Die Statue der Allat-Athena aus Palmyra. Einordnung in das kulturelle und religiöse Konzept der Stadt Palmyra


Bachelorarbeit, 2019

46 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsgeschichte

3. Überblick über die palmyrenische Geschichte und Religion
3.1. Die Geschichte Palmyras
3.2. Das palmyrenische Pantheon
3.3. Die Göttin Allat
3.4 Die bildliche Darstellung Allats

4. Die Statue der sog. Allat-Athena aus Palmyra
4.1. Fundkontext
4.2. Beschreibung
4.3. Ikonografische Deutung

5. Mögliche Vorbilder und Vergleiche
5.1. Elemente orientalisch-palmyrenischer Kunst
5.2. Athena Parthenos
5.3. Athena „Promachos“
5.4. Die Statue der Allat-Athena im Vergleich

6. Interpretation des kulturellen Kontextes

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungskatalog

1. Einleitung

Die antike reiche Oasenstadt Palmyra lag in der syrischen Wüste zwischen den verfeindeten Reichen der Römer und der Parther. Sie florierte durch ihre Handelsbeziehungen und die Kontrolle der Karawanen vom Mittelmeer zur Seidenstraße, was sie in die Lage versetzte, sich in der frühen römischen Periode als eine der führenden städtischen Handelszentren des Ostens zu etablieren1.

Die sogenannte „Königin der Wüste“ war schon seit mindestens dem 1. Jahrtausend v. Chr. ein Schmelztiegel der Kulturen – Architektur und Kunst verbanden griechisch-römische und orientalische Einflüsse2. Palmyra bot ein faszinierendes und funktionierendes Modell einer multikulturellen, multireligiösen Stadt der Antike3.

2015 begannen die Zerstörungen der Ruinen und Kunstwerke durch den IS und innerhalb eines Jahres gingen bedeutende Tempel und Artefakte verloren. Dennoch blieben viele Kunstwerke und die Architektur für das Welterbe dokumentiert und geben Hoffnung, die antike Stadt teilweise rekonstruieren zu können.

Der IS war jedoch nicht die erste Macht, die ikonoklastisch agierte. Durch die jahrtausendalte Geschichte dieser Region zieht sich eine Entwicklung, bei der sie wechselnde Dominanz, Interpretation und Angleichung der aufeinandertreffenden Vorstellungen erlebte, was eine oft fragile, doch auch dynamische Verbindung orientalischer und okzidentaler kulturell-religiöser Konzepte ergab.

Den Anstoß zur vorliegenden Arbeit gab ein Satz aus der Monografie „Palmyra“ von G. Degeorge: „Diese Statue [der Allat-Athena] aus weißem Marmor ist im Wesentlichen eine Kopie der Athena Parthenos des Phidias […]“4. Diese Formulierung wirft die Frage auf, ob die Allat-Athena tatsächlich eine Kopie der Athena Parthenos des Phidias ist. Ziel dieser Arbeit ist es daher zu ergründen, ob es sich bei der „Allat-Athena“ um die Kopie einer Statue aus der Zeit der griechischen Hochklassik handelt und wie sich eine solche Darstellungsart in das kulturelle und religiöse Konzept der Stadt Palmyra einordnen lässt. Auf Grund der mangelnden Dokumentation ist es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich, den Herstellungsort der Statue zu bestimmen noch eine Feindatierung vorzunehmen, jedoch ist die Datierung eingrenzbar. Da Kultur und Geschichte Palmyras eng mit den geographischen Begebenheiten verflochten sind, besteht die Einführung aus einem Abriss der Forschungsgeschichte und einem geschichtlichen Überblick bis zur Regierungszeit Kaiser Hadrians. In Kapitel 4 wird die Statue als solche mit einer genaueren Beschreibung und ihrer Ikonografie, die sie als eine Athena kenntlich macht, behandelt. Daraufhin werden, um die Frage zu beantworten, ob es sich um eine Kopie eines bekannten griechischen Statuentypus der Athena handelt, die in der Forschung genannten Vorbilder herangezogen und verglichen (Kapitel 5). Da uns keine der ursprünglichen Statuen erhalten geblieben ist, verwende ich Annäherungen über Literatur und erhaltene Kopien. In diesem Abschnitt werden auch andere möglichen Thesen und Überlegungen dargebracht.

Kapitel 6 geht auf den Fundkontext der Statue ein. Ein weiterer Vergleich mit üblichen Darstellungen der Göttin Allat aus Palmyra schließt sich an, um die Unterschiede zu der „Allat-Athena“ aufzuzeigen. Die Fragestellung nach der Einordnung in die palmyrenische Kultur und Religionsausübung benötigt einen Exkurs zu den religiösen und kulturellen Gegebenheiten, um diesen Kontext zu verstehen (Kapitel 7 u. 8).

Die Ergebnisse dieser Arbeit werden in einem abschließenden Fazit zusammengefasst.

2. Forschungsgeschichte

Archäologische Forschung begann in Palmyra bereits während des 1. Weltkrieges, 1902, unter der Leitung der deutschen Archäologen Theodor Wiegand und Daniel Krencker5. Nach dem 2. Weltkrieg organisierte die Antikenverwaltung der Republik Syrien die Forschungsarbeiten und seit 1959 begann ein polnisches Team unter der Leitung von Kazimierz Michalowski mit Ausgrabungen im westlichen Teil Palmyras, bis die Leitung 1974 in die Hände von Michal Gawlikowski überging und der Tempel der Allat freigelegt wurde6.

Im besagten Tempel der arabischen7 Göttin Allat wurde 1975 schließlich eine überlebensgroße Marmorstatue geborgen8. Diese Statue war in mehrere Teile zerbrochen, die noch am Rand der Cella in situ auf dem Boden vorgefunden wurden. Einige Bruchstücke waren allerdings bereits verloren9.

Insbesondere mit der Tempelanlage und der Statue beschäftigt hat sich daraufhin Gawlikowski, der 1977 den ersten Artikel „Le temple d’Allat a Palmyre“ in der Revue archéologique veröffentlichte. Weiter Grundlegendes sind seine Artikel „The Athena of Palmyra“ (Archeologia, 1996) und „The statues of the sanctuary of Allat in Palmyra“ (Interdisciplinary Studies in Ancient Culture and Religion, 2008).

3. Überblick über die palmyrenische Geschichte und Religion

3.1. Die Geschichte Palmyras

Die Stadt Palmyra lag an einem antiken Handelsweg, der zwischen Emesa, dem modernen Homs, und der antiken Stadt Dura-Europos an den Ufern des Euphrats entlang verlief. Südlich und östlich der Städte erstreckt sich noch heute die syrische Wüste, wohingegen es zwischen Homs und Palmyra eine kaum bewohnte Steppe gibt10, weshalb die durchziehenden Karawanen damals auf Rast und Versorgung in Palmyra angewiesen waren. [Abb. 1]

Die Stadt entstand ab dem 2. Jahrtausend v. Chr. aus einem Verband verschiedener, umwohnender arabisch-aramäischer Stämme, die bis in die römische Kaiserzeit hinein ihre unterschiedlichen Gottheiten nebeneinander verehrten11.

Mit Alexander des Großen begann ein Zuzug von Griechen und Makedonen in die Levante. Sie brachten die Idee der Polis mit öffentlicher Partizipation aller Bürger in die Region12. In den Diadochenreichen schließlich konzentrierten sich Kaufkraft und Nachfrage nach Luxusgütern. Diese „euroasiatische“ Verflochtenheit reichte bis nach China und brachte Palmyra einen wirtschaftlichen Aufschwung13.

Handelsgüter aus dem Westen oder Ägypten wie auch aus dem parthischen Raum, zeigen, dass das hellenistische Palmyra Kontakte nach Osten und Westen hatte. Umgeben von den politischen Grenzen des Römischen Reiches und dem Partherreich wussten es die Palmyrener geschickt mit beiden umzugehen, weil sie die Händler waren, die arabische und indische Produkte aus Persien nach Italien brachten14. [Abb. 2] 120 v. Chr. trafen die Römer auf das parthische Imperium unter König Mithradates VI und führten verlustreiche Kriege. Erst 66 v. Chr. wurde Mithradates von Pompejus besiegt. Dieser ordnete den vorderen Orient in zwei neue Provinzen: Bithynia et Pontus in Kleinasien und Syria in der Levante, welches Palmyra zunächst nicht einschloss15.

Im ersten Jahrhundert n. Chr. wurde ein Rat, nach dem Griechischen als Bule bezeichnet, eingeführt und wahrscheinlich zu dieser Zeit geschah es auch, dass die Stadtbewohner eine neue Organisation neben den bestehenden Stämmen aufstellten. Dieser Rat wurde aus den vier wohl einflussreichsten Stämmen gebildet, die seine Mitglieder bestimmten und Erlasse durchführten16. [Abb. 3] 84 n. Chr. ehrte die Bule einen gewissen Abgar, Sohn des Patroklos, als guten Bürger „ poleis “, was bedeutet, dass sie sich zumindest als Polis sahen17. Das heißt, dass Palmyra die Praxis des Euergetismus kannte und von wohlhabenden Bürgern erwartete, der Stadt Tempel, Statuen und ähnliches zu stiften. Kaiser Hadrian betrat 130 n. Chr. bei einem Staatsbesuch eine Stadt, die hellenistisch wirkte, sich aber auch durch „Verwandtschaftsbeziehungen, Clansstrukturen und Stämme“18 von der griechisch-römischen Welt unterschied. Seit Hadrians Besuch nannte sich Palmyra fortan offiziell „Hadriané Palmyra“19.

