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Erfolgsfaktoren von Low-Cost-Fluggesellschaften

Title: Erfolgsfaktoren von Low-Cost-Fluggesellschaften

Term Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 1,30

Autor:in: Christoph Hintermeier (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der so genannten Low-Cost-Carrier (LCC), die auch im allgemeinen Sprachgebrauch als „Billigflieger“ oder englisch „no-frills-airlines“ bezeichnet werden. Das Erscheinen dieser Fluggesellschaften, wie Ryanair und easyJet Anfang/Mitte der 90er Jahre, wirbelte spätestens nach der Jahrtausendwende den europäischen Luftverkehrsmarkt gehörig durcheinander und hat seitdem auch auf die etablierten Fluggesellschaften (so genannte Network- oder Flagcarrier wie Lufthansa, British Airways oder Air France) erhebliche Auswirkungen gehabt. Die wesentlichen Faktoren, die zum Erfolg dieser Fluggesellschaften beitragen, werden in dieser Arbeit behandelt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtliche Entwicklung der Low-Cost-Carrier

2.1. Der Beginn in den USA: Southwest Airlines

2.2. Der Trend erreicht Europa: Ryanair und easyJet

2.3. Boom in Europa nach der Jahrtausendwende

3. Die Unterscheidungsmerkmale zu Netzwerk-Carriern als Erfolgsfaktoren

3.1. Flugrouten und Flughafenauswahl

3.2. Flottenkonzept und Wartung

3.3. Verwaltung und Personal

3.4. Vertriebskonzept

3.5. Service

3.6. Preispolitik

4. Ausblick in die Zukunft

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert das Phänomen der Low-Cost-Fluggesellschaften und untersucht die wesentlichen Erfolgsfaktoren, die ihren rasanten Aufstieg im europäischen Luftverkehrsmarkt ermöglicht haben. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich diese Airlines von traditionellen Netzwerk-Carriern differenzieren und welche strukturellen Maßnahmen zur Kostensenkung maßgeblich zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

  • Historische Entwicklung und Ursprung des Low-Cost-Konzepts (Southwest Airlines)
  • Marktentwicklung und Etablierung von Billigfliegern in Europa
  • Strukturelle Differenzierungsmerkmale (Flottenkonzept, Vertrieb, Service)
  • Kostensenkungsstrategien und operationale Optimierung
  • Zukünftige Markttrends und Konsolidierungstendenzen

Auszug aus dem Buch

3.1. Flugrouten und Flughafenauswahl

Charakteristisch für Low-Cost-Carrier ist die Bedienung von den wichtigsten europäischen Wirtschaftszentren im so genannten Point-to-Point-Verkehr, ohne Anschlussflüge anzubieten. Das funktioniert, weil das Verkehrsaufkommen für diese spezifische Route groß genug ist, um ohne Zubringer- oder Anschlussflüge auszukommen (Sterzenbach & Conrady 2003, S. 177). Dadurch ist es zwar nicht möglich mit wenigen tatsächlichen Flügen viele Reiseverbindungen anzubieten, aber dafür werden die kostenintensiven Standzeiten am Boden zwischen Ankunft und Abflug erheblich reduziert. Da man nicht auf Anschlussflüge warten und so auch kein Gepäck umzuladen hat (auf das evtl. auch gewartet werden muss) kann durch effiziente Logistik am Boden der sog. Turnaround in 30 Minuten vollzogen werden im Vergleich von 45 Minuten bei einer herkömmlichen Fluggesellschaft. Das bedeutet, dass die Maschine eines LCC in 24 Stunden durchschnittlich 12 Stunden in der Luft sein kann im Vergleich zu 8 Stunden bei einem Network-Carrier. Diese 50% weniger Standzeit bedeuten erhebliche Kosteneinsparungen (Biermann 2005, S. 13). Zudem werden häufig geringer frequentierte Flughäfen angeflogen, die durch niedrige Auslastung schnellere Abwicklung ermöglichen und zudem deutliche geringere Start-und Landegebühren verlangen als die großen Internationalen Flughäfen. Von Bedeutung ist hier ebenfalls, dass ausreichend Start- und Landeslots auch in den für Geschäftsreisende wichtigen Morgen-und Abendstunden zur Verfügung stehen (Sterzenbach & Conrady 2003, S. 177). Als Beispiele für diese Flughäfen gelten Paris-Beauvais, Brüssel-Charleroi, Frankfurt-Hahn, Oslo-Torp und Stockholm-Skavsta/Nyköping. Der Nachteil ist, dass diese Flughäfen trotz ihres Namens oftmals recht weit entfernt von der Stadt liegen, die sie bedienen sollen (Doganis 2001, S. 141).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas Low-Cost-Carrier, ihrer Marktauswirkungen und der Zielsetzung der Arbeit, die Differenzierungsfaktoren zum Netzwerk-Carrier zu beleuchten.

