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Early Life Care als Willkommensmanagement für Neugeborene. Unterstützung für werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern

Titel: Early Life Care als Willkommensmanagement für Neugeborene. Unterstützung für werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern

Fachbuch , 2021 , 131 Seiten

Autor:in: Katharina Theißig (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Jahren sinkt in Deutschland die Zahl der Neugeborenen. Das liegt in vielen Familien zum einen an der beruflichen Tätigkeit beider Elternteile, zum anderen jedoch auch an der schwierigen Versorgungslage von werdenden Eltern.

Wie sieht die aktuelle Lebenssituation von Neugeborenen und ihren Familien konkret aus? Welche Hilfs-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote gibt es gegenwärtig für Schwangere, Familien mit Säuglingen und Kleinkindern? Welche Lücken in der Versorgungslandschaft lassen sich identifizieren? Und wie sieht eine optimale Versorgung für Schwangere und junge Familien überhaupt aus?

In ihrem Buch stellt Katharina Theißig das Early Life Care-Programm vor. Dieses soll ein verbessertes Willkommensmanagement für Neugeborene und deren Familien etablieren. Den Eltern wird damit eine bestmögliche Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder geboten. Theißigs Handlungskonzept ist praxisnah und gibt konkrete Empfehlungen für die städtische Ebene.

Aus dem Inhalt:
- frühkindliche Betreuung;
- Schwangerschaftshilfen;
- Unterstützung alleinerziehender Elternteile;
- frühkindliche Erziehung;
- work life child balance

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangssituation

3 Die Notwendigkeit einer Willkommenskultur für Neugeborene und deren Familien

3.1 Schutz- und Belastungsfaktoren in der frühen Kindheit und daraus ableitbare Bedarfe von Neugeborenen und Kleinkindern

3.2 Entwicklungsaufgaben und ausgewählte Bedarfe der Eltern mit der Geburt eines Kindes

3.3 Erste Zusammenfassung

4 Neugeborene und deren Familien – ein Handlungsfeld für Kommunen

4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen, Aufgaben, Ziele von Kommunen

4.2 Volkswirtschaftlicher Nutzen durch frühe Förderung

4.3 Bestehende Konzepte von Städten, Gemeinden und Landkreisen

4.4 Zweite Zusammenfassung

5 Das kommunale Handlungskonzept Early Life Care am Beispiel der Stadt Laufen

5.1 Vision und Zielsetzung

5.2 Nutzen

5.3 Prinzipien

5.4 Themenfelder

5.5 Bausteine, Konzeptphasen, Meilensteine und Zeitplan

5.6 Pilotierung

5.7 Qualitätssicherung

6 Diskussion

7 Zusammenfassung und Forschungsausblick

8 Glossar

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Etablierung eines verbesserten Willkommensmanagements für Neugeborene und deren Familien in der Stadt Laufen durch die Entwicklung eines spezifischen kommunalen Handlungskonzeptes.

  • Analyse der Lebenssituation und Bedarfslagen von Familien mit Neugeborenen.
  • Untersuchung von kindlichen Schutz- und Belastungsfaktoren.
  • Evaluierung der kommunalen Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten.
  • Konzeptionierung des Modells "Early Life Care" mit konkreten Bausteinen.
  • Strategien zur Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit kommunaler Familienpolitik.

Auszug aus dem Buch

3.1 Schutz- und Belastungsfaktoren in der frühen Kindheit und daraus ableitbare Bedarfe von Neugeborenen und Kleinkindern

Zahlreiche empirische Studien aus unterschiedlichen Forschungsdisziplinen belegen, dass es in der Zeit der Zeugung und bis etwa zum Schuleintritt verschiedene Schutz- und Belastungsfaktoren gibt, die Einfluss auf die bio-psycho-soziale Entwicklung eines Kindes haben. Beispielhaft genannt werden können die Kauai-Studie mit einer Laufzeit von 40 Jahren (Werner, 1977, 1982, 2001) und die Mannheimer Belastungsfaktoren-Studie mit einer Laufzeit von 25 Jahren (Lösel & Bender, 1994). Diese Studien sind besonders aussagekräftig, weil die Probanden mehrfach untersucht worden und dadurch Ergebnisse zu den zeitlichen Entwicklungen und Veränderungen getroffen werden können. Nachfolgende Belastungsfaktoren werden in den beiden Studien beschrieben.

Die Mannheimer Risikostudie und die Kauai-Studie zeigten ferner, dass zahlreiche Risikofaktoren zu langfristig ungünstigen Entwicklungsverläufen bei den Kindern geführt haben. Am prägnantesten fielen diese aus bei den Risikofaktoren „broken Home“ der Mutter, unerwünschte Schwangerschaft, niedriges Bildungsniveau der Eltern, beengte Wohnverhältnisse, allein erziehende Mutter, frühe Elternschaft.

