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Methoden für den Erwerb und für die Vermittlung landeskundlicher Inhalte

Título: Methoden für den Erwerb und für die Vermittlung landeskundlicher Inhalte

Estudio Científico , 2018 , 11 Páginas

Autor:in: Asma Hammadi (Autor)

Ciencias Culturales - Otros
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Die Aufgabe dieser Arbeit war, zu bestimmen, welche Methoden für den Erwerb und für die Vermittlung landeskundlicher Inhalte benutzbar sind. Der landeskundliche Unterricht legt einen bedeutenden Wert auf den Vergleich, dadurch wird der Lernende die eigenen Erscheinungen mit der eigenen Lebenswelt gegenüberstellen. Die Projektarbeit ist eine wichtige Methode eines handlungsorientierten Unterrichts für interkulturelle Landeskunde neben anderen Methoden und Formen zu verstehen.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich also mit der Bedeutung der Vielfalt in der Vermittlung von Fremdsprachen und insbesondere mit den Methoden zur Erwerbung landeskundlicher Inhalte. Sie stützt sich auf die Erkenntnisse des Beirats "Deutsch als Fremdsprache" des Goethe-Instituts und betont die Notwendigkeit einer systematischen und reflektierten Herangehensweise bei der Anwendung unterschiedlicher Lehrmethoden. Es wird die Berücksichtigung der individuellen Lehr- und Lernvoraussetzungen sowie die Integration des heutigen Wissens über spezifische Vermittlungskontexte betont. Dabei wird auf Qualitäten wie Kreativität, Kognitivität, Interkulturalität und Autonomie der Lernenden hingewiesen, die in den Unterricht einbezogen werden sollten.

Ein zentraler Aspekt ist die Notwendigkeit eines kommunikativ ausgerichteten Fremdsprachenunterrichts, der diese Qualitäten der Lernenden berücksichtigt. Dieser Ansatz ermöglicht es den Lernenden, sich aktiv am Spracherwerb und am kulturellen Verständnis zu beteiligen.

Die landeskundliche Methodik im Sprachunterricht wird als wichtiger Ansatzpunkt betrachtet, um die genannten Qualitäten der Lernenden zu fördern. Dabei werden Prinzipien wie die Differenziertheit der Darbietung, die Vielseitigkeit des inhaltlichen Angebots, der Vergleich unterschiedlicher Sachverhalte und der gezielte Einsatz der Muttersprache hervorgehoben.

Insgesamt betont die Arbeit die Bedeutung der Vielfalt und des Vergleichs im Fremdsprachenunterricht, um die Lernenden in ihrer Entwicklung von Kreativität, Kognitivität, Interkulturalität und Autonomie zu unterstützen. Die Berücksichtigung dieser Prinzipien trägt zur umfassenden Vermittlung von Fremdsprachen und landeskundlichem Wissen bei.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Vergleich im Landeskundeunterricht

2. Handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernverfahren

Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die methodischen Möglichkeiten zur Vermittlung landeskundlicher Inhalte im DaF-Unterricht. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse verschiedener Vergleichsverfahren sowie handlungs- und erfahrungsorientierter Lernmethoden, die dazu beitragen sollen, ein differenziertes Bild der Zielkultur zu vermitteln und Stereotype abzubauen.

  • Methodische Prinzipien der landeskundlichen Arbeit
  • Die Funktion des Kulturvergleichs im Unterricht
  • Typologien von Kulturvergleichen nach Müller-Jacquier
  • Didaktische Struktur der Projektarbeit
  • Konzepte der „erlebten“ und „erlebbaren“ Landeskunde

Auszug aus dem Buch

1. Der Vergleich im Landeskundeunterricht

Infolge der Wichtigkeit dieses Begriffes im Landeskundeunterricht scheint mir zunächst wichtig die Definition des Vergleichsbegriffes im Folgenden zu geben. Aus dem Wörterbuch der deutschen Sprache WAHRIG wird formuliert:

Der Vergleich: Betrachtung mehrerer Gegenstände oder Personen, in dem man ihre Vorzüge und Nachteile nebeneinanderhält.

