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Gotisch - Über die Goten, das gotische Schriftsystem und die gotische Sprache

Título: Gotisch - Über die Goten, das gotische Schriftsystem und die gotische Sprache

Trabajo Escrito , 2007 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Diana Marossek (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Die ersten Assoziationen, die durch die Begriffe ´Goten´ und ´gotisch´ hervorgerufen werden, gehen wahrscheinlich in Richtung von Heldensagen und barbarischen Kriegen eines vor allem aus dem Norden Europas stammenden historischen Volkes.
Obwohl Heldensagen und Kriege im Leben der Goten in der Zeit der Völkerwanderung eine Rolle spielten, waren Aspekte wie die Entwicklung eines eigenen Schriftsystems und die Übersetzung der Bibel in dieses wesentlich prägender für die Geschichte des einflussreichsten germanischen Stamms. Der modernen Wissenschaft, die so deren Sprache und Schrift verstehen und deuten kann, ist es demnach möglich, die Wege und Geschichte der Goten so genau zu verfolgen wie von keinem anderen germanischen Volk dieser Zeit. So kann die Sprachgeschichte und Sprachentwicklung vieler heutiger Sprachen nicht nur besser erfasst und verstanden werden, sondern können auch die auffälligen Sprachverwandtschaften einiger geographisch weit auseinander liegender Regionen geklärt werden ((vgl.) Scardigli 1994: 365).
Die vorliegende Arbeit hat sich die Veranschaulichung des gotischen Schriftsystems und die einen Überblick gebende Beschreibung von dessen Grammatik zur Aufgabe gemacht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Goten

2.1 Historische Einordnung

2.2 Kulturelle Aspekte

3. Das gotische Schriftsystem

3.1 Ursprung

3.2 Darstellung

4. Die gotische Sprache

4.1 Allgemeines

4.2 Lautlehre

4.2.1 Vokale

4.2.2 Konsonanten

4.3 Formenlehre

4.3.1 Substantive

4.3.2 Verben

4.3.3 Adjektive

4.3.4 Syntax

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, das gotische Schriftsystem anschaulich zu machen und einen Überblick über die gotische Grammatik zu geben. Dabei wird die historische Einordnung des Volksstammes sowie dessen kulturelle und religiöse Aspekte beleuchtet, um die Grundlagen für das Verständnis von Sprache und Schrift zu legen.

  • Historische Entwicklung und Einordnung der Goten
  • Entstehung und Struktur des gotischen Schriftsystems
  • Linguistische Analyse der gotischen Lautlehre
  • Formenlehre und Syntax der gotischen Sprache
  • Vergleich zwischen gotischen Strukturen und der heutigen deutschen Sprache

Auszug aus dem Buch

3.1 Ursprung

Das eigene gotische Schriftsystem wurde im 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung von dem gotischen Bischof Wulfia kreiert (zuvor wurde allgemeine Runenschrift verwendet). Dabei nutzte er bereits bestehende Alphabete als Grundlage und Vorbild. Am bedeutendsten waren dabei das griechische Alphabet und die nordische Runenschrift, wobei auch Parallelen zum lateinischen Schriftsystem zu erkennen sind ((vgl.) Lo 2005: http://www.acientscripts.com/ ws_types.html).

Abbildung 1 zeigt das Runenalphabet, das eine der Grundlagen für die gotische Schrift darstellte. Runen wurden von den germanischen Völkern, so auch von den Goten als Erbstück der Heimat in Nordeuropa vor allem zur Kreierung der eigenen Schrift genutzt, da sie aufgrund ihrer äußeren Form einfach feste Materialen wie Stein verzieren konnten. In der Historie gab es viele Varianten der Runenschrift. Diejenige, welche als Grundlage für das gotische Schriftsystem diente, bestand aus 24 Buchstaben, wovon 18 Konsonanten und 6 Vokale waren. Das Besondere, das sich auch später im gotischen Schriftsystem durchsetzte, ist, dass alle Buchstaben eigene Namen tragen, die unabhängig von ihrer Lautung bestehen ((vgl.) Lo 2005: 1, http://www.acientscripts.com/furthark.html).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der gotischen Sprache für die moderne Sprachwissenschaft und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Die Goten: Hier wird die historische Entwicklung der Ost- und Westgoten sowie deren kulturelle Lebensweise und religiöse Grundpfeiler dargestellt.

3. Das gotische Schriftsystem: Das Kapitel befasst sich mit der Entstehung der Schrift durch Bischof Wulfia unter Nutzung griechischer und runischer Vorbilder sowie deren grafischer Darstellung.

4. Die gotische Sprache: Diese Sektion bietet eine tiefgehende linguistische Analyse der Lautlehre, der Formenlehre von Substantiven, Verben und Adjektiven sowie der syntaktischen Grundlagen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und zieht Vergleiche zur modernen deutschen Sprache, wobei archaische Merkmale identifiziert werden.

Schlüsselwörter

Goten, gotische Sprache, Schriftsystem, Bischof Wulfia, Völkerwanderung, Lautlehre, Formenlehre, Substantive, Verben, Adjektive, Syntax, Sprachgeschichte, Sprachverwandtschaft, Germanisch, Archaismen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Goten als historischem Volk, ihrem Schriftsystem und der Struktur ihrer Sprache.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Goten, die Entstehung der gotischen Schrift unter Bischof Wulfia und die linguistische Systematik der gotischen Grammatik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Veranschaulichung des gotischen Schriftsystems sowie eine übersichtliche grammatikalische Beschreibung der Sprache.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und vergleichende sprachwissenschaftliche Analyse auf Basis historischer Quellen und linguistischer Standardwerke durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische und kulturelle Einordnung, die Herleitung der Schrift sowie eine detaillierte Analyse von Laut- und Formenlehre.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gotisch, Schriftsystem, Bischof Wulfia, Lautlehre, Formenlehre und Sprachgeschichte.

Warum war die Übersetzung der Bibel durch Bischof Wulfia so bedeutend?

Sie war die Grundlage für die Erschaffung des Schriftsystems und ermöglichte die Missionierung, was die Goten für die spätere Sprachforschung historisch greifbar machte.

Welche grammatikalischen Besonderheiten zeichnen das Gotische aus?

Besonders sind die Bewahrung des Duals, der Vokativ als Anredeform und die charakteristische S-Endung bei Substantiven.

Gibt es Parallelen zum modernen Deutsch?

Ja, lautliche Übereinstimmungen und grundlegende Fälle wie Nominativ oder Genitiv finden sich im Gotischen und im modernen Deutsch wieder.

Was sind Archaismen im Gotischen?

Formen wie der Dual oder der Vokativ sind im heutigen Deutsch nicht mehr gebräuchlich und gelten daher als typische archaische Merkmale der gotischen Sprache.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Gotisch - Über die Goten, das gotische Schriftsystem und die gotische Sprache
Universidad
Technical University of Berlin
Calificación
1,0
Autor
Diana Marossek (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
18
No. de catálogo
V91278
ISBN (Ebook)
9783638049016
ISBN (Libro)
9783638943536
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gotisch Goten Schriftsystem Sprache
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diana Marossek (Autor), 2007, Gotisch - Über die Goten, das gotische Schriftsystem und die gotische Sprache, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91278
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