Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Developmental Psychology

Das Interaktionistische Entwicklungsmodell am Beispiel einer Bulimikerin

Title: Das Interaktionistische Entwicklungsmodell am Beispiel einer Bulimikerin

Term Paper , 2007 , 9 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Virginia Koch (Author)

Psychology - Developmental Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Entwicklungspsychologie als Teildisziplin der Psychologie beschäftigt sich laut Schenk - Danzinger mit den Gesetzmäßigkeiten, „ …nach denen sich das Verhalten des Menschen sowie seine Denkformen, seine Wahrnehmung, seine Haltungen und Einstellungen, aber auch seine Leistungen im Laufe des Lebens verändern.“.
Laut momentanem Stand der Wissenschaft werden vier Grundüberzeugungen unterschieden, bei denen sowohl der Mensch als auch die Umwelt als aktiver oder passiver Part an der Entwicklung konzipiert werden. Es handelt sich dabei um Selbstgestaltungstheorien, Endo- bzw. Exogenistische Theorien und Interaktionistische Theorien.
Bei der letztgenannten Kategorie stehen Mensch und Umwelt in ständiger Wechselwirkung zueinander. Sowohl die Person als auch ihr Kontext sind aktiv an der Entwicklung beteiligt. Präformations, - und Milieutheoretiker sind sich uneins, wie viel Bedeutung den Erbanlagen einerseits und deren Beeinflussung durch auf sie wirkende Umweltbedingungen andererseits zukommt. Dass beide Größen eine Rolle spielen ist in der wissenschaftlichen Forschung unbestritten.

Inhalt:
Einleitung 3
1. Interaktionistische Entwicklungstheorie 4
1.1 Einordnung in die Metamodelle der Entwicklung 4
1.2 Wesentliche Aussagen des Interaktionistischen Entwicklungsmodells 4
1.3 Arten der Passung zwischen genetischen Anlagen und Umwelt 5
2. Praxisbeispiel 6
3. Präventions - und Interventionsmaßnahmen 8
3.1 Präventionsmaßnahmen 8
3.2 Interventionsmaßnahmen 8
4. Fazit 9
Quellenverzeichnis

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Interaktionistische Entwicklungstheorie

1.1 Einordnung in die Metamodelle der Entwicklung

1.2 Wesentliche Aussagen des Interaktionistischen Entwicklungsmodells

1.3 Arten der Passung zwischen genetischen Anlagen und Umwelt

2. Praxisbeispiel

3. Präventions - und Interventionsmaßnahmen

3.1 Präventionsmaßnahmen

3.2 Interventionsmaßnahmen

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die interaktionistische Entwicklungstheorie, um zu verdeutlichen, wie komplexe Wechselwirkungen zwischen genetischen Anlagen eines Individuums und seiner Umwelt die menschliche Entwicklung maßgeblich prägen und beeinflussen.

  • Grundlagen und Einordnung der interaktionistischen Entwicklungstheorie
  • Die Bedeutung der Passung zwischen Genom und Umwelt
  • Analyse eines Praxisbeispiels für die Entstehung einer Essstörung
  • Präventions- und Interventionsansätze bei entwicklungsbedingten Problematiken

Auszug aus dem Buch

Wesentliche Aussagen des Interaktionistischen Entwicklungsmodells

Das Interaktionistische Entwicklungsmodell geht von der Grundannahme aus, das der Mensch und die Umwelt, in der er lebt, ein Gesamtsystem bilden und nicht unabhängig voneinander betrachtet werden können (vgl. Grande, 2006, S.4). Beide Größen sind immer wirksam und gehören untrennbar zusammen. Es findet ein ständiger Austausch statt. Der Mensch unterliegt den Einflüssen der Umwelt, aber selbige kann ebenso durch ihn beeinflusst werden. Wesentlich ist auch die Aussage, dass Entwicklung vom Subjekt und vom Kontext abhängig ist (vgl. Grande, 2006, S.4). Das Subjekt mit seinem individuellen Erbmaterial als Teil des Gesamtsystems hat Einfluss auf seine Entwicklung. Die genetische Ausstattung eines Menschen, der Genotyp, legt einen gewissen Spielraum fest, innerhalb dessen die Möglichkeit zur Ausprägung bestimmter Merkmale besteht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Teildisziplin der Entwicklungspsychologie und die verschiedenen Grundüberzeugungen der menschlichen Entwicklung.

1. Interaktionistische Entwicklungstheorie: Theoretische Einordnung in das dialektische Modell und Erläuterung der Wechselwirkung zwischen Subjekt und Kontext.

2. Praxisbeispiel: Darstellung des Lebenslaufs von S., bei der sich eine Bulimia Nervosa durch familiäre und soziale Einflüsse entwickelt hat.

3. Präventions - und Interventionsmaßnahmen: Diskussion von Möglichkeiten zur frühzeitigen Unterstützung sowie psychotherapeutischer Wege zur Behandlung von Essstörungen.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Bedeutung des Zusammenspiels von Anlage und Umwelt bei der Entstehung von Störungsbildern.

Schlüsselwörter

Interaktionistische Entwicklungstheorie, Genom-Umwelt-Passung, Entwicklungspsychologie, Bulimia Nervosa, Prävention, Intervention, psychotherapeutische Behandlung, Verhaltensweisen, Persönlichkeitsentwicklung, Anlagedeterminierung, Umweltfaktoren, Essstörung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der interaktionistischen Entwicklungstheorie und deren Rolle bei der Entstehung von Verhaltensmustern und Störungen des Menschen im Laufe seines Lebens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Einordnung von Entwicklungstheorien, die Wechselwirkung zwischen genetischer Anlage und Umwelteinflüssen sowie die praktischen Implikationen für Prävention und Intervention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen Anlage und Umwelt anhand theoretischer Modelle und eines konkreten Fallbeispiels zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Erörterung eines Praxisbeispiels zur Veranschaulichung der entwicklungspsychologischen Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Interaktionstheorie, eine Fallstudie zu einer Essstörung und die Ableitung von Schutz- und Hilfsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Interaktionistische Entwicklungstheorie, Genom-Umwelt-Passung, Bulimia Nervosa, Prävention und Intervention.

Warum spielt die Passung zwischen Genom und Umwelt im Kindesalter eine so große Rolle?

Die Arbeit führt aus, dass Kinder durch ihre genetischen Voraussetzungen die eigene Umwelt aktiv gestalten oder evokative Reaktionen bei ihren Bezugspersonen hervorrufen, was die Entwicklung maßgeblich beeinflusst.

Welche Rolle spielt die Familie beim Entstehen von Essstörungen im Kontext dieser Arbeit?

Das Fallbeispiel verdeutlicht, dass familiäre Tabuisierungen, Leistungsdruck und das Fehlen einer empathischen Bindung als wesentliche Umweltfaktoren zur Ausbildung einer Essstörung beitragen können.

Excerpt out of 9 pages  - scroll top

Details

Title
Das Interaktionistische Entwicklungsmodell am Beispiel einer Bulimikerin
College
Leipzig University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
Virginia Koch (Author)
Publication Year
2007
Pages
9
Catalog Number
V91034
ISBN (eBook)
9783638042833
Language
German
Tags
Interaktionistische Entwicklungsmodell Beispiel Bulimikerin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Virginia Koch (Author), 2007, Das Interaktionistische Entwicklungsmodell am Beispiel einer Bulimikerin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91034
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  9  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint