In dieser Arbeit wird das Vorgehen zur Erstellung eines Interviewleitfadens beschrieben. Die Fragenauswahl sowie das generelle Vorgehen einer empirischen Studie werden dabei auch betrachtet. Anschließend werden Gründe für eine qualitative Studie aufgezeigt und auf die qualitativen Gütekriterien genaustens eingegangen.
Zudem werden die einzelnen Phasen einer Testdurchführung (empirischen Studie) nach Moosbrugger und Höfling erläutert, die den Standard für eine psychologische Testung vorgeben.
Inhaltsverzeichnis
- Interviewleitfaden
- Konzeption eines Interviewleitfadens zur Erfassung der Kundenbindung bei Zeitungen
- Begründung der Fragen des Interviewleitfadens
- Vorgehen bei einer empirischen Studie
- Qualitative Gütekriterien
- Bedeutung von Gütekriterien für eine qualitative Inhaltsanalyse
- Interne Gütekriterien
- Glaubwürdigkeit
- Verfahrensdokumentation
- Intersubjektive Nachvollziehbarkeit / Bestätigbarkeit
- Externe Gütekriterien
- Generalisierung
- Aggregation
- Phasenmodell nach Moosbrugger und Höfling
- Ergebnisse
- Interpretation
- Sicherung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Kundenbindung bei Zeitungen im Rahmen einer qualitativen Studie zu untersuchen. Sie beinhaltet die Konzeption eines Interviewleitfadens, die Analyse der relevanten Gütekriterien für qualitative Inhaltsanalysen und die Anwendung des Phasenmodells nach Moosbrugger und Höfling.
- Entwicklung eines Interviewleitfadens zur Erfassung von Faktoren, die die Kundenbindung bei Zeitungen beeinflussen
- Bewertung der Gütekriterien für qualitative Inhaltsanalysen, insbesondere in Bezug auf Glaubwürdigkeit, Verfahrensdokumentation und Intersubjektive Nachvollziehbarkeit
- Anwenden des Phasenmodells nach Moosbrugger und Höfling auf die Ergebnisse der qualitativen Studie
- Bewertung der Methode des Interviews als Instrument zur Datenerhebung in der Wirtschaftspsychologie
- Analyse von Stärken und Schwächen der Interviewmethode im Kontext der Untersuchung von Kundenbindung bei Zeitungen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel widmet sich der Konzeption eines Interviewleitfadens, der zur Erhebung von Daten über die Kundenbindung bei Zeitungen eingesetzt werden soll. Die Arbeit stellt verschiedene Interviewformen vor und argumentiert für die Wahl des persönlichen Interviews als geeignete Methode. Sie beleuchtet die Vorteile und Nachteile des Interviews und geht auf die Bedeutung von Interviewtrainings und die Vermeidung von Interviewereffekten ein. Kapitel 1.3 befasst sich mit dem Vorgehen bei einer empirischen Studie, einschließlich der Auswahl der Stichprobe und der Gestaltung des Interviewprozesses.
Das zweite Kapitel fokussiert auf die Gütekriterien qualitativer Inhaltsanalysen. Die Arbeit erläutert die Bedeutung von Gütekriterien und unterscheidet zwischen internen und externen Kriterien. Im Detail werden Glaubwürdigkeit, Verfahrensdokumentation, Intersubjektive Nachvollziehbarkeit, Generalisierung und Aggregation als zentrale Gütekriterien analysiert.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Phasenmodell nach Moosbrugger und Höfling. Es behandelt die Ergebnisse der qualitativen Studie, interpretiert diese im Kontext der erhobenen Daten und stellt Maßnahmen zur Sicherung der Ergebnisse dar.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Kundenbindung, Interviewleitfaden, qualitative Inhaltsanalyse, Gütekriterien, Phasenmodell, Moosbrugger und Höfling, Interviewmethoden, Datenanalyse, Wirtschaftspsychologie und empirische Forschung.
Häufig gestellte Fragen
Wie erstellt man einen Interviewleitfaden?
Durch die gezielte Konzeption von Fragen, die auf die Forschungsziele abgestimmt sind, sowie die Berücksichtigung von Interviewereffekten und Trainings.
Welche Gütekriterien gelten für die qualitative Inhaltsanalyse?
Zentral sind interne Kriterien wie Glaubwürdigkeit und intersubjektive Nachvollziehbarkeit sowie externe Kriterien wie Generalisierung.
Was ist das Phasenmodell nach Moosbrugger und Höfling?
Ein Standardmodell für die Durchführung psychologischer Tests und empirischer Studien, das Phasen von der Durchführung bis zur Interpretation umfasst.
Warum wählt man ein persönliches Interview für qualitative Studien?
Es ermöglicht tiefere Einblicke in komplexe Themen wie Kundenbindung und erlaubt das Nachfragen bei Unklarheiten.
Was bedeutet „intersubjektive Nachvollziehbarkeit“?
Das Kriterium besagt, dass die Forschungsschritte und Ergebnisse so dokumentiert sein müssen, dass ein außenstehender Forscher sie verstehen und bestätigen kann.
- Quote paper
- Anke Jung (Author), 2016, Interviewleitfaden, qualitative Inhaltsanalyse und das Phasenmodell nach Moosbrugger und Höfling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/912248