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Ethik und Künstliche Intelligenz

Denkansätze des Utilitarismus, der Tugendethik und der Deontologie

Title: Ethik und Künstliche Intelligenz

Essay , 2020 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Maximilian Fuchs (Author)

Computer Sciences - Artificial Intelligence
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Summary Excerpt Details

In der Arbeit werden die theoretischen Grundbegriffe der Künstlichen Intelligenz, sowie der Grundbegriff der Ethik erklärt. Drei verschiedene ethische Denkansätze werden zudem die Künstliche Intelligenz durchleuchten und hinterfragen.

Zu Beginn wird die Definition der Künstlichen Intelligenz sowie die Definitionen von Ethik erklärt. Nachfolgend wird der Begriff Künstliche Intelligenz in Bezug auf die Ethik erläutert. Im Zuge dessen werden drei verschiedene Ethik-Denkansätze dargestellt und in Verbindung mit der Künstlichen Intelligenz an Beispielen erklärt.

Der Begriff Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Viele Abläufe in Unternehmen sind schneller und qualitativ besser geworden. Aber auch im privaten Umfeld erleben wir die Fortschritte der Künstlichen Intelligenz hautnah mit. All dies bringt jedoch auch Fragen mit sich. Wer bezahlt die Rechnung, wenn Alexa auf Amazon eine Bestellung tätigt, ohne dass der Kunde den Befehl gegeben hat? Wer ist an dem Verkehrsunfall schuld, den mein autonom fahrendes Auto verursacht hat? Ich als Besitzer des Autos oder die Programmierer der Algorithmen? Dies sind nun wenige von vielen ethischen Fragen, die im Zuge der Künstlichen Intelligenz erklärt werden müssen und sollten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problem

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2 Definitorische Grundladen

2.1 Definition von Ethik

2.2 Definition von Künstlicher Intelligenz

2.2.2 Starke Künstliche Intelligenz

2.2.3 Schwache Künstliche Intelligenz

3 Ethische Denkansätze zur Künstlichen Intelligenz

3.1 Utilitarismus

3.2 Tugendethik

3.3 Deontologie

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die theoretischen Grundbegriffe der Künstlichen Intelligenz sowie der Ethik zu erläutern, um auf dieser Basis drei zentrale ethische Denkansätze auf ihre Anwendbarkeit und Relevanz im Kontext der Künstlichen Intelligenz kritisch zu prüfen.

  • Grundlegende Definitionen von Ethik und KI
  • Unterscheidung zwischen starker und schwacher Künstlicher Intelligenz
  • Analyse ethischer Problematiken am Beispiel des autonomen Fahrens
  • Untersuchung des Utilitarismus als ethischer Bewertungsmaßstab
  • Diskussion der Tugendethik und Deontologie in Bezug auf KI-Systeme

Auszug aus dem Buch

3.1 Utilitarismus

Die Grundlage des Utilitarismus ist, dass man für eine ethische Bewertung einer Handlung herausfinden muss, welchen Nutzen diese Handlung hat. Vertreter und Begründer des Utilitarismus ist Jeremy Bentham. Er beschreibt den Nutzen als Glück. Bentham sagt, dass alle Handlungen richtig sind, deren Konsequenzen für das Glück aller Betroffenen den größten Zuwachs versprechen.14 Es gibt vier Grundprinzipien des Utilitarismus.

Das erste ist das Hedonismus-Prinzip. Dieses besagt, dass sich das Leben der Menschen verbessert, wenn sie bekommen was sie wollen. Das kann zum Beispiel Zufriedenheit sein.

Das zweite ist das Nutzen-Prinzip. Dieses besagt, dass der Maßstab der Beurteilung der Folgen einer Handlung der Zuwachs oder die Verringerung des Glücks ist.

Das dritte Prinzip ist das Konsequenz-Prinzip, welches aussagt, dass man nur an den Folgen der Handlung, sprich den Konsequenzen, herausfinden kann, ob etwas gut oder schlecht ist.

Das vierte und letzte Prinzip ist das Prinzip der Utiliät. Dieses besagt, dass die Folgen einer Handlung dann gut sind, wenn sie anstatt der alternativen Handlung, das Leben, also den Nutzen des Menschen, erhöht.15

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Allgegenwärtigkeit von KI ein und skizziert die daraus resultierenden ethischen Fragestellungen, die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Definitorische Grundladen: Hier werden die philosophischen Grundlagen der Ethik sowie die technischen Definitionen von Künstlicher Intelligenz (unterteilt in starke und schwache KI) definiert.

3 Ethische Denkansätze zur Künstlichen Intelligenz: Das Kernkapitel untersucht anhand von Beispielszenarien wie dem autonomen Fahren, wie Utilitarismus, Tugendethik und Deontologie zur ethischen Bewertung von KI-Entscheidungen beitragen können.

4 Fazit: Das Kapitel fasst zusammen, dass die Ethik der KI eine zentrale Herausforderung darstellt und dass Verantwortung bei den Entwicklern und Anwendern liegt, da KI-Systeme keine moralischen Akteure im menschlichen Sinne sind.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Ethik, Utilitarismus, Tugendethik, Deontologie, Autonomes Fahren, Algorithmen, Moral, Verantwortung, Mensch-Maschine-Verhältnis, Maschinenethik, Pflichtbewusstsein, Nutzenprinzip, Mesotes-Lehre, Robotergesetze.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ethischen Einordnung von Künstlicher Intelligenz in unserem modernen Alltag und Arbeitsleben.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von KI, den ethischen Grundlagen und der Anwendung klassischer philosophischer Denkansätze auf aktuelle technologische Entwicklungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen der KI auf den Menschen zu erkennen und zu verdeutlichen, welche ethischen Denkmodelle zur Bewertung von KI-Entscheidungen herangezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse basiert, um Begriffe zu klären und ethische Theorien anhand von Praxisbeispielen zu erläutern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Begriffe wie Ethik und KI definiert und anschließend die drei Denkschulen Utilitarismus, Tugendethik und Deontologie auf ihre Anwendbarkeit bei KI-Entscheidungen geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Künstliche Intelligenz, Ethik, Utilitarismus, Tugendethik, Deontologie und Verantwortung.

Wie unterscheidet sich die starke von der schwachen Künstlichen Intelligenz?

Die starke KI zielt auf eine menschenähnliche Intelligenz ab, während die schwache KI den Menschen lediglich bei spezifischen Anwendungsproblemen, wie etwa der Texterkennung, unterstützt.

Welches Problem stellt sich beim autonomen Fahren aus ethischer Sicht?

Das Hauptdilemma ist die Frage der Verantwortung bei Unfällen: Wer trägt die Schuld, wenn ein autonomes System entscheidet, zwischen zwei Schadensszenarien zu wählen?

Was besagt die Mesotes-Lehre innerhalb der Tugendethik?

Die Mesotes-Lehre besagt, dass eine tugendhafte Handlung in der Mitte zwischen zwei Extremen liegt, was für eine KI jedoch schwer zu operationalisieren ist.

Warum sind Maschinen laut der Deontologie keine moralischen Akteure?

Da Maschinen kein Bewusstsein besitzen und keine eigene Pflicht erkennen können, werden ihre Handlungen im deontologischen Kontext als ethisch irrelevant betrachtet.

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Details

Title
Ethik und Künstliche Intelligenz
Subtitle
Denkansätze des Utilitarismus, der Tugendethik und der Deontologie
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Projektmanagement & IT-Grundladen
Grade
1,0
Author
Maximilian Fuchs (Author)
Publication Year
2020
Pages
11
Catalog Number
V909609
ISBN (eBook)
9783346227423
Language
German
Tags
Ethische Aspekte Künstlichen Intelligenz Ethik KI AI Utilitarismus Tugendethik Deontologie IT
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Fuchs (Author), 2020, Ethik und Künstliche Intelligenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/909609
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