In dieser Hausarbeit werden Ansätze zur Beantwortung folgender Fragen dargestellt: Welche Werbung ist für das eigene Unternehmen die beste? Welche Kontrollmöglichkeiten gibt es für Werbung, wenn es unzählige Möglichkeiten des Marketings gibt und diese meistens im Mix gleichzeitig erfolgen? Und wie lässt sich Marketingerfolg messen?
Zunächst wird geklärt, an welcher Stelle die Werbeerfolgskontrolle (=WEK) als Teil der Kommunikationspolitik im Werbeplanungsprozess einzuordnen ist, bevor die Begriffe „Werbeerfolg“, „Werbewirkung“ und deren Kontrolle definiert werden.
Das dritte Kapitel geht daher tiefer auf die psychologischen Parameter ein. Zunächst gilt es die Relevanz von Forschungsergebnissen für die WEK zu betrachten. Anschließend werden die Verfahren der Erfolgsprognose und Erfolgsmessung und die Möglichkeiten der Werbung auf Erfolgsfaktoren zu wirken beleuchtet. In Kapitel 4 werden auftretende Problematiken und Schwachstellen der WEK zur Diskussion stehen. Abschließend zieht die Autorin ein Fazit über Verfahren, Möglichkeiten und Prozesse der WEK.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Werbeerfolgskontrolle
- Ökonomische Werbeerfolgskontrolle
- Ziel der ökonomischen Werbeerfolgskontrolle
- Datenerhebung
- Psychologische Werbeerfolgskontrolle
- Werbewirkung
- Psychologische Werbeziele
- Werbewirkungskontrolle
- Psychologische Parameter der Erfolgskontrolle
- Relevanz der Forschung für die WEK
- Verfahren der WEK
- Instrumente der Erfolgsprognose (Pretest)
- Methoden der Erfolgskontrolle (Posttest)
- Möglichkeiten für den Werbeerfolg
- Klassische Werbung
- Sales Promotion
- Sponsoring
- Event-Marketing
- Messen/Ausstellungen
- Direkte Kommunikation/Online Marketing
- Social Media Marketing
- Diskussion und Reflexion
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Werbeerfolgskontrolle (WEK) als Teil der Kommunikationspolitik und analysiert die verschiedenen Ansätze, um den Erfolg von Marketingmaßnahmen zu messen. Der Fokus liegt dabei auf der Unterscheidung zwischen ökonomischer und psychologischer WEK und der Relevanz psychologischer Parameter für die Erfolgskontrolle.
- Die Einordnung der Werbeerfolgskontrolle im Werbeplanungsprozess
- Die Definition von "Werbeerfolg" und "Werbewirkung" und deren Kontrolle
- Die Unterschiede zwischen ökonomischer und psychologischer WEK
- Die Relevanz psychologischer Forschungsergebnisse für die WEK
- Verfahren der Erfolgsprognose und Erfolgsmessung sowie Möglichkeiten der Werbung auf Erfolgsfaktoren zu wirken
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Fragestellungen der Hausarbeit vor und zeigt den Zusammenhang zwischen Werbeerfolgskontrolle und der Kommunikationspolitik auf.
- Kapitel 2 beschäftigt sich mit der ökonomischen und psychologischer Werbeerfolgskontrolle und analysiert die jeweiligen Zielsetzungen und Methoden. Es beleuchtet den Unterschied zwischen der Messung von ökonomischen Kennzahlen und der Analyse von psychologischen Wirkungsmechanismen.
- Kapitel 3 untersucht die psychologischen Parameter der Erfolgskontrolle, die Relevanz der Forschungsergebnisse für die WEK, sowie die Verfahren der Erfolgsprognose und Erfolgsmessung. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Steigerung des Werbeerfolgs anhand verschiedener Werbeformen beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit behandelt die Thematik der Werbeerfolgskontrolle (WEK) und konzentriert sich auf die Analyse von psychologischen Parametern und deren Einfluss auf den Erfolg von Marketingmaßnahmen. Die wichtigsten Schlüsselwörter sind daher: Werbeerfolgskontrolle, psychologische Werbeerfolgskontrolle, Werbewirkung, Werbeziele, Erfolgsprognose, Erfolgsmessung, Marketing, Kommunikationspolitik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen ökonomischer und psychologischer Werbeerfolgskontrolle?
Die ökonomische Kontrolle misst harte Kennzahlen wie Umsatz und Gewinn, während die psychologische Kontrolle Wirkungen wie Aufmerksamkeit, Erinnerung und Imageveränderung analysiert.
Was versteht man unter einem Pretest in der Werbung?
Ein Pretest ist ein Verfahren zur Erfolgsprognose, bei dem Werbemittel vor der eigentlichen Veröffentlichung an Testpersonen auf ihre Wirkung geprüft werden.
Welche psychologischen Werbeziele gibt es?
Zu den Zielen gehören die Steigerung der Markenbekanntheit, der Aufbau eines positiven Markenimages, die Einstellungsänderung der Konsumenten und die Erhöhung der Kaufabsicht.
Warum ist die Werbeerfolgskontrolle oft problematisch?
Schwierigkeiten ergeben sich durch den "Marketing-Mix", da viele Maßnahmen gleichzeitig wirken und es schwer ist, den Erfolg einer einzelnen Anzeige isoliert zu bestimmen.
Welche Rolle spielt Social Media Marketing in der Erfolgskontrolle?
Social Media bietet neue Messgrößen wie Likes, Shares und Kommentare, die direkte Rückschlüsse auf die psychologische Wirkung und das Engagement der Zielgruppe zulassen.
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- Anke Jung (Author), 2017, Werbeerfolgskontrolle. Psychologische Parameter in der Kommunikationspolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/912265