • Förderung von fachlichen und sozialen Kompetenzen
  • Optimierung von Stationsabläufen und Teamgefüge

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens“, sagte einst Albert Einstein (Lehner, 2009, S. 9) und wusste schon damals, dass der Wissenstransfer essentiell für die berufliche Weiterentwicklung ist. Unternehmen im Gesundheitswesen sind seit einigen Jahren von Veränderungsprozessen betroffen, die durch eine zunehmende Komplexität und Dynamik gekennzeichnet sind. Ursachen für diesen Veränderungsdruck sind der demografische Wandel, die zunehmende Globalisierung, veränderte Wertvorstellungen und die gestiegene Markt- und Technologiedynamik (Mudra, 2004, S.1).

Ganz allgemein ist eine der größten Herausforderungen der heutigen Gesellschaft ihre immense Komplexität. Aus ihrer Unfähigkeit heraus reagieren immer mehr Organisationen mit der falschen Strategie. Sie wollen Komplexität reduzieren, um weiterhin an ihrem veralteten Funktionieren festhalten zu können. Damit verhindern sie die Lösungen und tragen zur Verschärfung von Krisen bei (Malik, 2015, S. 11 - 12).

Die Qualifikation und Veränderungsbereitschaft der eigenen Mitarbeiter ist die größte Ressource um diesem unberechenbaren Wandel gerecht werden zu können (Mudra, 2004, S.2). Deshalb ist es die Aufgabe der Organisationen, die eigenen Mitarbeiter zu binden bzw. zu qualifizieren (Hasebrook, von Schirach & Heitmann, 2014, S.1). Persönlich hat der Autor in seiner Berufspraxis als Gesundheits- und Krankenpfleger einer Gerontopsychiatrie und Akutpsychiatrie die Erfahrung gemacht, dass veraltete Strukturen die Mitarbeiter unflexibel machen und der Personalentwicklung im Wege stehen. Selbst er hat sich dazu leiten lassen, Veränderungen gegenüber skeptisch zu sein. Ein Leitspruch seines ehemaligen Pflegeteams war: „Was sich bewährt hat, muss man durch nichts Neues ersetzen.“ Mit dem beruflichen Wechsel des Autors aus der Akutpflege in den Managementbereich als Zentrumsleitung der gesamten Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik er sich kritisch mit festgefahrenen Strukturen und Verhaltensmustern der Mitarbeiter auseinandersetzt. Veränderung und Wandel erreicht man aber nur indem man etwas bewegt. „Will ein Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, muss es sich kontinuierlich mit seiner Umwelt verändern.“ (Nerdinger, 2014, S. 167)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den zunehmenden Veränderungsdruck im Gesundheitswesen und führt das Konzept der Jobrotation als strategisches Personalentwicklungsinstrument ein.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Personalentwicklung sowie Jobrotation und erläutert deren Aufgaben, Ziele und methodische Einordnung.

3. Fallbeispiel Jobrotation in der Akutpsychiatrie: Hier wird die praktische Umsetzung des Jobrotationskonzepts an der Klinik beschrieben, inklusive der Ausgangssituation, Planung und der begleitenden Mitarbeiterbefragungen.

4. Diskussion der Ergebnisse: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Befragungen im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen und vergleicht sie mit der Literatur.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bestätigt die Sinnhaftigkeit der Jobrotation und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung des Konzepts.

Schlüsselwörter

Personalentwicklung, Jobrotation, Akutpsychiatrie, Krankenhaus, Mitarbeiterbindung, Kompetenzentwicklung, Organisationsentwicklung, Fachkräftemangel, Mitarbeiterzufriedenheit, Prozessoptimierung, Wissenstransfer, Stationswechsel, Mitarbeiterbefragung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Personalentwicklung in einem Krankenhaus, speziell durch die Implementierung eines Jobrotationskonzepts in der Akutpsychiatrie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Personalentwicklung, Prozessmanagement, Mitarbeiterbindung, Kompetenzerweiterung durch Arbeitsplatzwechsel und die psychischen Anforderungen in der Akutpsychiatrie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Konzept zur Jobrotation zu entwickeln und zu implementieren, um das Teamgefüge zu stärken, Fachwissen zu transferieren und die Mitarbeiter strategisch weiterzuentwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse sowie eine empirische Untersuchung durch einen qualitativen Fragebogen, um die Einstellungen der Mitarbeiter zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen der Personalentwicklung dargelegt und der konkrete Prozess von der Projektplanung bis zur Auswertung der Befragungen im klinischen Alltag beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Jobrotation, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, Akutpsychiatrie und Kompetenzentwicklung beschreiben.

Wie wurde das Problem der Skeptik gegenüber der Rotation gelöst?

Durch Transparenz, Einbeziehung der Mitarbeiter in die Planung mittels „Ideenboxen“ und eine strukturierte Einarbeitung konnte die anfängliche Ablehnung weitgehend abgebaut werden.

Welche Auswirkung hat die Jobrotation auf die Kompetenzen der Mitarbeiter?

Die Mitarbeiter konnten laut Auswertung ihre Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz erweitern und profitierten von einem besseren Verständnis für andere Bereiche.

Bestätigen sich die aufgestellten Hypothesen?

Die Hypothese, dass Rotation als Bestrafung wahrgenommen wird, wurde widerlegt; die Hypothese, dass langjährig beschäftigte Mitarbeiter größere Schwierigkeiten mit einem Wechsel haben, wurde bestätigt.

Wird die Jobrotation als dauerhaftes Konzept empfohlen?

Ja, der Autor empfiehlt die Fortführung und Ausweitung der Jobrotation, um flexibel auf Anforderungen zu reagieren und ein positives Betriebsklima zu fördern.

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Details

Titel
Strategische Personalentwicklung im Krankenhaus
Untertitel
Implementierung des Konzepts der Jobrotation in der Akutpsychiatrie
Hochschule
Fachhochschule der Diakonie GmbH
Note
1,3
Autor
Henning Knuhr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
77
Katalognummer
V906318
ISBN (eBook)
9783346250148
ISBN (Buch)
9783346250155
Sprache
Deutsch
Schlagworte
strategische personalentwicklung krankenhaus implementierung konzepts jobrotation akutpsychiatrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henning Knuhr (Autor:in), 2020, Strategische Personalentwicklung im Krankenhaus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/906318
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Leseprobe aus  77  Seiten
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