3.2. Das palmyrenische Pantheon

Das traditionelle religiöse Zentrum der Stadt war der Bel-Tempel, der an einem Tell im östlichen Bereich der Stadt lag20. [Abb. 4] Der Kult des Bels und seiner Trias, mit Aglibol und Malakbel, war ein Kult der theoi patroitoi, den „Göttern unserer Väter“, eines gemeinsamen religiösen Erbes aller Stämme21. Eine Inschrift am Tempel des Gottes Ba'alshamen von 132 n. Chr. listet die vier Heiligtümer der vier einflussreichsten Stämme: der Tempel des Ba'alshamen zu dem Stamm der Bene-Mazin, „Sacred Wood“ d. h. das Heiligtum der Brüder Aglibol und Malakbel zum Bene-Komare, der Tempel des Stammes Bene-Mattabol für den Gott Arsu – gleichgesetzt mit Ares/Mars –, und der Tempel der Atargatis der Bene-Attar22. Da die Heiligtümer von Aglibol und Malakbel, Arsu und Atargatis auf den Reliefs der Cella des Bel-Tempels aufzufinden sind, geht man davon aus, dass diese älter sein müssen als die Institution der vier Stämme, die der Stadt als Administrative diente. Die Inschriften benennen den Gott Ba'alshamen als „Herren der Welt“, auf Griechisch Zeus Hypsistos23.

Der Tempel der Göttin Allat wird in Kapitel 6 näher beleuchtet.

Per interpretatio graeca, der Gleichsetzung von Göttern, ließ sich im Prinzip jede beliebige Gottheit eines polytheistischen Kultes in das griechisch-römische Pantheon integrieren, oft mit einem lokalen Beinamen. Dies nennt M. Sommer „ein machtvolles Instrument der Integration einer kulturell äußerst heterogenen Peripherie“24. Es gab für die Übernahme mehrere Bedingungen: Unter anderem musste der römisch-griechische Polytheismus akzeptiert werden, und die Gottheiten mussten zumindest kompatibel mit dem in der Mittelmeerwelt vorherrschenden Anthropomorphismus sein25.

3.3. Die Göttin Allat

Der Name Allat wird hergeleitet aus der abgekürzten Form des Wortes „Al-Illat“, welches bloß „die Göttin“ bedeutet. Sie war die Beschützerin der Nomaden und wird von Herodot erstmals erwähnt26. Diese Göttin scheint ihren Ursprung in der semitischen Astralgottheit zu haben, welche in West- und Zentralarabien als männlich galt, Attar, in Phoenizien und auch Babylon jedoch als weiblich, Astarte und Ishtar. Ab der persischen, ca. 6. Jahrhundert v. Ch., und der späteren hellenistischen Periode wurde Allat zur vorrangigen Göttin der Nabatäer, Palmyrener, Haträer und weitere arabischer Stämme in Syrien und Arabia. Es scheint, dass sie hier ihren astralen Charakter nicht beibehielt, sondern als weibliche Hauptgöttin, Beschützerin der Herden, Bringerin der Vergeltung, und Mutter oder möglicherweise Begleiterin des nabatäischen Hauptgottes Dusares fungierte27. Prä-islamische Bräuche wie auch der Koran bezeugen ihre Anbetung28.

Allat wird in den Inschriften der ländlichen Heiligtümer der Palmyrene und auch in der Transversalkolonnade zusammen mit Rahim genannt, der zum arabischen Pantheon der Stadt gehörte. Auf den Inschriften ihres Heiligtums in Palmyra wird sie gleichsam als Athena und Allat benannt, je nach benutzter Sprache29.

Athena wurde im römischen Nahen Osten ab mindestens dem 1. Jahrhunderts v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. entweder allein oder gleichgesetzt als Allat-Athena verehrt. Einige der frühesten epigraphischen Beweise ihrer Verehrung stammen aus Palmyra, wo die Inschriften des Allat-Tempels aufzeigen, dass Athena seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. mit Allat identifiziert worden war30.

3.4 Die bildliche Darstellung Allats

Im vorderasiatischen Raum gab es Darstellungen der Allat als anikonischer Baetylus als auch anthropomorph. Betyle selbst wurden für Götter oder Behausungen der Götter gehalten. Für Griechen und Römer waren diese anikonischen Kulte sehr fremdartig31, obgleich die Römer sich ursprünglich ihre Götter als gestaltlose Numina vorgestellt und erst durch den Kontakt mit der griechischen Kultur deren Ikonografie übernommen hatten32.

In ihrer anthropomorphen Erscheinung wurde Allat gelegentlich als die syrische Göttin Atargatis oder Dea Syria gezeigt, die zumeist einen gegürteten Chiton und Himation trägt, auf einem Thron sitzt, von zwei Löwen flankiert, und mit diversen Attributen, wie dem Tympanum in der linken und einer Patera in der rechten Hand, ausgestattet wird. Weitaus häufiger wurde Allat später mit der gängigen Ikonografie der griechisch-römischen Göttin Athena/Minerva dargestellt33.

Das älteste datierte Monument des Allatkultes aus dem Bel-Tempel ist mit einem Bukranion und ionischen Voluten verzierter Altar. Er besitzt eine einzeilige griechische Inschrift aus dem Jahre 6 v. Chr., welche ihn „der Allat, die Artemis ist“ widmet34. Die Gleichsetzung der arabischen Allat mit Artemis wird noch spezifiziert durch das ikonografische Vorkommen der Löwen, die die Begleiter von Allat sind. In diesem Kontext tritt Artemis als die syrische oder vorderasiatische Artemis, nämlich als Atargatis oder Kybele, auf, die in der herkömmlichen Darstellungsweise zumeist von Löwen flankiert werden35.

Eine aus dem Allattempel in Palmyra geborgene Reliefskulptur aus gelbem Kalkstein stellt die Göttin ebenfalls zwischen zwei Löwen thronend dar [Abb. 5]. Der obere Teil ab ungefähr der Brusthöhe fehlt. Sie trägt ein langes Gewand, welches bis zum Boden reicht, und ihre Füße treten unter dem Saum hervor. Ein gefranster Mantel liegt über ihrem Schoß und umhüllt die Seiten ihres Torsos. Er wird von der linken Hand an den Körper gehalten, während die Rechte einen langen Stab, wohl ein Zepter, hielt. Diese Haltung lässt sich noch durch den vorhandenen gekrümmten rechten Ellbogen erschließen. Die Löwen sind schematisch dargestellt. Sie wird in die erste Hälfte des 1. Jahrhundert n. Chr. datiert.

Ein zweites Beispiel [Abb. 6], welches in der Cella gefunden wurde, ist ein Relief (32x48 cm) aus hartem Kalkstein, das aus fünf Fragmenten zusammengesetzt wurde. Das Bild zeigt fünf Personen, die als Götter identifiziert wurden. Rechts im Bild steht Allat in einem langen kurzärmligen Kleid, das auf beiden Schultern mit runden Fibeln festgeheftet ist und daher als ein Peplos bezeichnet werden kann. Knapp über der Taille erhält das Kleid ein schuppenartiges Muster. Die Göttin hat einen Mantel von ihrem linken Arm ausgehend um sich gewickelt, der den mittleren Teil ihres Unterkörpers umhüllt, und lässt das andere Ende von der linken Schulter vertikal nach vorne fallen. Ihr Gesicht ist fleischig und mit einfachen Bohrungen gestaltet. Die Pupillen sind gebohrt. Sie trägt einen glockenförmigen Helm, unter dem das Haar in drei dicken Strähnen nach hinten gebracht wird. In ihrer rechten Hand hält sie einen Speer, während hinter ihr auf der gleichen Seite ein Rand eines großen Schildes mit Palmetten verziert hervorschaut. An ihren beiden Handgelenken befinden sich Armreifen. Die Göttin ist die einzige weibliche Gestalt des Reliefs. Es stammt wohl aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. und beinhaltet die ikonografischen Merkmale der Athena, wie die angedeutete Ägis als Muster36.

Stellt man beide Darstellungen nebeneinander, kann man eine Dualität in der verwendeten Bildsprache sehen. Sie erscheint zum einen zwischen zwei Löwen sitzend wie die syrische Astarte-Atargatis, die Dea Syria aus Hierapolis, oder sie tritt als Kriegsgöttin in der Gestalt der Athena (siehe u.a. Kapitel 4.3.) mit Ägis und Gorgoneion, bewaffnet mit Helm, Schild und Lanze, auf. Die zwei Darstellungsformen finden sich auch im Umland37.

4. Die Statue der sog. Allat-Athena aus Palmyra

4.1. Fundkontext

Die in dieser Arbeit betrachtete Statue der sog. Allat-Athena wurde 1975 im Heiligtum der Allat im Westen Palmyras aufgefunden. Dieser Tempel bestand aus einer Cella mit einem Pronaos38 und maß 18,4x9,2 m am unteren Podium39.

An der Ostseite waren zwei Säulen in den Fußboden eingelassen und somit ihre Basen nicht zu sehen, wohingegen die Säulen an der Westseite auf dem Boden standen. Man konnte vielleicht zwischen den vier Säulen eine Art Baldachin aufspannen. Es wird angenommen, dass zu der Zeit das Kultbild in der Mitte stand40.