Vergleichen= jmdn. od. etwas betrachtend gegenüberstellen, prüfend nebeneinanderstellen, prüfend gegeneinander abwägen; sich vergleichen =sich mit jmdm. Messen. (WAHRIG 1978: 832-833)

PAULDRACH hat beim Vergleich drei Tätigkeiten, die berücksichtigt werden, hinzugefügt:

 Identifizieren, also Gleichheit feststellen,

 Differenzieren, also Unterschiede, d.h. Nichtgleichheit feststellen und

 Komparation, also Verschiedenheit in der Gleichheit messen. (PAULDRACH 1992: 12)

Aus dem oben Dargelegten wird es festgestellt, dass beim Ländervergleich die Unterschiede sowie die Übereinstimmungen zwischen eigenkulturellen und fremdkulturellen Erscheinungen nebeneinandergestellt werden, denn beim Vergleich werden die Unterschiede und Übereinstimmungen nicht pragmatisch d.h. negativ oder positiv bewertet, sondern nur herausgearbeitet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung vielfältiger Vermittlungsmethoden im Fremdsprachenunterricht und stellt methodische Prinzipien für die landeskundliche Arbeit vor.

1. Der Vergleich im Landeskundeunterricht: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Vergleichs wissenschaftlich und erläutert seine zentrale Rolle als Mittel zur Erkenntnisgewinnung und Stereotypenprävention im Unterricht.

2. Handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernverfahren: Der Abschnitt diskutiert die Bedeutung von Projektarbeit und Konzepten der „erlebten Landeskunde“ für einen lerneraktiven und ganzheitlichen Unterricht.

Schluss: Der Schluss fasst die Notwendigkeit zusammen, Landeskunde prozesshaft zu verstehen und an die jeweiligen Rahmenbedingungen der Unterrichtssituation anzupassen.

Schlüsselwörter

Landeskunde, DaF-Unterricht, Kulturvergleich, Handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernen, Projektarbeit, Stereotype, Zielkultur, Fremdsprachenvermittlung, Interkulturalität, Erlebte Landeskunde, Kontrastive Landeskunde, Methodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit methodischen Ansätzen zur Vermittlung landeskundlicher Inhalte im Deutsch als Fremdsprache (DaF) Unterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen den theoretischen Stellenwert des Vergleichs im Unterricht sowie die praktische Anwendung von handlungs- und erfahrungsorientierten Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Methoden zu identifizieren, die den Erwerb landeskundlichen Wissens fördern, dabei Stereotype abbauen und die Lernenden zu einem reflektierten Blick auf die Zielkultur anregen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung didaktischer Konzepte führender Fachvertreter wie Erd-menger, Pauldrach und Müller.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Kulturvergleichs und die praktische Umsetzung handlungsorientierter Lehrverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Landeskunde, Kulturvergleich, Interkulturalität, Projektarbeit und fremdsprachliches Lernen.

Was versteht man unter dem von Müller-Jacquier beschriebenen „Meta-Vergleich“?

Der Meta-Vergleich ist ein Typ des Kulturvergleichs, bei dem es um den Vergleich von Unterschiedsgraden zwischen verschiedenen kulturellen Systemen geht.

Wie unterscheidet sich „erlebte“ von „erlebbarer“ Landeskunde?

Während die „erlebte Landeskunde“ das direkte Erleben im Zielland bezeichnet, beschreibt die „erlebbare Landeskunde“ methodische Simulationen und Inszenierungen, die außerhalb des Zielsprachenlandes stattfinden.

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Detalles

Título
Methoden für den Erwerb und für die Vermittlung landeskundlicher Inhalte
Curso
Landeskunde
Autor
Asma Hammadi (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
11
No. de catálogo
V906801
ISBN (Ebook)
9783346195937
ISBN (Libro)
9783346195944
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kulturwissenschaft der Vergleich Handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernverfahren
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Asma Hammadi (Autor), 2018, Methoden für den Erwerb und für die Vermittlung landeskundlicher Inhalte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/906801
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