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Das Thema "Artenvielfalt" im Biologieunterricht (Gesamtschule). Darstellung und Erklärung von Artbildungsprozessen und Isolationsmechanismen

Titre: Das Thema "Artenvielfalt" im Biologieunterricht (Gesamtschule). Darstellung und Erklärung von Artbildungsprozessen und Isolationsmechanismen

Plan d'enseignement , 2020 , 14 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique - Biologie
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Die vorliegende Unterrichtsreihe wird zum einen durch den Kernlehrplan des Landes Nordrhein-Westfalen für die Sekundarstufe II im Fach Biologie und zum anderen durch den schulinternen Lehrplan der Gesamtschule Barmen (2017) für die Qualifikationsphase legitimiert.

Die Reihe ist dem Inhaltsfeld "Evolution" aus dem KLP zuzuordnen. Bezogen auf die konkretisierten Kompetenzerwartungen erwerben die Schülerinnen und Schüler die lehrplangetreuen Kompetenzen. Der KLP sieht die inhaltliche Thematisierung von Modellvorstellungen zu Artbildungsprozessen vor, die in der vorliegenden Reihe inhaltlich im Vordergrund stehen.

Zur Erklärung von Artbildungsprozessen werden darüber hinaus verschiedene Artkonzepte (morphologisch, biologisch und phylogenetisch) thematisiert, die je nach Fragestellung Vor- und Nachteile besitzen. Diese werden als Grundlage zum Verständnis der Artbildungskonzepte aufgegriffen. Es erfolgt darüber hinaus ein kritischer Vergleich der Konzepte, um sie bei der Erarbeitung und Erklärung verschiedener evolutionärer Prozesse reflektiert anwenden zu können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einbettung des Unterrichtsvorhabens in die Unterrichtsreihe

1.1 Einordnung in curriculare Zusammenhänge

1.2 Reihenplanung

1.3 Begründung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge

1.4 Lernausgangslage

2. Unterrichtsstunde

2.1 Kernanliegen

2.2 Methodisch-didaktischer Kommentar

2.3 Tabellarischer Verlaufsplan

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Unterrichtsplanung zielt darauf ab, Schülern der Sekundarstufe II ein vertieftes Verständnis für Modellvorstellungen von Artbildungsprozessen zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Anwendung theoretischer Konzepte (allopatrische, sympatrische Artbildung) auf aktuelle wissenschaftliche Beispiele, wie die Entdeckung der Orang-Utan-Art Pongo tapanuliensis, um die Grenzen und Möglichkeiten evolutionärer Modelle kritisch zu reflektieren.

  • Grundlagen der Artbildungsprozesse (sympatrisch, allopatrisch, adaptive Radiation).
  • Kritische Reflexion und Vergleich verschiedener Artkonzepte.
  • Methodische Anwendung der Partnerpuzzle-Methode zur aktiven Wissenserschließung.
  • Überprüfung der Anwendbarkeit evolutionärer Modelle auf rezente Forschungsergebnisse.
  • Förderung der Modellkompetenz und wissenschaftlicher Diskursfähigkeit.

Auszug aus dem Buch

2.2 Methodisch-didaktischer Kommentar

Die Aufspaltung einer Art in zwei Arten setzt eine reproduktive Isolation der Teilpopulationen voraus. Da diese Isolierung bis auf wenige Ausnahmen wie der Polyploidierung (Campbell, 2005) graduell verläuft und selten direkt beobachtbar ist, haben Evolutionsbiologen verschiedene Modellvorstellungen zur Erklärung von Artbildungsprozessen entwickelt (Sadava, 2019).

Bei der allopatrischen Artbildung wird eine Ausgangspopulation durch eine geografische Barriere getrennt. In dem Unterrichtsbeispiel der Amazonas-Flussdelfine hat eine solche allopatrische Artbildung mehrmals stattgefunden: Auffaltung der Anden, Entstehung von Stromschnellen am Grenzgebiet vom Rio Madeira und dem Amazonas vor 2 Mio. Jahren sowie neu entstandene Schwarzwasserregion im Grenzgebiet des Orinocos und Amazonas als Barriere durch eine Klimaveränderung vor 10.000 Jahren (Markl, 2018).

