Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Erziehungspartnerschaft in Kindertageseinrichtungen. Erwartungen der Eltern an pädagogische Fachkräfte in Horteinrichtungen im Raum Dresden

Titel: Erziehungspartnerschaft in Kindertageseinrichtungen. Erwartungen der Eltern an pädagogische Fachkräfte in Horteinrichtungen im Raum Dresden

Projektarbeit , 2020 , 54 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maria Röck (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit thematisiert die Erwartungen von Eltern an pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Dies möchte die Forschende anhand einer quantitativen Studie untersuchen. Hierfür soll eine Stichprobe von Dresdner Horteltern mittels Fragebogen (FB) befragt werden, mit dem Ziel ihre Wünsche und Erwartungen herauszufinden. Die daraus resultierenden Erkenntnisse werden anschließend für die Grundgesamtheit aller Dresdner Horteltern verallgemeinert, um schlussendlich die Frage nach den Wünschen und Erwartungen an die päd. Fachkräfte zu beantworten. Dies soll künftig dazu beitragen, Hemmnisse der EP abzubauen. Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung bildet die fachliche Annahme, dass Eltern die Experten ihrer Kinder sowie ihrer eigenen Wünsche und Erwartungen sind.

Schaut man sich Elternumfragen an, ist weiterhin festzustellen, dass häufiger Eltern von Krippen- oder Kindergartenkindern bzgl. ihrer Wünsche und Erwartungen an die Einrichtungen bzw. die pädagogischen (päd.) Fachkräfte befragt werden. Festzustellen ist zwar, dass Horteltern i.d.R. weniger Informationen und Tageseinblicke als Eltern von Kleinkindern benötigen, aber vor allem auch Mütter und Väter von Schulanfängern an einer Zusammenarbeit interessiert sind, bei der sie genau wie alle Eltern eigene Wünsche und Erwartungen einbringen.

Dies begründet sogleich die päd. Relevanz der vorliegenden Untersuchung, denn kennt man die Wünsche und Erwartungen der Familien an die päd. Fachkraft im Hort, kann dies zu einer Verbesserung der Erziehungspartnerschaft (EP) beitragen, indem bspw. Vorurteile abgebaut werden. Da immer eine wechselseitige Beeinflussung zwischen dem Familiensystem und der Einrichtung besteht, kommt dies besonders dem Wohlbefinden der Grundschüler zugute.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Erziehungspartnerschaft

1.1 Begriffsdefinition Erziehungspartnerschaft

1.2 Formen von Erziehungspartnerschaft

1.3 Hemmnisse von Erziehungspartnerschaft

1.4 objektive Erwartungen an die pädagogischen Fachkräfte

1.5 subjektive Erwartungen der Eltern an die pädagogischen Fachkräfte

2 Horteinrichtung

2.1 Begriffsdefinition Hort

2.2 Gesellschaftlicher Auftrag des Hortes

2.3 Gesetzliche Grundlagen des Hortes

3 Empirische Untersuchung

3.1 Planung und Vorbereitung der Untersuchung

3.1.1 Beschreibung und Begründung der gewählten Methode

3.1.2 Auswahl und Begründung der Stichprobe

3.1.3 Beschreibung des Erhebungsinstrumentes

3.2 Durchführung der Methode

3.2.1 Vorgehensweise bei der Datenerhebung

3.2.2 Fehlerquellen

3.3 Gütekriterien

4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung

4.1 Vorstellung und Begründung der Auswertungstechnik

4.2 Datenanalyse

4.3 Interpretation der Ergebnisse

Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wünsche und Erwartungen von Eltern von Grundschulkindern an die pädagogische Fachkraft im Hort. Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, um eine fundierte Basis für die Verbesserung der Erziehungspartnerschaft zu schaffen und Barrieren in der Zusammenarbeit abzubauen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Erziehungspartnerschaft und Horteinrichtungen
  • Untersuchung der aktuellen Hemmnisse in der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Hortpersonal
  • Durchführung einer quantitativen Studie mittels Fragebogen unter Dresdner Horteltern
  • Identifikation der Erwartungen an die pädagogische Arbeit und Kommunikation im Hort

Auszug aus dem Buch

1.3 Hemmnisse von Erziehungspartnerschaft

In den letzten Jahren blieb in Einrichtungen immer weniger Zeit für Elterngespräche und andere Angebote der EP, da die Verfügungszeit der Erzieher durch zusätzliche Aufgaben, wie z.B. Verwaltungstätigkeiten oder Qualitätssicherungsmaßnahmen, gekürzt wurde. Dazu kommt erschwerend, dass rund 60 Prozent der Fachkräfte teilzeitbeschäftigt sind. Das offene Konzept trägt außerdem dazu bei, dass Fachkräfte für Eltern seltener greifbar sind, weil sie nicht in festen Gruppen-, sondern rotierend in Funktionsräumen tätig sind.