Auf dem Türsturz des Vorhofes befindet sich eine teilweise entzifferbare Inschrift, die auf den Zeitraum zwischen 148 und 188 n. Chr. datiert wird. Dieser Text benennt welcher Göttin der Tempel geweiht war: der vorderasiatischen Göttin Allat41. Eine weitere, und für diese Arbeit äußerst interessante, Inschrift ist die auf dem östlichen Portikus: In ihr werden in einem zweisprachigen Text (Griechisch und Aramäisch) sowohl Allat als auch Athena als Göttin des Tempels benannt42. [Abb. 7] Der Tempel lässt sich auf seine Vorgänger bis aus der Zeit von um 50 v. Chr. zurückführen.

Die ursprüngliche Sakralstatue wird basierend auf Darstellungen auf kleineren Votivgaben als eine zwischen zwei Löwen thronende weibliche Gottheit rekonstruiert, die einen langen Stab in der Hand hielt43.

Da die im Tempel gefundene Athena-Statue aus Pentelischem Marmor besteht, stellt Gawlikowski die These auf, dass sie in Athen bestellt und eventuell für einen Tempel dort vorgesehen hätte sein können44. Sie war anfangs nicht das Kultbild, sondern vermutlich eine Votivgabe. Die ältere Sakralstatue wurde um 272 zeitgleich mit dem Tempel zerstört45, so dass sie durch die Athena ersetzt wurde46.

4.2. Beschreibung

Die Statue der sog. Allat-Athena wurde in mehre Fragmente zerbrochen aufgefunden. Bei der Statue handelt es sich um eine 2,14 m großen Darstellung einer mit Peplos bekleideten Frau, die aufrecht steht47. [Abb. 8] An einem Stück erhalten haben sich der Torso und die Beine bis zu Abbruchstelle, die unterhalb des linken Knies ansetzt und schräg hinunter auf ca. der Höhe des Schienbeines verläuft, des Weiteren Fragmente von Kopf, Fingern und einem Mantel.

Der Körper lag bäuchlings auf dem Boden und maß 1,60 m. Durch die Lage war der Rücken für lange Zeit den Naturgewalten ausgesetzt und ist stark erodiert. Die Oberfläche der unbekleideteten Stellen waren glatt poliert.

Der Kopf musste aus sieben Fragmenten wieder zusammengefügt werden und war mit einer großen Verzapfung für den Hals angefertigt worden, die noch in ihrem Zapfenloch gefunden wurde. Die Nase ist gemeinsam mit dem Großteil des Mundes abgestoßen, die linke Wange bestoßen. Zudem fehlt das linke Auge. Die rechte Schulter wurde an einer anderen Stelle wiedergefunden48. Die linke Schulter und Teile der linken Körperhälfte der Statue sind verloren. Einzig erhalten blieben zwei Finger der linken Hand, die den Griff eines Schildes umfassten, und auch der Rand jenes Schildes [Abb. 9]. Der Schild sowie der linke Arm wurden nicht in die Restaurierung integriert.

Die Statue steht im ponderierten Kontrapost da. Das rechte Bein ist ihr Standbein, während das Spielbein leicht eingeknickt ist. Es macht eine seitwärtige Bewegung nach vorne. Die untere Partie der Beine und Füße fehlt gänzlich, weshalb weder Schuhwerk noch der Saum des Gewandes auszumachen sind.

Die dargestellte Frau ist mit einem Peplos mit großer apoptygma (dem gefalteten Überwurf) gewandet, welche mit einem Doppelknoten mit spiralförmigen Enden gegurtet ist. Über die rechte Schulter fällt ein gefalteter Mantel, dessen eines Ende senkrecht hinter ihrem erhobenen rechten Arm hinabhängt, während das andere Ende hinten über ihren Rücken verläuft und vermutlich den fehlenden linken Arm umhüllt hat. Des Weiteren trägt sie einen Helm. [Abb. 10] Der Kopf ist etwas zur linken Seite gedreht. Ihr längliches, ovales Gesicht besitzt ein jugendliches Antlitz mit relativ kleinen Augen und kräftigem Kinn. Nur das rechte Auge ist intakt und hat eine kleine Bohrung als Pupille. Der Helm ist teilweise beschädigt, doch lässt er sich anhand des Nackenschutzes und der ausgelassenen Partien für die Ohren als attisch ausmachen [Abb. 11]. Auf der Vorderseite des Helmes, der stephane, befinden sich Huftiere, die protomai, in einer Reihe; etwa 13 an der Zahl49. Eine gefundene schwer beschädigte Sphinx wurde in die Mitte rekonstruiert; Hufe auf dem vorderen Teil der rechten Seite des Helms weisen auf einen Pegasus hin. Unter dem Helm treten kleinere Seitenlocken hervor, welche vor den Ohren anliegen und das Gesicht umspielen. Am Hinterkopf sind die Haare unter dem Helm zu einem dicken Knoten zusammengebunden. Zwei lange Locken fallen jeweils hinter den Ohren auf den Peplos.

Die bloße Haut reicht von dem massiven Hals bis hin zur Brust, wo der Peplossaum ansetzt.

Der kleine Teil des Mantels, der über die rechte Schulter fällt, ist detailliert mit schmaleren und dickeren Falten ausgearbeitet. Auf dem Rücken stehen die gebogenen Falten weit auseinander und sind gröber. Die Falten des Überwurfs von der Schulter nach hinten, abgesehen von einer Andeutung des s-förmigen Saums, verlaufen senkrecht.

Der rechte Arm ist nackt und rechtwinklig gebogen. Nach der Rekonstruktion ist er erhoben und hält einen Speer, während die linke Hand den Schild hält50. [Abb. 12] Die Figur trägt quer von der rechten Schulter zur linken Seite der Taille ein Band, das glatt und zur oberen Hälfte gefaltet ist. Dadurch erhält ihr Oberkörper weitere Dynamik. In der Mitte des Bandes zeigt sich schräg ein breites fratzenartiges Gesicht von ca. 10 cm Durchmesser, dessen dezent gewelltes Haar mittig gescheitelt ist. Auf den jeweils beiden Seiten dieses Kopfes befinden sich in ebenmäßigen Abständen vier gewundene Schlangen, wovon die zwei der Fratze am nächsten gelegenen abgebrochen sind. An der rechten Schulter der Statue wird eine der beiden Schlangen zum Teil von den Haarlocken verdeckt.

Die Drapierung der apoptygma über dem Gürtel ist asymmetrisch nach links verlagert. Auf der rechten Seite der Hüfte ist der Überfall des Stoffes (kolpos) flach und geht in einem Bogen nach unten. Eine eher kantige tiefe Falte, die einen Schatten wirft, bewirkt den Übergang zum unteren Teil des Peplos. Feinere gebogene Falten gehen von der Brust nach links in den Gürtel hinein; dort werden sie plastischer und zeigen eine Raffung. Von der Mitte nach links hin fällt die apoptygma schwerer nach unten. Der kolpos hier ist mit großen tiefen Furchen für den Faltenwurf bearbeitet und sieht fülliger aus.

Unterhalb des Gürtels verlaufen mehrere Falten von oben nach unten zum Saum, wo sie breiter und flacher werden. In der Mitte des Torsos verlaufen kleinere Falten nahezu senkrecht nach unten weg, während sie an der rechten Hüfte angeschmiegt verlaufen und damit die Ponderation der Frau betonen. Insbesondere die 2 Falten über dem linken Oberschenkel sind plastisch gearbeitet und kunstvoll drapiert. An der rechten Seite des Peplos fehlen Fragmente, doch lässt sich noch ein Teil des Saums ausmachen, der s-förmig nach unten verläuft.

Über dem Knie des linken Spielbeins liegen feine in flacher Plastik gearbeitete Falten, die von beiden Seiten schräg zum Knie hinführen. Es ist davon auszugehen, dass eine Kniesteilfalte, die sich noch im Ansatz erahnen lässt, vom linken Knie ausging. Die restlichen Falten der rechten Seite sind nahezu durchgängige schmale Röhrenfalten.

Die Datierung der Athena aus Palmyra bleibt fraglich. A. Zadosk und J. Jitta verorten sie in die Zeit der Severer, also am Anfang des 3. Jahrhunderts n. Chr.51. Die vorhandene Augenbohrung gibt zumindest einen terminus ante quem für den Zeitraum nach 130 n. Chr. an. Gemeinhin kann von Hadrianischer oder Antoninischer Zeit ausgegangen werden52.

4.3. Ikonografische Deutung

Die Statue zeigt eine weibliche Gestalt mit Helm und Fragmenten eines Schildes. Der als attisch erkennbare Helm gehört zur wesentlichen ikonografischen Formel, die sie als Kriegerin darstellt und für die Göttin Athena kennzeichnend ist53.

Eines der markanten Attribute der Athena stellt die Ägis dar, die mit dem Kopf der Gorgo und Schlangen besetzt ist und ihr in der Mythologie als schützendes Werkzeug dient. Trotz unterschiedlicher Abbildungen lässt sie sich anhand des Medusenkopfes (in der Plastik) leicht identifizieren und wird in der Kunst ausschließlich mit der Göttin assoziiert54. Im Falle aus Palmyra ist es das getragene Band als eine Schrägägis.

Als weiteres ikonografisches Element gilt der Schlangengürtel, dessen Enden im sogenannten Heraklesknoten gebunden sind55.

Anhand der genannten Merkmale lässt sich ikonografisch von der Statue auf eine Athenadarstellung schließen.

