Gegenrevolutionäre und faschistische politische Vorgänge in Europa in den 1920er Jahren


Seminararbeit, 2008

8 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kapp – Putsch 1920

Der Faschismus in Italien

Hitler – Putsch 1923

Spanien unter Miguel Primo de Rivera

Portugals „Estado Novo“

Polen unter Pilsudski

Jugoslawien unter Alexander I

Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Nach dem 1.Weltkrieg wurden die Staaten Europas, mit Ausnahme des sowjetischen Russlands, von gewählten parlamentarischen Regierungen geleitet. Der Triumph der Demokratie war jedoch nur von kurzer Dauer, denn die jungen Demokratien sahen sich mit den problematischen Altlasten des Weltkrieges konfrontiert:

a.) Nationalismus

Das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ verstärkte nationalistisches Empfinden, welches zur Verschärfung der Minderheitenproblematik und zur innenpolitischen Destabilisierung führte.

b.) Friedensverträge

Besiegte Länder wünschten Revision und gaben den Vertretern der neuen politischen Systeme die Schuld an den harten Friedensbedingungen.

c.) Kommunismus

Durch die kommunistische Machtergreifung in Russland und diversen Revolutionen in den ersten Monaten nach Kriegsende herrschte in Europa eine „Kommunistenfurcht“ vor, die den rechten politischen Parteien in die Hände spielte.

d.) Wirtschaftsmisere

Da sowohl die Siegermächte durch Kriegsschulden, als auch die Verlierer durch Reparationszahlungen enormen wirtschaftlichen Belastungen ausgesetzt waren, blieb der wirtschaftliche Aufschwung größtenteils aus.

Hinzu kam noch Unerfahrenheit und teilweise Unfähigkeit in der demokratiepolitischen Konsensfindung, die schließlich dazu führte das ,mit Ausnahme der Tschechoslowakei, alle neuen Demokratien bis 1939 durch Rechtsdiktaturen abgelöst wurden. Das Hauptaugenmerk dieser Ausarbeitung liegt auf den Machtübernahmen die in Europa während der 20er Jahre stattgefunden haben, und versucht Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen den Ereignissen und Bewegungen der einzelnen Länder zu finden.

Kapp – Putsch 1920

Gemäß den Bedingungen des Versailler Vertrages und der Anweisung der Interalliierten Militärkontrollmission, löste der deutsche Reichswehrminister die Marinebrigade Hermann Ehrhardt und das Freikorps Lowenfeld, am 29. Februar 1920 auf. Der Reichswehrgeneral Walter von Lüttwitz widersetzte sich diesem Befehl, besetzte das Berliner Regierungsviertel und ernannte den ostpreußischen Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp, zum Reichskanzler. Der Putschversuch scheiterte innerhalb von vier Tagen durch die Weigerung der Bürokratie Kapps Befehlen Folge zu leisten, und vor allem an dem von der SPD ausgerufenem Generalstreik[1]

[...]


[1] Deutsches Historisches Museum, Lebendiges Museum online. Url:http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/gewalt/kapp/index.html

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
Gegenrevolutionäre und faschistische politische Vorgänge in Europa in den 1920er Jahren
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Zeitgeschichte)
Veranstaltung
Verschränkte Machtübernahmen: Deutschland und Österreich 1933/34-1938/39
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
8
Katalognummer
V90674
ISBN (eBook)
9783638048484
ISBN (Buch)
9783656510550
Dateigröße
371 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gegenrevolutionäre, Vorgänge, Europa, Jahren, Verschränkte, Machtübernahmen, Deutschland
Arbeit zitieren
Andreas Schmidt (Autor), 2008, Gegenrevolutionäre und faschistische politische Vorgänge in Europa in den 1920er Jahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90674

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