E-Commerce. Chancen und Risiken


Essay, 2020

15 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Abgrenzung

3. Historie und Ausblick

4. Chancen

5. Risiken

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die durch die Globalisierung sich gegebenen Chancen und Risiken für den Electronic Commerce beschäftigen nahezu jedes Unternehmen, welches neben dem stationären Handel eine Verkaufsplattform für seine Produkte oder Dienstleistungen sucht. Ein mög-liches Medium für ein Unternehmen kann eine digitale Verkaufs- und Werbeplattform mit Hilfe des E-Commerce sein.

Da die Welt sich momentan in einer Umstrukturierung durch die Globalisierung und auch die COVID-19-Pandemie befindet, gewinnt die Digitalisierung und somit auch das E-Business immer mehr an Bedeutung und Wert.

Im folgenden Essay wird genau auf diese Themen eingegangen, indem zunächst der E-Commerce mittels einer Definition und Abgrenzung vorgestellt und danach die Historie und Ausblick, gefolgt durch die Chancen (Vorteile) und Risiken (Nachteile) abgewogen werden. Im Folgenden wird ein Fazit gezogen, welches alle Facetten und ein Resümee erlaubt.

2. Definition und Abgrenzung

Der Begriff E-Commerce ist die Abkürzung des Begriffs Electronical Commerce und wird aus dem Englischen übersetzt als elektronischer Handel in Form des Internethandels oder Onlinehandels.

Diese Art des Handels findet im World Wide Web, im Kontext mittels Internet, Daten-bank und Buchhaltungsprogrammen statt. Nicht nur Kauf- und Verkaufsprozesse, son-dern auch Prozesse im Kundenservice und im Zahlungsverkehr, insbesondere in den Be-reichen des B2B, B2C und C2C zählen zum E-Commerce. Mittels der zunehmenden Di­gitalisierung parallel zum traditionellen Groß- und Einzelhandel wird somit eine Alternative ermöglicht. E-Commerce wird generell als die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen in einem Netzwerk definiert.1

Im Alltagsgeschäft wird somit das Kaufen, Verkaufen sowie das Werben per elektroni-schen Medien wie dem Smartphone, Tablet oder PC ermöglicht.2 Unter anderem bein-haltet E-Commerce den Austausch von Informationen zwischen Anbieter und Kunden, um einen bestmöglichen Kundenservice zu ermöglichen.3 Damit hat sich der elektroni-sche Handel in der Gesellschaft sowie in der Wirtschaft etabliert, ist unverzichtbar und ersetzt mittlerweile in großen Teilen die klassischen Handelsprozesse.

Oft werden E-Business, E-Commerce und E-Procurement gleichgestellt. Es macht jedoch Sinn, diese Begrifflichkeiten voneinander abzugrenzen.

E-Business steht als Oberbegriff für alle Geschäftsprozesse, die in einem Unternehmen digital (Internet, Intranet) abgewickelt werden.4 Diese können sowohl in der Beschaffung als auch in der Produktion und natürlich auch im Marketing oder Vertrieb vorliegen. E-Commerce beschreibt als Unterbegriff, beziehungsweise auch oft als Synonym für E-Business benutzt, wie schon zuvor definiert den elektronischen Ablauf des Kaufens/Ver-kaufens, der Werbung, des Kundenservices und des Zahlungsverkehrs zwischen Kunden und Lieferanten.5

E-Procurement sind elektronische Prozesse zur Beschaffung, Verwaltung und Abrech-nung sowie Administration.6

3. Historie und Ausblick

Die Anfänge des E-Commerce entwickelte der Brite Michael Aldrich (1979) mit dem Online Transaction Processing. Hierbei handelte es sich um einen Fernseher, der mit ei-nem Real-Time Transaktionsserver per Telefonleitung verbunden war.7

In den folgenden Jahren weitete sich dies auf die erste B2B-Transaktion (1981) aus. Dies gelang mittels der Einführung des Online Banking, welches sich im Laufe des letzten Jahrhunderts soweit ausgebreitet hat, dass Internetbanken wie N26, die ING oder weitere entstanden (1995), welche sich ausschließlich nur noch im Onlinesegment aufhalten, auf Präsenz vor Ort verzichten und damit klare kostentechnische Vorteile erzielen, die sie bestenfalls über bessere Konditionen für Ihre Clients weitergeben können.8

Im weiteren Verlauf wurde durch die Entwicklung des Webbrowsers (1990) WWW und darauffolgend Nexus der Grundstein für das heutige Internet als Handelsplattform ge-legt.9

Darauffolgend setzten große Unternehmen/ Pioniere wie Amazon, Apple oder auch Google auf die neue Art des Handels und begründeten somit ab 2000 den Boom des E-Commerce.10

Momentan stellen diese Großunternehmen weiter die Pfeiler des E-Commerce dar, da annähernden Angaben zufolge, der generelle E-Commerce-Umsatz bei B2C in Deutsch-land bei 59,2 Mrd Euro liegt und den Großteil der Handelsumsätze ausmacht.11 Genauer betrachtet fällt auch auf, dass sich durch die Primärstellungen der Großunter­nehmen, der Gesamtumsatz der Top 10 Online-Shops in Deutschland deutlich mit 18,8 Mrd Euro im Kontrast bewegt.12

Aus den Statistiken kann ohne Weiteres geschlossen werden, dass ein hoher Anteil des E-Handels von den sogenannten Big Playern wie Amazon, Google, Zalando und weiteren stark beeinflusst wird. Dies bedeutet, dass die Top 10 der Online Shops sich in Ihrer Ent-wicklung in die Richtung der Marktbeherrschung und Dominanz bewegen.

4. Chancen

Im weiteren Verlauf werden die Chancen und somit Vorteile des E-Commerce für die Unternehmen und den Endverbraucher im B2C-Schema näher erläutert.

Gesellschaftliche Bedeutung

Zudem kommt die Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Bereichen Logistik, Digitalisie-rung und Kundenservice. Dies ist dadurch zu erklären, dass sich die Transportwege vom Verkäufer hin zum Käufer und gegebenfalls auch zurück entwickeln. Zusätzlich muss aufgrund von Marketingzwecken im Bereich der Digitalisierung das Käuferverhalten und auch Motivation genauestens analysiert werden.13

Marketing

Durch das Content-Marketing kann eine genaue Eingrenzung der Zielgruppe erfolgen, sodass das Unternehmen nicht unnötigerweise in überflüssige Werbemittel investiert, sondern sich dem reinen Kaufverhalten der Kunden anpasst, diese beeinflusst und mög-liche Datensätze der Kunden erfasst und auswertet (Data-Mining). Dies wird ebenfalls durch die sozialen Medien in Form von Werbung oder Blogs von Influenzern kosten-günstig unterstützt.

Transaktionskosten

Der elektronische Handel reduziert die Transaktionskosten bei allen Geschäftspartnern. Dies wird durch die Umstände neuer Unternehmens- und Lagerstandorte begünstigt, da sowohl die Warenbestands-, Kassen- und Shop-Systeme den Lagerbestand und Geldfluss automatisch überwacht werden. Dies erleichtert die Koordination der unterschiedlichen Unternehmensbereiche und bietet Raum für neue Geschäftsmodelle. Um wettbewerbsfä-hig zu bleiben und diese Fähigkeit gegebenenfalls zu steigern, können kleine und mittlere Unternehmen Kooperationen mit Online-Dienstleister eingegangen werden. Dies könnte beispielsweise anstelle eines eigenen Onlineshops im Amazon-Marketplace oder bei eBay funktionieren.14

Umwelt

Zudem entsteht im ökologischen Bereich eine gravierende Verbesserung, da eine Schad-stoffverringerung durch Bündelung der logistischen Warenverkehre unnötige Wege ein-spart. Diese Verringerung entsteht auch gerade durch die abnehmenden Autoverkehre der Kunden. 15

Weltweite Marktpräsenz

Eine immense Chance, welche sich für Unternehmen ergibt, die E-Commerce betreiben wollen, ist die daraus resultierende weltweite Marktpräsenz. Mit E-Commerce haben Un-ternehmen die Chance, ihre Waren oder Dienstleistungen weltweit zu präsentieren und zu vermarkten, da ein Online-Shop oder eine Internetpräsenz auf der ganzen Welt abruf-bar ist. Dieser Bedeutungsverlust geografischer Entfernungen ist einer der größten Vor-teile für Unternehmen. Resultierend aus der weltweiten Marktpräsenz ergibt sich eben-falls eine Erschließung neuer Nachfrage, da sich durch den E-Commerce auch Kunden-gruppen ansprechen lassen, die vorher nicht erreicht werden konnten und die weniger Wert auf traditionelle Vertriebswege legen.16 Durch die weltweite Marktpräsenz und die neuen Kunden besteht die Chance auf eine Gewinn- und Unternehmenswertsteigerung.17

[...]


1 Vgl. Egeli, M., Erfolgsfaktoren von Mobile Business, 2016, S.6

2 Vgl. Nicolai, S.; Wannenwetsch, H., E-Supply-Chain-Management, 2004, S. 168 ff.

3 Vgl. Frischmuth, J.; Karrlein, W. Strategien und Prozesse für neue Geschäftsmodelle, 2001, S. 82

4 Vgl. Kollmann, T., E-Business, 2019, S.20 ff.

5 Vgl. Kirn, A., E-Business im Mittelstand, 2002, S. 11

6 Vgl. Landeka, D.,Optimierung des Beschaffungsprozesses durch E-Procurement, 2002, S.33 ff

7 Vgl. Hutzschenreuter, T., Electronic Competition, 2000, S.10 ff.

8 Vgl. Kollmann, T., E-Entrepreneurship, 2016, S.32 ff

9 Vgl. Fritz, W., Internet-Marketing und Electronic Commerce, 2004, S.34 ff.

10 Vgl. Kitzmann, A., Massenpsychologie und Börse, 2009, S.12 ff

11 Vgl. https://de.statista.com/themen/247/e-commerce/, Zugriff am 28.06.2020

12 Vgl. https://de.statista.com/themen/247/e-commerce/, Zugriff am 28.06.2020

13 Vgl. Kollmann, T., E-Business, 2019, S.39

14 Vgl. Thommen, J.-P.; Achleitner, A.-K., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2012, S.93f.

15 Vgl. Deuringer, C., Organisation und Change Management, 2000, S.38ff

16 Vgl. Scheer, A.-W.; N üttgens, M., Electronic Business Engineering, 1999, S. 303

17 Vgl. Altobelli, C.; Sander, Prof. Dr. M., Internet-Branding, 2001, S. 57

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
E-Commerce. Chancen und Risiken
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V910387
ISBN (eBook)
9783346207616
ISBN (Buch)
9783346207623
Sprache
Deutsch
Schlagworte
chancen, e-commerce, risiken
Arbeit zitieren
Julian Behrens (Autor), 2020, E-Commerce. Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/910387

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