2. Geschichtliche Entwicklung der Low-Cost-Carrier: Rückblick auf den Ursprung des Konzepts bei Southwest Airlines in den USA sowie die Marktausweitung und den Boom der Billigflieger in Europa ab den 1990er Jahren.

3. Die Unterscheidungsmerkmale zu Netzwerk-Carriern als Erfolgsfaktoren: Detaillierte Analyse der operationalen Strategien wie Point-to-Point-Verbindungen, Flottenvereinheitlichung, effizientes Personalmanagement, Direktvertrieb und Preisgestaltung.

4. Ausblick in die Zukunft: Darstellung erwarteter Marktkonsolidierungen sowie der zunehmenden Annäherung der unterschiedlichen Geschäftsmodelle im Luftverkehr.

5. Zusammenfassung: Synthese der wesentlichen Erkenntnisse über die Kostenvorteile und das strategische Konzept der Low-Cost-Carrier.

Schlüsselwörter

Low-Cost-Carrier, Billigflieger, Luftverkehr, Southwest Airlines, Ryanair, easyJet, Erfolgsfaktoren, Point-to-Point, Flottenkonzept, Kostensenkung, Turnaround, Direktvertrieb, Marktkonsolidierung, Netzwerk-Carrier, Luftfahrt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Geschäftsmodell von Low-Cost-Fluggesellschaften (Billigfliegern) und die Gründe für ihren marktwirtschaftlichen Erfolg gegenüber traditionellen Netzwerk-Fluggesellschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Genese der Low-Cost-Airlines, ihre spezifischen operationalen Differenzierungsmerkmale sowie die Zukunftsaussichten und Konsolidierungstendenzen des Marktes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, die wesentlichen Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die den rasanten Aufstieg der Billigfluggesellschaften ermöglicht haben, und die Unterschiede zu klassischen Fluggesellschaften aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die sich auf branchenspezifische Fachliteratur, Studien von Beratungsunternehmen und Marktdaten stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Erfolgsfaktoren: Flugroutenwahl, Flottenkonzepte, Personalmanagement, Vertriebswege, Service-Verzicht und Preispolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Low-Cost-Carrier, Kosteneffizienz, Point-to-Point-Verkehr, Marktwachstum und Wettbewerbsdifferenzierung geprägt.

Welche Rolle spielt Southwest Airlines für das Modell der europäischen Airlines?

Southwest Airlines gilt als Pionier des Low-Cost-Prinzips, dessen Strategie – wie z.B. durch Michael O’Leary bei Ryanair – in Europa adaptiert wurde und das Fundament für viele weitere Billigfluggesellschaften bildete.

Warum nutzen Low-Cost-Carrier häufig kleinere, entlegene Flughäfen?

Die Nutzung kleinerer Flughäfen ermöglicht eine schnellere Abfertigung (Turnaround), bietet geringere Start- und Landegebühren und stellt sicher, dass in den für Geschäftsreisende wichtigen Tageszeiten ausreichend Zeitfenster verfügbar sind.

Wie beeinflusst das Vertriebskonzept die Kostenstruktur?

Durch den fast vollständigen Verzicht auf Reisebüros und den Fokus auf den Direktvertrieb (Internet/Call-Center) entfallen Provisionszahlungen und Verwaltungsaufwände, was signifikante Kosteneinsparungen ermöglicht.

Welche Zwickmühle beschreibt der Autor für Fluggesellschaften im mittleren Segment?

Flagcarrier im mittleren Segment geraten unter Druck, da sie sowohl von etablierten Netzwerk-Carriern (die ihre Preise senken) als auch von den effizienten Low-Cost-Carriern (die neue Segmente erschließen) bedrängt werden.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren von Low-Cost-Fluggesellschaften
College
Berlin School of Economics
Course
Marktregulierung und Wettbewerb in Europa
Grade
1,30
Author
Christoph Hintermeier (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V91183
ISBN (eBook)
9783638045889
ISBN (Book)
9783638941525
Language
German
Tags
Erfolgsfaktoren Low-Cost-Fluggesellschaften Marktregulierung Wettbewerb Europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Hintermeier (Author), 2007, Erfolgsfaktoren von Low-Cost-Fluggesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91183
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