Diese Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Implementierung eines integrierten Wasserresourcenmanagements. Im Anschluss an den Theorieteil werden Beispiele für eine institutionelle Koordination, sowie die Umsetzung auf politischer Steuerungsbasis vorgestellt.
Wasser zählt zu der wichtigsten Ressource für den Menschen. Es ist essentiell für jegliche Art von Leben und nicht substituierbar. Weltweit wird es zunehmend schwieriger, Wasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung zu stellen. Klimaveränderungen, demographischer Wandel, globale Wertschöpfungsketten sowie Verunreinigungen und Übernutzung stellen wesentliche Herausforderungen an eine nachhaltige Bewirtschaftung von natürlichen Wasserressourcen.
Vor dem Hintergrund einer weltweit zunehmenden Ressourcenverknappung ist eine effiziente Nutzung von Wasser zu fördern. Auch bedarf es der Erhöhung einer sicheren Ver- und Entsorgung von Wasser, um vor allem einen nachhaltigen Wasserkreislauf zu ermöglichen. Interessens- und Nutzungskonflikte, die aufgrund unterschiedlicher Ansprüche entstehen, sind unter der Beachtung der Nachhaltigkeit aufzuheben. Neben einem ansteigenden Nutzungsdruck wächst auch die Belastung von Schad- und Nährstoffeinträgen. Einhergehend mit einem zunehmenden Wassermangel erhöht dies kritisch die Verwundbarkeit von wasserbeeinflussten Ökosystemen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorieteil
- Begriffsbestimmungen
- Konzeptioneller Rahmen
- Hauptteil
- SUMAR-Projekt im Einzugsgebiet des Toten Meeres
- SGD Goal 6
- Einschränkungen bei der Implementierung
- Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Konzept des integrierten Wasserressourcenmanagements. Dabei wird der Fokus auf die Bedeutung von nachhaltigen Wasserressourcen gelegt, die durch die Einbeziehung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte des Wassermanagements erreicht werden sollen. Die Arbeit untersucht sowohl die theoretischen Grundlagen des integrierten Wasserressourcenmanagements als auch konkrete Beispiele für seine Anwendung in der Praxis.
- Die Bedeutung des nachhaltigen Wassermanagements im Kontext von Ressourcenknappheit und Umweltverschmutzung.
- Die Herausforderungen und Chancen des integrierten Wasserressourcenmanagements.
- Die Rolle von Kooperation und Partizipation verschiedener Akteure im Wassermanagement.
- Das SUMAR-Projekt als Beispiel für die Anwendung des integrierten Wasserressourcenmanagements.
- Die Bedeutung von internationalen Abkommen und Zielen wie SGD Goal 6 für die Wasserpolitik.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema des integrierten Wasserressourcenmanagements ein. Sie hebt die Bedeutung von Wasser als lebensnotwendige Ressource und die Herausforderungen in der nachhaltigen Wasserbewirtschaftung hervor.
Der Theorieteil beleuchtet die Begriffsbestimmungen und den konzeptionellen Rahmen des integrierten Wasserressourcenmanagements. Er diskutiert die Vorteile einer ganzheitlichen Betrachtung von Wasserressourcen und die Notwendigkeit der Einbeziehung verschiedener Akteure.
Der Hauptteil befasst sich mit dem SUMAR-Projekt im Einzugsgebiet des Toten Meeres. Das Projekt ist ein Beispiel für die Anwendung des integrierten Wasserressourcenmanagements in einem komplexen und stark belasteten Ökosystem.
Das Kapitel "SGD Goal 6" analysiert das sechste Ziel der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDG), welches die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle zum Ziel hat.
Die Kapitel "Einschränkungen bei der Implementierung" thematisiert die Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung von integrierten Wasserressourcenmanagement-Konzepten.
Schlüsselwörter
Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM), Nachhaltigkeit, Wasserknappheit, Wasserressourcenmanagement, SUMAR-Projekt, SGD Goal 6, Einzugsgebiet, Toten Meer, Kooperation, Partizipation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM)?
IWRM ist ein Prozess, der die koordinierte Entwicklung und Bewirtschaftung von Wasser, Land und verwandten Ressourcen fördert, um das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen nachhaltig zu maximieren.
Warum ist nachhaltiges Wassermanagement heute so wichtig?
Aufgrund von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Umweltverschmutzung wird Wasser weltweit knapper. Ein effizientes Management ist nötig, um Nutzungskonflikte zu lösen und Ökosysteme zu schützen.
Was ist das Ziel von SDG 6 der Vereinten Nationen?
Das Ziel 6 der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) fordert die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen weltweit bis 2030.
Was ist das SUMAR-Projekt?
Das SUMAR-Projekt ist ein Praxisbeispiel für IWRM im Einzugsgebiet des Toten Meeres, einer Region, die extrem unter Wassermangel und ökologischen Umbrüchen leidet.
Welche Rolle spielen Kooperation und Partizipation beim IWRM?
Ein erfolgreiches Wassermanagement erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Sektoren (Landwirtschaft, Industrie, Haushalte) und die Einbeziehung aller betroffenen Akteure.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2018, Möglichkeiten des integrierten Wasserresourcenmanagements, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/911242