5. Mögliche Vorbilder und Vergleiche

Um der Frage nachzugehen, ob die sog. Allat-Athena-Statue römisch-griechischen Vorbildern folgt und nicht der vorderasiatischen Tradition entspricht, sollen im Folgenden zunächst kurz die Standardelemente palmyrenischer Kunst skizziert werden und danach die in der Forschung diskutierten griechisch-römischen Vorbilder vorgestellt werden.

5.1. Elemente orientalisch-palmyrenischer Kunst

Viele der stark parthisch geprägten Personendarstellungen aus Palmyra zeigen Personen frontal im Relief. Die Oberflächen der Reliefs sind detailliert mit graphischen Elementen ausgestaltet. So gibt es eine starke östlich–parthische Komponente. Die scharf ausgearbeiteten Kanten in den Bildern bewirken einen starken Licht-Schattenkontrast der Reliefs. Die Personen werden statisch dargestellt; Bewegung oder auch „Aktion“ fehlt56. Die Augen sind zumeist sehr groß mit ausgeprägtem Lid; Iris und Pupille werden mit zwei geschnittenen Kreisen angedeutet. Die Augenbrauen der Personen sind gebogen und ebenfalls eingetieft. Die vergleichsweise kleinen Münder haben volle, geschwungene Lippen. [Abb. 13] All diese sehr typischen Elemente finden sich nicht in der hier betrachteten Statue wieder.

P. Veyne kam aufgrund des rein griechischen Aussehens der Statue sogar auf die Vermutung, die Auftraggeber aus Palmyra hätten sie in Athen bestellt und dem Bildhauer ihre lokale Göttin beschrieben. Die Griechen hätten sie daraufhin als eine Athena identifiziert und ihnen eine entsprechende Statue geschickt57.

5.2. Athena Parthenos

Die Statue aus Palmyra, die im letzten Kapitel anhand der ikonographischen Merkmale als Darstellung der griechischen Göttin Athena identifiziert wurde, wird in der Forschung als eine Kopie oder Pastiche aus Marmor der Athena Parthenos des klassischen Bildhauers Phidias angesprochen58.

Dabei handelt es sich um eine Darstellung einer Frau im Kontrapost, die einen Chiton und Helm trägt. Der linke Arm ist so gesenkt, dass die Hand den Rand des aufrechtstehenden Schildes am Boden berührt. Der rechte Arm ist von dem Ellbogen abgehend nach vorne gestreckt. Auf ihrer geraden Handfläche stand eine kleine Figur der Nike59. [Abb. 14]

Pausanias beschreibt, wie die Göttin in einer Hand eine Nike hält, in der anderen einen Speer. Ein Schild lehnt an ihren Füßen und nahe dem Speer befindet sich eine Schlange60.

Die Darstellung der Parthenos, die anstelle der Nike den Speer in ihrer Linken hält und den rechten Arm gesenkt hat, ist ebenfalls geläufig [Abb. 15].

Die aufrechtstehende Statue der Athena bekam ihren Beinamen „Parthenos“ von dem gleichnamigen Tempel (dem Parthenon), in welchem sie 438 v. Chr. geweiht wurde61. Der heutige Name der Statue wird Dichtern aus Athen zugeschrieben62. Alle vorhergehenden und außerhalb Athens stammenden Quellen bezeichnen sie als „die goldene Statue der Athena“, „die Elfenbeinstatue der Athena“ oder nur als „die Athena“, ein Zeichen dafür, dass sie so berühmt war, dass eine nähere Benennung nicht gebraucht wurde. Seit dem Ende des 6. Jahrhunderts ist „Parthenos“ jedenfalls als Beinamen der Göttin geläufig63.

Der literarischen Überlieferung zufolge war die kolossale Statue der Göttin Athena 12 m hoch und innen durch ein Holzgerüst stabilisiert. Die Oberfläche war mit Elfenbein für die Haut und mit Gold für das Gewand verkleidet64.

Da die Originalstatue der Athena Parthenos nur in verkleinerten Kopien erhalten ist, richtet sich ihre folgende Beschreibung nach diesen, insbesondere der Varvakeion-Statuette [Abb. 16], und den antiken literarischen Quellen65.

Nach Pausanias ist Athena Parthenos in einen Chiton gekleidet, der ihr bis zu den Füßen reicht66. Die erhaltenen Kopien zeigen ihr Gewand als einen aus einem viereckigen Stück Wolle drapierten dorischen Peplos, an den Schultern zusammengesteckt, und an der rechten Seite des Trägers offen fallend. Der Teil der Schultern, worüber er befestigt wurde, ist durch die Ägis verdeckt67. Ein besonderes Merkmal ist der Taillengürtel, der die Gestalt von zwei verknoteten Schlangen annimmt68.

[...]


1 Raja 2017, 117.

2 Sommer 2017, 17f.

3 ebd., 94.

4 Degeorge 2001, 169.

5 s. Krencker – Wiegand 1932.

6 Bounni – Al-Assad, 65.

7 „arabisch“ wird auch im weiteren Verlauf geografisch verwendet.

8 Bounni – Al-Assad 1982, 65.

9 s. Gawlikowski 1996, 22f.

10 Browning 1979, 13.

11 Hartmann 2001, 63.

12 Sommer 2017, 49.

13 ebd., 55.

14 Bounni – Al-Assad 1982, 17f.

15 Sommer 2017, 71f. Der genaue Zeitpunkt, wann Palmyra zum Römischen Imperium hinzugefügt wurde, ist nicht belegt. Es geschah im Verlauf des 1. Jh. n. Chr.

16 Drijvers 1976a, 14.

17 Yon 2002, 36.

18 Sommer 2017, 133.

19 ebd., 125f.

20 Drijvers 1976a, 14.

21 ebd., 14.

22 s. Degeorge 2001.

23 Drijvers 1976a, 14.

24 Sommer 2016, 59.

25 ebd., 58f.

26 Hdt. Hist. 1, 131. Er setzt sie auch mit der Göttin Urania gleich.

27 Friedland 2008, 321.

28 Degeorge 2001, 169. Über sog. Satanischen Verse gibt es in der modernen Religionsforschung immer noch Debatten.

29 Drijvers 1976b, 31.

30 Friedland 2008, 321.

31 Sommer 2016, 126f.

32 Hölscher 2006, 317.

33 Friedland 2008, 322.

34 Drijvers 1976b, 36.

35 ebd., 36.

36 Gawlikowski 2017, 208f.

37 Drijvers 1976b, 31.

38 Vgl. Gawlikowski 2017 für Chronologie der Phasen, 33-187.

39 Gawlikowski 1996, 22.

40 Drijvers 1976b, 34.

41 Bounni – Al-Assad 1982, 65-67.

42 Gawlikowski 2017, 238.

43 Gawlikowski 1995, 25.

44 Gawlikowski 1996. Dem widerspricht Drijvers, der meint sie stamme womöglich aus Kleinasien, vielleicht Aphrodisias oder Antiochien, Drijvers 1976b, 34. Gegenwärtig ist der Marmor von nur einer der Repräsentationen der Athena, dem Kopf vom Tel Naharon, durch Isotopenuntersuchung bestimmt worden: es ist Marmor aus Thasos (Cape Vathy) in Nordgriechenland, Friedland 2008, 327.

45 Eventuell wegen eines Erdbebens, s. Davison 2009, 159.

46 Gawlikowski 1995, 27.

47 Gawlikowski 1996, 23f.

48 ebd., 23f.

49 Gawlikowski 1996, 23.

50 ebd., 23.

51 Drijvers 1976b, 34. Bislang ist es die einzige abweichende Forschungsmeinung.

52 Gawlikowski 1996, 23f.

53 Ritter 1997, 23.

54 s. LIMC II (1984), 1016-1021 s. v. Athena. (Pierre Demargne)

55 s. LIMC II 2 (1984), Taf. 729, 220. Taf. 730, 221. Taf. 731, 233. Taf. 733, 247. s. v. Athena

56 Allerdings stammt der Großteil der in Palmyra gefundenen Plastiken aus Grabanlagen und dort könnte die statische Darstellung ein angemessenes Stilmittel sein. Wartke 1991, 69f.

57 Veyne 2016, 101f.

58 Siehe mitunter Drijvers 1976b; Stierlin 1987; Degeorge 2001.

59 Davison 2009, 80.

60 Paus. 1.24.7. Übersetzung nach W.H.S. Jones

61 Hölscher 2006, 196.

62 Davison 2009, 70;

63 Lapatin 2005, 454.

64 Hölscher 2006, 196f.

65 s. Davison 2009, 69-79.

66 Paus. 1.24.7. Übersetzung nach W.H.S. Jones

67 Leipen 1971, 28.

68 Davison 2009, 81.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten

Details

Titel
Die Statue der Allat-Athena aus Palmyra. Einordnung in das kulturelle und religiöse Konzept der Stadt Palmyra
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Klassische Archäologie)
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
46
Katalognummer
V909064
ISBN (eBook)
9783346210258
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Palmyra, Plastik, Athena, Promachos, Parthenos, Statue, Phidias, Synkretismus, Allat, Ikonografie
Arbeit zitieren
Claudia Mejia Zenner (Autor), 2019, Die Statue der Allat-Athena aus Palmyra. Einordnung in das kulturelle und religiöse Konzept der Stadt Palmyra, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/909064

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Statue der Allat-Athena aus Palmyra. Einordnung in das kulturelle und religiöse Konzept der Stadt Palmyra



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden