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Welche Relevanz hat Inklusion für die Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft?

Título: Welche Relevanz hat Inklusion für die Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft?

Trabajo Escrito , 2020 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Maximilian Langhammer (Autor)

Trabajo social
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Welche Relevanz hat Inklusion für die Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft? Zu Beginn der Arbeit wird die Begründung zur verwendeten Bezeichnung "Migrationsgesellschaft" erläutert. Daraufhin werden die Begrifflichkeiten der Exklusion, Separation, Integration und Inklusion nach dem Modell zur gesellschaftlichen Vielfalt nach Sander definiert. Dabei wird eine vermehrte Fokussierung auf die Termini Integration und Inklusion gelegt, da diese aktuell besonders im öffentlichen Diskurs stehen. Einhergehend wird dabei noch die Begriffsirritation von Integration und Inklusion in Deutschland und die Begründung zur Verwendung des Begriffs der Inklusion statt Integration beleuchtet. Dabei werden die Begrifflichkeiten in dem Kontext "Menschen mit Migrationshintergrund" betrachtet, um diese besser in den Bezug auf die Forschungsfrage eingrenzen zu können. Der Bezug auf die Forschungsfrage wird im fünften Kapitel bearbeitet. Es beschäftigt sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Konzepte der Integration und Inklusion, um einen Vergleich darstellen zu können. Abschließend wird die Kritik an den Modellen aufgezeigt, um die Möglichkeiten zur Durchsetzung dieser Konzeptionen sowie die pädagogische Relevanz in der Sozialen Arbeit darzustellen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Migrationsgesellschaft

3. Modell zur gesellschaftlichen Vielfalt nach Sander

3.1. Exklusion

3.2. Separation

3.3. Integration

3.4. Inklusion

4. Irritation bei den Begrifflichkeiten in Deutschland

5. Vergleich von Integration und Inklusion in Bezug auf Menschen mit Migrationshintergrund

6. Debatte über das Absetzten des Integrationsbegriffes

7. Kritik an der Inklusion

8. Inklusion in der Sozialen Arbeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz des Inklusionsbegriffs für die Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft und hinterfragt dabei die bisherige Praxis der Integration. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert auf die Bedeutung der Inklusion als Modell zur gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe unter Anerkennung von Heterogenität.

  • Definition und Abgrenzung der Konzepte Exklusion, Separation, Integration und Inklusion
  • Analyse der Begriffsirritationen und der Verwendung in der deutschen Migrationspolitik
  • Vergleichende Gegenüberstellung von Integration und Inklusion in Bezug auf Menschen mit Migrationshintergrund
  • Kritische Reflexion der Inklusionspraxis in der Sozialen Arbeit und deren strukturelle Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

3.3. Integration

Der Duden (Integration, die, o.J.) definiert Integration bildungssprachlich mit „[Wieder]herstellung einer Einheit [aus Differenziertem]; Vervollständigung (bildungssprachlich) Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes” und bedeutet als soziologische Verwendung: „Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit.” Das Wort wird aus dem lateinischen „integratio = Wiederherstellung eines Ganzen ” abgeleitet. Als Synonyme werden zum Beispiel Einheit, Ganzheit, Geschlossenheit, Verbundenheit und auch Inklusion aufgezählt.

Der Integrationsbegriff hat seinen Beginn mit Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre. Ziel war es „Neue programmatische Leitbilder [und] zugleich Impuls für eine reformerische Weiterentwicklung [separierter] Systeme“ (Frühauf, 2012, S.11) zu schaffen. Dieser Ansatz arbeitet dabei mit dem sogenannten Normalisierungsprinzip, also so normal zu leben wie möglich. Somit soll die „Ermöglichung von Lebensrhythmen und –standards“(ebd.) für MmM und bei Menschen ohne Migrationshintergrund erreicht werden. Es sollen also Minderheiten in bestehende Systeme der Gesellschaft integriert werden, bzw. die „Anderen“ sollen in das „Normale“ kommen können (Alicke 2013). Dadurch soll eine Chancengleichheit der Partizipation (Alicke et al., 2015) bzw. nach Schröer (2013) eher eine Teilhabechance der MmM entstehen. Denn MmM müssen sich für eine Integration an das System Anpassen und ein aktives Tun in der Gesellschaft dafür aufbringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die hohe Relevanz von Migration in Deutschland und stellt die Frage nach der Bedeutung von Inklusion für die Soziale Arbeit in einer Migrationsgesellschaft.

2. Migrationsgesellschaft: Der Begriff wird als umfassendes Spektrum von Migrationsprozessen definiert, das Auswirkungen auf alle Gesellschaftsmitglieder hat und den klassischen Zuwanderungsbegriff ersetzt.

3. Modell zur gesellschaftlichen Vielfalt nach Sander: Es werden die vier Phasen der Partizipation – Exklusion, Separation, Integration und Inklusion – definiert, wobei der Fokus auf dem Übergang zu inklusiven Modellen liegt.

4. Irritation bei den Begrifflichkeiten in Deutschland: Das Kapitel erläutert die Fehlübersetzungen und die problematische Gleichsetzung von Integration und Inklusion im deutschsprachigen Diskurs.

5. Vergleich von Integration und Inklusion in Bezug auf Menschen mit Migrationshintergrund: Hier werden die Konzepte gegenübergestellt, wobei Integration als eingliederungs- und assimilierungsorientiert und Inklusion als systemverändernd beschrieben werden.

6. Debatte über das Absetzten des Integrationsbegriffes: Es wird diskutiert, warum der Integrationsbegriff aufgrund seiner Defizitorientierung und Stigmatisierung kritisch hinterfragt wird.

7. Kritik an der Inklusion: Das Kapitel beleuchtet Herausforderungen bei der Operationalisierung des Inklusionskonzepts, insbesondere das Risiko der Überforderung von Akteuren.

8. Inklusion in der Sozialen Arbeit: Die praktische Umsetzung von Inklusion in Kommunen und deren Bedeutung für pädagogische Fachkräfte wird kritisch analysiert.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass Inklusion als Utopie und Leitbild für eine Gesellschaft dient, in der Heterogenität als Normalzustand anerkannt ist.

Schlüsselwörter

Migrationsgesellschaft, Integration, Inklusion, Soziale Arbeit, Partizipation, Heterogenität, Exklusion, Separation, Migrationspädagogik, Chancengleichheit, Normalisierungsprinzip, Diskriminierung, Menschen mit Migrationshintergrund, Systemintegration, Sozialraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation von Integrationskonzepten hin zur Inklusion im Kontext der deutschen Migrationsgesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung gesellschaftlicher Vielfalt nach Sander, die Kritik an bestehenden Integrationsmodellen und die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Umsetzung inklusiver Perspektiven.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autorin untersucht, welche Relevanz das Konzept der Inklusion für die Soziale Arbeit in der modernen Migrationsgesellschaft besitzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auseinandersetzung mit einschlägigen pädagogischen Modellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, den Vergleich zwischen Integration und Inklusion, eine Debatte über deren Begrifflichkeiten sowie eine kritische Prüfung der Anwendung in der pädagogischen Praxis.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Zentrale Begriffe sind Migrationsgesellschaft, Inklusion, Partizipation, Soziale Arbeit und Heterogenität.

Warum wird der Integrationsbegriff kritisiert?

Er gilt als defizitorientiert und stigmatisierend, da er Menschen mit Migrationshintergrund eine Anpassungsleistung an ein als normativ gesetztes System abverlangt.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit bei der Umsetzung von Inklusion?

Sie hat die Aufgabe, Exklusionsvermeidung und Inklusionsvermittlung zu betreiben, stößt jedoch bei der praktischen Umsetzung oft auf strukturelle und finanzielle Barrieren.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen Integration und Inklusion laut Autor?

Integration fokussiert auf die Eingliederung in ein bestehendes System, während Inklusion die Anpassung des Systems an die vorhandene gesellschaftliche Heterogenität fordert.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Welche Relevanz hat Inklusion für die Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft?
Universidad
University of Siegen
Calificación
1,7
Autor
Maximilian Langhammer (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
20
No. de catálogo
V913156
ISBN (Ebook)
9783346209627
ISBN (Libro)
9783346209634
Idioma
Alemán
Etiqueta
Inklusion Integration Migration Separation Integration Migration Soziale Arbeit Migrationspädagogik Ausländerpädagogik Migrationsgesellschaft Ex Erziehungswissenschaften Migrationshintergrund Ausländer Einwanderungsland Partizipation Teilgruppen der Gesellschaft. Exklusion Vergleich von Integration und Inklusion Migrations-/ und Integrationspolitik Kritik an der Inklusion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maximilian Langhammer (Autor), 2020, Welche Relevanz hat Inklusion für die Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/913156
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