Bei einer Kumulation der Risikofaktoren in den Familien auch die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer psychischen Erkrankung der Kinder deutlich anstieg. Es eine hohe interindividuelle Variabilität bezüglich der Reaktion auf die Belastungen bei den Kindern gab. Das bedeutet, dass sich nicht alle Kinder trotz belasteter Lebenslagen ungünstig entwickelten. In der Fachliteratur wurde dafür der Begriff der „Resilienz“ eingeführt. Es Schutzfaktoren gibt, durch die die Risikofaktoren abgemildert werden können. Als solche kristallisierten sich heraus: eine positive Eltern-Kind-Beziehung; hohe kindliche Kompetenzen; Kindeigenschaften, die bei Erwachsenen positive Reaktionen auslösen; religiöse Überzeugungen; ressourcenstärkende Kontakte zu Gleichaltrigen, Nachbarn, Lehrern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Beweggründe der Stadt Laufen zur Entwicklung eines familienpolitischen Gesamtkonzepts und definiert das Ziel, ein verbessertes Willkommensmanagement zu etablieren.

2 Ausgangssituation: Das Kapitel beleuchtet die demografische Entwicklung in der Stadt Laufen, analysiert statistische Daten und identifiziert bestehende Versorgungsangebote sowie Lücken für junge Familien.

3 Die Notwendigkeit einer Willkommenskultur für Neugeborene und deren Familien: Hier werden wissenschaftliche Risiko- und Schutzfaktoren sowie Entwicklungsaufgaben von Eltern diskutiert, um die Dringlichkeit frühkindlicher Unterstützung zu begründen.

4 Neugeborene und deren Familien – ein Handlungsfeld für Kommunen: Das Kapitel untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen und den volkswirtschaftlichen Nutzen frühkindlicher Förderung für Kommunen sowie bestehende Modellkonzepte.

5 Das kommunale Handlungskonzept Early Life Care am Beispiel der Stadt Laufen: Dieses Kernkapitel stellt das entwickelte Konzept mit seiner Vision, den Prinzipien, Themenfeldern und der praktischen Umsetzung in vier Phasen detailliert vor.

6 Diskussion: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem entworfenen Handlungskonzept, inklusive der Erfolgsfaktoren und potenzieller Herausforderungen bei der Umsetzung.

7 Zusammenfassung und Forschungsausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Übertragbarkeit des Modells auf andere Kommunen sowie notwendige nächste Schritte in der Forschung.

Schlüsselwörter

Early Life Care, Willkommensmanagement, Kommunale Familienpolitik, Frühkindliche Entwicklung, Präventionsketten, Kinderschutz, Sozialraum, Stadt Laufen, Elternkompetenz, Gesundheitsförderung, Netzwerke Frühe Hilfen, Familienbildung, Lebenswelt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines systematischen Willkommensmanagements für Neugeborene und deren Familien auf kommunaler Ebene, konkretisiert am Beispiel der Stadt Laufen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Themenbereiche Netzwerke, Präventionsketten, partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit in der Familienförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Etablierung einer integrierten Gesamtstrategie ("Early Life Care"), um Neugeborenen und deren Eltern optimale Startbedingungen zu ermöglichen und negative Entwicklungsverläufe durch Prävention abzuwenden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Situationsanalyse durch Sozialraum- und Familienberichte, einer Literaturanalyse zu Kindeswohl und Resilienz sowie auf Methoden des Projektmanagements für die Konzeptentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Notwendigkeit von Willkommenskultur, die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für Kommunen sowie die detaillierte Ausarbeitung des Handlungskonzepts in verschiedenen Projektphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere "Frühe Hilfen", "Willkommenskultur", "kommunales Handlungskonzept" und "Präventionsketten".

Welche spezifischen Risiken werden für die Stadt Laufen identifiziert?

Zu den Risiken zählen etwa die mögliche Ablehnung des Konzepts durch den Stadtrat, der Fachkräftemangel oder die Schwierigkeit, ein langfristiges Engagement der beteiligten Akteure zu sichern.

Wie soll das Konzept nachhaltig verstetigt werden?

Die Verstetigung soll durch ein fachübergreifendes Lenkungsgremium, die kontinuierliche Evaluation der Maßnahmen und die Verankerung in der städtischen Struktur sichergestellt werden.

Ende der Leseprobe aus 131 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Early Life Care als Willkommensmanagement für Neugeborene. Unterstützung für werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern
Autor
Katharina Theißig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
131
Katalognummer
V906404
ISBN (eBook)
9783963551161
ISBN (Buch)
9783963551178
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frühe Hilfen Familienförderung Kinderschutz Early Life Care Familienfreundlichkeit Willkommensmanagement frühkindliche Betreuung Schwangerschaftshilfen Unterstützung alleinerziehender Elternteile frühkindliche Erziehung work life child balance
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Theißig (Autor:in), 2021, Early Life Care als Willkommensmanagement für Neugeborene. Unterstützung für werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/906404
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