Bei der sympatrischen Artbildung entsteht aus einer Ausgangspopulation eine neue Art im gleichen Habitat. Diese Artbildung ist aufgrund von leicht unterschiedlichen ökologischen oder sexuellen Differenzen bei einem Teil der Population möglich, die allmählich zu einer reproduktiven Isolation der Teilpopulation von den anderen Individuen führt (Campbell, 2003). Ein Beispiel für eine sympatrische Artbildung ist die Artbildung des Buntbarschs Amphilophus zaliosus im Apoyo-See in Nicaragua.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einbettung des Unterrichtsvorhabens in die Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel erläutert die curriculare Legitimation der Unterrichtsreihe durch den Kernlehrplan NRW und gibt einen Überblick über die geplante Reihenfolge der Unterrichtseinheiten. Zudem wird die Lernausgangslage der Lerngruppe im Hinblick auf fachliche Vorkenntnisse und individuelle Lernbedürfnisse analysiert.

2. Unterrichtsstunde: Hier wird das spezifische Kernanliegen der Stunde dargelegt, welches in der Erarbeitung von Artbildungsmodellen mittels Partnerpuzzle besteht. Das Kapitel enthält zudem den methodisch-didaktischen Kommentar zur theoretischen Fundierung der Unterrichtsinhalte sowie einen detaillierten tabellarischen Verlaufsplan.

Schlüsselwörter

Artbildung, Evolution, Modellvorstellungen, allopatrische Artbildung, sympatrische Artbildung, Pongo tapanuliensis, Partnerpuzzle, reproduktive Isolation, Genfluss, Artkonzepte, biologische Modelle, Erkenntnisgewinnung, Biologieunterricht, Artbildungsereignis, adaptive Radiation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterrichtsplanung grundsätzlich?

Das Dokument entwirft eine Unterrichtsstunde für die gymnasiale Oberstufe, in der Schüler zentrale Modellvorstellungen der evolutionären Artbildung kennenlernen und kritisch anwenden.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen allopatrische und sympatrische Artbildung, die Bedeutung von Isolationsmechanismen sowie die Bewertung von Modellen anhand aktueller biologischer Forschung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Stunde?

Ziel ist es, dass die Schüler Modellvorstellungen zu Artbildungsereignissen erklären und diese auf das Fallbeispiel der Orang-Utan-Art Pongo tapanuliensis anwenden, um deren Geltungsbereich zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird im Unterricht verwendet?

Die Unterrichtsstunde nutzt primär die Methode des Partnerpuzzles, um den Schülern eine arbeitsteilige und aktive Erarbeitung der komplexen Inhalte zu ermöglichen.

Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Unterrichtsinhalte, die Lernausgangslage sowie eine detaillierte methodische Erläuterung der angewandten Modelle und der Unterrichtsschritte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Artbildung, Evolutionsbiologie, Modellkompetenz, reproduktive Isolation und die fallorientierte Anwendung auf reale Spezies wie Flussdelfine oder Orang-Utans.

Warum wurde das Beispiel Pongo tapanuliensis gewählt?

Das Beispiel wurde gewählt, weil es als rezent entdeckte Art motivierend auf Schüler wirkt und verdeutlicht, dass biologische Modelle nicht immer vollumfänglich auf reale Naturphänomene passen, was zur kritischen Reflexion anregt.

Wie wird mit leistungsschwächeren Schülern umgegangen?

Das Arbeitsmaterial ist inhaltlich differenziert; für lernschwächere Schüler stehen Hilfekarten mit Wortdefinitionen und Modellzuordnungen bereit, um sie aktiv in den Arbeitsprozess einzubinden.

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Résumé des informations

Titre
Das Thema "Artenvielfalt" im Biologieunterricht (Gesamtschule). Darstellung und Erklärung von Artbildungsprozessen und Isolationsmechanismen
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
14
N° de catalogue
V909554
ISBN (PDF)
9783346562630
Langue
allemand
mots-clé
Unterrichtsentwurf Unterrichtsbesuch Referendariat Gesamtschule Realschule UB UPP Entwurf Stundenverlaufsplan
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Das Thema "Artenvielfalt" im Biologieunterricht (Gesamtschule). Darstellung und Erklärung von Artbildungsprozessen und Isolationsmechanismen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/909554
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