Daraus resultiert folglich, dass es für Bezugserzieher bedeutend schwerer ist, Kinder im Alltag gezielt zu beobachten. Um Erziehungsberechtigten Auskünfte in TuA- oder Entwicklungsgesprächen zu geben, müssen im Vorfeld Kollegen nach deren Beobachtungen bzgl. des Kindes befragt werden. Vor allem aber bei berufstätigen Eltern, deren Kinder die Früh- und Spätgruppen besuchen, besteht das Problem, dass die Bezugserzieher beim Bringen oder Abholen des Kindes noch nicht da bzw. schon im Feierabend sind. Sollten sie im Dienst sein, ist es ihnen nur in seltenen Fällen möglich, für ein Gespräch an die Tür zu kommen, da sie die Früh- oder Spätgruppe allein betreuen. Die für den elterlichen Beziehungsaufbau wichtigen TuA-Gespräche kommen demnach seltener zustande.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Erziehungspartnerschaft: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Erziehungspartnerschaft, beleuchtet verschiedene Formen der Zusammenarbeit und identifiziert bestehende Hemmnisse sowie objektive und subjektive Erwartungen.

2 Horteinrichtung: Hier wird der Hort als sozialpädagogische Einrichtung abgegrenzt, sein gesellschaftlicher Auftrag erläutert und die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die die Arbeit im Hort definieren, dargelegt.

3 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt die Planung, das methodische Vorgehen bei der quantitativen Datenerhebung mittels Fragebogen, die Stichprobenwahl sowie die Qualitätssicherung der Studie.

4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Der Abschnitt präsentiert die Auswertung der erhobenen Daten, stellt die Ergebnisse in grafischer Form dar und interpretiert diese im Hinblick auf die Fragestellung.

Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, in den fachwissenschaftlichen Kontext eingeordnet und Handlungsempfehlungen sowie Grenzen der Untersuchung aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Hort, Erziehungspartnerschaft, Elternarbeit, pädagogische Fachkraft, Grundschule, quantitative Studie, Horteltern, Bildungsauftrag, Erziehungsauftrag, Fragebogen, Zusammenarbeit, Ganztagsbetreuung, Elternwünsche, Kommunikation, Dresden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Facharbeit?

Die Arbeit untersucht, welche spezifischen Wünsche und Erwartungen Eltern von Grundschulkindern an die pädagogische Fachkraft im Hort haben, um die Erziehungspartnerschaft zu stärken.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die Rahmenbedingungen des Hortes, die Ausgestaltung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischem Personal sowie die Identifikation von Hemmnissen in diesem Prozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Analyse der Elternmeinungen konkrete Ansatzpunkte für eine verbesserte Erziehungspartnerschaft zu liefern, da der Hortbereich in der Fachliteratur bisher oft vernachlässigt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es wurde eine quantitative Methode gewählt, bei der Dresdner Horteltern mittels eines standardisierten, selbst konstruierten Online-Fragebogens befragt wurden.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Erziehungspartnerschaften und den Hort sowie einen empirischen Teil, der die Untersuchung plant, durchführt und auswertet.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Hort, Erziehungspartnerschaft, Elternarbeit, pädagogische Fachkraft und quantitative Forschung definieren.

Warum spielt das offene Konzept eine Rolle bei den Hemmnissen?

Das offene Konzept kann die Verfügbarkeit der Fachkräfte für Eltern erschweren, da die Erzieher rotierend in verschiedenen Funktionsräumen tätig sind und seltener in festen Gruppenstrukturen arbeiten.

Welche Rolle spielt die Hausaufgabenbetreuung in den Elternwünschen?

Eltern wünschen sich häufig, dass Hausaufgaben im Hort erledigt und zudem auf Richtigkeit und Vollständigkeit kontrolliert werden, um den familiären Alltag zu entlasten.

Wie bewerten die befragten Eltern die Kommunikation im Hort?

Viele Eltern äußern den Wunsch nach mehr Kontakt zu den Bezugserziehern und regelmäßigen Tür- und Angel-Gesprächen, was auf eine wahrgenommene Lücke in der aktuellen Kommunikationspraxis hinweist.

Wie steht es um die Rolle der Väter?

Die Studie zeigt eine geringe Beteiligung von Vätern an der Umfrage, was darauf hindeutet, dass diese bei Elternangeboten im Hort zukünftig gezielter angesprochen werden sollten.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erziehungspartnerschaft in Kindertageseinrichtungen. Erwartungen der Eltern an pädagogische Fachkräfte in Horteinrichtungen im Raum Dresden
Note
1,0
Autor
Maria Röck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
54
Katalognummer
V909260
ISBN (eBook)
9783346314130
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erzieher Erzieherin Sozialwesen Erziehungpartnerschaft empirische Untersuchung Hort quantitative Methode
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Röck (Autor:in), 2020, Erziehungspartnerschaft in Kindertageseinrichtungen. Erwartungen der Eltern an pädagogische Fachkräfte in Horteinrichtungen im Raum Dresden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/909260
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  54  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum