Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Allgemeines

Psychologische Methodenlehre

Titel: Psychologische Methodenlehre

Einsendeaufgabe , 2017 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt psychologische Methoden vor. Thematisiert werden die schriftliche Frageformulierungen, verschiedene Befragungsformen, Qualitative Methoden sowie Mixed-Methods.

Um zielgerichtete und forschungsrelevante Ergebnisse erzielen zu können, bedarf es der Berücksichtigung der Methodik der guten Frageformulierung. Folgend wird dies, am Beispiel der Leitfadenfragen zu "Vereinbarkeit von Familie und Beruf", erläutert: 1. Verständlichkeit: Fragen sind verständlich zu formulieren und auf die Zielgruppe auszurichten, damit sie deren Erfahrungswissen entsprechen. Fragen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Schichtarbeitern sind deren Bildungsstand anzupassen. Geht man davon aus, dass Schichtarbeiter keine Akademiker sind würden Fremdwörter wie Kompatibilität oder Interoperabilität in der Frageformulierung auf Unverständnis stoßen. 2. Einfacher, klarer Aufbau: Der Aufbau der Fragen sollte kurze, grammatikalisch einfache, Formulierungen und keine doppelten Verneinungen beinhalten. Lange, verschachtelte Sätze, wie sie in der schriftlichen Form gebraucht werden, sind für das Verständnis und die Interaktion nicht förderlich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe 1 – Schriftliche Frageformulierungen

1.1 Richtlinien schriftlicher Frageformulierungen

1.2 Fragen für den Leitfaden und Auswahlbegründung

1.3 Fragenanalyse durch einen Pretest

2 Aufgabe 2 – Befragungsformen

2.1 Motivation und Ablehnung bei telefonischen Befragungen

2.2 Vorgehensweise und Besonderheiten bei Befragungen von Kindern

2.3 Vor- und Nachteile von Telefon versus Face-to-Face Befragungen

3 Aufgabe 3 – Qualitative Methoden

3.1 Teilnehmende Beobachtungen

3.2 Übung eines Assessment Centers

3.3 Entwurf eines standardisierten Beobachtungsplanes

4 Aufgabe 4 – Mixed-Methods

4.1 Unterschiede von sequenziellen Design und Transferdesign

4.2 Triangulation versus Mixed-Methods

4.3 Mixed-Methods

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der methodischen Fundierung und praktischen Anwendung wissenschaftlicher Erhebungsinstrumente. Ziel ist es, die Qualität von Frageformulierungen zu analysieren, unterschiedliche Befragungsformen und qualitative Methoden kritisch zu beleuchten sowie das Konzept der Mixed-Methods-Forschung theoretisch und anwendungsorientiert darzustellen.

  • Methodik der Fragebogenkonstruktion und Pretest-Verfahren
  • Kompetenzanforderungen bei telefonischen Interviews
  • Ethische und methodische Aspekte bei der Befragung von Kindern
  • Einsatz teilnehmender Beobachtung und Assessment-Center-Methodik
  • Theoretische Abgrenzung von Triangulation und Mixed-Methods-Designs

Auszug aus dem Buch

2.1 Motivation und Ablehnung bei telefonischen Befragungen

Es bedarf an Interviewer Kompetenz um Anfangshürden zu meistern. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die ältere Dame zur Teilnahme zu motivieren. Der Hinweis auf die kurze Dauer von etwa 10 Minuten und auf keine notwendigen Vorkenntnisse, könnte die Ablehnungsgründe abschwächen. Das Angebot Informationsmaterial zuzusenden, könnte die Dame zur späteren Teilnahme motivieren. Dies gibt Zeit zum Nachdenken. Das Anbieten eines neuen Termins, sollte die Befragung zeitlich ungünstig sein, könnte auch zur Teilnahme bewegen. Um der älteren Dame eventuelles Unbehagen zu nehmen, könnte man anbieten, mit einigen Fragen zu beginnen und ihr die Entscheidung offen zu lassen, ob sie weitermachen möchte. Da es sich um eine ältere Dame handelt, sollte man abklären, ob man gut verständlich ist, um Verständlichkeitsprobleme, die zur Ablehnung führten, auszuschließen (vgl. Lüdders, 2016b, S. 70).

Der Erstkontakt ist erfolgsweisend um zur Teilnahme zu motivieren. Man kann mit einer empathischen Frage versuchen, zu eruieren, ob die ältere Dame sich wohl fühlt, alles gut versteht. Um eventuell zu versichern, dass dies anonym ist und sie einen wertvollen Beitrag zur Wissenschaft leistet. Um sich von Werbeanrufen zu distanzieren und eine Ablehnung zu riskieren, ist eingangs auf die Wissenschaftlichkeit hinzuweisen und die Bedeutung der Befragung zu betonen. Um die Authentizität zu gewährleisten, bedarf es an Transparenz, also Bekanntgabe des Zweckes, der Einrichtung, der Anrufer Kontaktdaten und der Anonymität (vgl. Döring, Bortz, 2016, S. 392ff). Eine Ablehnung der Teilnahme ist zu akzeptieren. Mit entsprechender Freundlichkeit, Wertschätzung und der Aussprache des Dankes für das Gespräch ist die Umfrage zu beenden. Zu lange Überredungszeit ist wertvolle anderweitige Forschungszeit. Es spricht nichts dafür, überlanges Überreden zu versuchen. Der nächste Schritt, ist die Auswahl der nächsten Zielperson (vgl. Lüdders, 2016b, S. 74).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufgabe 1 – Schriftliche Frageformulierungen: Dieses Kapitel erläutert die Kriterien für eine gelungene Frageformulierung anhand von Beispielen und die Bedeutung von Pretests zur Qualitätssicherung.

2 Aufgabe 2 – Befragungsformen: Hier werden Strategien zur Steigerung der Teilnahmebereitschaft bei Telefoninterviews, Besonderheiten bei Kinderbefragungen sowie Vor- und Nachteile verschiedener Befragungsmodi analysiert.

3 Aufgabe 3 – Qualitative Methoden: Der Fokus liegt auf der teilnehmenden Beobachtung und dem Einsatz von Assessment-Centern zur Kompetenzmessung sowie der Erstellung eines standardisierten Beobachtungsplanes.

4 Aufgabe 4 – Mixed-Methods: Dieses Kapitel differenziert zwischen verschiedenen Forschungsdesigns wie dem sequenziellen Design und Transferdesign sowie zwischen Triangulation und Mixed-Methods.

Schlüsselwörter

Frageformulierung, Leitfadeninterviews, Pretest, Telefonbefragung, Kinderbefragung, Qualitative Methoden, Teilnehmende Beobachtung, Assessment Center, Beobachtungsplan, Mixed-Methods, Triangulation, Sequenzielles Design, Transferdesign, Validität, Reliabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die methodischen Grundlagen der empirischen Sozialforschung, insbesondere die Gestaltung von Fragen, die Wahl der Befragungsform und die Anwendung qualitativer Beobachtungsmethoden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Fragekonstruktion, der Interviewführung, der Befragung spezieller Zielgruppen sowie dem kombinierten Einsatz von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein Verständnis für die methodischen Qualitätskriterien in der Forschung zu entwickeln und deren praktische Umsetzung in der Befragungs- und Beobachtungspraxis zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Forschungsmethoden sowie der praktischen Anwendung und Reflexion dieser Methoden durch theoretische Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Konstruktion schriftlicher Fragen, die Herausforderungen bei Telefoninterviews und Kinderbefragungen, qualitative Beobachtungsverfahren in Assessment-Centern sowie die methodische Verbindung von Daten in Mixed-Methods-Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Frageformulierung, Pretest, Qualitative Methoden, Assessment Center, Mixed-Methods und Triangulation definiert.

Warum ist der Pretest in der Fragebogenkonstruktion so entscheidend?

Ein Pretest ermöglicht es, Verständlichkeitsprobleme, Schwächen in der Abfolge der Fragen und technische Hürden bereits vor der eigentlichen Datenerhebung zu identifizieren und zu korrigieren.

Worin unterscheidet sich die Triangulation von der Mixed-Methods-Forschung?

Während bei der Triangulation verschiedene Blickwinkel (nicht zwangsläufig qualitativ und quantitativ) zur Validierung eines Ergebnisses genutzt werden, ist bei Mixed-Methods die Kombination beider Paradigmen (qualitativ und quantitativ) zwingende Grundvoraussetzung.

Warum ist die Befragung von Kindern methodisch besonders anspruchsvoll?

Aufgrund des Alters und Entwicklungsstandes bedarf es einer hohen Sorgfalt hinsichtlich der Verständlichkeit, der Einholung von Erwachsenenzustimmungen (Ethik/Datenschutz) und der Abwägung der Einsichtsfähigkeit des Kindes.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychologische Methodenlehre
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen  (Angewandte Psychologie)
Veranstaltung
Psychologische Methodenlehre
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V907709
ISBN (eBook)
9783346246219
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frageformulierungen Befragungsformen qualitative Methoden mixed Methods
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Psychologische Methodenlehre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/907709
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum